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Folgeerkrankungen von Morbus Crohn
Gewichtsabnahme und Osteoporose sind Folgen von Morbus Crohn. Wegen Durchfällen und Entzündungen im Darm werden Nährstoffe nicht mehr so gut resorbiert. Weitere Ursachen sind Appetitlosigkeit
Alter/Sport – Prävention
Aktivität im täglichen Leben und regelmäßige Bewegung helfen, Altersbeschwerden und Krankheiten hinauszuzögern. Das bedeutet, dass Sie Ihre beschwerdefreie Lebenszeit verlängern können. Mit steigendem Durchschnittsalter der Bevölkerung wird es immer wichtiger, Risikofaktoren für Krankheiten und Krankheitssymptome frühzeitig zu erkennen. In diesem Stadium ist es nämlich meistens gut möglich, Beschwerden vorzubeugen beziehungsweise diese zu lindern. Neu aufgetretene Probleme sollten Sie deshalb nicht als alterstypisch und unabänderlich betrachten. Häufig werden Seh- und Höreinschränkungen, depressive Symptome, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus spät oder nicht richtig erkannt. Durch regelmäßige Untersuchungen können diese Erkrankungen jedoch rechtzeitig aufgedeckt werden. So besteht die Möglichkeit, die richtigen Maßnahmen oder Behandlungen einzuleiten, bevor Folgeprobleme entstehen . Durch Bewegungstherapie lassen sich Stürze vermeiden Beispiele für relativ einfache Maßnahmen sind die Anpassung einer Brille oder eines Hörgeräts. Aber auch sportliche Betätigung kann einen wichtigen Beitrag zur Krankheitsvorbeugung leisten. Hier sind beispielsweise Reha-Sport bei Gelenkbeschwerden, Herzsportgruppen oder Bewegungs- und Kraftübungen zur Vorbeugung von Osteoporose zu nennen. Durch diese Bewegungstherapien lassen sich auch Stürze vielfach vermeiden. Denn Trainierte haben normalerweise ein geringeres Sturzrisiko als Untrainierte. Dieser Aspekt des Sports ist für ältere Menschen sehr wichtig. Denn Stürze führen in vielen Fällen zu längerer Bettlägerigkeit und erhöhen damit enorm die Gefahr, pflegebedürftig zu werden.
Alter/Stürze
Mit zunehmendem Alter nehmen einige körperliche und geistige Leistungen ab, so zum Beispiel die Muskelkraft, das Seh- und Hörvermögen, das Reaktionsvermögen und die Koordination. Dadurch fällt es älteren Menschen schwerer, in bestimmten Situationen schnell und angemessen zu reagieren. Zudem können Krankheiten das Sturzrisiko erhöhen. Die Sturzgefahr ist im Alter nachweislich erhöht: Ältere zu Hause lebende Menschen haben ein Risiko von 27 Prozent, mindestens einmal pro Jahr zu stürzen. Bei Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen wohnen, stürzt durchschnittlich jeder zweite Bewohner einmal im Jahr. Viele Stürze führen zu Bettlägerigkeit Etwa fünf Prozent aller Stürze haben einen Knochenbruch zur Folge, ein bis zwei Prozent sind Oberschenkelhalsbrüche. Frauen im Alter von über 60 Jahren sind von Brüchen deutlich öfter betroffen als Männer, was auf die bei Frauen häufiger auftretende Osteoporose zurückzuführen ist. Die Gründe für einen Sturz sind vielfältig und können einerseits durch Alterserscheinungen des Körpers, andererseits durch externe Faktoren, beispielsweise ungenügende Beleuchtung im Raum, bedingt sein. Schwere Verletzungsfolgen durch einen Sturz sind in der Regel mit einem Krankenhausaufenthalt und eventueller Bettlägerigkeit verbunden. Diese kann den Körper enorm schwächen und erhöht die Gefahr einer Lungenentzündung, einer Thrombose sowie eines schweren Druckgeschwürs (Dekubitus). Stürze und ihre Folgen stellen bei etwa einem Prozent der deutschen Bevölkerung die Todesursache dar. Nach einem Sturz mit Knochenbruch und nachfolgender Operation versterben innerhalb des ersten Jahres sogar 25 Prozent der Patienten. Stürze haben oft psychische und soziale Folgen Wer einmal gestürzt ist, kann leicht das Selbstvertrauen verlieren und bewegt sich möglicherweise weniger und unsicherer als vor dem Sturz. Stürze haben somit auch psychische und soziale Folgen: Viele Patienten berichten, dass sie nach einem Sturz Angst vor einem erneuten Sturz entwickelt haben und deshalb ihre Aktivitäten reduzieren. Jeder fünfte Sturzpatient trägt so schwerwiegende Folgen davon, dass ein Umzug in ein Pflegeheim unvermeidlich wird.
Alter/Stürze – Medikamente
Die Einnahme vieler Medikamente kann die Stutzgefahr erhöhen. Daher ist eine engmaschige Kontrolle der Angemessenheit der Medikation durch den behandelnden Arzt notwendig. Bei Medikamenten ist bezüglich der Sturzgefährdung allgemein darauf zu achten, dass sie Aufmerksamkeit, Gleichgewicht und Kraft möglichst nicht beeinträchtigen. Auf Schlafmittel- oder Beruhigungsmittel sollte nach Möglichkeit ganz verzichtet werden. Ist dies nicht möglich, so sind Schlafmittel ratsam, die nur kurzzeitig wirken. Auf diese Weise lässt sich verhindern, dass die Schläfrigkeit bis in den Tag hinein andauert. Auch Psychopharmaka können Stürze begünstigen und sollten auf ihre Notwendigkeit überprüft werden. Starke Schmerzmittel, besonders aus der Gruppe der Opiate, können ebenfalls benommen und schwindelig machen und das Reaktionsvermögen herabsetzen. Hier sollte genau geprüft werden, welche Dosis für den jeweiligen Patienten erforderlich ist und ob die aktuell angesetzte Menge noch beibehalten werden muss.   Patienten, die blutdrucksenkende Mittel einnehmen, müssen hinsichtlich ihrer Blutdruckwerte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Anderenfalls kann es sein, dass die empfohlene Dosierung der Medikamente aus verschiedenen Gründen nicht mehr angemessen ist und Nebenwirkungen auftreten, die mit einem erhöhten Sturzrisiko einhergehen. Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Blutdruck kann die Sturzgefahr erhöhen.   Auch ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel kann die Wahrscheinlichkeit für Stürze erhöhen. Bei Diabetikern müssen vor allem Risikokonstellationen für mögliche Unterzuckerungen (Hypoglykämien) erkannt werden, da die Sturzgefahr hierbei enorm erhöht ist. Eine engmaschige Überprüfung der Medikation ist erforderlich. Medikamente für mehr Knochendichte und -festigkeit Die Gefahr, bei einem Sturz einen Knochenbruch zu erleiden, wird durch Osteoporose stark erhöht. Die Krankheit ist dadurch gekennzeichnet, dass die Knochendichte abgenommen hat und der Knochen porös ist. Dann können Medikamente helfen, die zu einer Zunahme der Knochendichte und -festigkeit führen und so die Bruchgefahr mindern. Vor allem ältere Frauen sind bei einem Sturz gefährdet, einen Knochenbruch zu erleiden, da sie häufiger unter Osteoporose leiden als Männer. Allerdings ist es wichtig, auch bei Männern zu prüfen, ob Anzeichen für eine Osteoporose bestehen. Ältere Patienten sollten dieses Thema ausführlich mit ihrem Hausarzt besprechen.   Da es im Alter oftmals auch zu wiederholten Stürzen kommen kann, für die sich trotz sorgfältiger Suche keine behandelbare Ursache finden lässt, empfiehlt es sich, alles nur Mögliche zu unternehmen, um das Sturzrisiko so gering wie möglich zu halten.
So verändert sich die Wirbelsäule im Alter
Die typische Alterskrankheit der Wirbelsäule ist die Osteoporose, die durch eine Verminderung des Knochengewebes gekennzeichnet ist. Die Muskulatur und die Knochendichte nehmen ab.
Wechseljahre – Rauchen
„Rauchen schädigt die Gesundheit" – in den Wechseljahren (Klimakterium), mit Ende 40, Anfang 50, sind gestandene Nikotinkonsumentinnen dieser Warnungen überdrüssig. Sie haben Jahrzehnte geraucht – warum sollten sie gerade jetzt aufhören? Die Antwort ist einfach: Der Verzicht auf das Rauchen kann vor einer Reihe schwerer Krankheiten schützen. So ist die gefäßschädigende Wirkung des Rauchens gerade für Frauen in den Wechseljahren bedenkenswert: Durch die niedrige Östrogenproduktion fällt der natürliche Arterienschutz allmählich weg. Raucht eine Frau in den Wechseljahren obendrein, steigt das Risiko für Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall mindestens um das Dreifache. Ein Grund für die arteriosklerosefördernde Wirkung des Rauchens ist vermutlich, dass die Inhaltsstoffe des Tabaks zu einer Oxidation des gefäßschädigenden LDL-Cholesterins führen und damit dessen Reaktivität bezüglich einer Gefäßschädigung erhöhen. Rauchen erhöht Osteoporoserisiko in den Wechseljahren zusätzlich Die Tabakinhaltsstoffe fördern zudem den Knochenabbau und somit Osteoporose. In den Wechseljahren erhöht sich durch den sinkenden Östrogenspiegel aber ohnehin die Osteoporosegefahr. Zu bedenken ist außerdem: Tabakstoffe mindern den Effekt des Östrogens, das in den Eierstöcken produziert wird, weshalb Raucherinnen durchschnittlich zwei bis drei Jahre früher ins Klimakterium kommen. Der Gefäß- und Knochenschutz durch das Östrogen fällt also früher weg als bei Nichtraucherinnen. Studie: Im Alter beeinträchtigt Rauchen den Intellekt Nicht nur die rein körperliche Gesundheit wird durch das Rauchen beeinträchtigt: Offenbar wirkt sich das Rauchen auch auf die Geisteskräfte aus. In einer großen schwedischen Altersstudie an 3.000 Erwachsenen aus dem Jahr 2002 (Betula Prospective Cohort Study of Memory, Health and Aging) schnitten Raucher bei kognitiven Tests schlechter ab als Probanden, die nie geraucht hatten (Age and Aging 5/2003). Nicht zuletzt leidet auch das Aussehen unter dem blauen Dunst: Durch die gefäßverengende Wirkung des Nikotins wird die Haut schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das fördert Faltenbildung und macht den Teint fahl.
Rückenschmerzen: Wirbelsäule & Sport
Eine kräftige Muskulatur ist die beste Voraussetzung für einen gesunden Rücken. Mit Bewegung und sportlicher Aktivität beugen Sie der im Alter gefürchteten Osteoporose vor. Nicht jede Sportart
Wechseljahre – Sport/Bewegung
Es gibt wohl kaum ein Mittel, das so vielseitig gegen Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) wirkt wie Sport: Frauen, die Sport treiben und auf ausreichend Bewegung achten, leiden seltener unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Selbstzweifeln, Ängsten und Stimmungsschwankungen. Sport wirkt beruhigend auf das Nervensystem Schon lange ist bekannt, dass ausgiebige Bewegung zufriedener macht. Sport sorgt langfristig für eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems, weshalb bei vielen Frauen in den Wechseljahren auch Schweißausbrüche und Pulsrasen abnehmen. Hinzu kommt: Sport hebt die Stimmung und fördert das Körpergefühl. Auf diesem Wege verhilft er zudem zu mehr Selbstbewusstsein. Positive Wirkung auf Knochen und Gefäße Auch den Knochen zuliebe sollten Frauen in den Wechseljahren Sport treiben. Denn in den Wechseljahren steigt wegen des abnehmenden Östrogenspiegels das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Durch Sport lassen sich diese altersbedingten Abbauprozesse jedoch in Grenzen halten. Denn Muskelkontraktionen sind ein wichtiger Reiz für den Knochenaufbau. Ohne Stimulation kommt es zum Knochenabbau. Mangelnde Bewegung gilt darum in jedem Alter als Risikofaktor für Osteoporose. Mit sinkendem Östrogenspiegel in den Wechseljahren steigt zudem das Risiko für Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose). Auch dieser Gefahr lässt sich durch Sport entgegenwirken: Bewegung kann die Blutfettwerte senken und die Herzleistung verbessern. Bewegung senkt das Brustkrebsrisiko Einige Studien weisen auf eine Risikominimierung für manche Krebsarten wie beispielsweise Brustkrebs oder Darmkrebs hin, wenn man sich sportlich betätigt. Bringen Sie sich einmal am Tag kräftig in Schwung – diese Empfehlung des Europäischen Krebskodex soll auch helfen, das Krebsrisiko zu senken. Moderate körperliche Anstrengung für mindestens 30 Minuten an fünf oder auch mehr Tagen in der Woche oder kräftige körperliche Aktivität für mindestens 20 Minuten an drei oder mehr Tagen in der Woche werden von Fachleuten empfohlen. Joggen reicht nicht aus Joggen, Walken, Fahrrad fahren – Ausdauersport steht auf der Beliebtheitsskala der über 30-Jährigen ganz oben. Das hat er vor allem seiner Alltagstauglichkeit zu verdanken: Er kostet nichts, lässt sich nahezu überall zu jeder Zeit praktizieren – und das bei großem Nutzen für Herz, Kreislauf und Stoffwechsel. Das Krafttraining gerät bei dieser euphorischen Bilanzierung des Ausdauersports leicht aus dem Blickwinkel. Gerade für Frauen in den Wechseljahren sind Kraftübungen aber wichtig: Sie zählen zu den wirkungsvollsten Strategien gegen Osteoporose, zu der es durch das Absinken des Östrogenspiegels in den Wechseljahren leichter kommen kann als in den Jahren zuvor. Krafttraining senkt das Osteoporoserisiko in den Wechseljahren Ein Muskelaufbautraining stabilisiert die Knochen, denn der Stütz- und Bewegungsapparat braucht Reize in Form von Muskelkontraktionen, um Knochenmasse aufbauen zu können. Krafttraining sowie Step-Aerobic fördern den Knochenaufbau ganz besonders. Es empfehlen sich vor allem Übungen für die Rücken- und Hüftmuskulatur – am besten zwei- bis dreimal die Woche jeweils 30 bis 60 Minuten. Wichtig ist bei den Übungen, dass die Muskeln spürbar angespannt werden. In verschiedenen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die traditionelle Wirbelsäulengymnastik auf den Knochenaufbau nur geringen oder gar keinen Einfluss hat. Die Muskelreize sind im Vergleich zum Krafttraining offenbar nicht intensiv genug.
Wechseljahre – Ratgeber
Mit den Wechseljahren (Klimakterium) steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose. Deshalb sind eine gesunde Ernährung, Sport und ein Rauchenstopp sinnvoll. Weitere Tipps finden
Rheuma – Selbsthilfe/Ratgeber
Sport ist eine effektive Selbsthilfe bei Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma). Denn Sport kräftigt nicht nur die Muskulatur. Bei Bewegungen üben die Muskeln Reize auf die Knochen aus und aktivieren den Knochenaufbau. So beugt körperliches Training Osteoporose vor. Bewegung verbessert zudem die Nährstoffversorgung der Knorpel und kräftigt die Gelenke. Kräftige gelenkführende Muskeln schonen die Gelenke zusätzlich.Egal, ob Ihre Muskelschmerzen oder Gelenkschmerzen von Fehlhaltungen, Rheuma oder anderen Ursachen kommen – Sport und Bewegung zur Selbsthilfe sind immer ratsam. Sie sollten jedoch beachten: Passen Sie die Belastung Ihrem Rheuma und Ihrem Fitnesszustand an. Einige Sportarten sind bei bestimmten Beschwerden weniger geeignet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über richtige Belastungen und Disziplinen, bevor Sie mit dem Training beginnen. Auch während eines akuten Entzündungsschubs bei Rheuma, sollten Sie sich vorher mit Ihrem Arzt beraten. Rheuma: gesundes Essen für Knochen und Gelenke Eine gesunde Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Organe, aber auch für das Bindegewebe, die Knochen und Gelenke. Sie kann Muskel- und Gelenkschmerzen zwar nicht verhindern, trägt aber zur Vorbeugung und Selbsthilfe bei Rheuma bei. Umgekehrt kann sich eine falsche Ernährungsweise direkt auf Ihre Knochen und Gelenke auswirken. Zu viel Eiweiß beispielsweise lässt den Harnsäurespiegel steigen, was bei Gicht zu Entzündungen in den Gelenken führen kann. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie auf Ihre Ernährung achten. Empfehlenswert ist eine ausgewogene Kost. Sie besteht aus 50 bis 60 Prozent Kohlenhydraten, 10 bis 20 Prozent Eiweiß, bis zu 30 Prozent Fett, ausreichend Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Alkohol und Tabak sollten Sie meiden.