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Osteoporose – Laborwerte/Anamnese
Gerade weil die Folgen einer vorangeschrittenen Osteoporose so schwerwiegend sind, ist eine Früherkennung wichtig. Die Erkrankung äußert sich zu Beginn oft nur durch Rückenschmerzen. In vielen Fällen wird deswegen verständlicherweise nicht gleich ein Arzt konsultiert. Osteoporose bleibt dadurch im Anfangsstadium zunächst oft unbemerkt. Erst wenn es zu Knochenbrüchen kommt, rückt das Krankheitsbild ins Bewusstsein der Betroffenen. Deshalb wird Personen, bei denen aufgrund ihres Risikoprofils (Frauen nach der Menopause, Untergewicht, Medikamente, Nikotinkonsum et cetera) eine osteoporotische Erkrankung wahrscheinlich ist, eine Basisdiagnostik empfohlen. Der behandelnde Arzt wird sich zunächst in einem Gespräch ein Bild von dem individuellen Osteoporoserisiko machen. Familiäre Hintergründe oder die Lebensgewohnheiten geben erste Hinweise. Auf die Anamnese folgen körperliche Untersuchungen. Der Arzt nimmt das gesamte Erscheinungsbild des Körpers und die Proportionen in Augenschein. Durch Abtastung sucht er nach typischen Muskelverspannungen, die bei osteoporotischen Veränderungen auftreten. Vor allem wenn es bereits zu ersten, unbemerkten Wirbelbrüchen gekommen ist, versucht die Rückenmuskulatur die Änderungen auszugleichen: Sie verhärtet. Bei Verdacht auf Osteoporose wird der Arzt weitere Diagnoseverfahren durchführen. Andere Erkrankungen ausschließen Für die Diagnose können auch Blut- und Urinproben zu Rate gezogen werden. Diese dienen hauptsächlich dem Ausschluss oder dem Beweis von anderen Erkrankungen, die der Osteoporose ähnlich sind. Dabei spielen vor allem der Kalzium- und der Phosphatspiegel im Blut eine wichtige Rolle. Allerdings helfen die Laborwerte nur die Diagnose zu stützen, einen Beweis für eine Osteoporose können sie nicht erbringen.
Prostatakrebs – Symptome
Bei Prostatakrebs (Prostatakarzinom) gibt es keine wirklichen Warnsymptome, da der Tumor lange Zeit keine Probleme macht. Wenn er Beschwerden verursacht, sind sie in einem frühen Stadium in den meisten Fällen sehr unspezifisch. Im Spätstadium sind sie oft schon ein Anzeichen für Metastasen – etwa Rückenschmerzen durch Absiedlungen in der Wirbelsäule. Symptome von Prostatakrebs: zum Beispiel Blut in Urin oder Sperma Klagt ein Mann über Probleme beim Wasserlassen, sind diese Symptome in neun von zehn Fällen auf eine gutartige Prostatavergrößerung zurückzuführen, können jedoch auch ein Anzeichen für Prostatakrebs sein. Auch Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr – besonders beim Samenerguss (Ejakulation) – können bei einem Prostatakarzinom vorkommen. Diese sind jedoch auch oft ein Anzeichen für eine Prostataentzündung. Des Weiteren können Blutbeimengungen im Urin oder in der Samenflüssigkeit auftreten. Bei diesem Symptom sollte der Betroffene auf jeden Fall aufmerksam werden.
Gürtelrose – Symptome
Oft beginnt die Gürtelrose mit unspezifischen Krankheitszeichen: allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, leichtes Fieber. Meist treten auch schon vor den Hauterscheinungen Schmerzen auf. Das entzündete Nervengewebe verursacht ein brennendes Gefühl im betroffenen Hautbereich und auch Schmerzen im Nervenstrang selbst (meist im Bereich von Rumpf, Schulter oder Hals). Manche Betroffene leiden auch kurz vor dem Ausbruch der Krankheit an Zahnschmerzen, Rückenschmerzen oder anderen Schmerzen. Zwei bis drei Tage nach den ersten Symptomen treten erhabene gerötete Stellen auf der Haut auf, die jucken und schmerzen. Dann bilden sich dicht beieinander stehende Knötchen, die sich zu Bläschen weiterentwickeln. Die Bläschen füllen sich mit einer klaren oder weißlichen Flüssigkeit. Die Haut an den betroffenen Stellen juckt und schmerzt immer mehr. Schon leichte Berührungen fühlen sich für den Erkrankten unangenehm an. Die Lokalisation der Hauterscheinungen wird durch das Versorgungsgebiet des entzündeten Nervs bestimmt und ist deshalb meist stark begrenzt. Alle Dermatome können betroffen sein, am häufigsten tritt die Gürtelrose aber am Brustkorb und am Kopf auf, gelegentlich auch an Rücken, Armen und Beinen. Sie kann auch den Genitalbereich befallen. Den Nervenbahnen folgend tritt der Ausschlag fast immer halbseitig auf. Nur in Ausnahmefällen übertritt er die Körpermitte oder erscheint beidseitig. In seltenen Fällen läuft die Gürtelrose auch ohne sichtbare Bläschen ab (Zoster sine herpete). Die Symptome beschränken sich dann auf die begleitenden Schmerzen. Abheilung nach etwa vier Wochen Nach etwa drei bis fünf Tagen sind die Bläschen voll ausgebildet. Der Ausschlag kann mehrere Tage bis zu zwei Wochen anhalten, dann platzen die Bläschen auf, trocknen aus und verkrusten. Diese Phase dauert noch einmal bis zu zwei Wochen. Normalerweise sind die Hauterscheinungen nach etwa drei bis vier Wochen verschwunden. Nach der Abheilung können aber Narben oder Pigmentveränderungen zurückbleiben. Die Hautstellen sind dann entweder dunkler oder heller als die übrige Haut. Bei unkomplizierten Krankheitsverläufen verschwinden die Schmerzen in der Regel mit oder kurz nach dem Ausschlag. In vielen Fällen, vor allem bei älteren Menschen, halten sie aber noch monatelang an. Diese chronischen Schmerzen nennt man postzosterische Neuralgie (PZN).
Burnout – Symptome
Die Symptome, die beim Burnout-Syndrom auftreten, sind nicht einheitlich. Sie können sich von Betroffenem zu Betroffenem stark unterscheiden. Meist leiden Menschen mit Burnout unter einer Mehrzahl an psychischen wie auch körperlichen Symptomen, die nicht plötzlich vorhanden sind, sondern sich schleichend entwickeln. Im Folgenden aufgeführt finden Sie einige häufige psychische Symptome und Reaktionen, die jedoch nicht alle auftreten müssen: Erschöpfung, Verlust der Regenerationsfähigkeit, Gleichgültigkeit und emotionaler Rückzug (von der Arbeit, Kollegen, Klienten, Freunden), Vermeidung von Kontakten, Schuldzuweisungen, Aggressivität, Reizbarkeit, Zynismus, Angst, Alkohol-, Nikotin-, Drogenmissbrauch, Leistungsabfall, Flüchtigkeitsfehler, Dienst nach Vorschrift, Verflachung des emotionalen, geistigen und sozialen Lebens, Desinteresse, Vermindertes Selbstwertgefühl, Pessimistische Zukunftsaussichten, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken Daneben leiden Betroffene zudem meist unter körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden werden kann. Das heißt, sie sind psychosomatisch bedingt. Zu den körperlichen Symptomen, die bei Burnout auftreten können, gehören unter anderem: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Bluthochdruck, Anfälligkeit für Infekte, Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit), Schlafstörungen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Atemnot, Essstörungen, Appetitmangel
Depression – Symptome
Die Symptome einer Depression können sehr verschieden sein, wodurch die Gefahr einer Fehldiagnose durch den Therapeuten groß ist: Die Symptome der Depression betreffen nämlich nicht immer nur das Gefühlsleben, sondern können sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise äußern. Neben andauernder gedrückter Stimmung, Ängsten, Sorgen oder Verzweiflung können körperliche Leiden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Haarausfall oder schwere Atmung die ersten Anzeichen sein. Neben diesen Schwierigkeiten, eine Depression zu erkennen, werden viele Depressionen nicht erfasst, weil die Betroffenen sich schämen, mit ihren Symptomen zum Arzt zu gehen. Seelische Symptome der Depression NiedergeschlagenheitDie Stimmung ist bei einer Depression herabgesetzt, schwermütig, alles scheint trostlos und ohne Sinn zu sein. Es dominieren Gefühle der Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und inneren Leere. AngstEin weiteres Symptom der Depression ist die Angst. Depressive Menschen leiden häufig unter Angstzuständen bis hin zu Panikattacken. Häufig bestehen Trennungs- und Verlustängste, Angst zu versagen, Angst vor der Zukunft oder Angst vor sozialen Kontakten. Aufgaben, die früher mühelos bewältigt wurden, scheinen die Betroffenen nun nicht mehr gewachsen zu sein. Eine Angst vor Verarmung kann sich beispielsweise bis zu einem Verarmungswahn steigern. AntriebslosigkeitMenschen mit einer Depression sind kraftlos, ergreifen nicht mehr die Initiative, sie sind rasch erschöpft, manchmal apathisch, Antrieb und Schwung fehlen. Jede Bewegung scheint zu viel zu sein. Selbst alltägliche Verrichtungen erfordern größte Anstrengung. Typisch ist das sogenannte "Morgentief". Mangelnde Lebensfreude und InteresselosigkeitDas Interesse für Dinge und Tätigkeiten, die früher eine Bedeutung hatten, geht verloren. Die Betroffenen vermeiden soziale Kontakte, stellen Hobbys ein, können ihre Arbeit nicht mehr bewältigen und ziehen sich ins Bett zurück. Oft kommt es zu einer völligen Gleichgültigkeit. Depressive Menschen klagen oft über eine "Leere im Kopf". Ein wichtiger Hinweis auf eine Depression ist die Aussage: "Ich habe an nichts mehr Freude". Als weiteres Symptom ist die Mimik und Gestik bei vielen Patienten wie erstarrt, die Stimme leise und monoton. Gefühl der Inneren LeereAlle Empfindungen scheinen abgestorben zu sein, die Betroffenen fühlen sich leer, ausgebrannt, wie versteinert. Viele sind unfähig, zu trauern oder zu weinen. Depressive Menschen klagen oft über ein "Gefühl der Gefühllosigkeit" und die Unfähigkeit überhaupt noch Gefühle empfinden zu können ("Ich bin wie versteinert"). Antriebssteigerung und innere UnruheDepressionen können sich auch durch Symptome wie Unruhe, Nervosität, "unter Strom stehen" und Rastlosigkeit (Fachausdruck: Agitiertheit, agitierte Depression) äußern. Einige Patienten laufen unruhig, verzweifelt und wie getrieben hin und her. PessimismusProbleme werden überbewertet, es werden nur noch die negativen Seiten gesehen. Die Depressiven sind oft ratlos, verzagt, pessimistisch. Mangelndes Selbstwertgefühl und SelbstvertrauenBetoffene entwickeln als Symptom der Depression in vielen Fällen eine pessimistische Einstellung gegenüber sich selbst, den eigenen Fähigkeiten, dem eigenen Aussehen oder der Zukunft. Für depressive Menschen scheint nicht nur die Umwelt grau in grau, auch das Selbstbewusstsein und die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten geht verloren. Die Betroffenen leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen und einer allgemeinen Unsicherheit, oft verbunden mit starker Grübelneigung. Beeinträchtigtes ZeitgefühlEin weiteres Symptom ist oft ein gestörtes Zeiterleben, die Zeit scheint nicht zu vergehen, es fehlt das innere Bild für Zeitabläufe. Körperliche Symptome der Depression Depressionen können vielfältige körperliche (somatische) Begleiterscheinungen zeigen. Nicht selten konzentrieren sich die Betroffenen sehr stark auf diese körperlichen Beschwerden und vermuten hinter den Symptomen eine organische Erkrankung. SchlafstörungenDie häufigsten und oft ersten Symptome einer Depression sind meist Schlafstörungen. Typisch sind Ein- und Durchschlafstörungen, ein insgesamt unruhiger Schlaf und frühes Erwachen mit einer bleiernen Müdigkeit am Tag. KopfschmerzenGelegentlich klagen depressive Menschen über Kopfschmerzen beziehungsweise einen Kopfdruck, der sich wie "ein stählernes Band um den Kopf legt". Die dumpfen drückenden Schmerzen ähneln den Symptomen des Spannungskopfschmerzes. AppetitlosigkeitDepressive Menschen haben häufig keinen Appetit. Durch die eingeschränkte Nahrungszufuhr ist ein Gewichtsverlust von zehn und mehr Kilogramm innerhalb kürzester Zeit keine Seltenheit, die Betroffenen sehen dadurch oft krank aus. Sowohl der Arzt als auch der Patient konzentrieren sich dann häufig auf die Suche nach der körperlichen Ursache der Appetitlosigkeit. "Ich bekomme keinen Bissen mehr herunter," ist eine geläufige Aussage der Patienten. HeißhungerSehr viel seltener als Appetitlosigkeit kann auch starker Heißhunger ein Symptom einer Depression sein. Magen- und DarmstörungenViele Depressive klagen über Magen-Darmbeschwerden: Übelkeit, Aufstoßen, Schmerzen in der Magengrube, Druck- und Völlegefühl werden beschrieben. Außerdem können sowohl Verstopfung als auch Durchfall zu den Symptomen einer Depression gehören. Alle Magen-Darmstörungen können sowohl durch die Erkrankung als auch durch Medikamente gegen die Depression (Antidepressiva) hervorgerufen werden. Beschwerden von Herz, Kreislauf und LungeKreislaufstörungen, Schwindel, Stechen oder Druckgefühl in der Herzgegend, Engegefühl in der Brust, Atemnot sind Symptome, über die gelegentlich im Zusammenhang mit einer Depression geklagt wird. SexualitätBei fast allen Betroffenen führt die Erkrankung zu einem nachlassenden Interesse an der Sexualität (Libido). Viele Depressive klagen auch über Erektionsstörungen, Trockenheit der Schleimhäute oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Sonstige BeschwerdenTrockene Schleimhäute, starkes oder vermindertes Schwitzen, Kloßgefühl im Hals, Verspannungen, Rücken- und Muskelschmerzen, Störungen der Tränensekretion ("tränenlose Trauer") können ebenfalls zu den Symptomen einer Depression gehören.
Parkinson – Rigor
Muskelsteifheit, Rigor, ist typisch für Parkinson. Man spricht vom Zahnradphänomen, da die Gelenke häufig ruckartig bewegt werden. Muskelsteifheit ist meist mit Rückenschmerzen, Schmerzen im
Weidenrinde
Medizinisch verwendet wird die im Frühjahr gesammelte Rinde meist junger Zweige. Der Wirkstoffgehalt kann je nach verwendeter Weidenart stark schwanken. Verwendet werden unter anderem die Purpurweide (S. purpurea), die Reifweide (S. daphnoides) und die Bruchweide (S. fragilis). Aus dem Inhaltsstoff der Weidenrinde wurde schon vor gut 100 Jahren der allgemein bekannte Wirkstoff Acetylsalicylsäure (Aspirin) entwickelt. Deutscher Name: Weide Botanischer Name: Salix species Familie: Weidengewächse (Salicaceae)Herkunft: Asien und Europa Anwendungsgebiete Fieber, Schmerzen bei degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrose), rheumatische Beschwerden, chronische Rückenschmerzen, Kopfschmerzen Dosierung und Anwendung Tee:Etwa 1g fein geschnittene oder grob gepulverte getrocknete Weidenrinde wird mit 150ml Wasser kalt angesetzt, kurz zum Kochen gebracht und nach 5 Minuten abgeseiht. Man sollte 3- bis 5-mal täglich eine Tasse Tee trinken.Extrakt: Tagesdosis Salicin je nach Schmerzstärke 60mg bis 120mg. Wirkungen Die in der Weidenrinde enthaltenen Phenolglykoside (Salicin, Salicortin und Tremulacin) und Flavonoide wirken schmerzstillend, entzündungshemmend, fiebersenkend und aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes adstringierend (zusammenziehend). Früher bezeichnete man die Weidenrinde als "Europäische Fieberrinde". Ein wirksamer Bestandteil ist das Salicin, das im Körper wie auch die Acetylsalicylsäure zu Salicylsäure umgewandelt wird und entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt. Da die Umwandlung des Salicins langsam verläuft, setzt die Wirkung erst spät ein, hält aber dafür länger an. Neuere Untersuchungen legen nahe, dass die schmerzhemmende Wirkung nicht alleine auf dem Gehalt an Salicin beruht, sondern man vermutet, dass auch andere Inhaltstoffe an der Gesamtwirkung beteiligt sind. Damit gewinnt die Art der Zubereitung an Bedeutung, und verschiedene Fertigarzneimittel sowie die Teezubereitung können sich in ihrer Wirksamkeit unterscheiden, obwohl der Gehalt an Salicin gleich ist. Hinweis Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren!Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden! Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten sowie bei Asthma oder Neigung zu Allergien! Bei anhaltenden oder immer wiederkehrenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden!Aufgrund des Gerbstoffgehaltes können Zubereitungen aus Weidenrinde die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Es empfiehlt sich daher eine Rücksprache mit ihrem Arzt oder ihrer Apotheke. Die Gattung der Weiden setzt sich aus den unterschiedlichen Arten zusammen. Die Wuchsform umfasst große Bäume (zum Beispiel die Silberweide S. alba) bis hin zu kleinen Sträuchern. Größe und Blattform variieren auch durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel den Standort. Das macht eine Einteilung schwierig. Allen Weiden gemein ist, dass sie wegen des hohen Wasserbedarfs bevorzugt auf feuchtem Grund wachsen. Sie sind zweihäusig und ihre weiblichen und männlichen Blüten erscheinen als sogenannte "Weidenkätzchen" im Frühjahr vor oder mit dem Austreiben der Blätter.
Fitness – Übungen
Sport ist eine wirksame Prävention gegen Krankheiten – wenn er regelmäßig und richtig gemacht wird. Unsere Fitnessübungen helfen, Haltungsschäden und Rückenschmerzen vorzubeugen, die Muskeln zu kräftigen und die Fettverbrennung zu steigern. Außerdem ist der optische Effekt nicht zu vernachlässigen: die Übungen formen die Beine und machen einen flachen Bauch. Regelmäßige Bewegung hält gesund und beugt vielen Krankheiten vor. Übungen für die einzelnen Körperteile und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.Allgemeine TippsBauchBeineBauch und BeinePo und BeinePo, Beine, Hüfte, SchulternRückenmuskeln kräftigenRücken lockern und entspannen
Bärentraube - Heilpflanze (Arctostaphylos uva-ursi)
Deutscher Name: Bärentraube Botanischer Name: Arctostaphylos uva-ursi Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)Blütezeit: je nach Höhenlage von März bis JuliHerkunft: Von der Iberischen Halbinsel über ganz Mitteleuropa bis hin zu Skandinavien, in Sibirien, Altai, Himalaja und in Nordamerika Anwendungsgebiete Die Bärentraube wird verwendet bei: unkomplizierten Harnwegsinfekten. Die Blätter der Bärentraube besitzen antibakterielle Effekte in den ableitenden Harnwegen und werden als Tee zur unterstützenden Behandlung bei Entzündungen der Harnwege oder bei akuter Blasenentzündung eingesetzt. Der hohe Gerbstoffgehalt der Bärentraubenblätter kann zu Magen- und Darmbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen führen. Daher wird die Zubereitung des Tees mit kaltem Wasser (Kaltmazerat) empfohlen. Dosierung und Anwendung Tee:1 gehäufter Teelöffel (2g) auf 150ml Wasser über Nacht kalt ansetzen (Kaltmazerat). Somit gehen die magenbelastenden Gerbstoffe weniger in die Lösung über. 3- bis 4-mal täglich eine Tasse des angewärmten Tees trinken. Die Tagesdosis sollte 10g betragen. Wirkungen Die heilkräftige Wirkung befindet sich hauptsächlich in den Blättern der Bärentraube. Als wirksame Inhaltsstoffe gelten Arbutin (Hydrochinon-Glykosid), Gerbstoffe und Iridoid-Bitterstoffe. Die antibakterielle Wirkung wird dem Arbutin beziehungsweise seinen Stoffwechselprodukten zugeschrieben, aus denen im Harn Hydrochinon abgespaltet wird. Die Blätter sollten möglichst einen hohen Gehalt an Arbutin aufweisen und gleichzeitig einen niedrigen Gehalt an freiem Hydrochinon besitzen. Daher wird empfohlen, die Blätter im Dezember oder Januar zu ernten und schnell zu trocknen. Eine vegetarische Ernährung unterstützt den Heilerfolg. Hinweis Das aus Arbutin entstehende Hydrochinon besitzt in höherer Dosierung eine leberschädigende Wirkung und steht im Verdacht erbgutverändernde oder möglicherweise sogar krebserzeugende Wirkungen zu haben.Daher keine Anwendung: während Schwangerschaft und Stillzeit!, bei Kindern unter 12 Jahren!, bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen, Blut im Harn, Fieber oder gleichzeitig auftretenden Rückenschmerzen, Nicht länger als eine Woche und öfter als 5 mal pro Jahr ohne ärztlichen Rat! Wenn durch die Einnahme keine erhebliche Besserung der Beschwerden innerhalb von einigen Tagen auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden!Bei magenempfindlichen Personen können Übelkeit und Erbrechen hervorgerufen werden.Die antibakterielle Wirksamkeit von Bärentraubenblätterzubereitungen wirkt nur bei alkalischem Harn! Dies sollte durch Diät erreicht werden: Also viel Gemüse und Milchprodukte, kein Fleisch, keine Weißmehlprodukte oder Zucker essen!Bei der Behandlung ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um eine gute Durchspülung der Harnwege zu erreichen. Die Einnahme arbutinhaltiger Arzneimittel kann zu grünen bis blaugrünen Verfärbungen des Harns führen. Die Bärentraube ist ein niedrig wachsender, kriechender Strauch mit rotbraunen Ästen. Die Blätter sind immergrün, ledrig, 3cm lang und besitzen eine netzartige Nervatur an der Blattunterseite. Die rötlich-weißen Blüten sind krugförmig und stehen zu 3 bis 10 Blüten in traubenartigen Blütenständen. Die Früchte sind beerenartig und leuchtend rot. Die Pflanze steht in Deutschland unter Artenschutz. Verwechslungen können mit anderen Vertretern der Heidekrautgewächse auftreten: z.B. Preisel-, Rausch- oder Heidelbeere, Buchs oder Wintergrün. Medizinisch verwendet werden die Blätter.
Teufelskralle
Deutscher Name: Teufelskralle Botanischer Name: Harpagophytum procumbens Familie: Sesamgewächse (Pedaliaceae)Herkunft: Savannen der Kalahari Namibias und Südafrikas Anwendungsgebiete entzündliche Gelenkerkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Rückenschmerzen, Hexenschuss, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Sehnenentzündung Dosierung und Anwendung Der Extrakt aus den Wurzeln gelangt als Tee, Kapsel, Tablette, Tinktur oder Salbe in den Handel.Tee:Ein Teelöffel (circa 4,5g) getrocknete, zerkleinerte Teufelskrallenwurzel mit etwa 300ml kochendem Wasser übergießen und 8 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Nach dem Abseihen wird der Auszug in drei Portionen geteilt und über den Tag verteilt getrunken. Zur Behandlung von Verdauungsstörungen nimmt man als Tagesdosis 1,5g Droge. Der Auszug wird eine halbe Stunde vor dem Essen getrunken.Zu beachten ist, dass die Wirkung der Teufelskrallenwurzel erst nach einer regelmäßigen Einnahme über ungefähr drei Wochen eintritt. Zur Behandlung akuter Schmerzzustände ist die Teufelskrallenwurzel also nicht geeignet. Die Droge sollte kühl und lichtgeschützt aufgewahrt werden. Wirkungen Inhaltsstoffe der Teufelskralle sind Bitterstoffe, vor allem Harpagosid, sowie Flavonoide und Acteosid. Sie wirken entzündungshemmend, abschwellend und schwach schmerzlindernd. Außerdem hemmt sie eiweißabbauende Enzyme in der Matrix des Gelenkknorpels und wird deshalb bei der Behandlung von Arthrose eingesetzt. Bei Verdauungsbeschwerden dient die Teufelskralle der Förderung der Magensäure- und Gallenproduktion. Es kommt zu einer Stimulierung von Leber und Bauchspeicheldrüse, was den Cholesterinspiegel senkt. Hinweis Wegen mangelnder Erfahrungen dürfen Teufelskrallenpräparate bei schwangeren Frauen, stillenden Müttern und Kindern unter zwölf Jahren nicht angewandt werden.Bei akuten Beschwerden an Gelenken, die mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung einhergehen, ist ein Arzt aufzusuchen.Nicht anwenden bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren!Bei Gallensteinleiden, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Personen, die Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen, sollten Präparate aus der Teufelskralle nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden!Nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt über einen längeren Zeitraum anwenden! Die krautige Pflanze entwickelt bis zu 2m lange Triebe. In der Regenzeit treibt die Pflanze aus und bildet leuchtend rotviolette Blüten. Die Hauptwurzel bildet dann lange Sprossen, die auf dem Erdboden liegen und Knollen (sekundäre Speicherwurzeln) bilden. Die auffallend großen Blüten sind hellrosa bis purpurrot gefärbt. Die Früchte verholzen zu bizarren Gebilden mit spitzen Widerhaken, worauf sich der Name der Pflanze bezieht. Medizinisch verwendet werden die zerkleinerten und getrockneten Sekundärwurzeln, die bis zu 600g schwer werden können. Über die Inhaltsstoffe der oberirdischen Teile ist wenig bekannt.