Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Goolge+ Profil
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Suchergebnisse

114 Ergebnisse gefunden, Seite 5 von 12

Rückenschmerzen – Behandlungsmethoden
Bei Rückenschmerzen können viele Therapiemethoden eingesetzt werden, die je nach Ursache und Art der Schmerzen unterschiedlich gut zur Behandlung geeignet sind. Beispiele sind Medikamente, Massagen,
Heilpflanze Teufelskralle – Wirkung, Anwendung
Teufelskralle – Heilpflanzenlexikon von vitanet.de. Teufelskralle wird angewendet: z.B. bei Rückenschmerzen und Hexenschuss.
Hexenschuss
Gerade eben noch konnte man seiner normalen Tätigkeit nachgehen, dann macht man einen Fehltritt auf der Straße, bückt sich nach vorne oder dreht sich im Bett um. Das Ergebnis: ein Hexenschuss (Lumbago). Es wird zwischen nicht spezifischen und spezifischen Kreuzschmerz unterschieden. Nur beim spezifischen Schmerz ist die Ursache bekannt. Meistens handelt es sich dabei um einen Bandscheibenvorfall, eine Fraktur, eine Entzündung oder einen Tumor. Beim nicht spezifischen Kreuzschmerz lassen sich mit den derzeitigen diagnostischen Möglichkeiten keine Ursache darstellen.Um den zeitlichen Verlauf zu beschreiben, werden die Kreuzschmerzen in akute, subakute und chronische Schmerzen eingeteilt. Akute Kreuzschmerzen können bis zu sechs Wochen andauern. Bestehen die Schmerzen länger, also bis zu zwölf Wochen, werden sie als subakut bezeichnet. Darüber hinaus gelten sie als chronisch. Treten die Schmerzen nach einer beschwerdefreien Zeit von etwa sechs Monaten erneut auf, spricht man von rezidivierenden Kreuzschmerzen. Wenn Sie mit akuten Rückenschmerzen zum Arzt gehen, steht die körperliche Untersuchung im Mittelpunkt. Sie gibt Aufschluss darüber, ob es sich tatsächlich nur um einen akuten, aber vorübergehenden Rückenschmerz, einen Bandscheibenvorfall oder eine andere Erkrankung handelt. Sofern keine Nervenstörungen vorliegen, ist die Anfertigung eines Röntgenbildes bei der ersten Konsultation nicht unbedingt notwendig. Therapie: Schmerzen stillen und bewegen Die Therapie eines nicht spezifischen Hexenschusses besteht aus einer sinnvollen Schmerztherapie und Bewegung. Zusätzlich können Wärme – zum Beispiel durch das Auflegen einer Wärmflasche – und Entspannungsübungen hilfreich sein. Tipps zur Selbsthilfe: Wenn Sie an einem ausgeprägten nicht spezifischen Hexenschuss leiden, können Sie schmerzlindernde Medikamente einnehmen, die Sie rezeptfrei in der Apotheke bekommen. Danach gilt: wieder in Bewegung kommen.
Heilpflanze Weidenrinde – Wirkung & Anwendung
Anwendung findet die Rinde der Heilpflanze Weide bei Arthrose, rheumatischen Beschwerden und chronischen Rückenschmerzen. Weiterhin wirkt sie schmerzstillend bei Kopfschmerzen und Fieber. Zubereitet wird die Rinde als Tee. Die Gattung der Weiden setzt sich aus den unterschiedlichen Arten zusammen. Die Wuchsform umfasst große Bäume (zum Beispiel die Silberweide S. alba) bis hin zu kleinen Sträuchern. Größe und Blattform variieren auch durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel den Standort. Das macht eine Einteilung schwierig. Allen Weiden gemein ist, dass sie wegen des hohen Wasserbedarfs bevorzugt auf feuchtem Grund wachsen. Sie sind zweihäusig und ihre weiblichen und männlichen Blüten erscheinen als sogenannte "Weidenkätzchen" im Frühjahr vor oder mit dem Austreiben der Blätter.Medizinisch verwendet wird die im Frühjahr gesammelte Rinde meist junger Zweige. Der Wirkstoffgehalt kann je nach verwendeter Weidenart stark schwanken. Verwendet werden unter anderem die Purpurweide (S. purpurea), die Reifweide (S. daphnoides) und die Bruchweide (S. fragilis). Aus dem Inhaltsstoff der Weidenrinde wurde schon vor gut 100 Jahren der allgemein bekannte Wirkstoff Acetylsalicylsäure (Aspirin) entwickelt.Deutscher Name: Weide Botanischer Name: Salix species Familie: Weidengewächse (Salicaceae)Herkunft: Asien und Europa Anwendungsgebiete von Weidenrinde Fieber, Schmerzen bei degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrose), rheumatische Beschwerden, chronische Rückenschmerzen, Kopfschmerzen Dosierung und Anwendung von Weidenrinde Tee:Etwa 1 Gramm fein geschnittene oder grob gepulverte getrocknete Weidenrinde wird mit 150 Milliliter Wasser kalt angesetzt, kurz zum Kochen gebracht und nach 5 Minuten abgeseiht. Man sollte 3- bis 5-mal täglich eine Tasse Tee trinken.Extrakt: Tagesdosis Salicin je nach Schmerzstärke 60 bis 120 Milligramm. Wirkungen Die in der Weidenrinde enthaltenen Phenolglykoside (Salicin, Salicortin und Tremulacin) und Flavonoide wirken schmerzstillend, entzündungshemmend, fiebersenkend und aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes adstringierend (zusammenziehend). Früher bezeichnete man die Weidenrinde als "Europäische Fieberrinde". Ein wirksamer Bestandteil ist das Salicin, das im Körper wie auch die Acetylsalicylsäure zu Salicylsäure umgewandelt wird und entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt. Da die Umwandlung des Salicins langsam verläuft, setzt die Wirkung erst spät ein, hält aber dafür länger an. Neuere Untersuchungen legen nahe, dass die schmerzhemmende Wirkung nicht alleine auf dem Gehalt an Salicin beruht, sondern man vermutet, dass auch andere Inhaltstoffe an der Gesamtwirkung beteiligt sind. Damit gewinnt die Art der Zubereitung an Bedeutung, und verschiedene Fertigarzneimittel sowie die Teezubereitung können sich in ihrer Wirksamkeit unterscheiden, obwohl der Gehalt an Salicin gleich ist. Hinweis Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren!Nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden! Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten sowie bei Asthma oder Neigung zu Allergien! Bei anhaltenden oder immer wiederkehrenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden!Aufgrund des Gerbstoffgehaltes können Zubereitungen aus Weidenrinde die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Es empfiehlt sich daher eine Rücksprache mit ihrem Arzt oder ihrer Apotheke.
Rückengymnastik – Übungen im Knien
Diese Übungen im Knien stabilisieren die Bauchmuskulatur und entlasten so die Wirbelsäule. Das lindert bestehende und beugt möglichen Rückenschmerzen vor. Übungsziel: Kräftigung von Rücken- und Bauchmuskeln in erschwerter Ausgangslage. Leichte Schulung der Wirbelsäulenbeweglichkeit aus entlasteter Wirbelsäulenstellung.Ausgangsstellung: Seitenlage. Übung 13: Vierfüßlerstand 1. Setzen Sie aus der Seitenlage das obere Knie gebeugt vor den Körper, und stemmen Sie sich mit den Armen zum Vierfüßlerstand hoch. 2. Die Hände stehen unter den Schultern, die Fingerspitzen zeigen nach vorn, die Ellbogen nach außen. Die Kniegelenke stehen etwa unter den Hüftgelenken, die Oberschenkel senkrecht, Unterschenkel und Fußrücken liegen auf der Unterlage auf. Der Nacken ist lang, die Stirn ist etwa parallel zur Unterlage. 3. Stellen Sie sich vor, dass Sie sich von den Händen aus nach hinten über die Fersen schieben. Gleichzeitig schieben Sie von den Fußrücken aus den Rumpf nach vorn zum Kopf. Wenn Sie gleichmäßig und gleichzeitig schieben, bleibt der Rumpf in der Mitte, Kopf und Gesäß werden auseinandergezogen, die Ellbogen bleiben etwas gebeugt, und die Knie werden leicht angehoben. Wenn Ihnen das Auflegen der Fußrücken bei Schritt 2 der Übung Schwierigkeiten bereitet, legen Sie eine kleine Rolle darunter. 4. Wenn Sie die Vierfüßlergrundstellung beherrschen, heben Sie vorsichtig einen Arm und das gegenseitige Bein ab, der andere Arm und das andere Bein drücken fest auf die Unterlage. Sie dürfen die Grundstellung dabei nicht wesentlich verändern. Wenn die Handgelenke bei Schritt 4 der Übung schmerzen, können Sie die Faust aufstützen. Die Hand steht dann auf den Grundgliedern der Finger, und der Daumen zeigt nach vorn. Übung 14: Vierfüßlerstand 1. Aus dem Vierfüßlerstand ein Bein und den gegenseitigen Arm diagonal strecken.2. Knie und Ellbogen beugen und unter dem Rumpf zusammenziehen, danach wieder strecken. Beim Beugen die Fußspitze intensiv hochziehen und den Handrücken zum Unterarm bewegen. Der Rücken darf leicht in die Beugung mitgehen. In wechselnden Diagonalen üben!  Übung 14 dürfen Sie frühestens sechs Wochen nach einer Bandscheibenoperation und nicht bei Schmerzen durchführen! Übung 15: Vierfüßlerstand 1. Aus dem Vierfüßlerstand blicken Sie zu Ihrer Brust, zum Bauch und an den Oberschenkeln entlang zu den Knien. 2. Bewegen Sie dabei den Kopf auf die Knie zu. 3. Blicken Sie nun am Boden entlang nach vorn und schieben Sie das Kinn dicht über den Boden.4. Den Kopf zwischen den Armen nach oben führen und dabei hoch bis in Augenhöhe blicken. Den Kopf wieder einrollen und von vorn beginnen. Übungsziel: Streckung der Brustwirbelsäule unter Ausschaltung der Lendenwirbelsäule, so dass kein Hohlkreuz möglich ist.  Beachten Sie immer Ihre Schmerzgrenze! Übung 16: Tiefkriechstellung 1. Aus dem Vierfüßlerstand schieben Sie das Gesäß vorsichtig nach hinten über die Fersen und lassen die Arme möglichst weit nach vorn rutschen. Das Brustbein gelangt dicht über die Unterlage.2. Bleiben sie in dieser Stellung, und heben Sie abwechselnd links und rechts den Arm.3. Heben Sie einen Arm, schauen in die Handfläche und drehen den Arm langsam hoch, das Brustbein bleibt dicht über der Unterlage. Übung 17: Fersensitz Die Fußrücken fest auf die Unterlage drücken. Die Hände stemmen nach unten, und Sie kommen mit geradem Rücken hoch zum Kniestand. Sie müssen beachten, dass Sie bei dieser Übung kein Hohlkreuz machen, aber auch die Lendenwirbelsäule nicht rund machen. Setzen Sie sich langsam wieder zurück, und wiederholen Sie die Übung mehrfach Grundsätzlich ist die Übung 17 für Menschen mit Knie- und Fußerkrankungen nicht geeignet. Auch ältere Patienten sollten diese Übung nicht durchführen. Geänderte Ausgangsstellung: Aus dem Kniestand ein Bein nach vorn aufstellen. Ober- und Unterschenkel stehen etwa im rechten Winkel. Übung 18: Einbein-Kniestand Stemmen Sie die Hände nach vorn, und verlagern Sie das Körpergewicht über das Bein. Drücken Sie sich jetzt mit dem Fußrücken des knienden Beins leicht vom Boden ab.Diese Übung mehrfach wiederholen und die Beinstellung dabei wechseln. Übung 19: Aufstehen Beginnen Sie mit Übung 18 und drücken Sie sich aus dem Einbein-Kniestand hoch bis zum Stand. Die Übung wird wiederholt, wobei Sie nun das Bein wechseln.
Rückengymnastik – Übungen im Liegen
Bei Rückenschmerzen helfen folgende Übungen im Liegen. Sie stabilisieren die Bauchmuskulatur und entlasten den Rücken. Die Folge: Die verspannte Wirbelsäulenhaltung und Rückenmuskulatur wird gelockert. Übungsziel: Kräftigung der schrägverlaufenden Bauchmuskeln bei stabil gehaltener Wirbelsäule.Die nachfolgenden Übungen sind in Anlehnung an R. Brunkow zusammengestellt.Ausgangsstellung: Sie liegen entspannt auf dem Rücken, Ihr Kopf ist durch ein Kissen unterstützt. Die Handinnenflächen liegen auf der Unterlage. Wiederholen Sie die Übungen mehrfach. Denken Sie daran, während jeder Übung normal zu atmen. Übung 1: Rückenlage Heben Sie den Kopf an, und fassen Sie mit der linken Hand die rechte Fußspitze. Die Fußspitze kommt der Hand entgegen. Dasselbe umgekehrt. Übung 2 (Vorübung zu Übung 4): Rückenlage Die Fußspitzen hochziehen. Die Fersen bleiben dabei liegen, die Kniegelenke beugen sich leicht, den Kopf anheben und zu den Füßen blicken. Dabei die Fersen mit leichtem Druck vom Körper weg in die Unterlage stemmen. Die Kniegelenke bleiben leicht gebeugt. Langsam zurücklegen. Übung 3 (Vorübung zu Übung 4): Rückenlage Die Handrücken zum Unterarm ziehen, die Finger leicht beugen und spreizen, die Fingerspitzen drehen sich zum Körper hin. Die Ellbogen zeigen nach außen und bleiben gebeugt. Kopf und Arme anheben, die Handballen in Richtung Füße schieben. Die Schultern gehen mit, der Nacken wird lang. Langsam zurücklegen. Übung 4 (Verbindung von 2 und 3): Rückenlage Die Fersen gegen die Unterlage, die Hände zu den Füßen drücken. Geänderte Ausgangsstellung: Beide Beine anstellen, eins nach dem anderen. Übung 5: Rückenlage Die Füße fest gegen die Unterlage schieben, als ob Sie den Rumpf in Richtung des Kopfes wegschieben wollten. Den Kopf anheben, die Hände gegen die Füße drücken. Der Rücken bleibt auf der Unterlage liegen. Sie spüren, wie die Lendenwirbelsäule gedehnt wird. Langsam wieder zurücklegen und die Spannung lösen. Übung 5 können Sie variieren, indem Sie sie auch mit hochgezogenen Fußspitzen durchführen. Dabei stemmen Sie dann die Fersen gegen die Unterlage. Übung 6: Rückenlage Beide Beine sind angestellt. Die linke Hand und der rechte Fuß drücken gegen die Unterlage. Das linke Knie zum Bauch ziehen, die Fußspitze geht mit hoch, die rechte Hand mit dem Handballen gegen das linke Knie drücken, die Fingerspitzen zeigen nach innen. Den Kopf anheben und den linken Fuß ansehen. Langsam die Spannung lösen und zurücklegen. Dasselbe umgekehrt üben. Geänderte Ausgangsstellung: Beine leicht spreizen, die Arme liegen ebenfalls leicht gespreizt neben dem Kopf, die Hände stehen auf dem Daumen. Übung 7: Rückenlage Rechten Fuß und linke Hand gegen die Unterlage drücken. Die rechte Hand zur Faust schließen, rechten Ellbogen beugen, linkes Knie beugen und zur Außenseite des rechten Ellbogens ziehen, dabei die linke Kleinzehe anschauen, die dem Ellbogen entgegenkommt. Die Spannung lösen und in die Ausgangsstellung zurückkehren. Dasselbe umgekehrt üben. Übungsziel Drehübungen: Förderung des Zusammenspiels der einzelnen Rumpfmuskelgruppen. Lösen der verspannten Wirbelsäulenhaltung. Ausgangsstellung: Rückenlage, die Arme neben dem Kopf, die Beine leicht gespreizt. Übung 8: Drehübung 1. Das rechte Bein beugen, rechtes Knie und rechten Arm über den Rumpf zur linken Seite führen, Kopf und Rumpf mitdrehen. So erreichen Sie die Seitenlage. 2. Aus der Seitenlage weich in die Rückenlage zurückrollen. Dabei das gebeugte Knie ansehen. 3. Aus der Rückenlage wieder in die Seitenlage gehen, den Arm zum Kopf führen, das Bein strecken und langsam in die Bauchlage rollen. 4. In der Bauchlage Arme und Bein wieder beugen (Schritt 3) und über die Seitenlage (Schritt 2) in die Rückenlage zurückrollen. Dasselbe umgekehrt üben. Legen Sie sich bei Bedarf ein Kissen unter den Kopf. Übungsziel Seitenlage: Kräftigung von Rücken- und Bauchmuskeln zur Stabilisierung der Wirbelsäule, von Becken-Bein-Muskeln und für mehr Beweglichkeit des Hüftgelenks. Ausgangsstellung: Seitenlage. Übung 9: Seitenlage Der linke Arm ist gestreckt oder gebeugt unter dem Kopf, das linke Bein weit angezogen, die linke Fußspitze ist vor dem linken Knie zu sehen. Die rechte Handfläche drückt gegen das linke Knie, das rechte Bein wird nach hinten weggestreckt, die Ferse zur Decke geschoben. Drücken Sie, zählen Sie dabei bis fünf, dann den Druck lösen, das Bein hinlegen und Arm und Bein lösen. Umgekehrt wiederholen. Übungsziel Bauchlage: Kräftigung der Rückenmuskulatur bei gut gestreckter Wirbelsäule. Ausgangsstellung: Bauchlage, die Beine leicht gespreizt, die Arme neben dem Kopf. Wenn Sie ein stark ausgeprägtes Hohlkreuz haben, legen Sie bei allen Übungen aus der Bauchlage ein Kissen unter den Bauch. Übung 10: Bauchlage Das Gesäß spannen und zu den Oberschenkeln hinziehen, die Fußrücken lang herausschieben und fest auf die Unterlage drücken. Arme und Kopf wenig abheben, die Stirn bleibt parallel zur Unterlage, das Brustbein bleibt auf der Unterlage liegen. Langsam ablegen. Übung 11: Bauchlage 1. Rechtes Bein seitlich neben dem Rumpf beugen, die Fußspitze mit hochziehen, den Kopf nach rechts drehen und das Knie über die rechte Schulter ansehen, die Fußspitze ist knapp vor dem Knie zu sehen. Die Arme bleiben ausgestreckt. Langsam in die Bauchlage zurück. Dasselbe umgekehrt üben. 2. Wie bei 1. rechtes Bein beugen und Fußspitze hochziehen, Kopf leicht heben, nach rechts drehen und das Knie ansehen, dazu das gestreckte linke Bein wenig von der Unterlage abheben. Das Bein ablegen und in die Bauchlage zurückgleiten. Dasselbe umgekehrt üben. Übungsziel: Dehnung der Hüftbeugemuskeln. Ausgangsstellung: Bauchlage, der Kopf liegt seitlich, die Hände unter der Leistenbeuge. Übung 12: Bauchlage 1. Beide Leisten fest gegen die Hände drücken, die auf der Unterlage bleiben. Die Beine abwechselnd lang herausschieben und abheben. 2. Dasselbe mit gebeugten Beinen üben. Das Bewegungsausmaß ist bei dieser Übung gering, die Leisten müssen fest liegen bleiben.
Rückengymnastik – sitzende Übungen
Die folgenden Rückenübungen im Sitzen stärken die Rückenmuskulatur, lockern Verspannungen und fördern eine gute Sitzhaltung. So wirken Sie Rückenschmerzen effektiv entgegen. Übungsziel: Eine gute Sitzhaltung und eine stabile Rumpfhaltung gegenüber den Bewegungen von Armen und Beinen.  Ausgangsstellung: Sitzen auf dem Vorderteil eines flachen Hockers. Übung 20: Sitzen 1. Legen Sie einen Stab (Besenstiel) auf den Hocker und versuchen Sie darauf zu sitzen. Wenn Sie Ihr Becken ausbalanciert haben, wird Ihnen das gelingen. 2. Nehmen Sie den Stab weg und versuchen Sie Ihr Becken ohne dieses Hilfsmittel auszubalancieren. Durch Schub und Zug der Füße am Boden, können Sie eine geringe Beckenbewegung einleiten – die Füße dürfen nicht verrutschen! Mit dem Gleichgewicht haben Sie auch die Beckenstellung, die die Streckung der Wirbelsäule im Sitzen ermöglicht. 3. Drücken Sie die Füße fest in den Boden. Stellen Sie sich vor, dass sich Ihr Rücken an einem Stab entlang streckt und Ihr Scheitel sich der Decke nähert. Sie lassen mit dem Druck der Füße nach, bleiben jedoch so groß. Nach einer Bandscheibenoperation sollten Sie in den ersten Wochen gar nicht oder nur kurz sitzen. Übung 21: Sitzen Beginnen Sie mit Übung 20. Ziehen Sie dann die Hände hoch, spreizen die Finger, besonders den Daumen und drehen die Fingerspitzen zum Körper. Die Handballen müssen Sie nach unten zum Boden führen, die Ellbogen bleiben leicht gebeugt, der Scheitel bleibt oben, der Nacken wird lang. Wenn Sie Übung 21 richtig ausführen, haben Sie das Gefühl, dass Sie in der Lendenwirbelsäule leicht werden. Trainieren Sie daher diese Übung, bis Sie sie gut beherrschen. Sie können damit in jeder Sitzhaltung, die Sie längere Zeit beibehalten müssen, Ihre Muskulatur gezielt aktivieren und die Wirbelsäule entlasten. Ausgangsstellung: Sitzen Sie auf einem Stuhl. Drücken Sie die Füße in den Boden und stemmen Sie den Scheitel nach oben und die Hände nach unten. In dieser gestreckten Haltung bleiben Sie. Übung 22 1. Ziehen Sie die Daumen zur Schulter. 2. Stemmen Sie die Hände nach vorn, wobei die Fingerspitzen zueinander zeigen. 3. Wiederholen Sie Schritt 1 und stemmen Sie die Arme schräg zur Seite weg, wobei die Hände in Ihrem Blickfeld bleiben müssen. 4. Wiederholen Sie Schritt 1, dann stemmen Sie die Hände schräg nach vorn weg, wobei sie wieder im Blickfeld bleiben. Wiederholen Sie Schritt 1: Ziehen Sie die Daumen zur Schulter und stemmen zum Abschluss noch einmal die Hände kräftig nach unten, als wollten Sie die Wirbelsäule auseinanderziehen (Ausgangsstellung). Das ist gleichzeitig die Ausgangsstellung für Übung 23. Übung 23: Sitzen Lösen Sie ein Bein vom Boden, ziehen Sie das Knie hoch und führen den gegenüberliegenden Ellbogen gebeugt auf das Knie zu. (Schritt 1) Ellbogen und Knie müssen sich nicht treffen. Der andere Arm stemmt nach unten und hält damit den Rumpf und die Wirbelsäule in der gestreckten Haltung. Beide Arme stemmen nochmals nach oben, dann nach unten. Lösen Sie die Spannung und führen Sie die Übung mit dem anderen Bein durch. Wenn das Stemmen mit geöffneten Händen zu anstrengend ist, machen Sie stattdessen eine Faust. Übung 24: Sitzen Drücken Sie die Füße in den Boden und stemmen Sie den Scheitel nach oben. Führen Sie dann mit den Armen kurze, kräftige Pendelbewegungen durch.
Rückengymnastik – Übungen im Stehen
Unsere einfachen Rückenübungen im Stehen lassen sich leicht in den Alltag einbauen und helfen die Wirbelsäule zu stärken und Rückenschmerzen zu lindern. Übungsziel: Erreichen eines sicheren Standes.Ausgangsstellung: Zu Beginn der Übungen sitzen Sie auf einem Hocker. Übung 25: Zum Stand kommen 1. Stellen Sie ein Bein unter den Hocker, kommen Sie mit dem Becken weiter nach vorn, sodass der Schwerpunkt über die Unterstützungsfläche kommt.2. Mit dem hinteren Bein hoch zum Stand drücken.3. Das Gewicht auf das vordere Bein verlagern. Übung 26: Stand Hängen Sie vor einem Spiegel ein Lot auf und stellen Sie sich seitlich zum Spiegel, die Füße parallel, die Fußspitzen nach vorne. Versuchen Sie, die Wirbelsäule der Schwerpunktlinie anzunähern. Übung 27: Stand Stehen Sie gerade wie in Übung 26. Bewegen Sie sich nun nur im Fußgelenk und lassen Sie Ihr Gewicht über den unbeweglichen Füßen wandern. Pendeln Sie das Gewicht ein, indem Sie links und rechts die Zehen und die Fersen gleich stark belasten, bis das Lot dicht vor dem Fußgelenk auf den Boden fällt. Das ist die Grundstellung für Standübungen. Übung 28: Stand Nehmen Sie die Grundstellung ein. Dann beide Füße fest in den Boden drücken, den Scheitel nach oben stemmen und die Hände nach unten. Machen Sie kleine, schnelle Bewegungen mit den Kniegelenken und gleichzeitig mit den Armen, ohne die Rumpfstellung zu ändern. Versuchen Sie festzustellen, ob die Lendenwirbelsäule entlastet wird. Alle Gelenke müssen leicht zu bewegen, reaktionsbereit und nicht blockiert sein. Übung 29: Stand 1. Die Füße in den Boden drücken, den Scheitel zur Decke und die Hände nach unten stemmen.2. Nun einen Arm nach oben stemmen und das Gewicht auf das gleichseitige Bein verlagern.3. Das andere Bein und den nach oben gestreckten Arm beugen. Das Knie und den gebeugten Ellbogen diagonal aufeinander zuführen, ohne dass sie sich berühren. Der andere Arm drückt nach unten und hält Rumpf und Wirbelsäule in Streckung. Gehen Sie langsam in die Ausgangsstellung zurück und üben Sie die Gegenseite. Übung 30: Stand 1. Sie stehen mit stabilem Rumpf vor einem Hocker.2. Halten Sie das Becken sicher in Stellung und stellen Sie abwechselnd ein Bein auf den Hocker.3. Üben Sie so weiter und führen Sie zusätzlich kurze Armschwünge durch. Der Rumpf bleibt stabil. Vergessen Sie bei den Übungen aus dem Stand die Grundstellung nicht. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die richtige Haltung haben, machen Sie Übung 26 und 27 nochmals vor dem Spiegel. Übung 31: Gehen Übungsziel: Durch den Einsatz der Fußmuskeln erreichen Sie eine reaktionsbereite Rumpfmuskelspannung und balancieren die Wirbelsäule in guter Stellung aus.1. Gehen Sie unter Kontrolle mit den Augen auf einer Linie entlang.2. Legen Sie ein Seil auf den Boden und gehen Sie daran entlang, ohne hinzusehen.3. Gehen Sie nun auf dem Seil und fassen mit der rechten Hand den linken Fuß an und umgekehrt.4. Gehen Sie auf den Zehen und achten Sie darauf, dass die Zehen den Fuß von den Ballen bis zu den Spitzen gut abdrücken.5. Gehen Sie auf den Zehen über das Seil.6. Gehen Sie rückwärts. Holen Sie dabei mit den Beinen weit nach hinten aus, blicken Sie nicht zurück, sondern versuchen Sie, den Raum nach hinten mit den Füßen auszutasten.7. Gehen Sie mit Musik rhythmisch vor und zurück. Das Einschlagen der entgegengesetzten Richtung darf Ihnen nun keine Schwierigkeiten machen. Von hinten muss man die ganze Fußsohle sehen. Das gilt auch für das normale Gehen.
Sport bei Wirbelsäulenbeschwerden: Tennis
Tennis macht Spaß – beim Spielen führt man allerdings Bewegungen durch, die nicht allen Menschen mit Bandscheibenschäden gut bekommen und zu Rückenschmerzen führen können. Tennis ist eine Sportart, die bis in das hohe Alter ausgeübt werden kann. Es trägt zum Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness bei. Solange der Ehrgeiz nicht das bestimmende Element im Spiel wird und der Spaß im Vordergrund steht, lässt sich die Belastung dosieren. Allerdings beinhaltet das Tennisspiel verschiedene Bewegungsabläufe, die nicht allen Menschen mit Bandscheibenschäden gut bekommen. Diese Bewegungen im Tennis belasten die Wirbelsäule Streck- und Beugebewegungen und Drehungen (Rotation) der Wirbelsäule sind im Tennis häufig. Beim Aufschlag nimmt das Hohlkreuz der Lendenwirbelsäule zu, während gleichzeitig die Halswirbelsäule überstreckt und der gesamte Oberkörper nach hinten geneigt wird. Nach dem Aufschlag führt der Oberkörper eine nach vorne gerichtete Bewegung aus, die die Lendenwirbelsäule miteinbezieht. Diese Abläufe können bei einer vorgeschädigten Wirbelsäule Schmerzen auslösen. Patienten, die den Sport neu erlernen wollen, sollte davon abgeraten werden. So spielen Sie rückenschonend Ein routinierter Tennisspieler wird weiterspielen können, wenn er gewisse Regeln beachtet. Sofern der Aufschlag wiederkehrende Beschwerden verursacht oder eine schwere Abnutzung der Halswirbelsäule vorliegt, sollte nicht mehr über den Kopf abgeschlagen werden. Es ist sinnvoller, den Ball hoch anzunehmen. Sofern die Beschwerden von der Lendenwirbelsäule ausgehen, ist es zu empfehlen, die Wirbelsäule als Ganzes zu drehen. Eine andere Möglichkeit, stärkere Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden, ist die Knie vermehrt einzusetzen. Wenn Sie in die Hocke gehen, können Sie auch die Bälle erreichen, bei denen Sie sonst den Oberkörper stärker aus der Lendenwirbelsäule vorbeugen müssten. Tennis rechnet man allgemein nicht zu den wirbelsäulenschonenden Sportarten. Allerdings kann die Mehrzahl der Tennisspieler mit Wirbelsäulenabnutzung, weiterhin ihren Sport ausüben, sofern sie gewisse Einschränkungen berücksichtigen. In Zweifelsfällen ist eine ärztliche Beratung zu empfehlen.
So verändert sich die Wirbelsäule bei Erwachsenen
Im Erwachsenenalter wirkt sich die Abnutzung zwischen Wirbelkörpern und Bandscheiben langsam aus. Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden und Bandscheibenvorfällt treten auf. Versteifungsvorgänge