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descriptionFrau hält sich den Rücken
Welche Behandlung wirklich hilft, was man selbst gegen die quälenden Schmerzen unternehmen kann – und wie man vermeidet, dass sie wiederkehren.
descriptionMann niest ins Taschentuch
Sie sind meist ungefährlich, aber lästig: Oft schlagen Erkältungen mehrmals im Jahr zu – denn die Viren breiten sich beim Sprechen oder per Händedruck aus.
descriptionFrau hält sich den Rücken
Welche Behandlung wirklich bei Rückenproblemen hilft, was man selber gegen die quälenden Schmerzen unternehmen kann - und wie man vermeidet, dass sie wiederkehren.
descriptionGrafik: Hüftknochen und Wirbelsäule
Bei Osteoprose werden die Knochen instabil. Bereits die kleinste Belastung kann zu Knochenbrüchen und sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen.
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Marktstraße 12
35075 Gladenbach

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Handynacken und Rückenschmerzen vermeiden

Wer viel Zeit im Sitzen verbringt und oft lange auf Smartphone, Tablet oder E-Book schaut, tut Nacken und Rücken nichts Gutes. Doch wer ein paar Tipps beachtet, kann Nacken- und Rückenschmerzen leicht vermeiden. Was gegen diese Schmerzen hilft, darüber beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.  

Viele Menschen verbringen immer mehr Zeit am Smartphone, Tablet oder E-Book. Doch wer es mit dem Gebrauch seines Mobilgerätes übertreibt, schadet seinem Rücken. Denn ist der Kopf ständig geneigt, wird die Halswirbelsäule überlastet. Die Folge sind dann Muskelverspannungen und Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich – auch „Handynacken“ genannt.  

Das Krankheitsbild ist nicht ganz neu. Denn auch wenn man jeden Tag mehrere Stunden am Schreibtisch arbeitet und dabei dauerhaft in einer falschen Sitzposition verharrt, bekommt man Rückenprobleme. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin und rät zu regelmäßigem Sport und mehr körperlicher Bewegung im Alltag. „Der Mensch ist eigentlich ein Lauf- und Bewegungstier. Aber heutzutage sitzen wir viel zu viel – und falsch. Viele Rückenleiden könnten verhindert werden, wenn wir durch regelmäßigen Sport und Ausgleich mehr in unsere Muskulatur investieren würden. Da kann jeder sehr viel für sich tun“, so Prof. Bernd Kladny von der DGOU.  

Wie entsteht ein Handynacken?  
Zu einem Handynacken kommt es, wenn man stundenlang mit herabhängendem Kopf und damit in einer unnatürlichen Haltung auf das Display blickt – nicht aber, wenn man nur kurz seine E-Mails abruft oder eine Nachricht liest. Ist die Rückenmuskulatur untrainiert, begünstigt das den Handynacken.    

In einer Beugung der Halswirbelsäule von circa 15 Grad nach vorn wirken statt der vier bis sechs Kilogramm Kopfgewicht zusätzlich 13 Kilogramm auf den Rücken. Je weiter der Kopf nach vorne geneigt wird, desto stärker ist die Belastung. Wenn man auf sein Handy schaut, senkt man den Kopf meist um über 45 Grad – dann wirken Kräfte von über 20 Kilogramm, was mehr als einem Kasten Wasser entspricht. Verharrt man zu lange in dieser Haltung – etwa wenn man über mehrere Stunden ein E-Book liest oder am Tablet beziehungsweise Smartphone arbeitet – werden Muskeln, Sehnen und Bandscheiben erheblich strapaziert und die Halswirbelsäule überlastet. Das kann zu dauerhaften Muskelverhärtungen und einer Schonhaltung führen. Dann sind Schmerzen im Schulter- Nacken-Bereich, Kopfschmerzen und Verschleißerscheinungen die Folge.  

Tipps gegen den Handynacken
 
Mit folgenden Maßnahmen können Sie eine Überlastung Ihrer Halswirbelsäule vermeiden: 
  • Legen Sie regelmäßig Pausen ein und machen Sie zwischendurch Lockerungsübungen: Bewegen Sie den Kopf von rechts nach links und senken Sie das Ohr zur jeweiligen Schulter, bis Sie einen Zug in der Halswirbelsäule spüren. Strecken Sie den Kopf nach oben und ziehen Sie die Schultern nach unten.
  • Bringen Sie mobile Geräte näher vor das Gesicht und senken Sie lieber die Augen als Kopf und Nacken. Überprüfen Sie immer wieder Ihre Haltung und korrigieren Sie sie gegebenenfalls.
  • Achten Sie auf die richtige Sitzposition am Schreibtisch: Wenn Sie in Ihrem Beruf viele Stunden am Computerbildschirm arbeiten müssen, sollten Sie eine rückenfreundliche Grundhaltung einnehmen. Denn nach mehreren Stunden vor dem PC sacken viele in sich zusammen – und das kann zu Rückenschmerzen führen. Deshalb ist es besser, wenn Sie mit entspannten Schultern gerade sitzen und dabei die Füße am Boden nebeneinanderstellen. Zwei bis dreimal pro Stunde aufzustehen, fördert dynamisches, rückenfreundliches Sitzen. Da im Idealfall die oberste Bildschirmzeile unterhalb der Augenhöhe liegen sollte, sind höhenverstellbare Stühle und Bildschirme sinnvoll.
  • Zur Stärkung Ihrer Muskulatur sollten Sie mindestens ein- bis zweimal wöchentlich Sport treiben: Besonders gut geeignet sind Schwimmen, Pilates, Walking oder Yoga.
  • Tun Sie Ihrem Rücken Gutes, indem Sie Rückengymnastik machen: Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur sollten in den täglichen Tagesablauf eingebaut werden. Die Rückenschulen-Angebote der Krankenkassen bieten Anregungen.
  • Fördern Sie Bewegung im Alltag: Schon leicht umzusetzende Aktivitäten können die Rückenmuskulatur stärken. Wenn Sie also viel sitzen, sollten Sie jede Gelegenheit nutzen, um sich zu bewegen – steigen Sie zum Beispiel Treppen statt die Rolltreppe zu nehmen und legen Sie kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurück.
  • Vermeiden Sie falsche Bewegungen: Gehen Sie beim Heben schwerer Gegenstände in die Knie und halten Sie dabei den Rücken gerade – das schont den Rücken und die Bandscheiben.
Schmerzlindernde Medikamente  
Wenn Sie doch einmal Schmerzen plagen, können spezielle Pflaster und Salben sowie schmerzstillende Medikamente Linderung verschaffen – vor allem bei Muskelverspannungen. Schmerzmittel, Muskelrelaxantien und Medikamente, die wärmen und die Durchblutung fördern, wirken schnell. Diese Mittel erhalten Sie bei uns in der Apotheke.

Mehr zum Thema Rückenschmerzen.

Informationen über Maßnahmen gegen Nacken- und Rückenschmerzen und schmerzlindernde Medikamente erhalten Sie bei uns in der Apotheke.

Quellen: 
Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie: Rückengesundheit: Orthopäden und Unfallchirurgen geben Tipps gegen den Handynacken


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Achtung, Handynacken: Wer zu lange und zu oft nach unten auf sein Smartphone schaut, schadet Nacken und Rücken.