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Symptome & Anzeichen bei Osteporose
Die Osteoporose macht lange Zeit keine Beschwerden. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die Risikofaktoren für Osteoporose aufweisen, auf frühe Symptome achten. Erste Warnzeichen können dumpfe Rückenschmerzen sein. Das liegt daran, dass der Verlust der Knochendichte an den Wirbelkörpern besonders ausgeprägt ist. Diese unspezifischen Symptome werden häufig verkannt. Manchmal wird die Osteoporose erst erkannt, wenn ein Knochenbruch, der starke Schmerzen verursachen kann, aufgetreten ist. Bei folgenden Symptomen sollte abgeklärt werden, ob eine Osteoporose zugrunde liegt: bei akuten und chronischen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen, bei Bewegungseinschränkungen, wenn ein Knochenbruch bei einer ganz normalen Alltagsbelastung aufgetreten ist. Fortgeschrittenes Stadium Bei fortgeschrittener Osteoporose sind die Symptome deutlich erkennbar. Typisch sind Brüche von Wirbelkörpern im Lendenbereich. Diese können bereits durch leichte Stöße verursacht werden. Oftmals geschieht das sogar ohne erkennbare Ursachen. Die ersten Brüche bleiben nicht selten unbemerkt. Das ist problematisch: Denn die Brüche erhöhen das Risiko für Folgebrüche um das Vier- bis Fünffache. In der Folge sinkt die Wirbelsäule immer weiter zusammen. Betroffene können im Verlauf der Krankheit um bis zu 20 Zentimeter kleiner werden. Die Deformation der Wirbelsäule kann so weit fortschreiten, dass sich die gesamte Körperhaltung ändert – früher hat man das „Witwenbuckel“ genannt. Und durch die Deformation treten typische Hautfalten am Rücken auf, das Erscheinungsbild wird als „Tannenbaumphänomen“ bezeichnet. Das verkrümmte Rückgrat drückt Herz und Lunge nach unten. Es entsteht ein symptomatischer Kugelbauch. Patienten leiden dadurch häufig an Kurzatmigkeit und Lungenentzündung. Osteoporose: Eingeschränkte Lebensqualität Bei der Osteoporose ist neben den Lendenwirbeln hauptsächlich der Oberschenkelhals betroffen. Besonders in fortgeschrittenem Alter ist das gefährlich, es kommt oft zu einem Bruch des Oberschenkelhalses: Ein Drittel der betroffenen Menschen sterben im ersten Jahr nach der Verletzung. Die Hälfte der Patienten bleibt dauerhaft pflegebedürftig.Neben den Lendenwirbeln und dem Oberschenkelhals sind auch die Unter- und Oberarme sowie die Knöchel an Füßen und Händen betroffen. Die chronischen Schmerzen und die Kurzatmigkeit führen zu Schlafstörungen. Hinzu kommt die eingeschränkte Beweglichkeit. Die gesamte Lebensqualität ist mitunter sehr stark beeinträchtigt. Die Folgen sind Isolation, Angst, Unselbstständigkeit und nicht selten Depressionen.
Reizdarm – Symptome, Behandlung und mehr
Reizdarm – oder genauer das Reizdarmsyndrom (RDS, Irritable Bowel Syndrome, IBS) – ist die häufigste funktionelle Magen-Darm-Erkrankung. Funktionell bedeutet, dass keine organischen Erkrankungen vorliegen. Fast jeder siebte Deutsche ist vom RDS betroffen. Und Experten schätzen, dass die Dunkelziffer noch viel höher liegt. Betroffen sind von dieser Magen-Darm-Erkrankung vor allem Erwachsene jungen und mittleren Alters, wobei Frauen ungefähr doppelt so oft erkranken wie Männer. RDS-Patienten leiden oft jahrelang unter erheblichen Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen. RDS ist keine organische Erkrankung Das Krankheitsbild ist schon seit über 100 Jahren bekannt. Doch bis heute ist nicht geklärt, wie das Reizdarmsyndrom entsteht. Möglicherweise sind bestimmte Immunzellen – die Mastzellen – an der Entstehung beteiligt. Durch Viren, Bakterien oder Allergene kann es zu einer Freisetzung von Botenstoffen aus den Mastzellen kommen, woraufhin Immunreaktionen ausgelöst werden. Sind diese Mastzellen jedoch genetisch verändert, kann es bereits ohne äußeren Anlass zu einer Immunantwort kommen – und dadurch zu entzündlichen Reaktionen im Darm. Außerdem wird vermutet, dass Reizdarm-Patienten eine veränderte Wahrnehmung im Bereich des Darms haben, ausgelöst durch psychische Belastung wie Angst oder Stress. Schon normale Verdauungsabläufe können schmerzhaft wahrgenommen werden. Vermutlich ist der Botenstoff Serotonin dafür verantwortlich. Reizdarmsyndrom: mehr als eine bloße Befindlichkeitsstörung Bei den meisten Betroffenen beeinflusst das Reizdarmsyndrom die Lebensqualität erheblich und langanhaltend. Dadurch unterscheidet sich das Reizdarmsyndrom auch von einer bloßen, den Darm betreffenden Befindlichkeitsstörung, die sich durch leichte, nur gelegentlich auftretende Beschwerden auszeichnet. Symptome und Behandlung des Reizdarms Symptome des Reizdarmsyndroms sind zum Beispiel Schmerzen im Bauchbereich, Verstopfung oder Durchfall (auch im Wechsel) sowie langandauernde Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen. Je nach Vorkommen der Beschwerden können drei Reizdarmsubgruppen unterschieden werden, die jeweils etwa ein Drittel der Fälle ausmachen: Diarrhö-dominant (überwiegend Durchfall), Obstipations-dominant (überwiegend Verstopfung) und gemischt beziehungsweise alternierend (Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung). Auch Sodbrennen, Rückenschmerzen und Schlafstörungen können unter anderem Symptome des Reizdarmsyndroms sein. Für die Behandlung des Reizdarmsydroms gibt es keine Standardtherapie. Es werden sowohl verschiedene Medikamente als auch pflanzliche Mittel eingesetzt. Auch nichtmedikamentöse Therapien werden durchgeführt. Je nach Ausprägung kommen Lebensstiländerungen, Ernährungsumstellungen und auch psychologisch/psychosomatische Therapien zur Anwendung.
Asthma – Bronchodilatatoren
Beta-2-Sympathomimetika Diese Gruppe der Asthma-Medikamente wirkt auf einen bestimmten Bereich des autonomen Nervensystems, den Sympathikus. Die sogenannten Beta-2-Rezeptoren in den Bronchien reagieren auf diese Arzneimittel, indem sie so auf die kleinen Bronchialmuskeln wirken, dass sich die Bronchien weiten. Die Wirkung dieser Stoffe tritt sehr schnell ein. Sie eignen sich daher auch als Notfallmedikamente, um einen akuten Asthma-Anfall zu behandeln. Beta-2-Symphathomimetika erleichtern auch das Abhusten des Schleims und verringern entzündliche Reaktionen. Diese Wirkungen sind aber nicht so stark ausgeprägt. Langwirkende Beta-2-Sympathomimetika, LABA Diese speziellen Beta-2-Sympathomimetika zeichnen sich durch eine besonders lange Wirkdauer aus. Deshalb werden sie nicht dazu genutzt, einen akuten Asthma-Anfall zu unterbrechen, sondern sie dienen beispielsweise der Vorbeugung von nächtlichen Attacken, wenn die Kortisonpräparate nicht ausreichen. Langwirkende Beta-2-Sympathomimetika kann man inhalieren oder als Tablette einnehmen. Diese Medikamente nimmt man sinnvollerweise abends ein. Die Nebenwirkungen sind unterschiedlich. Sie können sich unter Umständen anfangs etwas unruhig fühlen und zittern, diese Symptome verschwinden aber normalerweise nach einigen Tagen. Sie sollten nicht als alleiniges Mittel in der Langzeittherapie gegeben werden, da die Gefahr, einen lebensbedrohlichen Asthmaanfall bei alleiniger LABA-Gabe zu bekommen, erhöht ist. Anticholinergika Arzneimittel aus dieser Gruppe erweitern ebenfalls die Bronchien. Sie wirken aber nicht so schnell wie Beta-2-Sympathomimetika und können daher nicht benutzt werden, um einen Asthma-Anfall zu behandeln. Anticholinergika werden eingesetzt, um bei Asthma-Patienten die Verkrampfung der Bronchien bei mehr oder weniger vorhersehbaren Ereignissen zu verhindern. Theophyllin (Methylxanthine) Methylxanthine sind pflanzliche Stoffe wie das Koffein aus der Kaffeepflanze oder das Theobromin, das im Kakao vorkommt. Gegen Asthma wird ein dritter Stoff dieser Gruppe, das Theophyllin, genutzt, das in ganz geringen Mengen in schwarzem Tee vorkommt. Diese Substanzen wirken entspannend auf die Bronchialmuskulatur und erweitern die Bronchien. Gegen Asthma sollte man sie dauerhaft einnehmen. Es ist wichtig, dass die Konzentration dieses Medikaments im Blut ungefähr gleich bleibend ist. Um dies zu erreichen werden normalerweise Retardtabletten verordnet. Diese Tablettenart gibt nicht den ganzen Wirkstoff auf einmal ab, sondern langsam nacheinander. Es gelangt über eine lange Zeit hinweg immer eine bestimmte Menge Theophyllin ins Blut und schützt die Bronchien vor einer Verkrampfung. Theophyllin hat relativ viele unerwünschte Nebenwirkungen wie Sodbrennen, Schlafstörungen, Unruhegefühl und Herzrasen. Seine gute Wirksamkeit – besonders zur Vorbeugung von nächtlichen Anfällen – rechtfertigt den Einsatz aber immer wieder. Theophyllin kann auch als Saft oder Trinkampullen eingenommen werden. In dieser Form wirkt es sehr schnell und kann bei einem Asthma-Anfall helfen.
Blasenschwäche – Medikamente (Belastungsinkontinenz)
Bei der Behandlung einer Harninkontinenz (Blasenschwäche) kommen auch Medikamente zum Einsatz: Der Wirkstoff Duloxetin wird vor allem ergänzend zur physikalischen Therapie und zum Beckenbodentraining verordnet. Östrogenpräparate sind wirksam, wenn die Inkontinenz hormonelle Ursache hat – also beispielsweise eine Folge der Wechseljahre ist. Medikament mit Wirkstoff Duloxetin gegen Belastungsinkontinenz Seit einigen Jahren ist Duloxetin für die Behandlung der weiblichen Belastungsinkontinenz zugelassen. Es wird besonders ergänzend zur physikalischen Therapie und zum Beckenbodentraining verschrieben. Denn neuere Studien zeigen, dass besonders mit Beckenbodengymnastik bessere Resultate erzielt werden, wenn gleichzeitig Duloxetin eingenommen wird. Dosis des Medikaments sollte nach und nach gesteigert werden Duloxetin ist ein selektiver Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer. Bei der Einnahme sollte die Dosis nach und nach gesteigert, beim Absetzen langsam reduziert werden. Bei der Einnahme dieses Wirkstoffs können Nebenwirkungen auftreten. Sehr häufig sind beispielsweise Schlafstörungen, Übelkeit, ein trockener Mund, Verstopfung (Obstipation) und Müdigkeit. Östrogene in der Therapie von Inkontinenz Manchmal hat eine Belastungsinkontinenz hormonelle Ursachen. Daher leiden besonders häufig Frauen in oder nach den Wechseljahren unter dieser Form der Inkontinenz. Der Grund: Nach den Wechseljahren wird von den Eierstöcken das Hormon Östrogen nur in sehr geringen Mengen produziert. Genügend Östrogen ist jedoch wichtig, um die Schleimhäute in Harnblase und Harnröhre elastisch und feucht zu halten und gut zu durchbluten. Treten die Beschwerden erstmals in den Wechseljahren auf oder verschlechtern sich in dieser Zeit, kann eine Hormonbehandlung mit Östrogenen helfen. Dabei wird das Hormon lokal beispielsweise in Zäpfchen- oder Cremeform zugeführt. Eine Einnahme von Östrogen in Tablettenform ist nicht anzuraten, da zurzeit kein Beweis für die Wirksamkeit besteht und unter oraler Aufnahme die Nebenwirkungsrate erhöht ist.
Burnout – Ursachen, Therapie, Ratgeber
Der Begriff Burnout kam Mitte der 1970er Jahre in den USA auf und bedeutet zu Deutsch „Ausbrennen“. Er bezeichnet einen Zustand starker emotionaler Erschöpfung. Seit seiner Einführung hat der Begriff eine steile Karriere hingelegt und ist inzwischen in aller Munde. Doch tritt das Burnout-Syndrom infolge veränderter Arbeitsbedingungen in unserer modernen Arbeitswelt wirklich häufiger auf? Oder ist es nur durch die häufige Thematisierung in den Medien heute präsenter in den Köpfen von Patienten, Ärzten und Psychologen? Wahrscheinlich ist eine Mischung aus beidem. Einige Experten vertreten auch die Ansicht, dass Burnout deshalb inzwischen so häufig thematisiert wird, weil es weniger stigmatisiert ist als die Depression, von der Burnout ihrer Meinung nach kaum abgegrenzt werden kann. Definitionsversuche Stellt sich also die Frage: Was ist Burnout eigentlich genau? Eine einheitliche Definition gibt es bisher nicht. Gleich ist bei vielen Definitionsversuchen, dass Burnout als Reaktion auf Stress bezeichnet wird. Es ist nicht als Krankheit anerkannt, aber man gesteht dem Burnout-Syndrom Krankheitswert zu. Eine Schweizer Expertengruppe, das „Swiss Expert Network on Burnout“, bezeichnet Burnout beispielsweise als „eine arbeitsassoziierte Stressreaktion, die zu einem anhaltenden negativem Gefühlszustand bei normalen Individuen führt.“ Klar scheint also, dass Stress und das Burnout-Syndrom eng miteinander verbunden sind. Stress ist jedoch sehr subjektiv. Während eine moderate Stressreaktion gut für die Gesundheit und den Umgang mit Stressoren sein kann, ist eine zu starke Reaktion gesundheitsschädigend. Wie der einzelne Mensch in einer potentiell stressigen Situation reagiert, hängt jedoch von ihm selbst und seiner Bewertung der Situation ab. Vielfältige Ursachen Die Ursachen für Burnout sind daher sehr vielfältig. Sicher spielen die Bedingungen der Arbeitswelt eine Rolle dabei, dass immer mehr Menschen wegen Burnout behandelt werden. Starker Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung oder die Fülle an Informationen, die jeder täglich verarbeiten muss, erhöhen den empfundenen Stress – und damit die Gefahr für Burnout. Jedoch kommen zu den beruflichen meist auch individuelle Ursachen hinzu. Mangelnde Stressbewältigungsmechanismen oder unrealistische Erwartungen an den Beruf sind hier Beispiele. Das Burnout-Syndrom ist ein schleichender Prozess. Symptome wie die Unfähigkeit zu regenerieren, emotionale Erschöpfung, der Rückzug aus dem Sozialleben und die Einschränkung der Leistungsfähigkeit treten meist nach und nach auf. Häufig kommen auch körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen hinzu. Da Betroffene oft nur wegen dieser körperlichen Beschwerden einen Arzt aufsuchen, ist die Diagnostik des Burnout-Syndroms nicht leicht. Therapie an die Symptome angepasst Die Therapie des Burnout-Syndroms wird an die auftretenden Symptome angepasst. Während es zu Anfang oft noch ausreicht, die Maßnahmen der Burnout-Prävention umzusetzen, stehen im fortgeschrittenen Stadium Maßnahmen zur Therapie der Burnout Folgen wie eine Psychotherapie und die Gabe von Medikamenten meist im Vordergrund. Wichtig bei der Burnout-Therapie ist vor allem die Eigeninitiative. Betroffene, die aktiv mitarbeiten, haben gute Chancen, das Burnout-Syndrom zu überwinden.
Burnout – Privatleben
Das Burnout-Syndrom hängt primär mit dem Beruf zusammen. Doch gibt es durchaus auch individuelle, private Ursachen, die zum Ausbrennen führen. Um Burnout vorzubeugen oder gegen ein beginnendes Burnout-Syndrom anzugehen, ist es deshalb wichtig, auch einige Präventionsmaßnahmen im privaten Umfeld zu treffen: Pflegen Sie intensive Kontakte zu Familie und Freunden: Burnout-gefährdete Menschen engagieren sich oft übermäßig in ihrem Beruf und vernachlässigen deshalb zwischenmenschliche Beziehungen. Sie drohen zu vereinsamen. Doch gerade soziale Kontakte schützen vor dem Ausbrennen, denn sie geben den nötigen Ausgleich. Pflegen Sie Hobbys: Auch Hobbys werden oft zugunsten des Berufs aufgegeben. Doch auch Sie ermöglichen einen Ausgleich und helfen dabei, gesund zu bleiben. Viele, die auf ein Burnout zusteuern, müssen ihre Hobbys erst wiederentdecken, weil sie schon vor langer Zeit vernachlässigt wurden. Erlernen Sie Entspannungstechniken: Menschen mit Burnout können nicht mehr regenerieren. Deshalb ist es sehr wichtig, sich regelmäßig zu entspannen – wenn auch nur kurz. Gut geeignet sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Denn sie sind einfach zu erlernen und können auch in einer Pause durchgeführt werden. Aber auch Yoga und andere Entspannungsmethoden können helfen. Planen Sie Ruhetage ein: Viele Burnout-gefährdete Menschen nehmen sich am Wochenende Arbeit mit nach Hause oder verbringen ihre freien Tage mit Hausarbeit oder stressigen Freizeitaktivitäten. Doch es ist wichtig, auch einmal zur Ruhe zu kommen. Planen Sie deshalb fixe Ruhetage oder zumindest Ruhezeiten in ihre Woche ein – am besten in einem festen Rhythmus. Sorgen Sie für guten Schlaf: Burnout-Betroffene leiden oft unter Schlafstörungen. Häufig können einige einfache Tipps und Tricks der sogenannten Schlafhygiene schon helfen, zu einem besseren Schlaf zu finden. Mehr dazu finden Sie hier. Lernen Sie, auf Ihren Körper zu hören: Meistens geht das Burnout-Syndrom mit körperlichen Symptomen, wie beispielsweise Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen, einher. Achten Sie darauf, wann die Symptome verstärkt auftreten und überlegen Sie, was sie in diesen Situationen ändern könnten. Treiben Sie Sport: Bewegung ist wichtig für den Körper und bietet einen guten Ausgleich. Doch achten Sie auf das richtige Maß und die richtige Sportart. Burnout-gefährdete neigen dazu, zu übertreiben. Sie können beispielsweise nicht mehr entspannen, wenn sie nicht mindestens zwei Stunden gelaufen sind. Das ist nicht sinnvoll. Auch stressreiche Sportarten sind nicht zu empfehlen. Meiden Sie Genussgifte: Der Missbrauch von Genussgiften wie Alkohol, Nikotin oder Koffein tritt bei Burnout häufig auf. Deshalb gilt: Alkohol und Koffein in Maßen, Nikotin meiden. Ernähren Sie sich gesund: Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung fühlen Sie sich besser und sind schwungvoller. Das hilft, Burnout vorzubeugen.
Alzheimer/Demenz – Gedächtnissprechstunde
Beginnende Demenz von normaler Altersvergesslichkeit zu unterscheiden ist oft schwierig. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto eher kann mit der Behandlung begonnen werden. Sogenannte Gedächtnissprechstunden helfen bei der Diagnose. Bei Gedächtnissprechstunden handelt es sich um spezielle Beratungseinrichtungen für ältere Menschen, die an Gedächtnis-, Konzentrations- oder Denkstörungen leiden. Diese Einrichtungen werden mitunter auch als „Memory-Kliniken“ bezeichnet. Das Team der Gedächtnissprechstunden, das aus Ärzten und Psychologen besteht, ist auf die Frühdiagnose von Gedächtnisstörungen spezialisiert. Sie können meist die Ursachen für die Leistungsschwäche des Gehirns feststellen. Auch andere Ursachen können hinter Beschwerden stecken Denn nicht immer verbirgt sich hinter Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit eine Demenzerkrankung: Zu Einbußen der Gedächtnisleistung kann es auch durch starke berufliche Belastung oder einschneidende Lebensereignisse kommen. Auch Schlafstörungen sind eine mögliche Ursache. Es ist deshalb in jedem Fall ratsam, der Störung auf den Grund zu gehen. Meist sind Gedächtnissprechstunden beziehungsweise Memory-Kliniken in geriatrischen oder gerontopsychiatrischen Kliniken angesiedelt. Diese Einrichtungen haben meist viel Erfahrung mit Krankheiten des Alters, zu denen auch die Demenz zählt.Mithilfe einer detaillierten Befragung, medizinischer Untersuchungen und spezieller psychologischer Testverfahren können demenzielle Abbauprozesse schon sehr früh erkannt werden, sodass eine geeignete Behandlung zu einem günstigen Zeitpunkt eingeleitet werden kann. Zu Pflege und Pflegeversicherung beraten lassen Sollte eine Erkrankung festgestellt werden, ist es auch oft hilfreich für Betroffene und Angehörige, sich von einem hinzugezogenen Experten zu Pflege und Pflegeversicherung beraten zu lassen. So können sich alle Beteiligten frühzeitig auf eine eventuell auftretende Pflegesituation vorbereiten. Für die Gedächtnissprechstunde ist eine Überweisung vom Arzt notwendig. Die Untersuchung dauert durchschnittlich zwei Stunden. Bei einem zweiten Termin bespricht der Arzt oder Psychologe die Ergebnisse der Untersuchung mit dem Patienten und seinen Angehörigen. Der Hausarzt erhält einen zusammenfassenden Bericht.
Gastritis (Magenschleimhautentz.) – ähnliche Krankheiten
Die Beschwerden bei einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung) können folgenden Krankheitsbildern ähneln: Funktionelle Dyspepsie (Reizmagen) Beim Reizmagen werden ähnliche subjektive Beschwerden wie bei einer Gastritis – also Druck- und Völlegefühl in der Magengegend, Übelkeit oder auch Sodbrennen – angegeben. Es liegen aber im Gegensatz zu Gastritis keine organischen Schäden vor. Die Ursache für solche funktionellen Beschwerden ist noch weitgehend unklar. Als Auslöser dafür kommen vor allem psychische Belastungen in Betracht. Oft werden gleichzeitig Kopfschmerzen und Schlafstörungen angegeben. In letzter Zeit wird auch eine Infektion mit Helicobacter pylori diskutiert. In manchen Fällen kann eine Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit Auslöser der Beschwerden sein. Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkuskrankheit) Auch die Ulkuskrankheit verursacht Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Übelkeit. Im Vergleich zur chronischen Gastritis kommen bei der Ulkuskrankheit aber Schmerzen im Oberbauch hinzu. Diese treten beim Magengeschwür meist nach der Mahlzeit oder nahrungsunabhängig auf, beim Zwölffingerdarmgeschwür eher bei Nüchternheit und verschwinden sofort nach der Nahrungsaufnahme für einige Stunden. Betroffene leiden oft auch nachts unter Schmerzen. Magenkrebs Der Magenkrebs im Anfangsstadium verursacht eher uncharakteristische Beschwerden wie Druck- und Völlegefühl. Auffälliges Merkmal kann eine rasche Gewichtsabnahme sein. Manchmal wird auch ein starker Widerwille gegen Fleisch angegeben. Sind die Symptome nicht eindeutig zuzuordnen, kann eine Spiegelung des Magens und Zwölffingerdarms (Gastro-Duodenoskopie) mit Entnahme einer Gewebeprobe Klarheit bringen. Gesicherte Diagnose Nur die Gesamtheit aller Beschwerden und Symptome, unter denen ein Patient leidet gibt letztendlich Aufschluss darüber, welche Erkrankung tatsächlich vorliegt. Krankheiten, die bei der Diagnostik aufgrund sehr ähnlicher oder nahezu identischer Symptomkomplexe ebenfalls infrage kommen, werden als Differenzialdiagnosen bezeichnet. Der Arzt schließt diese mittels der sogenannten Differenzialdiagnostik als Ursache aus, bevor er mit der Therapie beginnt.
Glutensensitivität
Manche Menschen stellen immer wieder fest, dass sie getreidehaltige Lebensmittel – zumindest in größeren Mengen – nicht vertragen: beispielsweise Brot, Kuchen, Pizza, Nudeln, Müsli und viele Fertiggerichte. Die Symptome können mild bis sehr ausgeprägt sein: Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl nach dem Essen, Blähungen, aber auch allgemeine Schwäche, Müdigkeit, Kreislaufstörungen, Schwindel, Konzentrations- und Schlafstörungen treten mitunter auf. Bei Laboruntersuchungen kann sich ein Vitaminmangel zeigen, auch eine Blutarmut (Anämie) und unspezifische Darmentzündungen können vorhanden sein. Meist wird über einen längeren Zeitraum nach der Ursache für all diese Beschwerden gesucht. Gelegentlich fällt der Verdacht dann auf eine Weizenallergie oder Zöliakie und eine entsprechende Diagnostik wird eingeleitet. Für den Nachweis einer Zöliakie müssen im Blut spezielle Antikörper vorhanden sein. Bestätigt wird die Diagnose aber erst durch eine Probeentnahme (Biopsie) aus der Dünndarmschleimhaut. Außerdem gehen die Beschwerden zurück, wenn der Betroffene sich glutenfrei ernährt. Manchmal ist bei den Untersuchungen nichts Genaues zu finden Wenn aber die Darmschleimhaut nicht die typischen Veränderungen zeigt und auch im Blut keine spezifischen Antikörper zu finden sind, wird es schwierig. Oftmals wird dann von den behandelnden Ärzten von einem Reizdarm gesprochen oder eine psychosomatische Ursache vermutet. Denn lange Zeit wurde das Vorkommen einer sogenannten Glutensensitivität (medizinisch: Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität), also einer Unverträglichkeit von glutenhaltigen Nahrungsmitteln, die nicht den Kriterien einer Zöliakie genügt, infrage gestellt. Eiweißstoffe unter Verdacht Als Auslöser für die Glutensensitivität stehen bestimmte Eiweißstoffe im Verdacht, die durch Züchtung und genetische Veränderungen in den Getreidepflanzen stark angereichert wurden. Eigentlich sollen diese Eiweißstoffe Schädlinge abwehren und die Widerstandskraft erhöhen. Das nützt der Pflanze, aber anscheinend nicht den Menschen. Alle Mutmaßungen über die Ursachen der Glutensensitivität konnten bisher jedoch nicht abschließend belegt werden. Deshalb ist es nicht auszuschließen, dass es sich bei der Erkrankung um einen sogenannten Noceboeffekt handelt. Analog zum Placeboeffekt, bei dem wirkstofffreie Medikamente oder eigentlich wirkungslose Maßnahmen einen positiven Effekt haben, haben sie beim Noceboeffekt negative Auswirkungen. Mit dem Arzt sprechen Menschen, die den Verdacht haben, dass sie Getreideprodukte nicht vertragen, sollten ihren Arzt konsultieren und mit ihm über mögliche Ursachen für ihre Beschwerden sprechen. Es ist nicht ratsam, einfach auf Gluten zu verzichten und auf glutenfreie Produkte zurückzugreifen. Denn viele glutenfreie Backwaren enthalten viel Lupinen-Mehl, das wiederum Allergien auslösen kann.
Diabetes und Psyche: erhöhtes Risiko für Depression
Diabetiker haben gegenüber Menschen ohne Diabetes ein etwa doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Diabetes mellitus ist damit nicht nur eine Belastung für den Körper, sondern auch für die Psyche. Depression und schlechte Blutzuckereinstellung Bei Diabetespatienten geht das Auftreten einer Depression häufig mit Problemen in der Diabetestherapie einher. Eine ungünstige Blutzuckereinstellung mit hohen HbA1c-Werten, das Auftreten diabetischer Folgeerkrankungen oder schwere, wiederkehrende Unterzuckerungen sind oft der Grund für steigende Unzufriedenheit mit der Therapie und erheblich verminderte Lebensqualität. Diese Belastung der Psyche begünstigt offenbar das Auftreten einer Depression. Zusätzlich können sich Diabetes und Depression gegenseitig verstärken. Anzeichen einer Depression Jeder Mensch ist manchmal niedergeschlagen oder depressiv verstimmt. Hält dieser Zustand über einen längeren Zeitraum an, könnte eine Depression dahinterstehen. Traurige Stimmung, Interessensverlust, Antriebsverlust, mangelnde Freude an sonst freudigen Ereignissen und gesteigerte Ermüdbarkeit, Verlust des Selbstwertgefühls, unbegründete Selbstvorwürfe, Konzentrations- und Schlafstörungen, Appetitstörungen oder Selbstmordgedanken können auf eine Depression hinweisen. Wenn Sie diese Anzeichen an sich feststellen, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden: Die Diagnose ist in einem Gespräch im Allgemeinen einfach zu stellen. Gute Therapieerfolge bei der Behandlung von Depressionen Die Einsicht, an einer Depression erkrankt zu sein, ist die Grundvoraussetzung für die Behandlung der Psyche. Die Therapieerfolge sind sehr gut: Die allermeisten Erkrankten werden erfolgreich behandelt. Die wichtigsten Therapiemaßnahmen sind therapeutische Gespräche (Psychotherapie) und Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva). Besonders geeignet für Typ-2-Diabetiker sind die neueren Medikamente vom Typ der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), da bei diesen eine Gewichtszunahme weitaus seltener auftritt als bei den älteren Substanzen (trizyklische Antidepressiva). Allerdings kann eine SSRI-Behandlung den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern beeinflussen. Die Dosierung von Insulin und/oder oralen Antidiabetika ist gegebenenfalls anzupassen.