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Vitamin A (Retinol) für eine gesunde Ernährung
Vitamin A ist für zahlreiche Körperfunktionen notwendig: die Sehfunktion, die Zellteilung von Haut und Schleimhaut, die embryonale Entwicklung, das Körper- und Zellwachstum sowie die Fortpflanzungsfähigkeit. Vitamin A zählt zu den Antioxidantien und ist wichtig für das Herz-Kreislauf-System. Das fettlösliche Vitamin A ist in tierischen Lebensmitteln enthalten. Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten Provitamin A, zum Beispiel β-Carotin, das im Körper je nach Bedarf zu Vitamin A umgewandelt werden kann. Eine Unterversorgung mit Vitamin A kann sich durch Sehstörungen (Nachtblindheit), Verhornungsstörungen der Haut und Schleimhaut, Wachstums- und Entwicklungsstörungen beim Kind und Ungeborenen, Fruchtbarkeitsstörungen und einem erhöhten Krebsrisiko bemerkbar machen. Vitamin A beziehungsweise dessen Abkömmlinge werden therapeutisch unter anderem bei einigen Hauterkrankungen wie Akne und Psoriasis eingesetzt. So viel Vitamin A benötigt der Körper Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 0,8 bis 1,0 Milligramm-Äquivalent (D-A-CH-Referenzwert). Weil Vitamin A fettlöslich ist, kann es der Körper speichern, daher sollte man mit hohen Vitamin-A-Dosierungen vorsichtig sein. Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch sollten täglich nicht mehr als 1,1 Milligramm-Äquivalent Vitamin A aufnehmen. Zuviel Vitamin A in der Schwangerschaft kann schwere Schäden am ungeborenen Kind verursachen. Viel Vitamin A ist zum Beispiel in Leber, Spinat, Karotten, Milch und Milchprodukten enthalten.
Haut/Haare – Haut
Die Haut ist mit einer Gesamtfläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern das größte Organ unseres Körpers und dient als unmittelbare Kontaktstelle zur Umgebung. Sie fungiert als äußere Schutzhülle, zur Regulation der Temperatur und des Wasserhaushaltes und als Sinnesorgan. Farbe, Struktur und Dicke der Haut variieren von Mensch zu Mensch und tragen zum äußeren Erscheinungsbild bei. Man unterscheidet verschiedene Hauttypen, die eine unterschiedliche Hautpflege erfordern. Im Laufe unseres Lebens treten zunehmend Zeichen der Hautalterung auf. Ursachen für Hautkrankheiten Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann für Entstehung und Verlauf von Hautkrankheiten bedeutsam sein: Als Ursachen spielen genetische und hormonelle Faktoren, Einflüsse aus der Umwelt oder Infektionen eine Rolle. Auch die Ernährung beeinflusst den Zustand der Haut – vor allem dann, wenn Allergien vorliegen. Die Haut – Spiegel der Seele In der psychosomatischen Medizin gilt die Haut auch als „Spiegel der Seele“: Ob der Körper nun seelische Konflikte mittels Haut an die Oberfläche bringt oder Hauterkrankungen belastende Auswirkungen auf die Betroffenen haben – Fakt ist, dass bestimmte Krankheitsbilder der Haut durch psychischen Stress verstärkt werden, zum Beispiel Neurodermitis und Schuppenflechte.
Muskelverspannungen im Rücken – Wärmetherapie
Örtliche Wärmeanwendungen lindern Muskelverspannungen im Rücken. Am besten helfen sie,  wenn man sie gleich zu Beginn der Schmerzen durchführt. Sie müssen dabei jedoch immer bedenken, dass die Wärme Ihre Schmerzen auch verstärken kann – die Wirkung ist bei jedem unterschiedlich und muss vor Beginn der Behandlung immer geprüft werden. Zu den am häufigsten angewendeten Arten der Wärmetherapie gehören heiße Rollen, Heißluftkasten, Fangopackungen und Bäder. Durch die Wärme wird die Durchblutung gefördert – das lindert oft die Schmerzen. Diese einfachen Behandlungsvorschläge sind sehr beliebt, und Sie können sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt auch zu Hause durchführen. Wärmetherapie mit Fango Fango-Wärmepackungen werden bei 40 bis 50 Grad Celsius etwa 20 bis 40 Minuten auf die erkrankten Körperstellen gelegt. Sie wirken durchblutungsfördernd, entspannend und schmerzlösend. Nur unverletzte Hautstellen dürfen mit dem Mineralschlamm behandelt werden – keine offenen Wunden. Fangopackungen können mehrfach verwendet werden. Die Wärmetherapie mit Fango eignet sich nicht bei akuten rheumatischen Schüben, unklaren Hauterkrankungen, fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, Kreislaufschwäche, Tuberkulose oder schwerer vegetativer Dystonie. Bestrahlung mit Rotlicht Auch die Bestrahlung mit einer Rotlichtlampe kann die Muskelverspannungen und damit die Schmerzen lindern. Allerdings müssen Sie vorsichtig sein und die schmerzende Körperpartie vor dem Beginn der Behandlung mit einem feuchten Tuch abdecken, damit Sie die Therapie gut vertragen. Achten Sie außerdem nach der Behandlung darauf, sich nicht der Zugluft auszusetzen. Auch Kälte kann helfen Auch Kälte kann zu einer besseren Durchblutung und damit zu Schmerzlinderung führen. Doch für die Kälte gilt das gleiche wie für Wärme – nicht jeder reagiert darauf positiv, bei manchen Menschen kann die Kälte die Schmerzen auch verstärken. Daher muss auch vor einer Kältetherapie die individuelle Wirkung geprüft werden.
Haarausfall – Ursachen/Risikofaktoren
Es gibt unzählige Ursachen dafür, dass Haare sich lichten. Dabei unterscheidet man die reversible und die irreversible Form des Haarausfalls (Alopezie). Beim reversiblen, das heißt behebbaren Haarausfall ist lediglich die Produktion neuer Haare gehemmt: Haare fallen aus, aber es wachsen nur zeitweise keine neuen nach. Die Ursachen für diese Hemmung können oft rückgängig gemacht werden. Bei irreversibler, das heißt nicht behebbarer Alopezie sind die Haarfollikel so sehr geschädigt, dass auch langfristig keine neuen Haare mehr gebildet werden können. Auch bei diesen – bisher glaubte man: nicht therapierbaren – Fällen zeichnen sich im Forschungsbereich jetzt neue Behandlungsmöglichkeiten ab. Oft ist Haarausfall zeitlich begrenzt und bedarf keiner weiteren Behandlung. Kurzfristig kann es zum Beispiel bei Frauen nach der Geburt eines Kindes durch die Hormonumstellung zu vermehrtem Haarausfall kommen. Das legt sich aber in der Regel nach einigen Wochen wieder. Auch ausgeprägter Stress und UV-Strahlung zählen zu den Ursachen, die zeitweilig die Haare ausgehen lassen, ebenso wie ein Mangel an Mineralstoffen wie Zink oder Eisen. Das heißt: Auch eine ausgewogene Ernährung kann die Haarpracht positiv beeinflussen. Medikamente als Ursache für Haarausfall Alopezie kann auch als Nebenwirkung bei einigen Medikamenten auftreten. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Chemotherapie. Krebspatienten, die mit stark wirksamen Mitteln behandelt werden, müssen fast immer mit partiellem oder vollständigem Haarausfall rechnen. Neben der ohnehin schweren Krankheit ist das eine zusätzliche psychische Belastung. Auch zahlreiche weitere Gesundheitsstörungen sind Ursachen für Haarausfall: zum Beispiel Störungen des Immunsystems, chronische Infektionen oder Hauterkrankungen. Die Ursache der kreisrunden Alopezie ist eine Autoimmunerkrankung bei der körpereigene Immunzellen die Haarfollikel angreifen. Drei Viertel aller Männer leiden am genetisch bedingten Haarausfall, der sogenannten androgenetischen Alopezie. Bei Frauen trifft genetisch bedingter Haarausfall zirka 30 Prozent der über 40-Jährigen.
Heilpflanze Birke – Wirkung & Anwendung
Die Blätter der Heilpflanze Birke werden, als Tee zubereitet, bei bakteriellen und entzündlichen Harnwegserkrankungen angewendet. Die im Tee enthaltenen Flavonoide haben eine wassertreibende Wirkung und führen zu einer vermehrten Wasserausscheidung. Außerdem soll Birkentee bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen helfen. Birken sind bis zu 30 Meter hohe Bäume, die durch ihre weiße Rinde auffallen. Die Hängebirke (B. pendula) besitzt spitzwinklig aufsteigende Äste mit stark überhängenden Zweigen, während die Zweige der Moorbirke (B. pubescens) aufrecht gerichtet sind. Die Rinde der Hängebirke wird im Gegensatz zur Moorbirke mit zunehmendem Alter der Bäume dunkel. Die Birke bildet männliche und weibliche Blütenkätzchen, erstere werden bis zehn Zentimeter, letztere nur zwei bis drei Zentimeter lang. Medizinisch verwendet werden die Blätter beider Birkenarten, wobei die jungen Blätter besonders reich an Wirkstoffen sind. Aus den Rinden wird Birkenteer gewonnen.Deutscher Name: Birke Botanischer Name: Betula pendula und Betula pubescens Familie: BetulaceaeBlütezeit: April bis MaiHerkunft: Europa, gemäßigtes Asien Die Hängebirke kommt in trockenen Laub- und Nadelwäldern vor, die Moorbirke dagegen in Mooren und feuchten Wäldern. Anwendungsgebiete von Birke Bakterielle und entzündliche Harnwegserkrankungen, Gicht und rheumatische Erkrankungen, als Zusatz zu sogenannten "Blutreinigungstees", Haarausfall und Schuppenbildung Die enthaltenen Flavonoide wirken wassertreibend und führen zu einer vermehrten Wasserausscheidung. Daher werden Birkenblätter unterstützend bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Desweiteren sind sie in Blutreinigungstees enthalten und werden bei Frühjahrskuren angewendet.Sehr junge, frische Blätter können Frühlingssalaten beigegeben werden, Birkenblätterextrakthaltige Haarwässer sollen bei Haarausfall und Schuppenbildung helfen. Der aus der Birkenrinde gewonnene Teer wird in Einzelfällen als Zusatz zu Salben bei bestimmten Hauterkrankungen ärztlich verordnet. Dosierung und Anwendung von Birke Tee:1 Esslöffel (ca. 2 Gramm) Birkenblätter werden mit 150 Milliliter siedendem Wasser übergossen, etwa 15 Minuten ziehen lassen. 3- bis 4-mal täglich 1 Tasse frisch bereiteten Tee zwischen den Mahlzeiten trinken. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu achten (mindestens 2 Liter/Tag). Wirkungen In den Birkenblättern sind bis zu etwa drei Prozent Flavonoide enthalten, die wassertreibend wirken. Darunter mengenmäßig überwiegend Hyperosid und Avicularin, daneben Triterpene, Phenolcarbonsäuren und wenig Vitamin C sowie ätherisches Öl. Die Blätter der Hängebirke besitzen einen etwas höheren Gehalt an Flavonoiden als die der Moorbirke. Hinweis Nicht anwenden: bei Überempfindlichkeit gegenüber Birkenpollen, bei Schwangerschaft und Stillzeit ohne ärztlichen Rat, bei Ödemen aufgrund Erkrankungen des Herzkreislaufs oder der Nieren. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten!Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder immer wieder kehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden!
Sonnenallergie – Mallorca-Akne/Formen
Der Begriff „Sonnenallergie" wird nicht einheitlich verwendet: Unterschiedliche Hautreaktionen, die im Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung stehen, werden darunter zusammengefasst: die polymorphe Lichtdermatose, die Mallorca-Akne, die photoallergische Reaktion, die phototoxische Reaktion Polymorphe Lichtdermatose Die polymorphe Lichtdermatose (PLD) ist die häufigste Form der durch Licht hervorgerufenen Hauterkrankungen. Sie tritt meist bei jungen Erwachsenen oder Kindern zum ersten Mal auf – vorwiegend bei Frauen (Verhältnis 9:1). Zu Beginn der Sommersaison entsteht der Ausschlag bevorzugt an Hals und Dekolleté, seltener an Armen, Handrücken, Beinen oder Gesicht. Bei Kindern ist sie im Gesicht am häufigsten. Mallorca-Akne (Acne aestivalis) Die Mallorca-Akne ist eine besondere Form der polymorphen Lichtdermatose. Es besteht eine genetische Prädisposition, also eine genetisch bedingte Veranlagung. Bei der Mallorca-Akne kommt es durch die UV-Strahlung zu einer Reaktion der Haarfollikel mit typischer Knötchenbildung. Für die Entwicklung dieser Form der Lichtdermatose ist die Anwendung von Sonnenschutzmitteln nicht ausschlaggebend. Photoallergische Reaktionen Photoallergische Reaktionen werden durch bestimmte Stoffe zusammen mit Sonnenlicht ausgelöst. Dabei verbindet sich unter Sonneneinstrahlung ein Stoff mit einem körpereigenen Eiweißkörper und bildet so erst das Allergen. Es handelt sich um einen immunologischen Prozess, wie er für eine Allergie typisch ist. Nicht jeder, sondern nur Menschen mit einer bestimmten allergischen Bereitschaft reagieren so. Diese Auslöser können Inhaltsstoffe von Kosmetika (zum Beispiel Konservierungsmittel, Duftstoffe und auch chemische Lichtschutzfilter) oder Medikamente (zum Beispiel bestimmte Antibiotika, entzündungshemmende Mittel, Entwässerungsmittel oder Psychopharmaka) sein. Phototoxische Reaktionen Eine phototoxische Reaktion wird durch bestimmte phototoxische (photo = Licht, toxisch = giftig) Substanzen und Sonnenlicht (vor allem UVA-Strahlung) ausgelöst. Diese Stoffe verändern sich unter der UV-Bestrahlung und bilden toxische Produkte, die dann eine entzündliche Hautreaktion auslösen. Eine immunologische Reaktion liegt nicht vor. Diese Substanzen können Medikamente (zum Beispiel bestimmte Antibiotika, Entzündungshemmer, blutdruck- und blutfettsenkende Mittel sowie pflanzliche Arzneimittel) oder der Hautkontakt mit bestimmten Pflanzen (zum Beispiel Riesen-Bärenklau, Wiesengräser, Schierlingskraut, Sellerie oder Feigenbaum) sein. Die phototoxische Reaktion ist keine Allergie, sie kann bei jedem auftreten.
Symptome und Anzeichen von HIV und AIDS
Eine HIV-Erkrankung verläuft in mehreren Phasen mit unterschiedlichen Symptomen. Sie beginnt mit der akuten HIV-Infektion mit grippeähnlichen Symptomen. Meist folgt eine längere Zeit ohne Beschwerden. Unbehandelt können nach und nach mehr Anzeichen auftreten – bis schließlich das Vollbild AIDS mit den typischen Symptomen durch andere Infektionen folgt. Eine HIV-Infektion kann zunächst – und teilweise auch für längere Zeit – unbemerkt bleiben. Bei 50 bis 90 Prozent der Infizierten kommt es einige Wochen nach Übertragung des Virus zur sogenannten akuten HIV-Infektion, die eine grippeähnliche Symptomatik aufweist. Anschließend können mehrere Jahre ohne Symptome vergehen, in denen sich das Virus im Körper vermehrt und nach und nach Immunzellen zerstört. In dieser Periode haben die Patienten außer eventuellen Lymphknotenschwellungen keine Beschwerden, weswegen man auch von einer asymptomatischen Infektion oder Latenzphase spricht. Deren Dauer ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, beträgt aber im Mittel um die zehn Jahre.In der anschließenden Phase kommt es noch nicht zu Erkrankungen, die zum Vollbild AIDS gehören. Es treten aber Komplikationen auf, die auf ein defektes Immunsystem und somit auf die HIV-Infektion zurückzuführen sind. Diese möglichen Komplikationen – die auch beim Vollbild AIDS auftreten – sind: die bazilläre Angiomatose, eine durch bestimmte Bakterien (Bartonella) hervorgerufene Hauterkrankung, Infektionen mit dem Hefepilz Candida albicans im Bereich des Mund-Rachen-Raums oder der Scheide, ausgeprägte Gürtelrose, Verminderung der Blutplättchenzahl, orale Haarleukoplakie, eine durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöste Infektion, die zu weißlichen Belägen am Zungenrand führt. Das Vollbild AIDS schließlich ist durch eine Reihe von Erkrankungen definiert, zu denen die opportunistischen Infektionen, also verschiedene Infektionen durch Protozoen, Pilze, Bakterien und Viren, sowie bestimmte Tumoren gehören. AIDS bricht unterschiedlich schnell aus Die Dauer der Latenzzeit – das ist der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit – hängt wahrscheinlich unter anderem von der Menge der HI-Viren ab, die der Infizierte im Körper hat. Diese kann zum Beispiel durch eine verseuchte Bluttransfusion sehr hoch sein. Ohne Therapie entwickelt sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (zwei bis mehr als 20 Jahre) eine Immunschwäche mit charakteristischen Krankheitsbildern.Außerdem kann die Latenzzeit auch von den verschiedenen Virusstämmen abhängen, von genetischen Faktoren sowie von der gleichzeitigen Anwesenheit anderer Krankheitserreger wie Herpes-Viren. Auch das Alter zum Zeitpunkt der Ansteckung ist entscheidend: Je jünger der neu Infizierte ist, umso länger dauert es bis zum Ausbruch der Erkrankung. Zusätzlich kann die Lebensführung Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.
Pflege bei Inkontinenz – Tipps, Hilfe, Rat
Die Pflege von inkontinenten Menschen ist nicht einfach – sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für den Pflegenden. Denn die Darm- und Harnblasenentleerung sind sehr intime Bereiche des alltäglichen Lebens. Wie man die Situation für beide Seiten so angenehm wie möglich gestaltet, was die Pflege erleichtern kann und warum Hautpflege bei Inkontinenz so wichtig ist. Hilfe anzunehmen beziehungsweise Hilfe zu leisten, kann für beide Seiten unangenehm sein. Umso wichtiger ist es, offen über das Thema zu sprechen und mit gegenseitigem Einfühlungsvermögen und Taktgefühl vorzugehen. Besonders schwierig kann es werden, wenn die Inkontinenz zusätzlich zu einer Demenz auftritt. Hier müssen die Pflegenden häufig sehr viel Geduld aufbringen. Einfache Maßnahmen, Therapie, Hilfsmittel Pflegebedürftigen, die unter Inkontinenz leiden, aber sonst noch recht mobil sind, können oft schon einfache Maßnahmen helfen: Wenn der Weg zur Toilette nicht zu lang ist, beziehungsweise ein Toilettenstuhl im Zimmer steht, können Malheure vermieden werden. Wichtig ist dabei auch, dass die Kleidung des Pflegebedürftigen sich einfach und schnell öffnen lässt. Können solche einfachen Maßnahmen und die angewandte Therapie nichts gegen die Inkontinenz ausrichten, müssen Hilfsmittel eingesetzt werden. Beim Einsatz von Hilfsmitteln sollte darauf geachtet werden, dass das für den Betroffenen am besten geeignete ausgewählt wird. Nicht nur die Art des Hilfsmittels ist hier entscheidend, sondern beispielsweise auch Größe und Passform. Hautpflege bei Inkontinenz – sorgfältig und mit den richtigen Pflegemitteln Um Irritationen und Schäden zu vermeiden, bedarf die Haut von inkontinenten Menschen einer sehr sorgfältigen Pflege – besonders wenn Hilfsmittel wie beispielsweise Windelhosen zum Einsatz kommen. Ständiger Kontakt mit Feuchtigkeit und eventuell ungeeignete Produkte beim Waschen können die natürliche Schutzbarriere der Haut stören und zu Hauterkrankungen führen. Die betroffenen Hautstellen sollten mehrmals täglich mit klarem Wasser gewaschen und schonend abgetrocknet werden. Bei Verschmutzungen reinigen ph-neutrale Waschlotionen, spezielle Öle oder Pflegeschaum die Haut sanft und schonend. Wenn Zusätze zur Reinigung verwendet werden, ist es wichtig, die Haut danach mit klarem Wasser abzuspülen. Werden Cremes eingesetzt, sollten es sogenannte Wasser-in-Öl-Emulsionen sein. Abdeckende und zu stark fettige Salben und Cremes können dafür sorgen, dass das Hilfsmittel nicht mehr so viel Flüssigkeit aufsaugen kann.
Zink: Mineralstoffe & Spurenelemente – gesunde Ernährung
Zink ist reichlich enthalten in Fleisch – besonders rotem Fleisch, aus dem es besser aufgenommen wird als aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide oder Gemüse. Paradoxerweise lässt sich bei vielen Menschen aufgrund einer gesundheitsbewussten, pflanzenbetonten Ernährung häufig eine Unterversorgung mit Zink feststellen. Grund dafür ist die in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthaltene Phytinsäure, die die Aufnahme von Zink beeinträchtigt. Zudem ist der Verzehr von Rindfleisch, das als beste Zinkquelle gilt, seit der BSE-Krise deutlich zurückgegangen. Zinkmangel macht sich durch verschiedenste Anzeichen bemerkbar Zink ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymsystemen und erfüllt daher wichtige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselvorgängen – zum Beispiel bei der Zellteilung und -reifung, bei Wachstumsprozessen und für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln. Zink ist außerdem für das Immunsystem wichtig, wirkt antioxidativ und entzündungshemmend. Ein Mangel macht sich meist in Form von Haut- und Schleimhautstörungen, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder auch Sehstörungen bemerkbar. Bei Kindern lassen sich Störungen im Wachstum und der geistigen Entwicklung feststellen. Überdosierung kann sich negativ auf Kupferstoffwechsel auswirken Normalerweise sollen Erwachsene täglich 7 bis 10 Milligramm Zink (D-A-CH-Referenzwert) aufnehmen. Bei Kindern liegt der Wert altersabhängig bei 1 bis 9,5 Milligramm. Eine zusätzliche Gabe von Zink – beispielsweise über Nahrungsergänzungsmittel – sollte bei gesunden Kindern bis zum 17. Lebensjahr jedoch nicht stattfinden, da die notwendige Dosis bereits mit der Nahrung aufgenommen wird. Eine Überdosierung von Zink kann sich negativ auf den Kupferstoffwechsel auswirken. Auch die Zinkverfügbarkeit aus unterschiedlichen Zinkverbindungen muss beachtet werden. Zink, Eisen, Kupfer, Kalzium und Magnesium hemmen sich gegenseitig bei der Aufnahme. Zink wird eingesetzt bei der Behandlung von Hauterkrankungen und Wundheilungsstörungen, bei Haarausfall, Infektanfälligkeit, Allergien oder Diabetes mellitus. Zink ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymsystemen und erfüllt daher wichtige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselvorgängen, z.B. bei der Zellteilung und -reifung, bei Wachstumsprozessen und für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln. Zink ist außerdem für das Immunsystem wichtig, wirkt antioxidativ und entzündungshemmend.
Autogenes Training
Das autogene Training wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Johannes Heinrich Schultz, einem Berliner Arzt und Psychotherapeuten, entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der durch die eigene Vorstellungskraft und Konzentration eine intensive Entspannung des Körpers hervorgerufen wird. Schultz selbst sprach auch von der „konzentrativen Selbstentspannung“. Das autogene Training ähnelt zum Beispiel der Meditation, bestimmten Yogaübungen oder der Selbsthypnose. Wann das autogene Training angewandt wird Zum Einsatz kommt die Entspannungsmethode zum Beispiel bei folgenden gesundheitlichen Störungen: Ängste, Schlaflosigkeit, psychische Belastungen, Kopfschmerzen und Migräne, chronische Schmerzen, Magen- und Darmstörungen, Bluthochdruck, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Sucht, depressive Verstimmungen, Wechseljahresbeschwerden, Konzentrationsstörungen Autogenes Training kann auch helfen, schwierige Situationen leichter zu bewältigen oder nach einer Stresssituation wieder zu entspannen. Was das autogene Training bewirkt Autogenes Training wirkt auf das vegetative Nervensystem, das lebenswichtige Funktionen wie den Herzschlag, die Verdauung, die Atmung und den Blutdruck steuert. Die Entspannungsmethode soll zum Beispiel Ängste abbauen, die Muskeln lockern, Schmerzen lindern und die Leistungsfähigkeit steigern. Wie das autogene Training erlernt wird Es reicht, wenn Sie die sechs Grundübungen des autogenen Trainings beherrschen: die Schwereübung (Entspannung der Muskeln), die Wärmeübung (Durchblutung der Arme und Beine), die Atemübung (Wahrnehmung der Atmung), die Herzübung (Wahrnehmung des Herzschlags), die Sonnengeflechtsübung (Wärmeempfindung im Bauch- und Unterleibsbereich), die Stirnkühleübung (Kühle im Stirnbereich) Diese Übungen, bei denen man sich in Gedanken bestimmte Formeln wie „Meine Atmung wird ruhig und gleichmäßig“ vorsagt, sollten von einem erfahrenen Therapeuten erlernt werden. So lassen sich Fehler vermeiden, durch die sich die vorhandenen Symptome sogar verschlimmern können. Wichtig ist, die Übungen regelmäßig zu wiederholen und zu trainieren. Umso schneller lässt sich später der Zustand tiefer Entspannung erreichen. Für wen autogenes Training geeignet ist Grundsätzlich ist autogenes Training sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet. Ungeeignet ist diese Entspannungsmethode jedoch für Menschen mit einer akuten Psychose, depressiven Psychosen oder Schizophrenie sowie Menschen mit Demenz.