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Rauchentwöhnung – Symptome
Eine Nikotinsucht kann unterschiedliche Symptome auslösen. Dabei muss man unterscheiden zwischen Symptomen, die durch die Aufnahme von Nikotin verursacht werden, solchen, die bei Nikotinentzug auftreten, und den Spätfolgen des Rauchens. Für die Suchtentstehung ist es wesentlich, dass der suchtauslösende Stoff – in diesem Fall das Nikotin – zunächst angenehme Empfindungen hervorruft. Erst im Verlauf der Suchterkrankung kommt es zu den typischen Verhaltensmustern einer Sucht wie dem zwangartigen Wunsch Nikotin – meist in Form einer Zigarette – aufzunehmen, gefolgt von einer Dosissteigerung und körperlichen Schäden. Symptome nach Nikotinkonsum Zu Beginn einer Nikotinabhängigkeit fallen die direkten Veränderungen auf, die durch Nikotin ausgelöst werden: Entspannung, abnehmende Nervosität Steigerung der Leistungsfähigkeit abnehmendes Hungergefühl Blutdrucksteigerung, Herzfrequenzsteigerung Steigerung der Magensaftproduktion Symptome des Nikotinentzugs Bei einem Nikotinentzug treten meist andere Symptome auf, die sich von Raucher zu Raucher stark unterscheiden können. Manche Menschen verspüren bei einer Rauchentwöhnung keine körperlichen Entzugserscheinungen, sondern lediglich ein starkes Verlangen nach Nikotin. Bei starken Rauchern treten jedoch häufig bereits einige Stunden nach der letzten Zigarette Symptome auf wie: Nervosität, innere Unruhe Reizbarkeit Angst Konzentrationsstörungen Schlafstörungen depressive Verstimmungen gesteigerter Appetit Spätfolgen der Nikotinsucht Wer über eine längere Zeit hinweg raucht, nimmt neben dem Nikotin noch viele weitere Stoffe über den Zigarettenrauch auf. Im Zigarettenrauch finden sich über 3.500 chemische Verbindungen – die meisten sind giftig oder schädlich. Neben Herz-Kreislauf-Störungen wie erhöhtem Blutdruck und Gefäßverschlüssen stehen die chronische Bronchitis und die Risikoerhöhung für viele Krebsarten im Vordergrund.
Alkoholsucht – Symptome
Viele Symptome der Alkoholkrankheit (auch Alkoholsucht oder Alkoholabhängigkeit) zeigen sich im Verhalten des Abhängigen. Zum Beispiel kann er unter einem starken Verlangen beziehungsweise Zwang leiden, Alkohol zu konsumieren – dem sogenannten Craving. Viele Betroffene verlieren auch die Kontrolle darüber, wie viel sie trinken. Diese beiden Symptome gelten als „klassische“ Anzeichen der körperlichen Alkoholabhängigkeit, müssen jedoch nicht zwangsläufig auftreten. Symptome der Alkoholsucht: zum Beispiel Entzugserscheinungen Weitere Symptome, die bei Menschen mit Alkoholsucht vorkommen können: Wenn sie ihren Alkoholkonsum stoppen oder reduzieren, treten Entzugserscheinungen auf. Durch eine zunehmende Alkoholtoleranz brauchen manche Abhängigen auch immer mehr Alkohol, um die gewünschte Wirkung hervorzurufen. Oft vernachlässigen sie aufgrund ihrer Alkoholsucht andere Interessen wie Familie, Freunde, Hobbies oder Beruf, da sie mehr Zeit dafür benötigen, Alkohol zu besorgen, zu trinken oder sich von den Folgen zu erholen. Außerdem konsumieren viele Betroffenen weiterhin Alkohol, obwohl sie wissen, dass das Trinken ihnen bereits massiv geschadet hat – zum Beispiel in Form von Leberschäden. Körperliche und psychische Symptome der Alkoholsucht Zudem zeigen sich körperliche Anzeichen, die je nach Schwere der Alkoholsucht variieren können: gerötetes und aufgedunsenes Gesicht, Tränensäcke, belegte Zunge, übermäßiges Schwitzen (feuchte Hände), Gewichtsverlust, Erbrechen und Übelkeit, unsicherer Gang, Zittern, vor allem der Hände (Tremor), Krampfanfälle Außerdem können zum Beispiel folgende psychische Symptome auftreten: Konzentrationsmangel, Vergesslichkeit, innere Unruhe, depressive Verstimmungen, erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen, Potenzstörungen All diese Symptome zeigen sich häufig erst nach einer längeren Zeit des Alkoholmissbrauchs – nämlich dann, wenn bereits Organe durch den Alkohol angegriffen wurden und sie dann ihre Funktionen nicht mehr richtig ausführen können.
Depression – Antidepressiva
Eine medikamentöse Therapie mit sogenannten Antidepressiva ist vor allem bei mittelschweren und schweren Depressionen dringend notwendig. Viele befürchten, dass die Medikamente abhängig machen oder ihre Persönlichkeit verändern. Im Gegensatz zu anderen Psychopharmaka wie beispielsweise einigen Schlafmitteln, besteht bei einer Therapie mit Antidepressiva jedoch keine Sucht- oder Abhängigkeitsgefahr. Es handelt sich bei diesen Wirkstoffen auch nicht um Medikamente, die nur „dämpfend" wirken, sondern Antidepressiva wirken ganz gezielt gegen die Symptome der Depression. Die richtige Therapie gibt dem Betroffenen die Chance, zu seinem alten Leben zurückzukehren. Welches Medikament bei der Therapie zum Einsatz kommt, hängt von der Art und Schwere der Depression, den gesundheitlichen Voraussetzungen und der Erfahrung des behandelnden Arztes ab. Wirkungsweise der Antidepressiva Antidepressiva beeinflussen den Stoffwechsel im Hirn. Bei Depressionen sind der Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe (Neurotransmitter) und die Weiterleitung von Informationen von einer Nervenzelle zur nächsten wahrscheinlich gestört. Antidepressiva sorgen – so die Ansicht der meisten Wissenschaftler – dafür, dass die chemische Übertragung im synaptischen Spalt durch die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin besser funktioniert. Man unterscheidet verschiedene Gruppen von Antidepressiva: Tri- und nichttrizyklischen Antidepressiva, selektive Serotonin-Rückaufnahmehemmer (SSRI), MAO-Hemmer, selektive Serotonin-Noradrenalin Rückaufnahmehemmer (SSNRI), selektive Noradrenalin-Rückaufnahmehemmer (SNRI), Alpha2-Rezeptor-Antagonisten, selektive Noradrenalin- und Dopamin-Rückaufnahmehemmer, Melatonin-Rezeptor-Agonisten, Serotonin-5-HT2C Rezeptor-Antagonisten, weitere Antidepressiva, die sich keiner der anderen Gruppen zuordnen lassen Die verschiedenen Medikamententypen setzen zwar an unterschiedlichen Punkten an, aber sie bewirken letztendlich alle etwas ähnliches: Sie erhöhen die Konzentration der Nervenbotenstoffe Serotonin und Noradrenalin im zentralen Nervensystem und beeinflussen so die Weiterleitung von Impulsen zwischen den Nervenzellen günstig. Bei schweren Depressionen werden in der Regel zu Anfang der Therapie trizyklische Antidepressiva eingesetzt. Unter ihnen kann man antriebssteigernde und dämpfende Wirkstoffe unterscheiden. Die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und die neueren MAO-Hemmer sind oft besser verträglich als die älteren Wirkstoffe. Die genauen Wirkmechanismen der Antidepressiva sind bis heute allerdings nicht eindeutig geklärt. Nebenwirkung von Antidepressiva Wie bei allen Medikamenten können auch bei der Therapie mit Antidepressiva Nebenwirkungen auftreten. Für die meisten Fälle kann man jedoch sagen, dass die erwünschten, positiven Wirkungen überwiegen. Wichtig ist es, die medikamentöse Therapie und mögliche Nebenwirkungen mit dem behandelnden Arzt in Ruhe zu besprechen. Nachfolgend sind mögliche Nebenwirkungen aufgelistet, sie hängen von der Gruppe der Antidepressiva ab. Trizyklische und nichtrizyklische Antidepressiva Verlangsamung oder Beschleunigung des Herzschlags, Müdigkeit, Schlafstörungen, Blutdrucksenkung oder -steigerung, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Sehstörungen, Mundtrockenheit oder vermehrter Speichelfluss, Verstopfung oder Durchfall, Erektionsstörungen, Nachlassen des sexuellen Verlangens, Hitzewallungen, Frieren, Gewichtszunahme In seltenen Fällen können Blutdruckstörungen, Störungen beim Wasserlassen, bei der Darmentleerung oder Sehstörungen gefährliche Ausmaße annehmen. Über diese Möglichkeit sollte mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Mundtrockenheit, Schlafstörungen, Schwitzen, Sexuelle Störungen Auch bei einer Therapie mit dieser Wirkstoffgruppe können in seltenen Fällen gefährliche Nebenwirkungen auftreten, zum Beispiel allergische Reaktionen, Krampfanfälle oder Atemnot. Schwere Nierenfunktionsstörungen oder die Behandlung mit MAO-Hemmern stellen Gegenanzeigen dar. Des Weiteren können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten diese Medikamente gegen Depressionen nicht eingenommen werden. MAO-Hemmer Diese Arzneimittel zur Therapie von Depressionen hemmen das Enzym Monoaminooxidase, das für den Abbau von Nervenbotenstoffen im Gehirn verantwortlich ist. Die Nebenwirkungen dieser Medikamente sind recht gering: Mundtrockenheit, Schlafstörungen, Schwindel, Gelegentlich Verdauungsstörungen, Übelkeit, Angstzustände Unter der Therapie kann es in seltenen Fällen zu Verwirrtheitszuständen, akuten Blutdrucksteigerungen oder allergischen Reaktionen kommen. Bei Einnahme von MAO-Hemmern der ersten Generation muss allerdings eine Diät eingehalten werden, bei der man auf alle Nahrungsmittel, welche den Eiweißbaustein Tyramin enthalten, verzichten muss, da es sonst zu bedrohlichen Blutdrucksteigerungen und Kreislaufkomplikationen kommen kann. Auch sollten MAO-Hemmer nicht gemeinsam mit einiges anderen Antidepressiva wie beispielsweise SSRI gegeben werden.Tyraminhaltige NahrungsmittelAuf diese Nahrungsmittel müssen Sie bei Einnahme von MAO-Hemmern der ersten Generation verzichten: Rotwein (vor allem Chianti), Sherry, Portwein, gereifte Fleischprodukte wie Salami, getrocknetes Fleisch, gereifte Fischprodukte wie Matjes, Sardellen, alle reifen Käsesorten, Hefeextrakte, die in vielen Fertiggerichten enthalten sind. Vorsicht geboten: Das Serotonin-Syndrom und das Serotonin-Absetzsyndrom Bei der Kombination von SSRI, SNRI, 5-HT/5HT1-Rezeptor-Agonisten mit MAO-Hemmern, Triptanen und einigen anderen Medikamenten kann das Serotonin-Syndrom eintreten. Durch eine Überschüttung des Körpers mit Serotonin kann es zu Ruhelosigkeit, unwillkürlichen Muskelkontraktionen, Zittern, bis hin zu Krämpfen und einer Veränderung der Psyche kommen.Auch können SSRI die Funktion der Blutplättchen beeinflussen, was manchmal an spontanen „blauen Flecken“ (Hämatomen) und Nasenbluten erkennbar ist. Damit gefährliche Blutungen verhindert werden können, sollten Patienten die Einnahme von nichtsteroidalen Entzündungshemmern wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Indomethacin, Phenylbutazon und Naproxen mit ihrem Arzt besprechen. Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit SSRI sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, fragen Sie dazu Ihren behandelnden Arzt. Ein abruptes Absetzen der SSRI und auch der SNRI ist zu vermeiden. Obwohl beide Wirkstoffe kein Abhängigkeitspotential besitzen, sollten sie nur langsam abgesetzt werden (ausschleichen), da andernfalls Kreislaufbeschwerden, Schwindel, Empfindungsstörungen, motorische Störungen, Schlaf- und Verdauungsstörungen sowie Stimmungsschwankungen auftreten können (SSRI-Absetzsyndrom).
Ginseng – Heilpflanze | Wirkung & Anwendung
Die getrockneten Wurzeln der mehrjährigen Heilpflanze Ginseng werden zur Steigerung des Reaktions- und Leistungsvermögens sowie zur Stärkung des Immunsystems angewendet. Als Ginsengtee zubereitet wirkt sie gegen Stress und Erschöpfung. Der Ginseng ist eine bis zu 80 Zentimeter hoch wachsende Pflanze mit kahlem Stängel. Daran wachsen langstielige, fünfzählig gefingerte Blätter, die quirlig angeordnet sind. Die kleinen, weißlich-grünlichen Blüten stehen in Dolden und bilden scharlachrote, glänzende Steinfrüchte.Medizinisch werden die getrockneten Wurzeln der 4 bis 7 Jahre alten Pflanzen verwendet. Je nach Bearbeitung unterscheidet man zwei Sorten: weiße Ginseng (geschält, gebleicht, getrocknet), rote Ginseng (frisch geerntete Wurzel mit Wasserdampf behandelt, getrocknet) Nach Herkunftsland werden die Sorten eingeteilt in Chinesischer (aus Wildvorkommen oder Kulturanbau), Koreanischer oder Japanischer Ginseng, wobei dem koreanischen die größte Bedeutung zukommt.Deutscher Name: Ginseng Botanischer Name: Panax ginseng Familie: Efeugewächse (Aaliaceae)Herkunft: Korea, China, Japan Anwendungsgebiete von Ginseng Steigerung des Reaktions- und Leistungsvermögens, Stress, Erschöpfungssyndrom, Stärkt das Immunsystem Der Ginseng wird schon seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin verwendet. Mit seiner Hilfe sollen die Abwehrkräfte des Organismus, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Durch Ginseng kann allerdings nicht die sportliche Leistungsfähigkeit Gesunder verbessert werden! Weiterhin werden blutzuckersenkende und blutgerinnungshemmende Wirkungen beschrieben. Als Prophylaktikum sollte Ginseng über längere Zeit (bis 3 Monate) eingenommen werden. Die Wirkung macht sich nur allmählich bemerkbar. Dosierung und Anwendung von Ginseng Tagesdosis: 1-2 Gramm Ginseng Empfehlenswert ist die Verwendung standardisierter Fertigpräparate mit einer Tagesdosis von 15 Milligramm Ginsenosiden. Wirkungen Ginseng enthält Triterpensaponine (Ginsenoside) und wenig ätherisches Öl. Die Zusammensetzung und Gehalt variieren mit Anbaugebiet, Alter der Pflanze und Art der Behandlung, so dass sich Präparate ohne genaue Angabe der verwendeten Qualität praktisch nicht vergleichen lassen. Hinweis Nicht anwenden: während Schwangerschaft oder Stillzeit, bei Kindern oder Jugendlichen Nicht länger als 3 Monate anwenden! Personen mit chronischen Grunderkrankungen, wie Diabetes oder Bluthockdruck sollten Ginsengpräparate nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen. Ginseng sollte mindestens eine Woche vor Operationen abgesetzt werden.Die Einnahme von Ginseng kann zu Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, vaginalen Blutungen oder Bluthochdruck führen. Diese Beschwerden sind selten und treten meist nach hoher Dosierung oder einer langen Behandlungsdauer auf. Da nicht auszuschließen ist, dass Ginseng mit anderen Medikamenten Wechselwirkungen verursacht, sollte vor der Einnahme ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Mate – Heilpflanze | Wirkung und Anwendung
Die Blätter der Heilpflanze Mate werden bei Ekzemen und zur Anregung von Nerven, Muskeln und Stoffwechsel verwendet. Zudem wirkt Mate harntreibend, kreislaufstärkend und hungerstillend auf den Körper. Als Tee zubereitet soll Mate zum Abnehmen unterstützend bei Diäten wirken. Der Matebaum ist ein bis zu 14 Meter hoher, immergrüner Strauch oder Baum mit hellgrauem Stamm und elliptischen, ledrigen Blättern, die an den Rändern gekerbt sind. Die Blätter werden bis zu 20 Zentimeter lang und 8 Zentimeter breit. Die kleinen weißen Blüten sitzen büschelweise in den Blattachseln. Die kugeligen, rotvioletten Steinfrüchte erreichen eine Größe von sechs bis acht Millimeter.Man verwendet vom Matebaum/-strauch die Blätter. In gerösteter oder ungerösteter Form kommt Mate in den Handel.Deutscher Name: Mate Botanischer Name: Ilex paraguariensis Familie: Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae)Herkunft: Die Pflanze wächst in Süd-Brasilien, Argentinien und Paraguay. Anwendungsgebiete von Mate Mate ist ein in Südamerika weit verbreitetes Aufgussgetränk mit einem rauchig-herben Geschmack. Therapeutische Eigenschaften: Anregend für Nerven, Muskeln und Stoffwechsel, Harntreibend, Speichel- und Magensaftbildend, Schweißtreibend, Keislaufstärkend, Äußerlich anwendbar bei Ekzemen, Hungerstillend Dosierung und Anwendung von Mate Tee:1 Teelöffel (2 Gramm) zerkleinerte Mateblätter mit 150 Milliliter siedendem Wasser übergiessen und nach 5 bis 10 Minuten abseihen. Mittlere Tagesdosis: 3 GrammBei kürzerem "Ziehen lassen" wird die anregende Wirkung des Tees verstärkt und der Geschmack angenehmer. Wirkungen Die Blätter des Matebaums enthalten bis zu 1,7 Prozent Koffein und bis zu 0,5 Prozent Theobromin, das auch in der Kakaobohne vorkommt. Des weiteren finden sich Chlorogensäure, Flavonoide, Saponine, Vitamine und ätherisches Öl.Aufgrund des Coffein- und Theobromingehaltes wirken Zubereitungen mit Mateblättern stimulierend, leistungssteigernd und wassertreibend. Matetee soll auch unterstützend bei Diäten zum Abnehmen wirken und wird in der Reklame als "Schlankmacher" propagiert. Die Gewichtsabnahme erreicht man jedoch eher durch die Diät. Mate wirkt aber dämpfend auf den Appetit und bewirkt durch eine gesteigerte Diurese (Harnausscheidung durch die Nieren) einen Wasserverlust. Hinweis Während der Schwangerschaft und Stillzeit nur mit Vorsicht anwenden! Das Koffein geht in die Muttermilch über und kann Schlafstörungen beim Neugeborenen verursachen.Nicht bei Kindern unter 14 Jahren anwenden! Kinder reagieren empfindlicher als Erwachsene auf Koffein.Nicht in höheren Dosen oder über längere Zeiträume anwenden!
Schmerz – Symptome
Schmerzen entstehen nicht nur durch die akute Reizung von Schmerzrezeptoren. Auch Verletzungen und Entzündungen von Nervenbahnen oder Nervengifte verursachen Schmerzen. Daher werden zwei Arten von Schmerzen unterschieden: der nozizeptive und der neurogene oder neuropathische Schmerz. Beide unterscheiden sich in ihrer Symptomatik. Der nozizeptive Schmerz an oberflächlichen Strukturen wie Haut, Muskeln und Knochen äußert sich oft als ziehender, scharfer, gut lokalisierbarer Schmerz. Allerdings können nozizeptive Schmerzen der inneren Organe auch dumpf drückend und schwer einzuordnen sein. Charakteristische Merkmale von Schmerzen, die durch Nervenschädigungen entstehen, sind: brennender Dauerschmerz, einschießender stechender Schmerz, elektrisierender Schmerz, Kribbeln und Pelzigkeit, Überempfindlichkeit auf einen schmerzhaften Reiz und Empfindlichkeit auf einen normalerweise nicht schmerzhaften Reiz. Unterschiedliche Wahrnehmung Die Schmerzwahrnehmung und das Schmerzerleben, die sogenannte individuelle Schmerztoleranz, sind sehr unterschiedlich. Ob Schmerzen und vor allem wie Schmerzen empfunden werden, ist von vielen Dingen abhängig, wie zum Beispiel: Begleitumstände Persönlichkeit kultureller Hintergrund „innere“ Einstellung körperliche Gesamtverfassung In unserer westlichen Welt gilt Schmerz grundsätzlich als fremd und störend. Die Menschen haben verlernt, Schmerzen als Teil des natürlichen Lebens zu erkennen. Zusätzlich beeinflusst die Erwartungshaltung des Betroffenen das Schmerzerleben und den Umgang mit Schmerzen erheblich. Viele ältere Menschen „gewöhnen sich“ an ein Maß an Schmerzen, da sie diese als gegebenen Teil des Alterns einschätzen. Ein weiterer, zentraler Punkt sind Begleiterkrankungen und andere schwächende Faktoren. Sie müssen unbedingt berücksichtigt werden, soll die Schmerztherapie erfolgreich sein. Dies trifft in besonderem Maß auf ältere, multimorbide Schmerzpatienten zu. Auch trägt die persönliche Lebenssituation zum Schmerzerleben bei. In manchen Situationen ist man „verletzlicher“. Da sich vor allem aus chronischen Schmerzen erhebliche Veränderungen der Lebensqualität (Depression, Schlafstörungen, Gehbehinderungen) ergeben können, entstehen durch sie häufig Ängste. Mitgefühl, Verständnis und praktische Hilfe durch die soziale Umgebung (Familie, Freunde, Kollegen) können für Betroffene positiv und schmerzlindernd sein.
Anzeichen von Wechseljahren
Die hormonelle Umstellung bringt für Frauen in den Wechseljahren (Klimakterium) viele Veränderungen mit sich. Einige typische Beschwerden lassen sich mit einem aktiven Lebensstil und gesunder Ernährung lindern. Auch Medikamente kommen infrage. In der Medizin werden die Wechseljahre auch als Klimakterium bezeichnet. Der Begriff Klimakterium stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „kritischer Punkt im menschlichen Leben“. Er beschreibt recht gut die Stimmungslage vieler Frauen in den Wechseljahren: Sie bangen um ihre Vitalität, Fröhlichkeit, Gesundheit, Sexualität und gute Figur. In den Wechseljahren verändert sich der weibliche Körper Bedingt durch die hormonelle Umstellung durchläuft der weibliche Körper mit Ende 40, Anfang 50 einschneidende Veränderungen. Die Frau verliert in gewisser Hinsicht tatsächlich ihre Jugendlichkeit. Das heißt jedoch nicht, dass sie durch das Klimakterium ihre Attraktivität verliert oder auf ein erfülltes Liebesleben verzichten muss. Auch die Zeit für persönliche oder berufliche Veränderungen ist mit den Wechseljahren noch nicht vorbei. Allerdings muss sich eine Frau im Klimakterium um diese Annehmlichkeiten oftmals intensiver bemühen als eine 25-Jährige. Symptome und Anzeichen der Wechseljahre Als Symptome zeigen sich bei Frauen in den Wechseljahren zum Beispiel Unregelmäßigkeiten in der Menstruation, Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Scheidentrockenheit, Gewichtszunahme, Herzrasen, Schwindel, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Zudem besteht nach den Wechseljahren durch den Östrogenmangel das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Osteoporose und Arteriosklerose. Alltag in den Wechseljahren bewusst gestalten Frauen, die relativ problemlos durch die Wechseljahre kommen, gestalten ihren Alltag meistens bewusst – angefangen damit, dass sie sich viel bewegen, gesund essen und nicht rauchen. Denn oft helfen schon Änderungen des Lebensstils, Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Auf ihre Partnerschaft halten diese Frauen ebenfalls ein waches Auge und sind bereit, Initiative zu ergreifen.Zeigt eine Umstellung des Lebensstils keine ausreichende Wirkung, können auch pflanzliche Mittel wie Traubensilberkerze, Soja, Rotklee und Johanniskraut oder Hormonsalben (gegen Scheidentrockenheit) helfen. Neueste Studien werfen ein neues Licht auf die seit einiger Zeit mit sehr viel Skepsis betrachtete Hormonersatztherapie (HET). Die positiven Effekte der Hormonersatztherapie hängen ganz wesentlich vom Beginn der Therapie ab. Der Einsatz sogenannter Anti-Aging-Hormone wie beispielsweise Melatonin, DHEA (Dehydroepiandrosteron) oder Wachstumshormone wird Frauen aufgrund der ungeklärten Studienlage eher nicht empfohlen.
Rauchentwöhnung – Therapie
Viele Menschen versuchen vergeblich, ihre Nikotinsucht zu besiegen. Eine Rauchentwöhnung ist nicht leicht. Zunächst müssen Einsichten erreicht und Verhalten umgestellt werden. Zehn Schritte zum Rauchstopp können dabei helfen. Auch nikotinhaltige Medikamente können einen Ausstieg aus der Sucht erleichtern. Ob Kaugummis, Pflaster, Tabletten oder Inhaler: Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Magen- oder Darmgeschwüren, Leber- oder Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Durchblutungsstörungen sollten vor der Anwendung nikotinhaltiger Medikamente Rücksprache mit dem Arzt halten. Wenden Sie sich außerdem an einen Arzt, wenn Ihr Gesundheitszustand sich während der Entwöhnung verschlechtert. Bei starken Rauchern kann der Körper während der Entgiftung mit Herz-Kreislauf-Problemen reagieren., Ihre bisherigen Entwöhnungsversuche scheiterten., Sie stark an Gewicht zunehmen., Sie ein sehr starker Raucher sind. Hier sollte das Entzugsprogramm mit dem Arzt besprochen werden. Während der Entwöhnung wirken manche Medikamente stärker Wenn Sie während einer medikamentösen Therapie das Rauchen aufgeben, kann sich die Wirkung der Medikamente verändern. Die Dosierung war bislang auf die Stoffwechselfunktionen eines Rauchers abgestimmt. Als Nichtraucher arbeitet Ihr Körper jedoch anders. In vielen Fällen reichen dann geringere Mengen eines Arzneimittelwirkstoffs aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Dies trifft auch zu, wenn Sie Ihrem Körper während der Entzugsphase noch Nikotin durch Pflaster oder Kaugummis zuführen. Der Arzt entscheidet, ob bei folgenden Wirkstoffen eine geringere Dosis nötig wird: Koffein, das in manchen Schmerzmitteln enthalten ist Paracetamol und Pentazocin (Schmerzmittel) Theophyllin (bei COPD, Asthma) Furosemid (zur Entwässerung, Bluthochdruck) Phenylbutazon (bei Rheuma) Benzodiazepine (Beruhigung, Schlafstörungen) bestimmte Antidepressiva Warfarin (Mittel zur Blutverdünnung) Insulin Alpha-Blocker wie Prazosin (Bluthochdruck) Beta-Blocker wie Propranolol (Bluthochdruck, Herz-Rhythmus-Störungen) Östrogen (Pille, Hormonpräparate in den Wechseljahren) Vitamin B12 Es gibt auch Wirkstoffe, die bei werdenden Nichtrauchern unter Umständen eine Dosissteigerung erforderlich machen: bestimmte Sympathomimetika wie Salbutamol (bei COPD, Asthma) Vorsicht: Bitte verändern Sie Ihre Medikation nicht selbst, sondern nur in Absprache mit Ihrem Arzt.
Symptome & Anzeichen bei Osteporose
Die Osteoporose macht lange Zeit keine Beschwerden. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die Risikofaktoren für Osteoporose aufweisen, auf frühe Symptome achten. Erste Warnzeichen können dumpfe Rückenschmerzen sein. Das liegt daran, dass der Verlust der Knochendichte an den Wirbelkörpern besonders ausgeprägt ist. Diese unspezifischen Symptome werden häufig verkannt. Manchmal wird die Osteoporose erst erkannt, wenn ein Knochenbruch, der starke Schmerzen verursachen kann, aufgetreten ist. Bei folgenden Symptomen sollte abgeklärt werden, ob eine Osteoporose zugrunde liegt: bei akuten und chronischen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen, bei Bewegungseinschränkungen, wenn ein Knochenbruch bei einer ganz normalen Alltagsbelastung aufgetreten ist. Fortgeschrittenes Stadium Bei fortgeschrittener Osteoporose sind die Symptome deutlich erkennbar. Typisch sind Brüche von Wirbelkörpern im Lendenbereich. Diese können bereits durch leichte Stöße verursacht werden. Oftmals geschieht das sogar ohne erkennbare Ursachen. Die ersten Brüche bleiben nicht selten unbemerkt. Das ist problematisch: Denn die Brüche erhöhen das Risiko für Folgebrüche um das Vier- bis Fünffache. In der Folge sinkt die Wirbelsäule immer weiter zusammen. Betroffene können im Verlauf der Krankheit um bis zu 20 Zentimeter kleiner werden. Die Deformation der Wirbelsäule kann so weit fortschreiten, dass sich die gesamte Körperhaltung ändert – früher hat man das „Witwenbuckel“ genannt. Und durch die Deformation treten typische Hautfalten am Rücken auf, das Erscheinungsbild wird als „Tannenbaumphänomen“ bezeichnet. Das verkrümmte Rückgrat drückt Herz und Lunge nach unten. Es entsteht ein symptomatischer Kugelbauch. Patienten leiden dadurch häufig an Kurzatmigkeit und Lungenentzündung. Osteoporose: Eingeschränkte Lebensqualität Bei der Osteoporose ist neben den Lendenwirbeln hauptsächlich der Oberschenkelhals betroffen. Besonders in fortgeschrittenem Alter ist das gefährlich, es kommt oft zu einem Bruch des Oberschenkelhalses: Ein Drittel der betroffenen Menschen sterben im ersten Jahr nach der Verletzung. Die Hälfte der Patienten bleibt dauerhaft pflegebedürftig.Neben den Lendenwirbeln und dem Oberschenkelhals sind auch die Unter- und Oberarme sowie die Knöchel an Füßen und Händen betroffen. Die chronischen Schmerzen und die Kurzatmigkeit führen zu Schlafstörungen. Hinzu kommt die eingeschränkte Beweglichkeit. Die gesamte Lebensqualität ist mitunter sehr stark beeinträchtigt. Die Folgen sind Isolation, Angst, Unselbstständigkeit und nicht selten Depressionen.
Reizdarm – Symptome, Behandlung und mehr
Reizdarm – oder genauer das Reizdarmsyndrom (RDS, Irritable Bowel Syndrome, IBS) – ist die häufigste funktionelle Magen-Darm-Erkrankung. Funktionell bedeutet, dass keine organischen Erkrankungen vorliegen. Fast jeder siebte Deutsche ist vom RDS betroffen. Und Experten schätzen, dass die Dunkelziffer noch viel höher liegt. Betroffen sind von dieser Magen-Darm-Erkrankung vor allem Erwachsene jungen und mittleren Alters, wobei Frauen ungefähr doppelt so oft erkranken wie Männer. RDS-Patienten leiden oft jahrelang unter erheblichen Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen. RDS ist keine organische Erkrankung Das Krankheitsbild ist schon seit über 100 Jahren bekannt. Doch bis heute ist nicht geklärt, wie das Reizdarmsyndrom entsteht. Möglicherweise sind bestimmte Immunzellen – die Mastzellen – an der Entstehung beteiligt. Durch Viren, Bakterien oder Allergene kann es zu einer Freisetzung von Botenstoffen aus den Mastzellen kommen, woraufhin Immunreaktionen ausgelöst werden. Sind diese Mastzellen jedoch genetisch verändert, kann es bereits ohne äußeren Anlass zu einer Immunantwort kommen – und dadurch zu entzündlichen Reaktionen im Darm. Außerdem wird vermutet, dass Reizdarm-Patienten eine veränderte Wahrnehmung im Bereich des Darms haben, ausgelöst durch psychische Belastung wie Angst oder Stress. Schon normale Verdauungsabläufe können schmerzhaft wahrgenommen werden. Vermutlich ist der Botenstoff Serotonin dafür verantwortlich. Reizdarmsyndrom: mehr als eine bloße Befindlichkeitsstörung Bei den meisten Betroffenen beeinflusst das Reizdarmsyndrom die Lebensqualität erheblich und langanhaltend. Dadurch unterscheidet sich das Reizdarmsyndrom auch von einer bloßen, den Darm betreffenden Befindlichkeitsstörung, die sich durch leichte, nur gelegentlich auftretende Beschwerden auszeichnet. Symptome und Behandlung des Reizdarms Symptome des Reizdarmsyndroms sind zum Beispiel Schmerzen im Bauchbereich, Verstopfung oder Durchfall (auch im Wechsel) sowie langandauernde Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen. Je nach Vorkommen der Beschwerden können drei Reizdarmsubgruppen unterschieden werden, die jeweils etwa ein Drittel der Fälle ausmachen: Diarrhö-dominant (überwiegend Durchfall), Obstipations-dominant (überwiegend Verstopfung) und gemischt beziehungsweise alternierend (Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung). Auch Sodbrennen, Rückenschmerzen und Schlafstörungen können unter anderem Symptome des Reizdarmsyndroms sein. Für die Behandlung des Reizdarmsydroms gibt es keine Standardtherapie. Es werden sowohl verschiedene Medikamente als auch pflanzliche Mittel eingesetzt. Auch nichtmedikamentöse Therapien werden durchgeführt. Je nach Ausprägung kommen Lebensstiländerungen, Ernährungsumstellungen und auch psychologisch/psychosomatische Therapien zur Anwendung.