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Grippe/Erkältung – Grippemedikamente
Grippe wird selten ursächlich, das heißt, mit antiviralen Medikamenten behandelt. Ärzte setzen antivirale Substanzen fast nur bei Risikopatienten ein, weil es bei ihnen leichter zu Komplikationen kommt. Verordnet werden dann vor allem die Neuraminidasehemmer Oseltamivir und Zanamivir: Sie blockieren die Freisetzung neu gebildeter Viren und lindern so die Symptome, reduzieren außerdem das Risiko für Komplikationen und verkürzen die Dauer der Krankheit.Krankenhauseinweisungen, Übelkeit und Erbrechen und tödliche Verläufe können mit diesen Medikamenten verringert werden. Mögliche Nebenwirkungen solcher Virenhemmer sind Übelkeit und Erbrechen. Bei Zanamivir, das inhaliert werden muss, kann es zu asthmaähnlichen Anfällen kommen. Oseltamivir (Handelsname Tamiflu®) ist für Kinder ab einem Jahr (bei einer Pandemie auch für Kinder unter zwölf Monaten) und Zanamivir (Handelsname Relenza®) für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. Amantadin nicht so wirksam wie Oseltamivir und Zanamivir Eine weitere Anti-Grippe-Substanz ist Amantadin. Es führt jedoch rasch zur Bildung resistenter Viren und ruft obendrein häufig neurologische Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit und Nervosität hervor. Außerdem wirkt Amantadin nur gegen Influenza-A-Viren. Gegen das Neue Grippe H1N1- Virus hat sich allerdings bereits eine Resistenz entwickelt. Der Wirkstoff ist für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. Früher Therapiebeginn mit antiviralen Substanzen Ein Nachteil aller drei Anti-Grippe-Substanzen: Die Therapie muss spätestens 48 Stunden nach Einsetzen der ersten Symptome beginnen. Anderenfalls haben sich die Viren bereits massiv vermehrt und lassen sich durch die antiviralen Substanzen nicht mehr in Schach halten. Auch deshalb ist es so wichtig, dass Risikopatienten bereits in den ersten zwei Tagen den Arzt aufsuchen. In schweren Fällen kann auch nach dem dritten Erkrankungstag noch eine Therapie mit Neuraminidasehemmern versucht werden, dann aber in höherer Dosierung und über einen längeren Zeitraum. Schleimlösende Medikamente empfehlenswert Grippekranke, die sonst gesund sind, bekommen in der Regel keine antiviralen Substanzen verordnet. Sie können jedoch die Symptome medikamentös behandeln. Im Allgemeinen sind die Medikamente und Maßnahmen, die auch bei den Symptomen der Erkältung hilfreich sind, gut während einer Grippeattacke einsetzbar. Fiebersenkende Salicylate sind für Kinder gefährlich. Sie können nach der Medikamentengabe ein lebensgefährdendes Reye-Syndrom entwickeln. Besonders bei Husten und Schnupfen können auswurffördernde und schleimlösende Medikamente hilfreich sein. Sprechen Sie mit Ihrem Apotheker: Er wird Ihnen ein Medikament empfehlen, das zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.
Vitalstoffe – Infektanfälligkeit
Unser Immunsystem ist täglich neuen Belastungen ausgesetzt: Es ist verantwortlich für die Abwehr von Viren, Bakterien und Pilzen, hält Umweltschadstoffe ab und reguliert die Wundheilung. Wichtige Bestandteile des Immunsystems sind die Fress- und Killerzellen sowie die B- und T-Lymphozyten. Bei vielen der Abwehrvorgänge sind freie Radikale beteiligt, die durch antioxidativ wirkende Substanzen kontrolliert werden. In bestimmten Situationen – zum Beispiel bei akuten oder chronischen Erkrankungen, Stress, Fehl- oder Mangelernährung, unter schädlichen Umwelt- oder Medikamenteneinflüssen oder auch im Alter– ist das Immunsystem zusätzlich gefordert. In diesen Situationen ist es besonders wichtig, dass der Immunabwehr die benötigten Mikronährstoffe – umgangssprachlich oft Vitalstoffe genannt – in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Nur dann kann sie optimal funktionieren. Dies lässt sich durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung erreichen. Folgende Vitamine und Spurenelemente sind für das Immunsystem besonders wichtig: Vitamin C wird von den Fresszellen benötigt, unterstützt die Vermehrung von Killerzellen und wirkt antioxidativ. Eine vermehrte Vitamin-C-Zufuhr kann eine Erkältung jedoch nicht verhindern. Zink reguliert die Aktivität der Fresszellen und der Lymphozyten und unterstützt die Abwehr von Viren. Normalerweise sollen Erwachsene täglich sieben bis zehn Milligramm Zink aufnehmen. Bei Kindern liegt der Wert altersabhängig bei einem bis 9,5 Milligramm. Eine zusätzliche Zinkgabe – beispielsweise über Nahrungsergänzungsmittel – sollte bei gesunden Kindern bis zum 17. Lebensjahr jedoch nicht erfolgen, da die notwendige Dosis bereits mit der Nahrung aufgenommen wird. Eine Überdosierung von Zink kann sich negativ auf den Kupferstoffwechsel auswirken. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt eine Obergrenze für Erwachsene von 25 Milligramm täglich, bei Kindern altersabhängig zwischen sieben und 22 Milligramm pro Tag. Studien weisen auf eine günstige Wirkung von Zink auf Erkältungskrankheiten hin. So soll sich die Dauer einer Erkältung verkürzen, wenn Zink innerhalb der ersten 24 Stunden nach Beginn der Erkrankung eingenommen wird. Bitte beachten Sie: Die Behandlung chronischer Infekte sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Schnupfen – Naturheilmittel
Ätherische Öle wirken entzündungshemmend und verbessern die Nasenatmung bei Schnupfen (Rhinitis). Sie sind als Wirkstoffe in verschiedenen Medikamenten enthalten. Auch Anis, Thymian, Primel oder
Husten – Medikamente: Pflanzliche Mittel
Naturheilmittel können bei Husten sowohl hustenstillend als auch schleimlösend und auswurffördernd wirken. Hustenstiller werden meist zu Beginn einer Erkältung eingesetzt. Sie lindern den Hustenreiz. Naturheilmittel, die Husten stillen, enthalten zum Beispiel ein Extrakt aus Eibischwurzel, Spitzwegerich, Malven, Sonnentau, Irisch Moos oder Primel. Auswurffördernde Mittel, die auch als Expektorantien bezeichnet werden, helfen bei produktivem, schleimigem Husten. Sie haben zusätzlich krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften. Naturheilmittel, die Husten lösen, enthalten zum Beispiel Extrakte aus Efeu, Thymian, Eukalyptus, Myrtenöl sowie aus Primelwurzel oder Pelargonienwurzel. Auch Fenchel- und Anisöl werden zur Behandlung herangezogen. Erkältungstees, -balsame, und -bäder Erkältungstee wirkt bei Husten entzündungshemmend und schleimlösend. Gleichzeitig wirkt die Wärme bei Erkältungskrankheiten wohltuend. Erkältungsbalsame gegen Husten gibt es auch als Naturheilmittel. Sie machen die Atemwege frei und können als Einreibung oder als Inhalationsmittel benutzt werden. Erkältungsbäder sorgen dafür, dass Sie besser durchatmen können. Wie beim Erkältungsbalsam werden die Inhaltsstoffe inhaliert. Gleichzeitig können Sie beim Baden entspannen.   Weniger wirksam zeigte sich in Studien die Einnahme von Vitamin C- , Zink- oder Echinacinpräparaten. Pfefferminz- und Eukalyptusöl: Für Kleinkinder gefährlich Erkältungssalben, -Tropfen und -Inhalate, die Naturheilmittel wie Campher, Cineol (in Eukalyptusöl) oder Menthol (in Pfefferminzöl) enthalten, sind für Säuglinge und Kleinkinder nicht oder nur bedingt geeignet. Außerdem dürfen ätherische Öle bei Säuglingen und Kleinkindern keinesfalls im Bereich von Hals und Gesicht – insbesondere der Nase – aufgetragen werden. Es kann sonst zu Atemnot kommen. Verwenden Sie deshalb für Säuglinge und Kleinkinder nur Produkte, die ausdrücklich für sie geeignet sind, und halten Sie sich genau an die Anwendungshinweise.
Herzlich Willkommen in der Apotheke Baum
Inhaber Apotheker Axel Baum berät Sie umfassend und ebenso gut wie seine hervorragend ausgebildeten Mitarbeiterinnen, persönlich in der Apotheke oder auch hier im Internet. Nutzen Sie die Suchfunktionen und stellen Sie fest: wir haben auf alle Ihre Fragen gute, gesicherte Antworten. Denn eines ist uns wichtig: Ihre Gesundheit! Wir bieten Ihnen alle erdenklichen Serviceleistungen bis hin zu einem zuverlässigen Botendienst, der Ihnen auf Wunsch Ihre Präparate bis zur Haustür liefert.Und wenn Sie einmal nicht persönlich zu uns kommen können, bestellen Sie Ihre Medikamente und alles andere einfach online – wir liefern Ihre Wünsche frei Haus. Ihre Treue belohnen wir gerne mit unseren Baum-Talern, eine zweite „Währung“, mit der Sie sich Wünsche aus unserem Talerprospekt erfüllen können oder die Sie bei unseren zahlreichen Kooperationspartnern einlösen können.Und wenn Sie immer gut informiert werden möchten über unsere Aktivitäten werden Sie Mitglied in unserer Fangemeinde bei Facebook. In Sekundenschnelle erfahren Sie zuerst die allerneuesten Trends und Aktionen unserer Apotheke – und haben so in Gesundheitsfragen garantiert die Nase immer vorn. Hier können Sie sich gleich in unserer Apotheke umschauen. Gesund durch die Erkältungs- und Grippezeit Es hustet, schnupft und schnäuzt – wenn es draußen kalt wird, beginnt die Erkältungs- und Grippezeit. Doch mit ein paar einfachen Tipps dieses Jahr ohne Sie! Und falls es Sie trotz aller Vorsicht doch erwischt, erfahren Sie, wie Sie am schnellsten wieder gesund werden. Gern beraten wir Sie auch bei uns in der Apotheke. Fünf Ratschläge, wie Sie der Infektion entkommenSchützen Sie sich rechtzeitig gegen Erkältung und Grippe. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie Ihr Erkrankungsrisiko deutlich senken: Menschenansammlungen meiden Erkältete Menschen stoßen beim Niesen und Husten kleine virenhaltige Feuchtigkeitstropfen aus, die dann mit der Luft von anderen eingeatmet werden und sie so infizieren (Tröpfcheninfektion). Wo viele Menschen nah zusammen sind, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, in der Disco oder bei Konzerten, steigt das Risiko einer Ansteckung. Meiden Sie daher Menschenansammlungen., Regelmäßig Hände waschen Die Viren gelangen auch auf die Hände und somit auf Gegenstände wie Türgriffe oder Telefonhörer, wo sie bis zu einem Tag lang überleben können. Achten Sie daher darauf, sich nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen, und waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Hautkontakt zu erkälteten Menschen hatten., Schleimhäute feucht halten Die Schleimhäute in der Nase sind das wichtigste Schutzschild gegen Viren. Solange sie feucht sind, können sie die Erreger gut abwehren. Durch Heizungsluft trocknen die Schleimhäute aus. Daher sollten Sie im Winter die Raumluft befeuchten, zum Beispiel über Wasserschalen auf den Heizkörpern oder Luftbefeuchter. Genauso wichtig: Trinken Sie ausreichend., Sonnenlicht tankenMithilfe des Sonnenlichts kann der Körper in der Haut Vitamin D bilden. Dieses Vitamin schützt das Immunsystem und beugt so Infektionen vor. Um einem Mangel entgegenzuwirken, sollten Sie sich daher auch im Winter regelmäßig im Freien aufhalten und möglichst viel Hautfläche der Sonne aussetzen. Nur so kann Ihr Körper ausreichend Vitamin D bilden. Wenn Sie sich nur wenig im Freien aufhalten und auch keinen Vitamin-D-haltigen Seefisch essen, kann es sein, dass Ihr Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist, um Infektionen vorzubeugen. Sie können dann gegebenenfalls ein Vitamin-D-Präparat einnehmen, um Ihr Immunsystem zu stärken. Sprechen Sie jedoch vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker, denn Vitamin D darf nicht in zu hoher Dosis eingenommen werden., Ausreichend schlafenIm Schlaf arbeitet unser Immunsystem auf Hochtouren: Es schüttet besonders viele immunaktive Stoffe wie Antikörper und Botenstoffe aus, die den Körper gegen Infektionen schützen. Daher steigt auch das Schlafbedürfnis, wenn wir krank sind. Bekommt der Körper weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht, leidet die Immunabwehr. Gerade in der kalten Jahreszeit sollten Sie daher darauf achten, ausreichend zu schlafen, um Ihre Abwehrkräfte stark zu halten. Ist es eine Erkältung oder eine Grippe? Und wenn es Sie dann doch erwischt hat? Ob Sie das Bett hüten müssen und einen Arzt aufsuchen sollten, hängt davon ab, ob Sie an einer Erkältung oder einer Grippe erkrankt sind. Eine Erkältung beginnt meist schleichend mit Halsschmerzen, Niesanfällen und Schnupfen. Manchmal kommt auch Husten dazu, die Betroffenen fühlen sich müde und erschöpft. Bis die Symptome voll entwickelt sind, dauert es oft ein bis drei Tage. Nach einer Woche sind die Symptome aber schon wieder abgeklungen. Die echte Grippe (Influenza) können Sie von einer Erkältung sofort unterscheiden: Sie beginnt nicht langsam über mehrere Tage, sondern setzt ganz plötzlich ein. Schlagartig fühlen Sie sich sehr krank: hohes Fieber, Schüttelfrost, heftige Kopf- und Gliederschmerzen und starker, trockener, schmerzhafter Husten sind die Symptome. In manchen Fällen kommt es zu Herzrasen, starkem Anstieg des Blutdrucks, Schwächeanfällen, Kreislaufkollaps oder geistiger Verwirrung. Während der akuten Phase einer Grippe muss jede Anstrengung, etwa durch Arbeit oder Sport, vermieden werden, sonst drohen Herzmuskelschäden. Das akute Stadium hält bis zu zwei Wochen an, und auch danach kann es noch mehrere Wochen dauern, bis die Krankheit vollständig überstanden ist. Solange das Fieber anhält – und auch noch einige Tage danach – müssen Sie im Bett bleiben. Auf keinen Fall sollten Sie zur Arbeit gehen, damit schaden Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihren Kollegen, denn die Influenza ist sehr ansteckend. Eine echte Grippe ist also eine schwerwiegende Erkrankung, die Sie nicht unterschätzen sollten. Das Influenza-Virus befällt manchmal nicht nur die Atemwege, sondern auch Herz, Gehirn und andere Organe. Deshalb gilt: Sofort zum Arzt gehen oder einen Arzt kommen lassen. Vor allem für ältere und bereits geschwächte Personen kann die Grippe gefährlich sein. Grippe-Impfung schützt Risikogruppen Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem ist eine Grippe sehr gefährlich, unter Umständen sogar lebensbedrohlich. Bestimmte Risikogruppen sollten sich daher gegen die saisonale Grippe impfen lassen. Die Impfung besteht aus abgetöteten Influenza-Viren, die keine Krankheit mehr auslösen können, sie ist gut verträglich und sicher. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institutempfiehlt die Impfung gegen die saisonale Grippe für Personen ab 60 Jahren, Kinder und Erwachsene mit Grunderkrankungen, die das Immunsystem schwächen und Menschen, die viel Kontakt mit anderen Personen haben. Keine Selbstbehandlung mit Grippemitteln Nehmen Sie verschreibungspflichtige Grippemittel nur nach den Anweisungen des Arztes ein. Grippemittel können schädliche Nebenwirkungen haben. Wenn Sie eine Erkältung erwischt hat, können beispielsweise spezielle Inhalationen, Tees oder Nasenspülungen die Beschwerden lindern. Wir beraten Sie gern in unserer Apotheke, welche Mittel am besten bei Ihren Beschwerden helfen.Wie Sie Erkältungen und Grippe optimal vorbeugen und was hilft, wenn die Krankheit zugeschlagen hat, erfahren Sie bei uns in der Apotheke.
Heilpflanze Tausendgüldenkraut – Wirkung & Anwendung
Die Heilpflanze Tausendgüldenkraut hilft bei Verdauungsstörungen, Fieber und Erkältung. Außerdem wirkt sie beruhigend bei nervösen Erschöpfungszuständen und anregend bei Appetitlosigkeit. In der Naturheilkunde wird das rasch getrocknete, blühende Kraut verwendet. Das Tausendgüldenkraut ist ein ein- oder zweijähriges kahles Kraut mit zarten Wurzeln. Die Pflanze wird bis zu 50 Zentimeter hoch. Im ersten Jahr erscheint eine grundständige Blattrosette, erst im zweiten Jahr bildet sich ein aufrechter, nach oben verzweigter, vierkantiger, Blütentragender Stängel. Die hellrosa bis roten, selten weißen Blüten bilden eine Trugdolde. Medizinisch verwendet wird das rasch getrocknete, blühende Kraut. Deutscher Name: Tausendgüldenkraut Botanischer Name: Centaurium erythraea Familie: Enziangewächse (Gentianaceae)Blütezeit: Juni bis SeptemberHerkunft: Europa, Nordafrika, Nordamerika, westliches Asien Anwendungsgebiete von Tausendgüldenkraut Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Fieber, Erkältung, Leber- und Gallenbeschwerden, nervöse Erschöpfungszustände Dosierung und Anwendung von Tausendgüldenkraut Tee:1 Teelöffel (zirka 1,8 Gramm) zerkleinertes Tausendgüldenkraut wird mit 150ml siedendem Wasser übergossen und nach 15 Minuten abgeseiht. 2- bis 3-mal täglich zur Appetitanregung eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten - zur Behandlung von Verdauungsstörungen nach den Mahlzeiten - eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Mittlere Tagesdosis: 6 Gramm getrocknetes Tausendgüldenkraut. Tausendgüldenkrautwein:Je 30 Gramm Droge von Tausendgüldenkraut und Pfefferminze und 1 Zitrone werden mit 1 Liter Weißwein angesetzt und nach etwa 14 Tagen abgeseiht. Anstelle des Tees in kleinen Mengen vor dem Essen trinken.Fertigpräparate: Extrakte, Tinkturen aus der Apotheke (zum Beispiel Tinktura amara: 30 Tropfen vor den Mahlzeiten). Wirkungen Tausendglüldenkraut enthält unter anderem die sehr bitter schmeckenden Iridoide sowie Secoiridoidalkaloide und Xanthone. Die Hauptwirkstoffe befinden sich im blühenden Kraut (Centaurii herba). In den Blüten und Stängeln (weniger in den Blättern) befinden sich die Bitterstoffe. Darüber hinaus besitzt die Pflanze ätherische Öle und Flavonoide. Hinweis Wegen der Anregung der Magensäuresekretion sollte Tausendgüldenkraut nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren verwendet werden!Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit dem Arzt empfohlen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen oder Risiken bekannt.
Schnupfen – Behandlung, Hausmittel & mehr
Schnupfen (Rhinitis) ist das häufigste Erkältungssymptom. Laut Statistik erkrankt jeder Erwachsene dreimal jährlich an Schnupfen, Kinder noch
Halsschmerzen – Symptome
Halsschmerzen (Halsentzündungen) werden in den meisten Fällen durch Erkältungsviren ausgelöst. Dementsprechend leiden die Betroffenen meistens auch unter weiteren Symptomen einer Erkältung wie Schnupfen oder Husten. Häufig treten die Symptome zeitlich in folgender Reihenfolge auf: Schnupfen mit verstopfter Nase Kratzen im Hals, Heiserkeit Hustenreiz, trockener Reizhusten Halsschmerzen und Schluckbeschwerden Eine verstopfte Nase lässt Betroffene durch den Mund atmen. Die Schleimhäute trocknen aus und werden noch empfindlicher für Krankheitserreger. So breiten sich die Viren im Hals- und Rachenbereich aus. Die Mundschleimhaut ist gerötet und entzündet. Der Hals fühlt sich trocken an und kratzt. Die Stimme wird heiser. Durch das Trockenheitsgefühl im Rachen kommt es zu weiteren Symptomen wie Hustenreiz, der in Reizhusten beziehungsweise Erkältungshusten übergehen kann. Mit fortschreitender Erkrankung kommen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden hinzu.
Heilpflanze Pfefferminze – Wirkung & Anwendung
Pfefferminze – Heilpflanzenlexikon von vitanet.de. Pfefferminze wird angewendet: z.B. bei Blähungen und
Schnupfen – Symptome
Schnupfen ist die Bezeichnung für eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Fachleute sprechen von Rhinitis. Auslöser sind häufig Erkältungsviren – meistens Rhinoviren. Schnupfen gehört zu den Symptomen einer Erkältung. Die Viren werden von Mensch zu Mensch durch kleinste Tröpfchen (Anhusten, Atmen, Sprechen, Niesen) übertragen. Deshalb spricht man auch von einer Tröpfcheninfektion. Zunächst nisten sich die Erreger in der Nasenschleimhaut ein und vermehren sich. Nach etwa zwei Tagen kommt es zu den typischen Schnupfensymptomen: laufende Nase verstopfte Nase (Zuschwellen der Nase) Atemprobleme Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn Niesattacken verstärkte Schleimbildung Schnupfen wird häufig auch von Kopf- und Halsschmerzen begleitet. Manchmal reagiert der Körper sogar mit Fieber. In der Regel dauern die Schnupfensymptome eine Woche an. Wenn der Schnupfen länger anhält, können sich auf der bereits geschädigten Schleimhaut Bakterien einnisten. Das Nasensekret färbt sich bei bakteriellen Infektionen gelbgrün.Auch Allergien können Schnupfen verursachen. Dann zeigt er sich meist in Form von Fließschnupfen oder einer verstopften Nase.