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Faulbaum – Heilpflanze | Wirkung und Anwendung
Faulbaum – Heilpflanzenlexikon von vitanet.de. Faulbaum wird angewendet: z.B. bei Verstopfung und Hämorrhoiden.
Hämorrhoiden in der Schwangerschaft
In der Schwangerschaft leiden viele an Hämorrhoiden, da die Gebärmutter und der Kopf des Kindes auf Blutgefäße drücken. Was Sie gegen Hämorrhoiden tun können.
Hämorrhoiden – Medikamente: Pflanzliche Mittel
Naturheilmittel gegen Hämorrhoiden enthalten häufig Hamamelisextrakte. Die Naturheilmittel wirken desinfizierend, entzündungshemmend und blutstillend. Auch mit Sitzbädern können Beschwerden bei
Hämorrhoiden – Schmerz-, juckreizstillende Mittel
Örtlich betäubende Hämorrhoidensalben enthalten Substanzen wie Benzocain oder Polidocanol. Sie setzen die Schmerzempfindlichkeit herab und lindern den Juckreiz bei Hämorrhoiden.
Flohsamenkraut – Heilpflanze | Wirkung und Anwendung
Die einjährige Heilpflanze Flohsamenkraut hilft bei Verstopfung, Reizdarm und entzündlichen Darmerkrankungen. In Verbindung mit Wasser quellen Flohsamen stark auf, wodurch die Darmtätigkeit angeregt und der Darminhalt geschmeidig gemacht wird. Flohsamenkraut ist ein niedriges Kraut mit schmalen, länglichen Blättern, die aufrecht wachsen. Es ist eine einjährige Pflanze, in deren oberen Blattachseln die Blütenzweige stehen und als Blütenstand eine Ähre bilden. Die 2 bis 3 Millimeter langen, dunkelbraunen Samen befinden sich in einer zweikammerigen Fruchtkapsel. Medizinisch verwendet werden die Samen vom Flohsamenkraut oder vom Sandwegerich (P. indica syn P. arenaria). In Fertigpräparaten werden überwiegend Indische Flohsamenschalen, die vom Blonden Psyllium (P. ovata) stammen, verwendet.Deutscher Name: Flohsamenkraut / Strauch-Wegerich Botanischer Name: Plantago afra Familie: Wegerichgewächse (Plantaginaceae)Blütezeit: Mai bis SeptemberHerkunft: Mittelmeerraum und Westasien Anwendungsgebiete von Flohsamenkraut habituelle Obstipation (Verstopfung ohne krankhafte Voraussetzungen), Erkrankungen, bei denen ein weicher Stuhl erwünscht ist, wie zum Beispiel Hämorrhoiden, Analfissuren oder nach Operationen, unterstützend bei Durchfällen, Reizdarm, entzündliche Darmerkrankungen Im Gegensatz zum Indischen Flohsamen (Plantago ovata) enthält der Flohsamen keine Stärke. Plantago ovata und Plantago afra enthalten im Gegensatz zu Plantago indica das Iridoidglykosid Aucubin, dem eine leberschützende Wirkung nachgesagt wird.Die Gabe von Flohsamen bewirkt neben einer schwachen Cholesterin senkenden Wirkung auch eine langsamere Aufnahme von Zucker, was für Diabetiker von Bedeutung sein kann. Zerkleinerter Flohsamen sollte höchstens 24 Stunden aufbewahrt werden, da die im Flohsamen enthaltenen Fette leicht ranzig werden. Ferner muss der Samen vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahrt werden. Dosierung und Anwendung von Flohsamenkraut Bei Verstopfung: 5 bis 10 Gramm Flohsamen (bei Indischen Flohsamen bzw. -schalen entsprechend weniger) in etwa 100 Milliliter Wasser vorquellen. Dann nimmt man die Menge unter Nachtrinken von mindestens 1 Glas Wasser (200 Milliliter) bis zu dreimal täglich ein.Bei anderen Indikationen: Fertigarzneimittel entsprechend der Dosierungsanleitung. Wirkungen Flohsamen enthalten reichlich Schleimstoffe, die bei Anwesenheit von Wasser stark quellen und eine unverdauliche, gelartige Masse bilden. Durch die Volumenzunahme wird die Darmtätigkeit angeregt und der Darminhalt geschmeidig gemacht. 12 bis 24 Stunden nach Einnahme tritt die Wirkung ein. Der maximale Effekt wird erst nach einer Einnahme von 2 bis 3 Tagen erreicht. Hinweis Nicht anwenden bei Darmverschluss (Ileus), Verengungen der Speiseröhre oder des Magen-Darm-Kanals, bei Schluckbeschwerden und bei akuten Entzündungen der Speiseröhre, des Magens und Darms! Nicht im Liegen oder abends vor dem Schlafengehen einnehmen! Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder Kräutertees (min. 2l täglich) ist zu achten! Bei ungenügender Flüssigkeitszufuhr kann es sonst zum Darmverschluss kommen. Aus diesem Grund sollte auch gleich nach der Einnahme ein weiteres Glas Wasser getrunken werden.Treten nach der Einnahme Brustschmerzen, Erbrechen oder Beschwerden beim Schlucken oder Atmen auf, so ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen!Zu Beginn der Behandlung können Völlegefühl und Blähungen auftreten, die in der Regel vorübergehend sind. Bei anhaltender Verstopfung, Stuhlunregelmäßigkeiten oder unklaren Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine Abklärung der Ursachen durch einen Arzt erforderlich!Diabetiker dürfen Flohsamen nur unter engmaschiger Kontrolle des Blutzuckerspiegels einnehmen, da sich durch die verzögerte Aufnahme von Kohlenhydraten ein veränderter Insulinbedarf ergeben kann.Wechselwirkungen:Wie alle schleimstoff- oder quellstoffhaltigen Arznei- oder Nahrungsmittel kann die Aufnahme anderer Arzneistoffe, Vitamine oder Mineralstoffe vermindert werden. Arzneimittel sollten mindestens eine Stunde vor der Einnahme von Flohsamen eingenommen werden. Eine Abschwächung der Wirkung von Schilddrüsenhormonen kann auch bei zeitlich versetzter Einnahme nicht ausgeschlossen werden.Flohsamen sollten nicht eingenommen werden, wenn andere Arzneimittel verabreicht werden, die die Darmtätigkeit hemmen (z.B. Mittel gegen Durchfall oder zentralwirksame Analgetika (Opioide) im Rahmen einer Schmerztherapie). Fragen Sie Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke!Flohsamen enthalten schwarze Pigmente, die möglicherweise bei längerer Anwendungsdauer in den Nieren abgelagert werden können. Daher sollten Flohsamen entweder unzerkleinert oder als Heißwasserextrakt gegeben werden.
Heilpflanze Hamamelis – Wirkung & Anwendung
Die Heilpflanze Zaubernuss wirkt bei kleinen Wunden, Insektenstichen und Krampfadern heilend. Als Tee zubereitet helfen getrocknete Hamamelisblätter bei Zahnfleisch- oder Mundschleimhautentzündungen. Bei der Zaubernuss handelt es sich um einen bis zu 7 Meter hohen Strauch. Er ähnelt dem Haselnussstrauch, ist sommergrün mit wechselständig angeordneten Blättern. Die kleinen gelben Blüten erscheinen kurz vor oder nach dem Blätterabwurf im Herbst. Sie wachsen aus den Blattachseln. Die Früchte bilden sich erst im nächsten Sommer und bilden eiförmige, holzige, Kapseln. Die in Europa zu Zierzwecken angepflanzte "spätblühende Zaubernuss" blüht im frühen Frühjahr, bringt aber keine reifen Früchte hervor. Medizinisch verwendet werden die Blätter und die Rinde.Deutscher Name: Hamamelis Botanischer Name: Hamamelis virginiana Familie: Hamamelisgewächse (Hamamelidaceae)Herkunft: Nordamerika Anwendungsgebiete von Hamamelis Im pharmazeutischen Bereich: Durchfall, Hämorrhoiden, Kleine Wunden, Insektenstiche, Krampfadern, Juckreiz, Entzündete Mundschleimhaut Zubereitungen aus der Zaubernuss wirken adstringierend (zusammenziehend), blutstillend, entzündungshemmend und Juckreiz mildernd. Im Bereich Kosmetika: Rasier- und Gesichtswässer, Deos, Hautpflegeprodukte Dosierung und Anwendung von Hamamelis Hamamelisrinde:Zirka 2 Gramm zerkleinerte, getrocknete Hamamelisrinde mit 150 Milliliter Wasser kalt ansetzen, zum Sieden erhitzen und 10 bis 15 Minuten kochen, heiß abseihen. Hamamelisblätter: Zirka 2 Gramm zerkleinerte, getrocknete Hamamelisblätter mit 150 Milliliter siedendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Bei Durchfallerkrankungen 2- bis 3-mal täglich eine Tasse Tee zwischen den Mahlzeiten trinken. Bei Zahnfleisch- oder Mundschleimhautentzündungen mehrmals täglich mit dem frisch bereiteten, abgekühlten Tee spülen. Hamameliswasser: Für Umschläge 1:3 mit Wasser verdünnt mehrmals täglich anwenden. Wirkungen Medizinisch verwendet werden die Rinde und die Blätter. Die Rinde enthält vor allem Gerbstoffe vom Tannin-Typ. Daneben weniger ätherisches Öl und Flavonoide als die Blätter. Diese liefern vorwiegend Gerbstoffe vom Catechin-Typ und bis zu 0,5% ätherisches Öl. Hinweis Empfindliche Personen können bei Einnahme von Hamamelis-Extrakten Magenreizungen bekommen, bei äußerlicher Anwendung allergische Hautreaktionen.Nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten einnehmen! Die Gerbstoffe der Pflanze können die Aufnahme anderer Medikamente im Darm behindern. Deshalb zwischen der Einnahme zwei Stunden Abstand einhalten!Während Schwangerschaft oder Stillzeit nicht ohne Anraten des Arztes innerlich anwenden!Durchfälle im Säuglings- oder Kleinkindalter sollten vom Arzt behandelt werden! Bei Durchfällen, die länger als 3 bis 4 Tage anhalten oder mit starken Beschwerden einhergehen, ist ein Arzt aufzusuchen!
Stuhlinkontinenz
Stuhlinkontinenz – das bedeutet, Stuhlabgang nicht mehr richtig kontrollieren zu können. Dann ist es wichtig, die Ursachen von einem Arzt abklären zu lassen. Hämorrhoiden, Fisteln, Störung im Gehirn – Ursachen für Stuhlinkontinenz Stuhlinkontinenz kann ebenfalls viele verschiedene Ursachen haben und in unterschiedlichen Formen auftreten. Beispielsweise können Hämorrhoiden oder ein Vorstülpen der Darmschleimhaut nach außen dafür sorgen, dass die Schleimhaut des Analkanals nicht mehr richtig wahrgenommen wird. Der Stuhlgang kann dann nicht mehr richtig kontrolliert werden. Auch muskuläre Störungen können zu Stuhlinkontinenz führen – etwa wenn die Beckenbodenmuskulatur zu schwach ist oder Fisteln den Schließmuskel zerstören. Bei älteren, pflegebedürftigen Menschen tritt häufig die sogenannte neurogene Stuhlinkontinenz auf. Bei dieser Form können die Betroffenen ihren Stuhlgang aufgrund einer Störung im Gehirn oder Rückenmark nicht mehr kontrollieren. Das kann etwa nach einem Schlaganfall, bei Demenz oder einer anderen neurodegenerativen Erkrankung der Fall sein. Behandlung von Stuhlinkontinenz – manchmal hilft Toilettentraining Wie bei der Harninkontinenz ist es auch bei der Stuhlinkontinenz wichtig, zu wissen, um welche Form es sich handelt, um sich für die richtige Therapie entscheiden zu können. So sind in manchen Fällen Medikamente oder eine Spülung des Dickdarms einmal pro Tag hilfreich. Bei anderen Formen der Stuhlinkontinenz werden bestimmte Operationen erfolgreich eingesetzt. Ebenfalls sinnvoll ist oft ein sogenanntes Toilettentraining. Dabei geht der Betroffene etwa eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten zur Toilette und konzentriert sich auf den Stuhlgang. Starkes Pressen sollte jedoch vermieden werden. Lässt sich die Stuhlinkontinenz nicht ausreichend behandeln, gibt es bestimmte Hilfsmittel – etwa Analtampons, Einlagen oder Windelhosen –, die dem Betroffenen das Leben erleichtern.
Colitis ulcerosa – Fallbeispiel
Hermann W. ist heute 55 Jahre alt. Mit 52 Jahren stellt er erstmals Blutbeimengungen im Stuhl fest. Ein Internist diagnostiziert Hämorrhoiden und verordnet Zäpfchen, die die Schmerzen lindern und die Entzündung bekämpfen sollen. Die Beschwerden lassen auch tatsächlich nach, bis sich ein halbes Jahr später die Ereignisse überschlagen. Donnerstag: Die Blutungen im Analbereich treten erneut auf, dazu hat W. heftige Bauchmerzen und sechs bis sieben Stuhlgänge pro Tag. Freitag: W. bekommt Fieber, hat starke Schmerzen und zahlreiche Durchfälle. Die Einläufe kann er nicht mehr halten. Sonntag: Notaufnahme in einer Uniklinik. Die Laborwerte weisen auf eine starke Entzündung, einen Flüssigkeitsmangel sowie eine Blutarmut hin. Heftige Schmerzen machen eine Darmspiegelung unmöglich, stattdessen ordnet der Arzt eine Computertomographie (CT) an. Das Ergebnis: Der Dickdarm ist über weite Bereiche hochgradig entzündet, der Dünndarm scheint nicht betroffen zu sein. Damit mehren sich die Hinweise auf eine Colitis ulcerosa. W. darf nichts mehr essen und erhält Infusionen, um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen. Die Beschwerden bessern sich. Dienstag: W. nimmt erstmals wieder Nahrung zu sich, reagiert jedoch sofort mit starken Durchfällen. Mittwoch: Erneuter Versuch einer Darmspiegelung, bei der wegen der Schmerzen nur der Mastdarm – also der Enddarmabschnitt – untersucht werden kann. Der Befund erhärtet den Verdacht auf eine Colitis ulcerosa. W. erhält Kortisonpräparate und wird über einen Venenkatheter ernährt. Die Durchfälle hören auf, die Körpertemperatur normalisiert sich. Erfolgreiche Therapie mit Immunsuppressiva W. nimmt die Kortisonpräparate in abnehmender Dosierung drei weitere Monate ein. Dann setzt er sie ab und die Darmentzündung flammt erneut auf. W. erhält daraufhin Immunsuppressiva. Sie dämpfen die überschießende Aktivität des Immunsystems und ermöglichen ihm seit zweieinhalb Jahren ein beschwerdefreies Leben.
Analfissur in der Schwangerschaft: Vorbeugung & Therapie
Wenn Frauen in der Schwangerschaft unter Verstopfung leiden, kann es zu einer Analfissur, einem Einriss der Afterhaut, kommen. Ursache dafür sind Hämorrhoiden.
Darmkrebs – Diagnose
Besteht der Verdacht auf Darmkrebs (kolorektales Karzinom) werden meist Tastuntersuchungen und Stuhlproben durchgeführt. Stuhltests können verstecktes Blut im Stuhl nachweisen und geben so einen Hinweis auf eine mögliche Darmkrebserkrankung. Doch dies ist nur ein Hinweis, denn das Blut kann beispielsweise auch von Hämorrhoiden stammen. Ein positiver Stuhltest bedeutet demnach nicht unbedingt Darmkrebs. Zu einer wirklich sicheren Diagnose führt erst eine Darmspiegelung, die Koloskopie. Dabei wird ein Koloskop mit einer kleinen Videokamera in den Darm eingeführt und der Darm so untersucht. An auffälligen Stellen können bei der Koloskopie Gewebeproben genommen und anschließend histologisch untersucht werden. Mit einer Darmspiegelung können beinahe alle kolorektalen Karzinome erkannt werden. Virtuelle Koloskopie und Kapsel-Endoskopie Inzwischen gibt es als Alternativen zur klassischen Darmspiegelung auch die virtuelle Koloskopie und die Kapsel-Endoskopie. Bei der virtuellen Koloskopie werden Aufnahmen des Bauches mithilfe der Computertomografie gemacht. Eine kleine Kamerakapsel wird bei der Kapsel-Endoskopie geschluckt. In beiden Fällen ist genau wie bei der herkömmlichen Koloskopie eine gründliche Darmreinigung vor der Untersuchung notwendig. Diese neuen Verfahren können die Darmspiegelung jedoch nur zum Teil ersetzen. Denn sie bieten nicht die Möglichkeit, Gewebeproben zu entnehmen, was jedoch für die Diagnostik von Darmkrebs von großer Bedeutung ist. Kolonkontrasteinlauf und Endosonografie Weitere Untersuchungen können bei der Diagnosefindung helfen. Dazu gehören der Kolonkontrasteinlauf, mit dem Wandunregelmäßigkeiten im Darm dargestellt werden können, und die Endosonografie. Mit einem Schallkopf, der in den Darm eingeführt wird, kann man hier beurteilen, wie weit das Karzinom in die Wand des Darms eingedrungen ist. Steht die Diagnose Darmkrebs fest, wird mit Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen sowie einer Skelettszintigrafie untersucht, ob sich bereits Metastasen in der Lunge, der Leber oder den Knochen gebildet haben.