Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Goolge+ Profil
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Suchergebnisse

124 Ergebnisse gefunden, Seite 8 von 13

Angst, Panik, Phobie – Symptome
Angst, Panik und Phobie können sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise äußern. Zusätzlich hängt es davon ab, unter welcher Form der Angststörung der Patient leidet. In den meisten Fällen betreffen die Symptome sowohl das seelische als auch das körperliche Empfinden. Neben dem Angstgefühl an sich sind körperliche Symptome wie Herzrasen, Druckgefühl in der Brust, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Beklemmungen oder Atemnot typisch. Magen-Darm-Beschwerden können Angststörungen ebenfalls begleiten. Vielfach kommen chronische Schmerzen und Schlafstörungen hinzu.Manche Betroffene haben in Situationen mit ausgeprägten Symptomen das Gefühl, die Kontrolle über ihre Gedanken zu verlieren und Angst, verrückt zu werden. Diese Empfindung ist vor allem bei Panikattacken typisch. Eine Panikattacke tritt plötzlich auf und die Symptome können sich innerhalb weniger Minuten ins Unerträgliche steigern. Oft kommt es bei den Betroffenen zu Todesängsten. Panikattacken dauern zwischen zehn und 30 Minuten an.Im Gegensatz dazu, leiden Personen mit einer generalisierten Angststörung über Monate und Jahre hinweg unter einer andauernden Furcht und Sorge um alltägliche Dinge gemeinsam mit dauernder Anspannung, Unruhe und Erschöpfung. Typisches Vermeidungsverhalten Ein Merkmal jeder Phobie, aber auch der meisten anderen Angststörungen ist, dass der Betroffene die Angst auslösende Situation zu vermeiden sucht. Ein Mensch, der unter Flugangst leidet, tritt womöglich keine Flugreise mehr an. Betroffene, die Tunnel und Aufzüge fürchten, neigen unter Umständen dazu, keine Fahrten im öffentlichen Nahverkehr mehr zu unternehmen. Das Vermeidungsverhalten kann Menschen mit Angststörungen stark in Alltag und Berufsleben einschränken.
Alzheimer/Demenz – Vergesslich: Wann zum Arzt?
Wenn Sie aufgrund von Gedächtnisproblemen eine anhaltende Überforderung verspüren, Ihren Alltag (oder auch Beruf) nicht mehr wie gewohnt bewältigen können oder sich Ihre Persönlichkeit dauerhaft verändert, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Dies muss nicht zwangsläufig auf einen Hirnabbauprozess hindeuten: Starke berufliche Belastung oder einschneidende Lebensereignisse können ebenfalls zu derartigen Störungen führen. Und auch Schlafstörungen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Gehirns, da das Gehirn die nächtliche Ruhe zur Regeneration und Erholung benötigt. Bei dauerhaften Veränderungen zum Arzt gehen Vereinfacht lässt sich sagen: Wenn Sie bei sich dauerhafte Veränderungen bemerken, die Sie beunruhigen, ist in jedem Fall ein Gespräch mit dem Hausarzt sinnvoll. Sofern Sie regelmäßig bei Ihrem Hausarzt in Behandlung sind, wird er einschätzen können, ob eine weitergehende Untersuchung bei einem Facharzt erforderlich ist. Sollten sich plötzlich starke Veränderungen in Ihrer Denkleistung oder Konzentrationsfähigkeit bemerkbar machen und diese vielleicht auch von Störungen der Beweglichkeit, der Sprache oder des Sehens begleitet werden, sollten Sie unbedingt umgehend einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen könnte auch ein Schlaganfall für die Beschwerden verantwortlich sein.
Depression – Diagnose
Da die Symptome der Depression in unterschiedlicher Zusammensetzung, Dauer, Intensität und Häufigkeit auftreten, ist es für den Arzt nicht immer leicht, eine Depression als behandlungsbedürftige Krankheit zu diagnostizieren. Die Patienten klagen meist nicht über depressive Verstimmung, sondern über körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen. Das erschwert die Diagnose zusätzlich. Nach einer Studie der Universität Mainz befürchten außerdem 80 Prozent depressiv erkrankter Menschen durch das Bekanntwerden einer psychischen Krankheit nachteilige Folgen für ihr Berufs- und Privatleben. Über die Hälfte aller Depressionen bleiben daher trotz Arztbesuch unerkannt. Diagnose: Ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung Zur Diagnose einer Depression gehören neben einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) auch eine Untersuchung des Nervensystems und der inneren Organe. Der Arzt sollte außerdem darüber in Kenntnis gesetzt werden, welche Medikamente der Patient bereits einnimmt.Für die anschließende Wahl der geeigneten Behandlung ist eine Diagnose des Schweregrads der Depression – also Anzahl und Ausprägung der Symptome – von wesentlicher Bedeutung. Für die genaue Einschätzung und Beurteilung einer Depression gibt es eine Reihe anerkannter psychologischer Testverfahren wie die Hamilton-Depressionsskala oder die Depressions-Selbstbeurteilungsskala nach v. Zerssen. Dabei handelt es sich um Fragenkataloge, die wichtige Symptome erfassen und die Antworten mit Punkten bewerten. Anhand der Punktsummen lässt sich das Ausmaß einer Depression ermitteln.
Major Depression – eine Form von Depression
Hinter dem Begriff Major Depression versteckt sich die typische, klassische Form der Depression mit einem schweren Verlauf. Früher wurde diese Form als „endogene Depression“ bezeichnet. Eine „Major Depression“ liegt vor, wenn zu den bekannten drei Hauptsymptomen Interessenlosigkeit, Antriebsmangel und Niedergeschlagenheit mindestens noch zwei weitere Nebensymptome hinzukommen. Nebensymptome sind beispielsweise verminderte Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle oder Schlafstörungen. Die Betroffenen sind dadurch in ihren Alltagsaktivitäten stark beeinträchtigt und können diese nicht mehr ausführen. Major Depression verläuft oft phasenhaft Dem Beginn der Erkrankung können belastende Situationen wie Erkrankungen, Verluste oder Alkoholmissbrauch vorausgehen. Oft verläuft die Major Depression phasenhaft, das heißt, zwischen den depressiven Episoden liegen längere beschwerdefreie Zeiträume. Das Suizidrisiko beträgt ohne Therapie etwa 15 Prozent. Manchmal entwickelt sich daraus auch eine bipolare Störung, das heißt, Phasen mit gedrückter und gehobener Stimmungslage wechseln sich ab. Die Ursachen dafür sind bisher nicht bekannt.
Depression – Lichttherapie/Schlafentzug
Vor allem bei sogenannten saisonalen Depressionen (SAD, Winterdepressionen) wird die Lichttherapie alleine oder in Kombination mit anderen Therapien erfolgreich eingesetzt: Dabei kommt eine Lichtquelle mit einer Lichtintensität von mindestens 2.500 Lux, besser 10.000 Lux zum Einsatz. Die Lichttherapie sollte täglich bis zu einer Woche am besten vormittags für 30 bis 40 Minuten durchgeführt werden. Der Patient muss immer wieder in die Lichtquelle sehen, damit über die Netzhaut und den Sehnerv die Ausschüttung von Serotonin gefördert wird.Nebenwirkungen der LichttherapieGelegentlich treten Augenreizungen und vermehrter Tränenfluss auf, auch über Kopfschmerzen wurde berichtet. Selten kommt es bei der Lichttherapie zu Gereiztheit oder Überaktivität. Schlafentzug Die meisten aller Menschen mit Depressionen (90 Prozent) leiden unter Schlafstörungen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Nacht und in den frühen Morgenstunden werden im Schlaf vermehrt Überträgerstoffe ausgeschüttet, die das Gleichgewicht der Botenstoffe im Hirnstoffwechsel durcheinander bringen und dadurch zu Depressionen führen. Deswegen verordnen Ärzte in manchen Fällen den Schlafentzug als Therapie an, der ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden kann. Der Patient bleibt beim Schlafentzug eine ganze oder halbe Nacht und den darauffolgenden Tag lang wach. Danach klingt die Depression meist ab. Der Effekt hält allerdings nur kurz – für einige Tage – an. Daher handelt es sich beim Schlafentzug nur um ein zusätzliches Verfahren, das in Kombination mit Pharmako- und Psychotherapie zum Einsatz kommt.
Symptome einer Herzneurose
Was der Patient spürt und was der Arzt diagnostiziert – dies sind bei der Herzneurose zwei ganz unterschiedliche Dinge. Der Patient spürt während der Panikattacke: Zittern, Schwitzen, Schwindel, Kopfschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern und Extra-Schläge (Extrasystolen), Drücken, Stechen oder Schmerzen in der Brust mit Ausstrahlung in den linken Arm wie bei einem Herzinfarkt, Beklemmungsgefühl. Immer begleiten Angst, Panik, ja Todesangst diese Symptome. Auch schweres Atmen kommt hinzu. Durch das hektische und verstärkte Einatmen kann ein Ungleichgewicht zwischen Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Blut entstehen, das zu Krampfanfällen (Tetanie) führt. Nach der Attacke fühlt der Patient sich müde und erschöpft. Häufig leiden Patienten mit einer Herzneurose auch unter Schlafstörungen. Der Arzt kann kaum etwas feststellen Die Beschwerden sind für den Herzneurotiker höchst dramatisch, oft ist er überzeugt, dem Tode nahe zu sein. Doch bei der ärztlichen Untersuchung lässt sich objektiv meist nichts Auffälliges feststellen. Die Angst führt allenfalls zu einer etwas beschleunigten Herzfrequenz (Tachykardie). Die Untersuchungsergebnisse beruhigen den Patienten zunächst. Süchtig nach immer aufwendigeren Untersuchungen Überhaupt legt sich die Angst in Gegenwart des Arztes meist rasch. Nach einigen Tagen oder Stunden wachsen Zweifel und Angst jedoch erneut. Der Patient glaubt, der Arzt könne etwas übersehen haben. Es entsteht der Wunsch nach immer aufwändigeren Untersuchungen. Die Aufmerksamkeit ist zunehmend auf das eigene Herz gerichtet. Schon ein etwas stärkeres Pochen oder schnellerer Rhythmus kann einen erneuten Angstschub auslösen. Die Angst ihrerseits steigert die Herzfrequenz. Ein Teufelskreis.
Herzinfarkt – „Eva-Infarkt“
Lediglich jede dritte Frau klagt bei einem Herzinfarkt über die klassischen Symptome. Daher sollten Frauen mit Herzinfarkt-Risiko genau untersucht werden, wenn die folgenden Symptome oder Vorzeichen auftreten: Vorzeichen: Viele Frauen spüren in den Tagen vor dem Infarkt ein außergewöhnliches Unwohlsein, dazu sind sie müde und haben gleichzeitig ungewohnte Schlafstörungen. Liegen Risikofaktoren für eine Herzerkrankung – wie hoher Blutdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel – vor, sollte zur Abklärung ein Arzt aufgesucht werden. Symptome: Der Herzinfarkt selbst, bei Frauen auch „Eva-Infarkt“ genannt, äußert sich vielfach nur schwach. Er macht sich bei Frauen zu 22 Prozent nur durch Übelkeit bemerkbar. Auch Schwächegefühl und Erbrechen können auf den weiblichen Infarkt hindeuten, besonders wenn noch außergewöhnliche Nacken-, Gesichts- und Rückenschmerzen hinzukommen. Weil der „Eva-Infarkt“ oft so untypisch abläuft, wird er häufig nicht richtig diagnostiziert und behandelt. Das ist ein Grund dafür, warum mehr als die Hälfte der Frauen an einem Herzinfarkt stirbt, während Männer bessere Überlebenschancen haben. Weil der Infarkt in der Öffentlichkeit lange als „typisch männliche Erkrankung“ galt, konsultieren Männer zudem bei auftretenden Symptomen früher einen Arzt und verhindern so das Schlimmste.
Ernährung – Anti-Aging-Vitalstoffe | Das Hormon Melatonin
Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse, einer kleinen Drüse im Gehirn, produziert wird. Es beeinflusst den Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei Dunkelheit wird mehr Melatonin ausgeschüttet Die Ausschüttung von Melatonin wird über Lichtreize gesteuert, die über das Auge an das Sehzentrum weitergeleitet werden. Bei Dunkelheit wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet und so der Schlaf eingeleitet. Aus diesem Grund findet Melatonin vor allem bei Schlafstörungen oder Flugreisenden mit Jet-Lag Einsatz. Wegen fehlender Langzeituntersuchungen sind mögliche Nebenwirkungen noch nicht abschließend beurteilbar. Als Nebenwirkungen können Krämpfe, Übelkeit, Kopfschmerz und Schwindel auftreten. Außerdem wurde eine abnehmende Libido und bei Männern eine Brustvergrößerung (Gynäkomastie) beobachtet. Vorsicht geboten ist bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente wie einigen Antibiotika, Östrogenpräparaten, bestimmten Hypertonika, Beruhigungs- oder Schlafmittel sowie bei Alkohol und Zigarettenrauch. Einfluss auf den Melatoninspiegel So können Sie den körpereigenen Melatoninspiegel beeinflussen: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf in einem möglichst dunklen Zimmer, denn Licht bremst augenblicklich die Produktion des Schlafhormons. Auch regelmäßige Entspannungsübungen wirken sich positiv auf den Melatoninspiegel aus.
Fibromyalgiesyndrom – Medikamente
Es gibt kein Medikament, das in Deutschland speziell für die Therapie des Fibromyalgiesyndroms zugelassen wäre. Die Arzneimittel die eingesetzt werden, werden off label verschrieben, das heißt sie sind zwar nicht für die Krankheit zugelassen, werden aber – im Rahmen von Leitlinien – dennoch häufig verwendet. Beim Fibromyalgiesyndrom sind diese off label verschriebenen Medikamente meist Antidepressiva, vor allem wenn Angststörungen oder depressive Verstimmungen die Schmerzen begleiten. Auch Pregabalin – ein Antikonvulsivum – wird auf diese Weise eingesetzt. Mit Antidepressiva gegen das Fibromyalgiesyndrom Die meisten Fibromyalgiepatienten sehen ihr Problem vorrangig in den Schmerzen und sind deshalb skeptisch, was die Einnahme von Antidepressiva angeht. Doch können die Medikamente auch einen Einfluss auf die Schmerzen, die Müdigkeit und eventuell auftretende Schlafstörungen nehmen. Antidepressiva sind vor allem dann anzuraten, wenn Begleitsymptome wie depressive Verstimmungen oder Angststörungen auftreten. Die Antidepressiva, die beim Fibromyalgiesyndrom zwar nicht zugelassen sind, jedoch von der Leitlinie empfohlen werden, sind trizyklische Antidepressiva – hauptsächlich Amitriptylin – und der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin. Eine Wirksamkeit konnte vor allem für Amitriptylin bestätigt werden. Es ist deshalb Mittel der ersten Wahl. Kann es nicht eingesetzt werden, wird meist auf Duloxetin zurückgegriffen. Daneben können weitere Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zum Einsatz kommen – beispielsweise Fluoxetin oder Paroxetin. Antidepressiva sollten jedoch immer nur kurzfristig eingenommen werden und können Nebenwirkungen auslösen. Pregabalin beim Fibromyalgiesyndrom Wenn Amitriptylin nicht wirkt, oder wegen einer Kontraindikation nicht eingesetzt werden kann, kann eventuell eine Therapie mit Pregabalin erfolgen. Das Medikament wird vor allem gegen Nervenschmerzen und epileptische Anfälle verschrieben, es kann jedoch auch beim Fibromyalgiesyndrom die Schmerzen und Schlafstörungen reduzieren. Auch Pregabalin ist nicht zur Behandlung des FMS zugelassen und muss off label angewendet werden. Nicht empfohlene Medikamente beim Fibromyalgiesyndrom Darüber hinaus gibt es einige Medikamente, die in der Leitlinie der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) ausdrücklich nicht empfohlen werden. Dazu gehören weitere Antidepressiva wie Tranquilizer (Angstlöser), Schlafmittel und Neuroleptika. Denn für diese Mittel konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie beim Fibroymalgiesyndrom wirken. Zudem haben sie zum Teil erhebliche Nebenwirkungen. Deshalb sollten sie nicht eingesetzt werden. Auch für Schmerzmittel wie nichtsteroidale Antirheumatika, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol gibt es keine Wirksamkeitsnachweise. Von einer Verwendung wird deshalb abgeraten.
Alkoholsucht – Symptome
Viele Symptome der Alkoholkrankheit (auch Alkoholsucht oder Alkoholabhängigkeit) zeigen sich im Verhalten des Abhängigen. Zum Beispiel kann er unter einem starken Verlangen beziehungsweise Zwang leiden, Alkohol zu konsumieren – dem sogenannten Craving. Viele Betroffene verlieren auch die Kontrolle darüber, wie viel sie trinken. Diese beiden Symptome gelten als „klassische“ Anzeichen der körperlichen Alkoholabhängigkeit, müssen jedoch nicht zwangsläufig auftreten. Symptome der Alkoholsucht: zum Beispiel Entzugserscheinungen Weitere Symptome, die bei Menschen mit Alkoholsucht vorkommen können: Wenn sie ihren Alkoholkonsum stoppen oder reduzieren, treten Entzugserscheinungen auf. Durch eine zunehmende Alkoholtoleranz brauchen manche Abhängigen auch immer mehr Alkohol, um die gewünschte Wirkung hervorzurufen. Oft vernachlässigen sie aufgrund ihrer Alkoholsucht andere Interessen wie Familie, Freunde, Hobbies oder Beruf, da sie mehr Zeit dafür benötigen, Alkohol zu besorgen, zu trinken oder sich von den Folgen zu erholen. Außerdem konsumieren viele Betroffenen weiterhin Alkohol, obwohl sie wissen, dass das Trinken ihnen bereits massiv geschadet hat – zum Beispiel in Form von Leberschäden. Körperliche und psychische Symptome der Alkoholsucht Zudem zeigen sich körperliche Anzeichen, die je nach Schwere der Alkoholsucht variieren können: gerötetes und aufgedunsenes Gesicht, Tränensäcke, belegte Zunge, übermäßiges Schwitzen (feuchte Hände), Gewichtsverlust, Erbrechen und Übelkeit, unsicherer Gang, Zittern, vor allem der Hände (Tremor), Krampfanfälle Außerdem können zum Beispiel folgende psychische Symptome auftreten: Konzentrationsmangel, Vergesslichkeit, innere Unruhe, depressive Verstimmungen, erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen, Potenzstörungen All diese Symptome zeigen sich häufig erst nach einer längeren Zeit des Alkoholmissbrauchs – nämlich dann, wenn bereits Organe durch den Alkohol angegriffen wurden und sie dann ihre Funktionen nicht mehr richtig ausführen können.