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Angst, Panik, Phobie – Symptome
Angst, Panik und Phobie können sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise äußern. Zusätzlich hängt es davon ab, unter welcher Form der Angststörung der Patient leidet. In den meisten Fällen betreffen die Symptome sowohl das seelische als auch das körperliche Empfinden. Neben dem Angstgefühl an sich sind körperliche Symptome wie Herzrasen, Druckgefühl in der Brust, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Beklemmungen oder Atemnot typisch. Magen-Darm-Beschwerden können Angststörungen ebenfalls begleiten. Vielfach kommen chronische Schmerzen und Schlafstörungen hinzu.Manche Betroffene haben in Situationen mit ausgeprägten Symptomen das Gefühl, die Kontrolle über ihre Gedanken zu verlieren und Angst, verrückt zu werden. Diese Empfindung ist vor allem bei Panikattacken typisch. Eine Panikattacke tritt plötzlich auf und die Symptome können sich innerhalb weniger Minuten ins Unerträgliche steigern. Oft kommt es bei den Betroffenen zu Todesängsten. Panikattacken dauern zwischen zehn und 30 Minuten an.Im Gegensatz dazu, leiden Personen mit einer generalisierten Angststörung über Monate und Jahre hinweg unter einer andauernden Furcht und Sorge um alltägliche Dinge gemeinsam mit dauernder Anspannung, Unruhe und Erschöpfung. Typisches Vermeidungsverhalten Ein Merkmal jeder Phobie, aber auch der meisten anderen Angststörungen ist, dass der Betroffene die Angst auslösende Situation zu vermeiden sucht. Ein Mensch, der unter Flugangst leidet, tritt womöglich keine Flugreise mehr an. Betroffene, die Tunnel und Aufzüge fürchten, neigen unter Umständen dazu, keine Fahrten im öffentlichen Nahverkehr mehr zu unternehmen. Das Vermeidungsverhalten kann Menschen mit Angststörungen stark in Alltag und Berufsleben einschränken.
Alzheimer/Demenz – Vergesslich: Wann zum Arzt?
Wenn Sie aufgrund von Gedächtnisproblemen eine anhaltende Überforderung verspüren, Ihren Alltag (oder auch Beruf) nicht mehr wie gewohnt bewältigen können oder sich Ihre Persönlichkeit dauerhaft verändert, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Dies muss nicht zwangsläufig auf einen Hirnabbauprozess hindeuten: Starke berufliche Belastung oder einschneidende Lebensereignisse können ebenfalls zu derartigen Störungen führen. Und auch Schlafstörungen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Gehirns, da das Gehirn die nächtliche Ruhe zur Regeneration und Erholung benötigt. Vereinfacht lässt sich sagen: Wenn Sie bei sich dauerhafte Veränderungen bemerken, die Sie beunruhigen, ist in jedem Fall ein Gespräch mit dem Hausarzt sinnvoll. Sofern Sie regelmäßig bei Ihrem Hausarzt in Behandlung sind, wird er einschätzen können, ob eine weitergehende Untersuchung bei einem Facharzt erforderlich ist. Sollten sich plötzlich starke Veränderungen in Ihrer Denkleistung oder Konzentrationsfähigkeit bemerkbar machen und diese vielleicht auch von Störungen der Beweglichkeit, der Sprache oder des Sehens begleitet werden, sollten Sie unbedingt umgehend einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen könnte auch ein Schlaganfall für die Beschwerden verantwortlich sein.
Depression – Lichttherapie/Schlafentzug
Vor allem bei sogenannten saisonalen Depressionen (SAD, Winterdepressionen) wird die Lichttherapie alleine oder in Kombination mit anderen Therapien erfolgreich eingesetz: Dabei kommt eine Lichtquelle mit einer Lichtintensität von mindestens 2.500 Lux, besser 10.000 Lux zum Einsatz. Die Lichttherapie sollte täglich bis zu einer Woche am besten vormittags für 30 bis 40 Minuten durchgeführt werden. Der Patient muss immer wieder in die Lichtquelle sehen, damit über die Netzhaut und den Sehnerv die Ausschüttung von Serotonin gefördert wird.Nebenwirkungen der LichttherapieGelegentlich treten Augenreizungen und vermehrter Tränenfluss auf, auch über Kopfschmerzen wurde berichtet. Selten kommt es bei der Lichttherapie zu Gereiztheit oder Überaktivität. Schlafentzug Die meisten aller Menschen mit Depressionen (90 Prozent) leiden unter Schlafstörungen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Nacht und in den frühen Morgenstunden werden im Schlaf vermehrt Überträgerstoffe ausgeschüttet, die das Gleichgewicht der Botenstoffe im Hirnstoffwechsel durcheinander bringen und dadurch zu Depressionen führen. Deswegen verordnen Ärzte in manchen Fällen den Schlafentzug als Therapie an, der ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden kann. Der Patient bleibt beim Schlafentzug eine ganze oder halbe Nacht und den darauffolgenden Tag lang wach. Danach klingt die Depression meist ab. Der Effekt hält allerdings nur kurz für einige Tage an. Daher handelt es sich beim Schlafentzug nur um ein zusätzliches Verfahren, das in Kombination mit Pharmako- und Psychotherapie zum Einsatz kommt.
Tagespflege
Ein Tag in der Tagespflege beginnt für gewöhnlich gegen 8 Uhr und endet meist um 16 Uhr. Einige wenige Einrichtungen öffnen auch am Wochenende. Die konzeptionelle Ausrichtung der Tagespflege variiert je nach Träger. Oft gehört zum Tagesablauf das gemeinsame Frühstück, Mittagessen und der Nachmittagskaffee. Dazwischen werden vielfältige pflegerische, therapeutische und soziale Betreuungsleistungen angeboten, wie Hilfe beim Essen, beim Spritzen, beim Wechseln von Verbänden oder bei Einreibungen. Angebote für Körper und Geist Außerdem fördert die Tagespflege den Erhalt und die Verbesserung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten ihrer Besucher. Unter den Angeboten finden sich beispielsweise Gedächtnistraining, Mobilitätstraining (Beweglichkeitsübungen) und Anziehtraining. Darüber hinaus gehören verschiedene Aktivitäten wie gemeinsames Singen, Pflanzenpflege, Lesen, Malen, Spaziergänge, Musik hören oder gemeinsames Kochen zum Leistungsangebot einer Tagespflege. Alle Angebote sollten freiwillig sein und auch den nicht unter Druck setzen, der sich lieber mit einer Zeitung zurückziehen möchte. Nachtpflege Neben der Tagespflege ist auch die Nachtpflege möglich. Bei dieser Versorgungsform erstreckt sich die Betreuung vom späten Nachmittag bis zum nächsten Morgen. Die Nachtpflege ist vor allem für sehr ängstliche oder verwirrte Menschen geeignet. Auch für ältere Menschen mit ausgeprägten Schlafstörungen ist die Nachtpflege hilfreich und ihre Angehörigen fühlen sich erholter ohne die nächtlichen Störungen. Über eine Nachtpflege in der Umgebung kann die Krankenkasse Auskunft geben.
Pflegende Angehörige – Gesund bleiben
Die Pflege eines Angehörigen bereitet Freude. Ein dankbares Lächeln, das Gefühl, gebraucht zu werden und gemeinsame Momente – all das ist unbezahlbar. Doch: Pflege bedeutet auch Belastung. Auf der einen Seite ist es körperlich anstrengend, einen Menschen zu pflegen. Das Heben schwerer Lasten schadet dem Rücken. Häufig leiden pflegende Angehörige unter Schlafmangel, weil sie auch nachts für den Pflegebedürftigen da sind. Das führt oft zu Erschöpfung, Müdigkeit und kann das Immunsystem negativ beeinflussen. Hinzu kommen in der Regel psychische Belastungen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle: Es bleibt kaum noch Zeit für etwas anderes als die Pflege, immer hat man das Gefühl, nicht allen gerecht zu werden, die Beziehung zum Pflegebedürftigen ändert sich, die Verantwortung, die auf den Schultern lastet, ist riesig. Häufige Folgen: Schlafstörungen, Nervosität, Gereiztheit, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen und andere Symptome. Auch für sich selbst sorgen – Körper und Seele entlasten Diese möglichen Auswirkungen der Pflege auf den pflegenden Angehörigen zeigen: Bei der Pflege sollte nicht nur die Gesundheit des Pflegebedürftigen im Mittelpunkt stehen. Auch die der Pflegeperson kann beeinträchtigt werden. Ein häufiges Problem dabei: Viele pflegende Angehörige reagieren zu spät. Erst wenn sie eindeutige, nicht mehr ignorierbare Symptome zeigen, suchen sie sich Hilfe. Dabei sollten pflegende Angehörige von Beginn an etwas für ihre eigene Gesundheit tun. Helfen können verschiedene Tipps, wie etwa an Pflegekursen teilzunehmen und Kontakte zu anderen pflegenden Angehörigen zu knüpfen. Außerdem ist es für pflegende Angehörige wichtig, regelmäßig für Entspannung zu sorgen und sich gut beraten zu lassen – auch psychologisch. All das entlastet Körper und Seele und fördert auf diese Weise die Gesundheit.
Herzinfarkt – „Eva-Infarkt“
Lediglich jede dritte Frau klagt bei einem Herzinfarkt über die klassischen Symptome. Daher sollten Frauen mit Herzinfarkt-Risiko genau untersucht werden, wenn die folgenden Symptome oder Vorzeichen auftreten: Vorzeichen: Viele Frauen spüren in den Tagen vor dem Infarkt ein außergewöhnliches Unwohlsein, dazu sind sie müde und haben gleichzeitig ungewohnte Schlafstörungen. Liegen Risikofaktoren für eine Herzerkrankung – wie hoher Blutdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel – vor, sollte zur Abklärung ein Arzt aufgesucht werden. Symptome: Der Herzinfarkt selbst, bei Frauen auch „Eva-Infarkt“ genannt, äußert sich vielfach nur schwach. Er macht sich bei Frauen zu 22 Prozent nur durch Übelkeit bemerkbar. Auch Schwächegefühl und Erbrechen können auf den weiblichen Infarkt hindeuten, besonders wenn noch außergewöhnliche Nacken-, Gesichts- und Rückenschmerzen hinzukommen. Weil der „Eva-Infarkt“ oft so untypisch abläuft, wird er häufig nicht richtig diagnostiziert und behandelt. Das ist ein Grund dafür, warum mehr als die Hälfte der Frauen an einem Herzinfarkt stirbt, während Männer bessere Überlebenschancen haben. Weil der Infarkt in der Öffentlichkeit lange als „typisch männliche Erkrankung“ galt, konsultieren Männer zudem bei auftretenden Symptomen früher einen Arzt und verhindern so das Schlimmste.
Herzneurose – Symptome
Was der Patient spürt und was der Arzt diagnostiziert – dies sind bei der Herzneurose zwei ganz unterschiedliche Dinge. Der Patient spürt während der Panikattacke: Zittern, Schwitzen, Schwindel, Kopfschmerzen, innere Unruhe, Herzstolpern und Extra-Schläge (Extrasystolen), Drücken, Stechen oder Schmerzen in der Brust mit Ausstrahlung in den linken Arm wie bei einem Herzinfarkt, Beklemmungsgefühl. Immer begleiten Angst, Panik, ja Todesangst diese Symptome. Auch schweres Atmen kommt hinzu. Durch das hektische und verstärkte Einatmen kann ein Ungleichgewicht zwischen Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Blut entstehen, das zu Krampfanfällen (Tetanie) führt. Nach der Attacke fühlt der Patient sich müde und erschöpft. Häufig leiden Patienten mit einer Herzneurose auch unter Schlafstörungen. Der Arzt kann kaum etwas feststellen Die Beschwerden sind für den Herzneurotiker höchst dramatisch, oft ist er überzeugt, dem Tode nahe zu sein. Doch bei der ärztlichen Untersuchung lässt sich objektiv meist nichts Auffälliges feststellen. Die Angst führt allenfalls zu einer etwas beschleunigten Herzfrequenz (Tachykardie). Die Untersuchungsergebnisse beruhigen den Patienten zunächst. Süchtig nach immer aufwendigeren Untersuchungen Überhaupt legt sich die Angst in Gegenwart des Arztes meist rasch. Nach einigen Tagen oder Stunden wachsen Zweifel und Angst jedoch erneut. Der Patient glaubt, der Arzt könne etwas übersehen haben. Es entsteht der Wunsch nach immer aufwändigeren Untersuchungen. Die Aufmerksamkeit ist zunehmend auf das eigene Herz gerichtet. Schon ein etwas stärkeres Pochen oder schnellerer Rhythmus kann einen erneuten Angstschub auslösen. Die Angst ihrerseits steigert die Herzfrequenz. Ein Teufelskreis.
Parkinson – Erste Anzeichen
Die Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung) beginnt nicht immer mit ganz typischen Symptomen, sondern oftmals zunächst schleichend mit nicht charakteristischen Beschwerden. Betroffene klagen häufig über schmerzhafte Muskelverspannungen, die meistens einseitig auftreten und oft als rheumatische Beschwerden fehlinterpretiert werden. Häufig treten die Beschwerden in der Schulter-Arm- beziehungsweise in der Becken-Oberschenkel-Region auf. Bei anderen Parkinson-Patienten zeigt sich zunächst eine abnorme Ermüdbarkeit, einhergehend mit verminderter psychischer und physischer Belastbarkeit. Erste Anzeichen: feinmotorische Störungen der Hände Erste Anzeichen können zudem feinmotorische Störungen der Hände sein. Diese Störungen zeigen sich zum Beispiel beim Zähneputzen, beim Zuknöpfen von Bekleidung oder auch beim Schreiben. Häufig fällt ein verändertes Schriftbild auf. Die Betroffenen haben zunehmend Schwierigkeiten, zwei Bewegungen gleichzeitig oder direkt nacheinander auszuführen. Schon im Anfangsstadium der Krankheit können Parkinson-Patienten an Verstopfung leiden. Auch sind psychische Auffälligkeiten relativ häufig. Hierzu gehörten eine Antriebsminderung sowie depressive Verstimmungen oder auch Schlafstörungen.
Laktoseintoleranz – Symptome
Verdauungsstörungen als Folge Hervorgerufen durch die unzureichende Verdauung des Milchzuckers kommt es bei der Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) zu Verdauungsstörungen von Verstopfung bis zu starken, wässrigen Durchfällen. Größere Mengen des unverdauten Milchzuckers werden von Darmbakterien im Dickdarm unter Bildung von Gasen zersetzt. Als Folge entwickeln sich Völlegefühl, Blähungen und krampfartige Bauchschmerzen. Weitere Symptome sind oft unspezifisch und können sich als Übelkeit nach dem Essen, Schwindelgefühl, Schlafstörungen, unreine Haut oder depressive Verstimmungen äußern. Dieses bunte Beschwerdebild führt oft auf eine falsche Fährte bei der Suche nach Ursachen. Verlauf bei Kindern Wie bei vielen Krankheitsbildern sind auch die Symptome der Laktoseintoleranz bei Kindern oftmals sehr unspezifisch. Es können Durchfälle ohne erkennbare Ursache auftreten. Hinzu kommen Bauchschmerzen und starke Blähungen, die in vielen Fällen erst nicht an das Vorliegen einer einfachen Milchzuckerunverträglichkeit denken lassen.
Fibromyalgiesyndrom – Medikamente
Es gibt kein Medikament, das in Deutschland speziell für die Therapie des Fibromyalgiesyndroms zugelassen wäre. Die Arzneimittel die eingesetzt werden, werden off label verschrieben, das heißt sie sind zwar nicht für die Krankheit zugelassen, werden aber – im Rahmen von Leitlinien – dennoch häufig verwendet. Beim Fibromyalgiesyndrom sind diese off label verschriebenen Medikamente meist Antidepressiva, vor allem wenn Angststörungen oder depressive Verstimmungen die Schmerzen begleiten. Auch Pregabalin – ein Antikonvulsivum – wird auf diese Weise eingesetzt. Mit Antidepressiva gegen das Fibromyalgiesyndrom Die meisten Fibromyalgiepatienten sehen ihr Problem vorrangig in den Schmerzen und sind deshalb skeptisch, was die Einnahme von Antidepressiva angeht. Doch können die Medikamente auch einen Einfluss auf die Schmerzen, die Müdigkeit und eventuell auftretende Schlafstörungen nehmen. Antidepressiva sind vor allem dann anzuraten, wenn Begleitsymptome wie depressive Verstimmungen oder Angststörungen auftreten. Die Antidepressiva, die beim Fibromyalgiesyndrom zwar nicht zugelassen sind, jedoch von der Leitlinie empfohlen werden, sind trizyklische Antidepressiva – hauptsächlich Amitriptylin – und der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin. Eine Wirksamkeit konnte vor allem für Amitriptylin bestätigt werden. Es ist deshalb Mittel der ersten Wahl. Kann es nicht eingesetzt werden, wird meist auf Duloxetin zurückgegriffen. Daneben können weitere Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zum Einsatz kommen – beispielsweise Fluoxetin oder Paroxetin. Antidepressiva sollten jedoch immer nur kurzfristig eingenommen werden und können Nebenwirkungen auslösen. Pregabalin beim Fibromyalgiesyndrom Wenn Amitriptylin nicht wirkt, oder wegen einer Kontraindikation nicht eingesetzt werden kann, kann eventuell eine Therapie mit Pregabalin erfolgen. Das Medikament wird vor allem gegen Nervenschmerzen und epileptische Anfälle verschrieben, es kann jedoch auch beim Fibromyalgiesyndrom die Schmerzen und Schlafstörungen reduzieren. Auch Pregabalin ist nicht zur Behandlung des FMS zugelassen und muss off label angewendet werden. Nicht empfohlene Medikamente beim Fibromyalgiesyndrom Darüber hinaus gibt es einige Medikamente, die in der Leitlinie der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) ausdrücklich nicht empfohlen werden. Dazu gehören weitere Antidepressiva wie Tranquilizer (Angstlöser), Schlafmittel und Neuroleptika. Denn für diese Mittel konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie beim Fibroymalgiesyndrom wirken. Zudem haben sie zum Teil erhebliche Nebenwirkungen. Deshalb sollten sie nicht eingesetzt werden. Auch für Schmerzmittel wie nichtsteroidale Antirheumatika, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol gibt es keine Wirksamkeitsnachweise. Von einer Verwendung wird deshalb abgeraten.