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Ernährung – Mikronährstoffe
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe sind Vitalstoffe. Sie halten den Körper gesund und stärken das Immunsystem. Eine ausreichende Versorgung mit
Morbus Crohn – Ratgeber
Rauchen gilt neben der genetischen Disposition als der wichtigste Risikofaktor. Allerdings sind sich viele Patienten nicht bewusst, wie das Rauchen den Verlauf ihrer Erkrankung beeinflusst. Raucher haben mehr Schübe, mehr Wiederausbrüche (Rezidive) und brauchen mehr Medikamente. Außerdem ist das Risiko für eine Operation und für ein Rezidiv nach der Operation bei ihnen höher. Auch erkranken Raucher mit Morbus Crohn eher an Darmkrebs. Die Rauchentwöhnung spielt also eine sehr große Rolle im Krankheitsverlauf und sollte konsequent verfolgt werden. Ernährung bei Morbus Crohn Menschen, die an Morbus Crohn leiden, müssen in der Regel keine spezielle Diät einhalten. Meistens ist der Appetit der beste Ratgeber: Lebensmittel, auf die der Patient Lust hat, verträgt er in der Regel auch. Bei Morbus Crohn kommt es immer wieder zu akuten Schüben, die unter anderem durch starke Durchfälle gekennzeichnet sind. In dieser Phase verliert der Körper übermäßig viele wichtige Nährstoffe. Es kann zu einem Mangel kommen. Beschwerdefreie Zeiten können dazu genutzt werden, solch einer Mangelernährung durch eine ausgewogene Vollwertkost vorzubeugen.   Während eines akuten Schubes vertragen viele Patienten dagegen oft nur Trinknahrung. In dieser Phase sollte die Ernährung generell ballaststoffarm und nicht blähend sein, um die entzündete Schleimhaut des Darms zu schonen. Entspannungsmaßnahmen helfen, Morbus Crohn in Schach zu halten Stress und psychische Belastung sind zwar nicht die Ursache für Morbus Crohn, können aber einen Schub der Krankheit auslösen. Maßnahmen zur Entspannung helfen Patienten dabei, die Krankheit in Schach zu halten. Je nach persönlicher Vorliebe bieten sich verschiedene Sportarten aber auch Yoga oder progressive Muskelentspannung an. Morbus Crohn schränkt Betroffene mitunter stark in ihrem Alltag ein. Das kann zu einer großen psychischen Belastung werden. Verhaltens- oder Gesprächstherapien helfen Patienten beim Umgang mit der Krankheit. Auf unseren Ratgeberseiten finden Sie außerdem den Erfahrungsbericht eines Betroffenen sowie hilfreiche Adressen und Links zum Thema Morbus Crohn.
Glaukom (Grüner Star) – Früherkennung/Vorsorge
Das tückische am grünen Star ist, dass Schäden durch ein Glaukom vom Patienten zunächst unerkannt bleiben. Daher ist es nur durch Früherkennungsuntersuchungen beim Augenarzt möglich, ein Glaukom festzustellen, bevor die Sehkraft zu sehr leidet. Da das Offenwinkelglaukom ab 40 deutlich zunimmt, wird ab diesem Alter, sofern in der Familie keine Vorbelastung für das Glaukom besteht, eine augenärztliche Untersuchung alle drei Jahre empfohlen. Ab einem Alter von 65 Jahren sollte die Glaukom-Früherkennung alle ein bis zwei Jahre durchgeführt werden. Erfolgt die Untersuchung als reine Wunschleistung des Patienten (IGeL = Individuelle Gesundheitsleistung), muss dieser selbst für die Kosten in Höhe von derzeit zirka 20 bis 40 Euro (abhängig vom Umfang) aufkommen. Bestehen irgendwelche Risikofaktoren für die Erkrankung, sollte die Untersuchung mindestens einmal pro Jahr erfolgen. Sehkraft kann nicht mehr verbessert werden Eine Therapie beim Glaukom kann sich nur noch auf den Erhalt der noch vorhandenen Sehkraft beschränken, die Sehkraft kann nicht mehr verbessert werden. Daher gilt: Je später ein Glaukom erkannt wird, desto schlechter ist die Sehkraft, die noch erhalten werden kann. Unbehandelt führt das Glaukom unweigerlich zur Erblindung. Leider werden Früherkennungsuntersuchungen nicht oft genug durchgeführt beziehungsweise nachgefragt, sodass noch immer etwa die Hälfte der Glaukomerkrankungen unerkannt bleibt. Früherkennung und Vorsorge Früherkennungsuntersuchungen werden oft auch als Vorsorgeuntersuchungen bezeichnet. Streng genommen ist das falsch. Es gibt vorbeugende („vorsorgende") medizinische Maßnahmen, die Krankheiten vermeiden sollen. Ein Beispiel ist die professionelle Zahnreinigung, die Karies vorbeugen soll. Bei einer Früherkennungsuntersuchung macht sich der behandelnde Arzt dagegen auf die Suche, ob bestimmte Krankheiten bereits im Anfangsstadium vorliegen. Beispiele sind die Darmkrebs-Früherkennung oder der allgemeine Gesundheits-Check-up, auf den Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch haben.
Ernährungsirrtümer – Kaffee entwässert
Als gesundes Getränk gilt der allseits beliebte Muntermacher nicht gerade. Allerdings stimmt die verbreitete Meinung, Kaffee entziehe dem Körper Wasser nicht. Es ist zwar richtig, dass das Koffein im Kaffee harntreibend wirkt. Der Kaffee erhöht die Urinausscheidung aber nur sehr kurzfristig. Langfristig wirkt sich dieser erhöhte Harndrang kaum auf den Wasserhaushalt des Körpers aus. Wissenschaftler des Bundes Deutscher Internisten (BDI) konnten in Studien zeigen, dass Kaffeetrinker insgesamt nur unwesentlich mehr Flüssigkeit ausscheiden als Wassertrinker. Die Tasse Kaffee kann sogar zur täglich aufgenommenen Flüssigkeitsmenge hinzugerechnet werden. Je öfter man Kaffee trinkt, desto weniger harntreibend ist er Je häufiger und regelmäßiger man Kaffee trinkt, desto weniger harntreibend wirkt das Koffein. Der Körper entwickelt – auch gegen die kurzfristig ansteigende Urinausscheidung – Kompensationsmechanismen, um der vermehrten Urinausscheidung entgegenzuwirken. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist gegen „den täglichen moderaten Genuss von bis zu vier Tassen Kaffee mit insgesamt 350 Milligramm Koffein“ nichts einzuwenden. Ein Durstlöscher sollte Kaffee trotzdem nicht sein. In hohen Mengen wirkt Koffein nämlich stark kreislaufanregend und der Blutdruck kann steigen. Um den Durst zu stillen, eignen sich Mineralwasser oder Saftschorlen wesentlich besser. Kaffee erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall nicht – und wirkt positiv bei Erkrankungen Auch die Meinung, dass Kaffe das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko erhöht, stimmt nicht. Neue Untersuchungen zeigen, dass bis zu sieben Tassen Kaffee am Tag das Risiko in den meisten Fällen nicht erhöhen. Auf die Leber scheint Kaffee sogar einen positiven Effekt zu haben. Wissenschaftler konnten zeigen: Drei und mehr Tassen Kaffee verringern das Risiko für eine Leberzirrhose für Patienten mit Hepatitis C. Andere Untersuchungen zeigen weitere positive Einflüsse durch Kaffee auf bereits bestehende Erkrankungen: beispielsweise auf Darmkrebs, Tinnitus, Melanome und die Alzheimer-Erkrankung.
Schilddrüsenunterfunktion – Baby/Früherkennung
Als Folge verschiedener angeborener oder während der Schwangerschaft erworbener Störungen kann ein neugeborenes Kind eine Schilddrüsenunterfunktion haben. Ohne Behandlung kann das ebenso fatale Folgen haben wie ein während der Schwangerschaft bestehender schwerer Jodmangel: Die mentale und körperliche Entwicklung ist dann stark beeinträchtigt. Beim Neugeborenen-Screening kann die Unterfunktion früh erkannt werden. Ursachen einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion Die Ursachen für eine angeborene Unterfunktion der Schilddrüse können Fehlbildungen des Organs, Störungen der Hormonbildung oder eine vorübergehende Unterfunktion wegen zu hoher Jodzufuhr in der Schwangerschaft sein. Früherkennung durch Neugeborenen-Screening Um den schwerwiegenden Folgen vorzubeugen, wird seit Anfang der 80er Jahre das sogenannte Neugeborenen-Screening durchgeführt: Dazu wird zwischen dem dritten und fünften Lebenstag etwas Blut aus der Ferse des Säuglings entnommen. Neben Werten, die auf andere Krankheiten hindeuten können, wird der TSH-Wert im Labor bestimmt. So wird eine mögliche Unterfunktion früh erkannt und es können mit einer entsprechenden Behandlung Folgeschäden meist vollständig vermieden werden. Früherkennung und Vorsorge Früherkennungsuntersuchungen werden oft auch als Vorsorgeuntersuchungen bezeichnet. Streng genommen ist das falsch. Es gibt vorbeugende („vorsorgende“) medizinische Maßnahmen, die Krankheiten vermeiden sollen. Ein Beispiel sind Impfungen. Bei einer Früherkennungsuntersuchung macht sich der behandelnde Arzt dagegen auf die Suche, ob bestimmte Krankheiten bereits im Anfangsstadium vorliegen. Beispiele sind die Darmkrebs-Früherkennung oder der allgemeiner Gesundheits-Check-up, auf den Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch haben.
Anti-Aging – Antioxidantien
Antioxidantien wird beim Alterungsprozess eine Schlüsselrolle beigemessen: Sie neutralisieren sogenannte freie Radikale und werden deshalb auch als Radikalfänger bezeichnet. Freie Radikale sind aggressive Verbindungen, die bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen, aber auch durch zahlreiche äußere Einflussfaktoren gebildet werden. Freie Radikale sind für Abwehrreaktionen des Körpers wichtig, können aber auch Schäden an der DNA, den Zellmembranen und Körpereiweißen hervorrufen. Diese Schädigungen führen zu vorzeitigen Alterungserscheinungen – beispielsweise dem Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Um den unkontrollierten Angriff freier Radikale zu regulieren, besitzt unser Organismus ein antioxidatives Schutzsystem. Bei einem Überschuss an freien Radikalen spricht man von oxidativem Stress. Folgende Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle: Vitamin A, C, E und Carotinoide, Selen, Zink, Mangan und Kupfer, L-Cystein, Flavonoide, Anthocyane, Coenzym Q10 Im Einzelnen schreibt man Antioxidantien folgende Anti-Aging-Effekte zu: Risikosenkung im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Senkung des Risikos für verschiedene bösartige Tumore – zum Beispiel Darmkrebs, Magenkrebs, Lungenkrebs, Verlangsamung allgemeiner Alterserscheinungen wie der Hautalterung, Risikosenkung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Multipler Sklerose und Epilepsie. Um optimal funktionieren zu können, sollten dem körpereigenen antioxidativen Schutzsystem möglichst alle antioxidativen Wirkstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Ernährung – Anti-Aging-Vitalstoffe | Das Hormon Östrogen
Östrogene sind Hormone, die Wechseljahresbeschwerden und dem Alterungsprozess entgegenwirken können (Anti-Aging). Die Einnahme wird jedoch kritisch
Ernährung – Antioxidantien
Antioxidantien wird beim Alterungsprozess eine Schlüsselrolle beigemessen: Sie neutralisieren sogenannte freie Radikale und werden deshalb auch als Radikalfänger bezeichnet. Freie Radikale sind aggressive Verbindungen, die bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen, aber auch durch zahlreiche äußere Einflussfaktoren gebildet werden. Freie Radikale sind für Abwehrreaktionen des Körpers wichtig, können aber auch Schäden an der DNA, den Zellmembranen und Körpereiweißen hervorrufen. Diese Schädigungen führen zu vorzeitigen Alterungserscheinungen – beispielsweise dem Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Um den unkontrollierten Angriff freier Radikale zu regulieren, besitzt unser Organismus ein antioxidatives Schutzsystem. Bei einem Überschuss an freien Radikalen spricht man von oxidativem Stress. Folgende Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle: Vitamin A, C, E und Carotinoide, Coenzym Q10, Selen, Zink, Mangan und Kupfer, L-Cystein, Flavonoide, Anthocyane Im Einzelnen schreibt man Antioxidantien folgende Anti-Aging-Effekte zu: Risikosenkung im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Senkung des Risikos für verschiedene bösartige Tumore – zum Beispiel Darmkrebs, Magenkrebs, Lungenkrebs, Verlangsamung allgemeiner Alterserscheinungen wie der Hautalterung, Risikosenkung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Multipler Sklerose und Epilepsie. Um optimal funktionieren zu können, sollten dem körpereigenen antioxidativen Schutzsystem möglichst alle antioxidativen Wirkstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
KHK, Angina pectoris – Früherkennung/Vorsorge
Die koronare Herzkrankheit (KHK) und ihre Folgen wie Herzinfarkt und plötzlicher Herztod sind Todesursache Nummer Eins in Deutschland. Viele Todesfälle wären vermeidbar, wenn im Rahmen der Vorsorge die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt würde. Deshalb unser Tipp: Nutzen Sie die Früherkennungsuntersuchungen. Im Check-up 35 werden Sie gründlich auf Risikofaktoren für eine Herzkrankheit wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes untersucht. Ändern Sie Ihren Lebensstil Wenn Sie zur Risikogruppe gehören oder bei Ihnen bereits eine Angina pectoris (Stenokardie, Brustenge) bekannt ist, sind folgende Tipps für Sie ein Muss: Schluss mit dem Rauchen, Ernährung auf vitaminreiche und fettarme Mischkost umstellen, Übergewicht abbauen, regelmäßige Bewegung und Sport in den Alltag einbauen, Blutdruck gut einstellen, Diabetes mellitus kontrollieren, alle verordneten Medikamente regelmäßig einnehmen, bei Beschwerden sofort zum Arzt gehen Wundermittel Omega-3-Fettsäuren? Seitdem die positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bekannt ist, wurden sie beinahe als Wundermittel gegen den Herzinfarkt gehandelt. Nach umfangreichen Studien hat sich die Euphorie allerdings etwas gelegt. Unbestritten bleibt, dass Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck und die Blutfettwerte senken, die Gerinnselbildung hemmen und den Herzrhythmus stabilisieren. Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, profitieren laut Expertenmeinung von einer zusätzlichen Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren – etwa in Kapselform. Nicht belegt ist hingegen die Annahme, dass die Fettsäuren Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern können. Deshalb unser Tipp: Überlegen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob der Kauf von Kapseln für Sie sinnvoll ist oder ob nicht auch der regelmäßige Verzehr von fettem Seefisch wie Makrele, Lachs und Hering ausreicht. Früherkennung und Vorsorge Früherkennungsuntersuchungen werden oft auch als Vorsorgeuntersuchungen bezeichnet. Streng genommen ist das falsch. Es gibt vorbeugende („vorsorgende“) medizinische Maßnahmen, die Krankheiten vermeiden sollen. Ein Beispiel ist die professionelle Zahnreinigung, die Karies vorbeugen soll. Bei einer Früherkennungsuntersuchung macht sich der behandelnde Arzt dagegen auf die Suche, ob bestimmte Krankheiten bereits im Anfangsstadium vorliegen. Beispiele sind die Darmkrebs-Früherkennung oder der allgemeine Gesundheits-Check-up, auf den Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch haben.
Krebs – Arten, Entstehung, Ursachen, Therapie
Krebs ist eine Erkrankung des Erbguts: In bestimmten Genen, die für das Wachstum einer Zelle verantwortlich sind, vollziehen sich bei Krebs Veränderungen. Werden die mutierten Gene vom Körper nicht repariert, beginnen sich Zellen unkontrolliert zu vermehren. Die veränderten Gene, die sogenannten Wächtergene, können nicht mehr richtig arbeiten und das Zellwachstum ist gestört. Wenn diese Mutationen von den körpereigenen Reparaturmechanismen nicht repariert werden können, kommt es zu vermehrtem Zellwachstum. Auch Apoptose-Gene, die eigentlich den programmierten Zelltod steuern, können mutieren und so bewirken, dass die Zelle nicht wie geplant abstirbt, sondern weiterwächst. Das führt dazu, dass sich die Zelle unkontrolliert teilt und zu einer immer weiter wachsenden Tumorzelle wird. Andere Genveränderungen bedingen, dass die Zelle neue Fähigkeiten erlangt, sodass sie beispielsweise den Zellverband verlassen, in umliegendes Gewebe eindringen oder sich in fremden Geweben ansiedeln kann (Metastasen). Diese Vorgänge können sich überall im Körper abspielen. Das heißt, beinahe jedes Organ kann von einem bösartigen Tumor befallen werden. Krebsarten sind beispielsweise: Prostatakrebs, Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Gebärmutterkrebs, Verschiedene Arten von Hautkrebs, Leukämie, Schilddrüsenkrebs, Mundschleimhautkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Leberzellkrebs, Gallenblasenkrebs und Gallengangkrebs Bei Krebs wird unterschieden zwischen sogenannten soliden Tumoren und malignen Systemerkrankungen. Zu letzteren gehören Leukämien und Lymphdrüsenkrebs. Diese Krebsarten sind nicht auf einen Tumor beschränkt, sondern betreffen mit dem Blutsystem oder dem Lymphsystem den gesamten Körper. Bei den soliden Tumoren unterscheidet man noch einmal zwischen Karzinomen und Sarkomen. Karzinome sind bösartige Tumoren, die sich aus Epithelzellen bilden, beispielsweise aus den Deckzellen von Haut oder Schleimhaut oder aus Drüsenzellen. Sie machen 90 Prozent der Krebserkrankungen aus. Sarkome dagegen entstehen aus Zellen des Bindegewebes, aus Muskelzellen oder Knochenzellen. Eine weitere Tumorart, die embryonalen Tumoren, auch Blastome genannt, entstehen in der Zeit der Organ- und Gewebsentwicklung. Krebs: Früherkennung und Vorbeugung sind sehr wichtig Die genauen Ursachen für die Entstehung von Krebs sind noch immer nicht geklärt. Inzwischen konnten jedoch bestimmte Risikofaktoren identifiziert werden. Beispielsweise begünstigt ein ungesunder Lebensstil mit Rauchen und wenig Bewegung die Entstehung von Krebs. Auch die Ernährung und Krebs stehen in einem Zusammenhang. Deshalb sollte jeder auf seinen Lebenswandel achten, um Krebs vorzubeugen. Hinzu kommt: Je früher Krebs erkannt wird, desto besser kann er behandelt werden. Auch hier kann jeder selbst etwas tun: Wer regelmäßig Früherkennungsuntersuchungen durchführen lässt, kann im Ernstfall seine Chancen auf Heilung erhöhen.