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Gebärmutterkrebs – Symptome
Das Tückische an Gebärmutterkrebs: Im Frühstadium verursacht ein Endometriumkarzinom bei den erkrankten Frauen keine Beschwerden. Denn diese Krebsart wächst relativ langsam. Es gibt jedoch einige typische Alarmsignale, die der Körper aussendet, während sich der Gebärmutterkrebs entwickelt. Häufigstes Symptom bei Gebärmutterkrebs sind Blutungen aus der Scheide – oft auch nur Schmierblutungen oder schwarzbrauner Ausfluss. Da die meisten Betroffenen die Menopause bereits hinter sich haben, sind die Blutungen in diesen Fällen ein konkreter Hinweis, dem nachgegangen werden sollte. Bei Frauen, die noch nicht in den Wechseljahren waren, kann sich Dauer oder Stärke der Monatsblutung verändern. Diese Symptome sollten Sie hellhörig machen: Blutungen nach den Wechseljahren sehr starke Monatsblutungen oder Zwischenblutungen (nach dem 35. Lebensjahr) Schmierblutungen vor und nach der Monatsblutung (nach dem 35. Lebensjahr) blutiger oder fleischfarbener, häufig übelriechender Ausfluss außerhalb der Regelblutung Schmerzen im Unterleib scheinbar grundlose Gewichtsabnahme Zeigen sich bei Ihnen eines oder mehrere dieser Symptome, sollten Sie die Ursache dafür unbedingt vom Frauenarzt abklären lassen. Wächst der Tumor weiter an, kann er außerdem Schmerzen im Unterleib hervorrufen, die wehenartig auftreten können. Befällt er die Harnblase, drohen chronische Harnwegsinfekte, Blut im Urin oder ein Harnrückstau in die Nieren, der Rückenschmerzen verursachen kann.
PMS – Hausmittel
Wer unter dem Prämenstruellen Syndrom (PMS) leidet, kann es auch einmal mit Hausmitteln probieren. Einen wissenschaftlichen Nachweis für deren Wirksamkeit gibt es zwar meist nicht, jedoch können sie erfahrungsgemäß bei vielen Frauen die Beschwerden lindern. Hausmittel 1: Pflanzliche Mittel Es gibt verschiedene pflanzliche Mittel, die Beschwerden wie depressive Verstimmungen, Wassereinlagerungen, Spannungsgefühle in den Brüsten oder Kopfschmerzen lindern sollen. Häufig angewandt werden zum Beispiel Mönchspfeffer und Johanniskraut. Hausmittel 2: Entspannung Es wird vermutet, dass Stress bei der Entstehung des Prämenstruellen Syndroms eine Rolle spielen könnte. Deshalb kann auch Entspannung hilfreich sein, um die Beschwerden zu lindern. Helfen können zum Beispiel Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung, aber auch Bäder mit entspannenden Zusätzen wie Lavendel, Rosenholz oder Melisse. Hausmittel 3: Wärme Wärme kann vor allem bei Unterleibs- und Rückenschmerzen helfen. Auf den Unterbauch können Sie sich zum Beispiel eine Wärmflasche legen, den Rücken können Sie mit einer Rotlichtlampe bestrahlen. Auch Saunagänge können guttun.
HWS-Syndrom (Zervikalsyndrom) – Ursachen
Wenn Ihre Halswirbelsäulenbeschwerden durch einen kühlen Luftzug entstanden sind, dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen: Die Schmerzen verschwinden, wie sie gekommen sind. Anders ist es, wenn Sie unter wiederkehrenden Verspannungen leiden. Sie sollten sich Gedanken machen, wodurch Ihr Zervikalsyndrom ausgelöst wird.Ein Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) kann unterschiedlichste Ursachen haben. Störungen der gelenkigen Wirbelverbindungen der Halswirbelsäule, einseitige Haltung oder Bewegungen bei der Arbeit, frühere Verletzungen wie beispielsweise ein Schleudertrauma oder psychischer Stress sind häufige Auslöser der Nacken- und Schulterschmerzen. Ungünstig wirkt sich die Arbeit am Computer aus, die ohne Pausen verrichtet wird. Das Gleiche gilt für lange Autofahrten. Während eine gemischte Bürotätigkeit – beispielsweise Schreibtischarbeit mit Arbeiten am PC, Ablagen, Telefonaten, Besprechungen und Diktaten – die Wirbelsäule nicht übermäßig beansprucht, leiden Personen, deren Aufgabe darin besteht, Daten zu erfassen, ausschließlich Texte zu schreiben oder monotone Montagearbeiten zu verrichten, besonders häufig unter Schmerzen des Nackens und der Schultern. Eine Ursache ist die einseitig statische Körperhaltung. Solange der einseitigen Belastung körperliche Bewegung – beispielsweise in einer Gymnastikgruppe oder einem Sportverein – gegenübersteht, lässt sich die berufliche Beanspruchung kompensieren. Fehlt der Ausgleich, dann nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, unter Muskelverspannungen zu leiden. Ein ergonomischer Arbeitsplatz verhindert keine Schmerzen Ergonomisch heißt nicht gleichzeitig orthopädisch einwandfrei. An einem ergonomisch optimalen Arbeitsplatz sind die Arbeitsabläufe ergonomisch (arbeitswissenschaftlich) gestaltet und weitgehend standardisiert. Scheinbar unnötige Handgriffe und Bewegungen wurden so weit wie möglich ausgeschaltet. Kurzfristig steigert diese rationale Arbeitsorganisation die Effizienz. Längerfristig ist die Beschränkung auf wenige Arbeitsgänge aus orthopädischer Sicht kritisch zu beurteilen, da das Bewegungsbedürfnis des Körpers ignoriert wird. Während einzelne Muskeln überbeansprucht werden, sind andere Muskelgruppen unterfordert. Als direkte Folge entstehen schmerzhafte Verkrampfungen. Psychische Ursachen Menschen, die unter starkem beruflichem Stress stehen, sind oft sehr angespannt. Innere Verspannung – auch in Kombination mit einer einseitigen Belastung am Arbeitsplatz – kann zu Verspannungen im Rücken und vor allem im Schulterbereich führen. Auch andere psychische Belastungen wie Sorge oder Trauer können Muskelverspannungen und Rückenschmerzen auslösen. Wenn Sie wegen Ihrer Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt offen über eventuelle psychische Belastungen sprechen. Nur so kann Ihr Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) zielgenau therapiert und eventuelle unnötige Behandlungen vermieden werden. Weitere mögliche Ursachen Nackenverspannungen können auch durch eine falsche Kopflagerung beim Schlafen aufgrund eines ungünstigen Kopfkissens oder Matratze ausgelöst werden. Ein gutes Nackenstützkissen, das den Kopf in eine natürlichere Haltung beim Schlaf bringt, kann Abhilfe verschaffen. Allerdings gibt es keine wissenschaftlich abgesicherten Daten, die eine Überlegenheit von Spezialkissen gegenüber normalen Kissen zeigen. Auch hier gilt: Benutzen Sie das Kissen, das Ihnen am bequemsten erscheint. Ein HWS-Syndrom kann als Spätfolge von früheren Verletzungen wie beispielsweise nach einem Schleudertrauma (etwa nach einem Auffahrunfall mit dem Auto) oder Sportverletzungen auftreten. Die Beschwerden können sich erst Jahre nach dem eigentlichen Unfall einstellen.
Kopfschmerzen – pflanzliche Mittel
Bei Kopfschmerzen können pflanzliche Mitte Linderung bringen. Lesen Sie, welche Heilpflanzen zur Behandlung von Kopfschmerzen  geeignet sind – und welche nicht. Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen Reines Pfefferminzöl wirkt gefäßerweiternd, muskelentspannend und kühlend, wenn Sie es auf die Schläfen reiben. Dadurch wirkt es Kopfschmerzen auf natürliche Weise entgegen. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die die Wirksamkeit von Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen bestätigen. Für Kleinkinder und Säuglinge ist das natürliche Hausmittel allerdings nicht geeignet, da asthmaähnliche Zustände auftreten können. Schulkinder und Erwachsene profitieren von der Anwendung, besonders weil keine Nebenwirkungen bekannt sind. Pestwurz gegen Kopfschmerzen Pestwurz ist ein weiteres Mittel, um Kopfschmerzen pflanzlich zu behandeln. Er wirkt auf natürliche Art krampflösend und entzündungshemmend. Dadurch ist diese Heilpflanze gegen Spannungskopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen sowie Migräne wirksam. Pestwurz kann gegen akute Kopfschmerzen, aber auch zur Prophylaxe angewendet werden. In seltenen Fällen kann es bei der Anwendung zu Magenbeschwerden und Leberfunktionsstörungen kommen.Das einzige in Deutschland erhältliche Präparat wurde allerdings 2009 vom Markt genommen, da es aus formalen Gründen keine Nachzulassung erhielt. Von einer eigenen Zubereitung aus Pestwurzelstock muss dringend abgeraten werden, da leberschädigende Stoffe (Pyrrolizidinalkaloide) im Extrakt enthalten sein können. Magnesium Manche Betroffene haben gute Erfahrungen mit Magnesium-Präparaten gemacht. Sie wirken ebenfalls Muskel entspannend und lösen in manchen Fällen dadurch den „Schmerzknoten“. Studien haben bisher jedoch allenfalls einen Hinweis auf die Wirksamkeit gezeigt, ein eindeutiger Wirknachweis steht aber weiterhin aus.Pflanzliche Wirkstoffe gegen Kopfschmerzen Magnesiumhydrogenaspartat Magnesiumoxid Minzöl Pfefferminzöl Magnesiumcitrat und Magnesiumglutamat
Symptome bei Leukämie
Die Symptome bei Leukämie sind vor allem zu Beginn der Erkrankung meist unspezifisch. Je nach Form der Leukämie können zudem unterschiedliche Symptome in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Symptome durch den Mangel an Blutkörperchen Da die krankhaft veränderten Vorläufer der weißen Blutkörperchen normale Zellen im Knochenmark verdrängen, können daraus meist nicht mehr genug rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen gebildet werden. Bei einem Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) wird zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. Es kommt zu einer Anämie, einer Blutarmut. Die Betroffenen sind müde und schwach. Bei einer ausgeprägten Anämie tritt auch Luftnot bei Belastung oder gar in Ruhephasen auf. Werden nicht genug Blutplättchen (Thrombozyten) gebildet, ist die Blutgerinnung gestört. Symptome sind dann häufig auftretende blaue Flecken oder vermehrtes Zahnfleisch- oder Nasenbluten. Sinkt die Thrombozytenzahl im Blut sehr stark ab, kann es zu gefährlichen inneren Blutungen kommen. Die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) im Blut ist bei Leukämiepatienten stark erhöht. Ein Großteil der Leukozyten ist jedoch nicht ausgereift und deshalb auch nicht leistungsfähig. Bei zu wenigen gesunden weißen Blutkörperchen ist die Anfälligkeit für Infekte erhöht, da sie eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Dann treten beispielsweise immer wieder Atemwegsinfektionen auf, die lange nicht abheilen. Weitere Symptome Bei einer lymphatischen Leukämie ist eine bestimmte Art der Leukozyten entartet: die Lymphozyten. Eine Vermehrung der kranken Lymphozyten kann dazu führen, dass die Organe des lymphatischen Systems, also die Lymphknoten, die Milz aber auch die Leber anschwellen. Weitere Symptome, die auftreten können, sind Schwindel, Nachtschweiß und Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen und Fieber.
Skoliose – Symptome, Operation und mehr
Zwischen dem 8. und 15. Lebensjahr spielt vor allem bei den Mädchen die seitliche Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) eine große Rolle. Bei dieser Veränderung gerät die gesamte Wirbelsäule aus dem Lot. Der Oberkörper verkürzt sich. Wegen der die Skoliose begleitenden Rotation der Wirbelkörper und der mit den Wirbeln verbundenen Rippen, entsteht als Symptom eine Vorwölbung, die umgangssprachlich als Rippenbuckel bezeichnet wird. Die Skoliose schreitet in aller Regel nach Abschluss des Wachstums nicht weiter fort. Da die seitliche Wirbelsäulenverbiegung während des Wachstums recht gut beeinflusst werden kann, sollte sie unbedingt konsequent behandelt werden. Je nach Schwere wird eine krankengymnastische Therapie, die Versorgung eines stützenden Korsetts oder sogar eine Operation notwendig. Kann auch eine Beinlängenveränderung zur Skoliose führen? Durch eine Beinverkürzung kann eine seitliche Ausbiegung der Wirbelsäule entstehen, ohne dass dabei eine echte Skoliose vorliegt. Die Natur hat uns nur selten völlig symmetrisch angelegt. Auch unser Gesicht ist nicht regelmäßig, viele Menschen haben eine Schokoladenseite. Genauso variiert die Beinlänge, wenngleich es sich im Allgemeinen nur um wenige Millimeter bis etwa zwei Zentimeter handelt. Größere Beinlängendifferenzen sind meist Folge eines Unfalles. Durch die natürliche Beinlängendifferenz entsteht ein Schiefstand des Beckens. Dadurch verbiegt sich die Wirbelsäule in der Regel mit der konvexbogigen Seite zum verkürzten Bein hin. Im Gegensatz zur echten Skoliose lässt sich diese statische Ausbiegung jedoch durch eine erhöhte Sohle leicht ausgleichen, die Wirbelsäule steht nun wieder im Lot. Bei einer stärkeren Beinverkürzung ist ein Ausgleich sinnvoll, da Überlastungsbeschwerden der Wirbelsäule und Formveränderungen am wachsenden Skelett vermieden werden. Stellt man bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen eine Beinverkürzung fest, dann kann man den Absatz erhöhen oder eine dickere Einlage verordnen. Häufig vergehen die Beschwerden danach spontan. Der Ausgleich sollte allerdings dauernd getragen werden, um der Wirbelsäule eine häufige Umstellung zu ersparen. Kein Grund zur Sorge: Die Feststellung einer Beinverkürzung bei Ihrem Kind oder bei Ihnen selbst braucht Sie nicht zu ängstigen. Eine Krankheit im eigentlichen Sinne liegt nicht vor.
Nervosität & Unruhe – Therapie
Hinter Nervosität und Unruhe können sich Krankheiten verbergen. Wenn Entspannung und Selbstmedikation als Therapie nicht zum Erfolg führen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn neben Nervosität und Unruhe auch starke körperliche Beschwerden auftreten, beispielsweise Rückenschmerzen oder Magenschmerzen,, Nervosität und Unruhe überhand nehmen oder zusätzlich Depressionen und Angstgefühle auftreten,, es zu Funktionsstörungen einzelner Organe kommt (Herzrhythmusstörungen, ständiger Durchfall),, Sie unter Schilddrüsenfunktionsstörungen leiden oder Schilddrüsenhormone einnehmen (Nervosität und Unruhe können Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion sein). Therapie mit pflanzlichen Mitteln und Beruhigungstees Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Zur Therapie eignen sich vor allem verschiedene pflanzliche Mittel. Diese enthalten beispielsweise Baldrian, Johanniskraut oder andere pflanzliche Wirkstoffe, die beruhigen. Die Pflanzen können auch in Form von Beruhigungstees eingenommen werden. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Manche Mittel eignen sich nur für den kurzzeitigen Gebrauch. Tipp Nehmen Sie die Überreaktion Ihres Nervensystems ernst. Versuchen Sie, Leistungsdruck zu reduzieren. Planen Sie Entspannungsphasen im Tagesablauf ein. Mit sportlicher Aktivität können Sie Stress abbauen. Durch Entspannungstechniken und ausreichend Schlaf gewinnen Sie Ihr inneres Gleichgewicht zurück.
Akuter Schiefhals – Ursachen, Hilfe, Ratgeber
Der akute Schiefhals (Torticollis acutus) ist der Hexenschuss der Halswirbelsäule. Meistens kommt er ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel. Sie wollen morgens aufstehen, heben den Kopf vom Kopfkissen, und im gleichen Moment können Sie Ihren Nacken nicht mehr bewegen. Wer dies schon einmal erlebt hat, kennt die Symptome und weiß, wie stechend die Schmerzen und die Blockade sein können. Beim akuten Schiefhals ist der Kopf nach rechts oder links gedreht. Wenn Sie in den Spiegel schauen, wirkt die ganze Haltung schief. Wie entsteht der Schmerz beim akuten Schiefhals? Die Halswirbelsäule ist sehr gut beweglich. Der Kopf lässt sich bei gesunden Menschen fast bis zum rechten Winkel drehen. Tagsüber werden die Bewegungen kontrolliert ausgeführt. Im Schlaf, wenn die Muskulatur weitgehend entspannt ist, kann der Bewegungsumfang der Halswirbelsäule aber unwillkürlich überschritten werden, ohne dass man dabei aufwacht. Als Reaktion darauf verkrampft sich die Muskulatur in dieser Region. Das kann zu erheblichen Nackenschmerzen führen, die manchmal bis in den Rückenbereich ausstrahlen. Auch ausgedehnte Rückenschmerzen können die Folge sein. Zahlreiche Auslöser für den akuten Schiefhals Auslöser für den akuten Schiefhals gibt es viele: Neben der schon genannten schlechten Lagerung im Schlaf können auch Zug und Kälte, Überbeanspruchung, allgemeine Haltungsfehler oder eine schlechte Ergonomie am Arbeitsplatz den akuten Schiefhals hervorrufen. Bei Überlastung wird ein Signal an die Muskulatur gegeben, die sich dann zusammenzieht, um die Gelenke zu schützen. Die Halswirbelsäule ist nun blockiert. Manchmal kann der Torticollis acutus auch bei einer ruckartigen Bewegung entstehen. Nicht übersehen werden sollten akute Halsinfektionen, besonders bei kleinen Kindern, die sich als akuter Schiefhals präsentieren können. Erfreulicherweise bedarf der akute Schiefhals normalerweise keiner speziellen Therapie. Ruhe und Geduld sind die wichtigsten Bausteine für die Selbsthilfe.
Burnout – Privatleben
Das Burnout-Syndrom hängt primär mit dem Beruf zusammen. Doch gibt es durchaus auch individuelle, private Ursachen, die zum Ausbrennen führen. Um Burnout vorzubeugen oder gegen ein beginnendes Burnout-Syndrom anzugehen, ist es deshalb wichtig, auch einige Präventionsmaßnahmen im privaten Umfeld zu treffen: Pflegen Sie intensive Kontakte zu Familie und Freunden: Burnout-gefährdete Menschen engagieren sich oft übermäßig in ihrem Beruf und vernachlässigen deshalb zwischenmenschliche Beziehungen. Sie drohen zu vereinsamen. Doch gerade soziale Kontakte schützen vor dem Ausbrennen, denn sie geben den nötigen Ausgleich. Pflegen Sie Hobbys: Auch Hobbys werden oft zugunsten des Berufs aufgegeben. Doch auch Sie ermöglichen einen Ausgleich und helfen dabei, gesund zu bleiben. Viele, die auf ein Burnout zusteuern, müssen ihre Hobbys erst wiederentdecken, weil sie schon vor langer Zeit vernachlässigt wurden. Erlernen Sie Entspannungstechniken: Menschen mit Burnout können nicht mehr regenerieren. Deshalb ist es sehr wichtig, sich regelmäßig zu entspannen – wenn auch nur kurz. Gut geeignet sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Denn sie sind einfach zu erlernen und können auch in einer Pause durchgeführt werden. Aber auch Yoga und andere Entspannungsmethoden können helfen. Planen Sie Ruhetage ein: Viele Burnout-gefährdete Menschen nehmen sich am Wochenende Arbeit mit nach Hause oder verbringen ihre freien Tage mit Hausarbeit oder stressigen Freizeitaktivitäten. Doch es ist wichtig, auch einmal zur Ruhe zu kommen. Planen Sie deshalb fixe Ruhetage oder zumindest Ruhezeiten in ihre Woche ein – am besten in einem festen Rhythmus. Sorgen Sie für guten Schlaf: Burnout-Betroffene leiden oft unter Schlafstörungen. Häufig können einige einfache Tipps und Tricks der sogenannten Schlafhygiene schon helfen, zu einem besseren Schlaf zu finden. Mehr dazu finden Sie hier. Lernen Sie, auf Ihren Körper zu hören: Meistens geht das Burnout-Syndrom mit körperlichen Symptomen, wie beispielsweise Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen, einher. Achten Sie darauf, wann die Symptome verstärkt auftreten und überlegen Sie, was sie in diesen Situationen ändern könnten. Treiben Sie Sport: Bewegung ist wichtig für den Körper und bietet einen guten Ausgleich. Doch achten Sie auf das richtige Maß und die richtige Sportart. Burnout-gefährdete neigen dazu, zu übertreiben. Sie können beispielsweise nicht mehr entspannen, wenn sie nicht mindestens zwei Stunden gelaufen sind. Das ist nicht sinnvoll. Auch stressreiche Sportarten sind nicht zu empfehlen. Meiden Sie Genussgifte: Der Missbrauch von Genussgiften wie Alkohol, Nikotin oder Koffein tritt bei Burnout häufig auf. Deshalb gilt: Alkohol und Koffein in Maßen, Nikotin meiden. Ernähren Sie sich gesund: Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung fühlen Sie sich besser und sind schwungvoller. Das hilft, Burnout vorzubeugen.
Gürtelrose – Symptome
Oft beginnt die Gürtelrose (Herpes zoster) mit unspezifischen Anzeichen: zum Beispiel können allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder leichtes Fieber erste Symptome sein. Meist treten auch schon vor den Hauterscheinungen Schmerzen auf. Das entzündete Nervengewebe verursacht ein brennendes Gefühl im betroffenen Hautbereich und auch Schmerzen im Nervenstrang selbst (meist im Bereich von Rumpf, Schulter oder Hals). Bei manchen Betroffenen treten auch kurz vor dem Ausbruch der Krankheit Zahnschmerzen, Rückenschmerzen oder anderen Schmerzen als Symptome auf. Symptome der Gürtelrose: Hautausschlag und Bläschenbildung Zwei bis drei Tage nach den ersten Symptomen zeigen sich erhabene gerötete Stellen auf der Haut, die jucken und schmerzen. Dann bilden sich dicht beieinander stehende Knötchen, die sich zu Bläschen weiterentwickeln. Die Bläschen füllen sich mit einer klaren oder weißlichen Flüssigkeit. Die Haut an den betroffenen Stellen juckt und schmerzt immer mehr. Schon leichte Berührungen fühlen sich für den Erkrankten unangenehm an. Die Lokalisation der Hauterscheinungen wird durch das Versorgungsgebiet des entzündeten Nervs bestimmt und ist deshalb meist stark begrenzt. Alle Dermatome können betroffen sein – am häufigsten tritt die Gürtelrose aber am Brustkorb und am Kopf auf, gelegentlich auch an Rücken, Armen und Beinen. Sie kann auch den Genitalbereich befallen. Den Nervenbahnen folgend tritt der Ausschlag fast immer halbseitig auf. Nur in Ausnahmefällen übertritt er die Körpermitte oder erscheint beidseitig. In seltenen Fällen läuft die Gürtelrose auch ohne sichtbare Bläschen ab (Zoster sine herpete). Die Symptome beschränken sich dann auf die begleitenden Schmerzen. Abheilung nach etwa vier Wochen Nach etwa drei bis fünf Tagen sind die Bläschen voll ausgebildet. Der Ausschlag kann mehrere Tage bis zu zwei Wochen anhalten – dann platzen die Bläschen auf, trocknen aus und verkrusten. Diese Phase dauert noch einmal bis zu zwei Wochen. Normalerweise sind die Hauterscheinungen nach etwa drei bis vier Wochen verschwunden. Nach der Abheilung können aber Narben oder Pigmentveränderungen zurückbleiben. Die Hautstellen sind dann entweder dunkler oder heller als die übrige Haut. Bei unkomplizierten Krankheitsverläufen verschwinden die Schmerzen in der Regel mit oder kurz nach dem Ausschlag. In vielen Fällen – vor allem bei älteren Menschen – halten sie aber noch monatelang an. Diese chronischen Schmerzen nennt man postzosterische Neuralgie (PZN).