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Melisse
Medizinisch verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl. Die Zitronenmelisse wird oft zum Würzen von Süßspeisen und Getränken eingesetzt. Sie wird schon seit dem griechisch-römischen Altertum als Heilpflanze, aber auch als "Bienenweide" verwendet. Deutscher Name: Melisse Botanischer Name: Melissa officinalis Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)Blütezeit: Juli bis AugustHerkunft: Östliche Mittelmeergebiet und Westasien Anwendungsgebiete Zitronemelisse wird angewandt bei: Lippenbläschen (Herpes simplex-Infektionen der Haut), Schlafstörungen, Unruhezustände, nervös bedingte Magen-Darmstörungen Verwendet werden die vor der Blüte gesammelten und getrockneten Blätter. Die Melisse wirkt krampflösend, beruhigend und antiviral. Sie wird daher zur Heilung von Verdauungsproblemen und zur Förderung der Gallenabscheidung eingesetzt.In der Aromatherapie wird Melissenöl bei Unruhezuständen und Schlaflosigkeit verwendet. In Laborversuchen wurde eine Wirkung von Melissenextrakten auf die Schilddrüse festgestellt, so dass ein Einfluss auf eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen nicht ausgeschlossen werden kann. Als Gewürz werden wegen des hohen Gehaltes an ätherischen Ölen vor allem frische Blätter verwendet. Melissengeist wirkt appetitanregend und fördert die Verdauung. Dosierung und Anwendung Tee:2 gehäufte Teelöffel (2g) Melissenblätter mit 150ml heißem Wasser überbrühen. Wegen der flüchtigen ätherischen Öle nicht kochen! Zugedeckt den Tee 10 Min. ziehen lassen, und falls gewünscht, mit Honig süßen. Mehrmals täglich 1 Tasse des frisch zubereiteten Tee trinken.Alkoholisches Destillat (Melissengeist) und alkoholischer Auszug (Karmeliterwasser) werden auch als Einreibung bei Rheuma angewendet.Salbenpräparate: Diese wirken gegen bestimmte Viruserkrankungen (zum Beispiel Herpes-Lippenbläschen): Drei bis vier mal täglich auf die betroffene Hautstelle auftragen.Melissenöl: Innerlich 0,05 bis 0,2ml oder als Aromatherapie. Wirkungen Die heilkräftigen Pflanzenteile sind die Melissenblätter (Melissae folium). Sie enthalten ätherische Öle (unter anderem Citral), Gerb- und Bitterstoffe. Die Droge enthält neben den typischen Lamiaceen-Gerbstoffen und Phenolsäuren (Rosmarinsäure), ein ätherisches Öl unter anderem mit den Terpenaldhyden Citral und Citronellal, die für den zitronenartigen Geruch verantwortlich sind sowie glykosidisch gebundene flüchtige Substanzen. Hinweis Die Anwendung insbesondere hoher Dosierungen kann die Reaktionsfähigkeit und damit die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen!Nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt bei Vorliegen von behandlungsdürftigen Schilddrüsenerkrankungen anwenden! Im Labor zeigten Melissenzubereitungen einen Einfluss auf Schilddrüsenhormone.Melisse zeichnet sich ansonsten durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Die Melisse ist ein ausdauerndes Kraut mit einem vierkantigen, aufrechten Stängel. Die gestielten, am Rand kerbig-gesägten Blätter sind gekreuzt gegenständig angeordnet. Aus den Blattachseln wachsen Blüten, die ihre Farbe entsprechend ihrem Alter wechseln. Die Früchte sind Steinfrüchte. Die Pflanze wird bis zu 90cm hoch, ist mit feinen Haaren bewachsen und duftet stark nach Zitrone. Es kann zu Verwechslungen mit der Zitronenkatzenminze kommen.
Parkinson – Entspannung
Über ein tiefes und gelassenes Atmen kann der Parkinson-Kranke gut in eine Entspannung kommen. Dabei kann er entweder den Atemrhythmus nutzen, um sich selbst in die Entspannung zu geleiten, oder die Entspannung mehr über eine willkürliche Muskelentspannung hervorrufen. Durch Entspannung Symptome vergessen Bewährte Methoden wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jakobson können angewendet werden. Die Entspannung hilft dem Betroffenen, seine Symptome eine Zeit lang zu vergessen, da sie sich während der Übungen bessern. Hinsichtlich des Rigors kann hierbei sogar eine über mehrere Stunden anhaltende Wirkung nach dem Üben erreicht werden. Auch Schlafstörungen können positiv beeinflusst werden.
PMS – Symptome
Die körperlichen und seelischen Beschwerden vor Einsetzen der Regel werden unter dem Begriff Prämenstruelles Syndrom (PMS) zusammengefasst. Die Symptome sind individuell verschieden und verschwinden kurz nach Einsetzen der Blutung wieder. In der Literatur werden über 100 Symptome beschrieben. Die häufigsten Symptome bei PMS: spannende und schmerzende Brüste Hautunreinheiten, Akne Kopfschmerzen Übelkeit Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen Ziehen im Unterleib, Kreuzschmerzen im Lendenbereich Gewichtszunahme durch Wasseransammlungen Müdigkeit Reizbarkeit, Aggressionen Schwankende Gemütszustände zwischen Traurigkeit und Wut Depressive Verstimmungen Schlafstörungen
Depressive Verstimmungen – Symptome
Wenn wir uns deprimiert fühlen, muss es sich nicht um eine echte Depression handeln. Häufig sind wir verstimmt, weil negative Erlebnisse oder Enttäuschungen unser Gemüt beeinträchtigen. Charakteristische Symptome einer depressiven Störung: Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, schlechte Laune (man ist leicht reizbar), Gefühl der Leere (man fühlt sich kraftlos), Schlafstörungen, Unsicherheit, Ängste, Unentschlossenheit (es ist schwer, Entscheidungen zu treffen), das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst, Frustration: "Es ist ja eh alles egal", wenig Interesse an der Umwelt. Bei diesen Gefühlen handelt es sich um normale und notwendige Schwankungen des Befindens. Experten sprechen von "Schwingungsfähigkeit". Darunter versteht man die Möglichkeit, zwischen negativen und positiven Stimmungen hin und her zu pendeln. Diese Fähigkeit ist ausschlaggebend für eine gesunde Gefühlswelt. Depressive Verstimmungen sind keine Krankheit. Man kann lernen, Verstimmungen zu überwinden. Unterstützend helfen dabei Johanniskrautpräparate.
Rauchentwöhnung – Symptome
Eine Nikotinsucht kann unterschiedliche Symptome auslösen. Dabei muss man unterscheiden zwischen Symptomen die durch die Aufnahme von Nikotin verursacht werden und solchen, die bei Nikotinentzug auftreten. Die Nikotinaufnahme führt häufig zu: Raucherhusten Kurzatmigkeit verminderter Durchblutung (kalte Hände und Füße) erhöhtem Blutdruck erhöhter Anfälligkeit für Infekte Verschlechterung des Geruchs- und Geschmackssinns Bei einem Nikotinentzug treten meist andere Symptome auf, die sich von Raucher zu Raucher stark unterscheiden können. Manche Menschen verspüren bei einer Rauchentwöhnung keine körperlichen Entzugserscheinungen, sondern lediglich ein starkes Verlangen nach Nikotin. Bei starken Rauchern treten jedoch häufig bereits einige Stunden nach der letzten Zigarette Symptome auf wie: Nervosität, innere Unruhe Reizbarkeit Angst Konzentrationsstörungen Schlafstörungen depressive Verstimmungen gesteigerter Appetit
Reizdarm – Symptome
Menschen mit einem Reizdarmsyndrom (RDS) leiden oft über Jahre hinweg unter erheblichen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Zu den Symptomen eines Reizdarms gehören: Schmerzen im Bauchbereich Linderung der Schmerzen nach der Stuhlentleerung Langandauernde Magen-Darm Beschwerden Verstopfung oder Durchfall, auch im Wechsel Veränderungen der Stuhlbeschaffenheit (hart bis breiig-wässrig), Blähungen Begleitend können folgende Symptome auftreten: Unwohlsein Sodbrennen Depressionen und ängstliche Verstimmungen Schmerzen in anderen Körperregionen zum Beispiel Kopfschmerzen Rückenschmerzen Schlafstörungen und Müdigkeit Auch wenn die Betroffenen über eine erhebliche und lang andauernde Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität klagen – ein Reizdarmsyndrom ist nicht lebensbedrohlich und ist auch nicht mit einem höheren Risiko für Darmkrebs verbunden.
Burnout – Diagnose
Die Diagnose Burnout-Syndrom ist nicht leicht zu stellen. Denn sowohl die psychischen als auch die körperlichen Symptome können von Betroffenem zu Betroffenem stark variieren. Häufig suchen Menschen mit Burnout zunächst wegen ihrer körperlichen Symptome wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen einen Arzt auf. Deshalb gilt es in einem ersten Schritt, mögliche organische Ursachen für diese Beschwerden auszuschließen. Beispielsweise sollten in einer Laboruntersuchung die Schilddrüsenwerte gemessen werden. Denn eine Schilddrüsenunterfunktion kann ähnliche Symptome auslösen wie Burnout. Um zur Diagnose Burnout zu gelangen, ist dann vor allem ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch wichtig. Ein erfahrener Arzt wird sich dazu Zeit nehmen und seinem Patienten detaillierte Fragen stellen, die ihm die Diagnose erleichtern. Im fortgeschrittenen Stadium des Burnout-Syndroms können auch Labor- und Herz-Kreislauf-Untersuchungen auffällige Werte aufweisen. Etwa können Veränderungen der Herzratenvariabilität, der Kortisolausschüttung oder der Menge der Geschlechtshormone im Blut festgestellt werden. Auch die Gerinnungsfaktoren können verändert werden. Burnout-Selbsttest Immer wieder werden verschiedene Burnout-Tests angeboten. Auch wir haben einen solchen Test für Sie erstellt:
Burnout – Stadien
Das Burnout-Syndrom verläuft nicht bei jedem Betroffenen gleich. Tatsächlich unterscheidet sich der Verlauf von Patient zu Patient oft stark. Dennoch wurde in der wissenschaftlichen Literatur versucht, Burnout in Stadien einzuteilen. Häufig erfolgte eine Einteilung in drei Stadien. Einig ist man sich darüber: Das Burnout-Syndrom beginnt schleichend. Betroffen sind meist Menschen, die etwas erreichen wollen, die hohes Engagement zeigen und ein geringes Bedürfnis nach Ruhe und Regeneration zu haben scheinen. Sie überfordern sich damit selbst und muten sich mehr zu als sie leisten können. Burnout Stadium 1 Im ersten Stadium fühlen sich die Betroffenen zunehmend erschöpft und ausgelaugt. Sie sind frustriert. Zudem können sie in ihrer Freizeit nicht mehr regenerieren, sie können ihre Akkus nicht mehr aufladen. Energie und Schwung, die sie für ihre Arbeit bräuchten, nehmen immer mehr ab. Häufig kommen eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte sowie chronische Müdigkeit hinzu. Burnout Stadium 2 Im weiteren Verlauf reagieren die Betroffenen zunehmend gereizt und zynisch. Sie entwickeln eine Gleichgültigkeit, sowohl beruflich wie privat. Auf Kunden, Mitarbeiter und Angehörige wirken Burnout-Betroffene gefühllos. Es folgen Resignation und die Vermeidung von Kontakten. Die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück, erfüllen nur noch ihr Pflichtprogramm. Nicht selten steigt in dieser Zeit der Alkohol-, Nikotin- oder Kaffeekonsum. Burnout Stadium 3 In Stadium 3 kommt es schließlich zu einem Leistungsabfall. Das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit schwindet immer mehr. Positive Erlebnisse und Erfolge gibt es nicht mehr. Auch Angst- und Panikattacken sowie Depressionen können jetzt auftreten. Eventuell schon zuvor vorhandene körperliche Symptome wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen verstärken sich. Schlusspunkt ist die völlige Erschöpfung. Die Betroffenen sind nun nicht mehr in der Lage ihren Beruf auszuüben.
Burnout – Symptome
Die Symptome, die beim Burnout-Syndrom auftreten, sind nicht einheitlich. Sie können sich von Betroffenem zu Betroffenem stark unterscheiden. Meist leiden Menschen mit Burnout unter einer Mehrzahl an psychischen wie auch körperlichen Symptomen, die nicht plötzlich vorhanden sind, sondern sich schleichend entwickeln. Im Folgenden aufgeführt finden Sie einige häufige psychische Symptome und Reaktionen, die jedoch nicht alle auftreten müssen: Erschöpfung, Verlust der Regenerationsfähigkeit, Gleichgültigkeit und emotionaler Rückzug (von der Arbeit, Kollegen, Klienten, Freunden), Vermeidung von Kontakten, Schuldzuweisungen, Aggressivität, Reizbarkeit, Zynismus, Angst, Alkohol-, Nikotin-, Drogenmissbrauch, Leistungsabfall, Flüchtigkeitsfehler, Dienst nach Vorschrift, Verflachung des emotionalen, geistigen und sozialen Lebens, Desinteresse, Vermindertes Selbstwertgefühl, Pessimistische Zukunftsaussichten, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken Daneben leiden Betroffene zudem meist unter körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann. Das heißt, sie sind psychosomatisch bedingt. Zu den körperlichen Symptomen, die bei Burnout auftreten können, gehören unter anderem: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Bluthochdruck, Anfälligkeit für Infekte, Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit), Schlafstörungen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Atemnot, Essstörungen, Appetitmangel
Burnout – Medikamente
Medikamente zur Therapie des Burnout-Syndroms sollten nur in Verbindung mit einer Psychotherapie gegeben werden. Zudem ist es sehr wichtig, dass ein Arzt die medikamentöse Therapie eng begleitet. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann eine Therapie mit Medikamenten wie Psychopharmaka durchaus sinnvoll sein. Sie erleichtern beispielsweise den Einstieg in eine Psychotherapie, indem sie die stärksten Symptome erst einmal lindern und den Betroffenen so aufnahmefähiger machen. Welche Psychopharmaka eingesetzt werden, richtet sich nach den Symptomen des Betroffenen. Antidepressiva beispielsweise hellen die Stimmung auf. Tranquilizer lösen Ängste und beruhigen, machen jedoch abhängig und dürfen deshalb nur kurzfristig eingenommen werden. Häufig werden pflanzliche Arzneimittel verschrieben, die etwa Johanniskraut enthalten. Das stabilisiert die Stimmung. Präparate mit Baldrian, Hopfen oder Melisse beruhigen dagegen. Zudem kann es bei der Therapie des Burnout-Syndroms sinnvoll sein, auch die körperlichen Symptome mit Medikamenten zu behandeln. Beispielsweise können kurzfristig Schlafmittel gegen Schlafstörungen eingesetzt werden. Auch Arzneimittel gegen Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden sind hier Beispiele.