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HWS-Syndrom – Ursachen
Wenn Ihre Halswirbelsäulenbeschwerden durch einen kühlen Luftzug entstanden sind, dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen: Die Schmerzen verschwinden, wie sie gekommen sind. Anders ist es, wenn Sie unter wiederkehrenden Verspannungen leiden. Sie sollten sich Gedanken machen, wodurch Ihr Zervikalsyndrom ausgelöst wird. Ein Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) kann unterschiedlichste Ursachen haben. Störungen der gelenkigen Wirbelverbindungen der Halswirbelsäule, einseitige Haltung oder Bewegungen bei der Arbeit frühere Verletzungen, wie beispielsweise ein Schleudertrauma, oder psychischer Stress sind häufige Auslöser der Nacken- und Schulterschmerzen. Ungünstig wirkt sich die Arbeit am Computer aus, die ohne Pausen verrichtet wird. Das gleiche gilt für lange Autofahrten. Während eine gemischte Bürotätigkeit, beispielsweise Schreibtischarbeit mit Arbeiten am PC, Ablagen, Telefonaten, Besprechungen und Diktaten die Wirbelsäule nicht übermäßig beansprucht, leiden Personen, deren Aufgabe darin besteht, Daten zu erfassen, ausschließlich Texte zu schreiben oder monotone Montagearbeiten zu verrichten, besonders häufig unter Schmerzen des Nackens und der Schultern. Eine Ursache ist die einseitig statische Körperhaltung. Solange der einseitigen Belastung körperliche Bewegung, beispielsweise in einer Gymnastikgruppe oder einem Sportverein, gegenübersteht, lässt sich die berufliche Beanspruchung kompensieren. Fehlt der Ausgleich, dann nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, unter Muskelverspannungen zu leiden. Ein ergonomischer Arbeitsplatz verhindert keine Schmerzen Ergonomisch heißt nicht gleichzeitig orthopädisch einwandfrei. An einem ergonomisch optimalen Arbeitsplatz, sind die Arbeitsabläufe ergonomisch (arbeitswissenschaftlich) gestaltet und weitgehend standardisiert. Scheinbar unnötige Handgriffe und Bewegungen wurden so weit wie möglich ausgeschaltet. Kurzfristig steigert diese rationale Arbeitsorganisation die Effizienz. Längerfristig ist die Beschränkung auf wenige Arbeitsgänge aus orthopädischer Sicht kritisch zu beurteilen, da das Bewegungsbedürfnis des Körpers ignoriert wird. Während einzelne Muskeln überbeansprucht werden, sind andere Muskelgruppen unterfordert. Als direkte Folge entstehen schmerzhafte Verkrampfungen. Psychische Ursachen Menschen, die unter starkem beruflichen Stress stehen, sind oft sehr angespannt. Innere Verspannung – auch in Kombination mit einer einseitigen Belastung am Arbeitsplatz – kann zu Verspannungen im Rücken und vor allem im Schulterbereich führen. Auch andere psychische Belastungen, wie Sorge oder Trauer können Muskelverspannungen und Rückenschmerzen auslösen. Wenn Sie wegen Ihrer Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt offen über eventuelle psychische Belastungen sprechen. Nur so kann Ihr Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) zielgenau therapiert und eventuelle unnötige Behandlungen vermieden werden. Weitere mögliche Ursachen Nackenverspannungen können auch durch eine falsche Kopflagerung beim Schlafen aufgrund eines ungünstigen Kopfkissens oder Matratze ausgelöst werden. Ein gutes Nackenstützkissen, das den Kopf in eine natürlichere Haltung beim Schlaf bringt, kann Abhilfe verschaffen. Ein HWS-Syndrom kann als Spätfolge von früheren Verletzungen, wie beispielsweise nach einem Schleudertrauma (zum Beispiel nach einem Auffahrunfall mit dem Auto) oder Sportverletzungen auftreten. Die Beschwerden können sich erst Jahre nach dem eigentlichen Unfall einstellen.
Akuter Schiefhals
Der akute Schiefhals (Torticollis acutus) ist der Hexenschuss der Halswirbelsäule. Meistens kommt er ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel. Sie wollen morgens aufstehen, heben den Kopf vom Kopfkissen, und im gleichen Moment können Sie Ihren Nacken nicht mehr bewegen. Wer dies schon einmal erlebt hat, kennt die Symptome und weiß, wie stechend die Schmerzen und die Blockade sein können. Beim akuten Schiefhals ist der Kopf nach rechts oder links gedreht. Wenn Sie in den Spiegel schauen, wirkt die ganze Haltung schief. Wie entsteht der Schmerz beim akuten Schiefhals? Die Halswirbelsäule ist sehr gut beweglich. Der Kopf lässt sich bei gesunden Menschen fast bis zum rechten Winkel drehen. Tagsüber werden die Bewegungen kontrolliert ausgeführt. Im Schlaf, wenn die Muskulatur weitgehend entspannt ist, kann der Bewegungsumfang der Halswirbelsäule aber unwillkürlich überschritten werden, ohne dass man dabei aufwacht. Als Reaktion darauf verkrampft sich die Muskulatur in dieser Region. Das kann zu erheblichen Nackenschmerzen führen, die manchmal bis in den Rückenbereich ausstrahlen. Auch ausgedehnte Rückenschmerzen können die Folge sein. Zahlreiche Auslöser für den akuten Schiefhals Auslöser für den akuten Schiefhals gibt es viele: Neben der schon genannten schlechten Lagerung im Schlaf können auch Zug und Kälte, Überbeanspruchung, allgemeine Haltungsfehler oder eine schlechte Ergonomie am Arbeitsplatz den akuten Schiefhals hervorrufen. Bei Überlastung wird ein Signal an die Muskulatur gegeben, die sich dann zusammenzieht, um die Gelenke zu schützen. Die Halswirbelsäule ist nun blockiert. Manchmal kann der Torticollis acutus auch bei einer ruckartigen Bewegung entstehen. Nicht übersehen werden sollten akute Halsinfektionen, besonders bei kleinen Kindern, die sich als akuter Schiefhals präsentieren können. Erfreulicherweise bedarf der akute Schiefhals normalerweise keiner speziellen Therapie. Ruhe und Geduld sind die wichtigsten Bausteine für die Selbsthilfe.
Alter/Rechtliche Beratung – Hilfsangebote
Die Pflegeforschung hat verschiedene Entlastungsangebote für Angehörige von Pflegebedürftigen entwickelt. Dazu gehören: angeleitete Gesprächsgruppen, Kurse für pflegende Angehörige, Beratungsstellen und Beratungstelefone, Selbsthilfegruppen, Urlaubspflege-Angebote, Besuchsdienste und Urlaubsfahrten für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen In den Kursen wird einerseits Wissen über Krankheiten vermittelt. Das verbessert das Verständnis für die speziellen Probleme. Frustrationen aus Unwissenheit können so verhindert werden. Andererseits wird krankheitsspezifische Pflege gelehrt, sodass Beschwerden beim Pflegenden (zum Beispiel Rückenschmerzen) und Probleme beim Pflegebedürftigen (zum Beispiel Wundliegen) vermieden werden können. Neben der umfassenden Information bietet sich die Gelegenheit, mit anderen Betroffenen Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Hilfsangebote zu selten genutzt Umfragen bei pflegenden Angehörigen haben gezeigt, dass sie Hilfsangebote von außen nur selten in Anspruch nehmen. Sie wissen meistens zu wenig darüber, oft bestehen auch Hemmungen, Unterstützung einzufordern. Auch zeitliche Einschränkungen spielen eine Rolle. Die Beratungsstellen möchten Angehörige deshalb bestärken, rechtzeitig Hilfen und Entlastung in Anspruch zu nehmen, damit sie nicht selbst erkranken. Langfristig kann häusliche Pflege nur gelingen, wenn pflegende Angehörige auch gut für sich selbst sorgen. Kurse für pflegende Angehörige werden zu vielen unterschiedlichen Themen von vielen verschiedenen Organisationen, in der Regel kostenlos angeboten. Um einen Kurs in Ihrer Nähe zu finden, gibt es mehrere Möglichkeiten, sich zu informieren: bei Akademien geriatrischer Zentren, beim Sozialdienst des Krankenhauses, in dem Ihr Angehöriger versorgt wird, bei Ihrer Krankenkasse, bei der Krankenkasse des Pflegebedürftigen, bei den Johannitern, dem Roten Kreuz, den Maltesern Wir haben wichtige Adressen für Sie zusammengestellt.
Skoliose – Symptome, Operation und mehr
Zwischen dem 8. und 15. Lebensjahr spielt vor allem bei den Mädchen die seitliche Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) eine große Rolle. Bei dieser Veränderung gerät die gesamte Wirbelsäule aus dem Lot. Der Oberkörper verkürzt sich. Wegen der die Skoliose begleitenden Rotation der Wirbelkörper und der mit den Wirbeln verbundenen Rippen, entsteht als Symptom eine Vorwölbung, die umgangssprachlich als Rippenbuckel bezeichnet wird. Die Skoliose schreitet in aller Regel nach Abschluss des Wachstums nicht weiter fort. Da die seitliche Wirbelsäulenverbiegung während des Wachstums recht gut beeinflusst werden kann, sollte sie unbedingt konsequent behandelt werden. Je nach Schwere wird eine krankengymnastische Therapie, die Versorgung eines stützenden Korsetts oder sogar eine Operation notwendig. Kann auch eine Beinlängenveränderung zur Skoliose führen? Durch eine Beinverkürzung kann eine seitliche Ausbiegung der Wirbelsäule entstehen, ohne dass dabei eine echte Skoliose vorliegt. Die Natur hat uns nur selten völlig symmetrisch angelegt. Auch unser Gesicht ist nicht regelmäßig, viele Menschen haben eine Schokoladenseite. Genauso variiert die Beinlänge, wenngleich es sich im Allgemeinen nur um wenige Millimeter bis etwa zwei Zentimeter handelt. Größere Beinlängendifferenzen sind meist Folge eines Unfalles. Durch die natürliche Beinlängendifferenz entsteht ein Schiefstand des Beckens. Dadurch verbiegt sich die Wirbelsäule in der Regel mit der konvexbogigen Seite zum verkürzten Bein hin. Im Gegensatz zur echten Skoliose lässt sich diese statische Ausbiegung jedoch durch eine erhöhte Sohle leicht ausgleichen, die Wirbelsäule steht nun wieder im Lot. Bei einer stärkeren Beinverkürzung ist ein Ausgleich sinnvoll, da Überlastungsbeschwerden der Wirbelsäule und Formveränderungen am wachsenden Skelett vermieden werden. Stellt man bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen eine Beinverkürzung fest, dann kann man den Absatz erhöhen oder eine dickere Einlage verordnen. Häufig vergehen die Beschwerden danach spontan. Der Ausgleich sollte allerdings dauernd getragen werden, um der Wirbelsäule eine häufige Umstellung zu ersparen. Kein Grund zur Sorge: Die Feststellung einer Beinverkürzung bei Ihrem Kind oder bei Ihnen selbst braucht Sie nicht zu ängstigen. Eine Krankheit im eigentlichen Sinne liegt nicht vor.
Nervosität/Unruhe – Therapie
Hinter Nervosität und Unruhe können sich Krankheiten verbergen. Wenn Entspannung und Selbstmedikation als Therapie nicht zum Erfolg führen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn neben Nervosität und Unruhe auch starke körperliche Beschwerden auftreten, beispielsweise Rückenschmerzen oder Magenschmerzen,, Nervosität und Unruhe überhand nehmen oder zusätzlich Depressionen und Angstgefühle auftreten,, es zu Funktionsstörungen einzelner Organe kommt (Herzrhythmusstörungen, ständiger Durchfall),, Sie unter Schilddrüsenfunktionsstörungen leiden oder Schilddrüsenhormone einnehmen (Nervosität und Unruhe können Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion sein). Therapie mit pflanzlichen Mitteln und Beruhigungstees Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Zur Therapie eignen sich vor allem verschiedene pflanzliche Mittel. Diese enthalten beispielsweise Baldrian, Johanniskraut oder andere pflanzliche Wirkstoffe, die beruhigen. Die Pflanzen können auch in Form von Beruhigungstees eingenommen werden. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Manche Mittel eignen sich nur für den kurzzeitigen Gebrauch. Tipp Nehmen Sie die Überreaktion Ihres Nervensystems ernst. Versuchen Sie, Leistungsdruck zu reduzieren. Planen Sie Entspannungsphasen im Tagesablauf ein. Mit sportlicher Aktivität können Sie Stress abbauen. Durch Entspannungstechniken und ausreichend Schlaf gewinnen Sie Ihr inneres Gleichgewicht zurück.
Leukämie – Symptome
Die Symptome bei Leukämie sind vor allem zu Beginn der Erkrankung meist unspezifisch. Je nach Form der Leukämie können zudem unterschiedliche Symptome in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Symptome durch den Mangel an Blutkörperchen Da die krankhaft veränderten Vorläufer der weißen Blutkörperchen normale Zellen im Knochenmark verdrängen, können daraus meist nicht mehr genug rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen gebildet werden. Bei einem Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) wird zu wenig Sauerstoff im Blut transportiert. Es kommt zu einer Anämie, einer Blutarmut. Die Betroffenen sind müde und schwach. Bei einer ausgeprägten Anämie tritt auch Luftnot bei Belastung oder gar in Ruhephasen auf. Werden nicht genug Blutplättchen (Thrombozyten) gebildet, ist die Blutgerinnung gestört. Symptome sind dann häufig auftretende blaue Flecken oder vermehrtes Zahnfleisch- oder Nasenbluten. Sinkt die Thrombozytenzahl im Blut sehr stark ab, kann es zu gefährlichen inneren Blutungen kommen. Die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) im Blut ist bei Leukämiepatienten stark erhöht. Ein Großteil der Leukozyten ist jedoch nicht ausgereift und deshalb auch nicht leistungsfähig. Bei zu wenigen gesunden weißen Blutkörperchen ist die Anfälligkeit für Infekte erhöht, da sie eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Dann treten beispielsweise immer wieder Atemwegsinfektionen auf, die lange nicht abheilen. Weitere Symptome Bei einer lymphatischen Leukämie ist eine bestimmte Art der Leukozyten entartet: die Lymphozyten. Eine Vermehrung der kranken Lymphozyten kann dazu führen, dass die Organe des lymphatischen Systems, also die Lymphknoten, die Milz aber auch die Leber anschwellen. Weitere Symptome, die auftreten können, sind Schwindel, Nachtschweiß und Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen und Fieber.
Burnout – Privatleben
Das Burnout-Syndrom hängt primär mit dem Beruf zusammen. Doch gibt es durchaus auch individuelle, private Ursachen, die zum Ausbrennen führen. Um Burnout vorzubeugen oder gegen ein beginnendes Burnout-Syndrom anzugehen, ist es deshalb wichtig, auch einige Präventionsmaßnahmen im privaten Umfeld zu treffen: Pflegen Sie intensive Kontakte zu Familie und Freunden: Burnout-gefährdete Menschen engagieren sich oft übermäßig in ihrem Beruf und vernachlässigen deshalb zwischenmenschliche Beziehungen. Sie drohen zu vereinsamen. Doch gerade soziale Kontakte schützen vor dem Ausbrennen, denn sie geben den nötigen Ausgleich. Pflegen Sie Hobbys: Auch Hobbys werden oft zugunsten des Berufs aufgegeben. Doch auch Sie ermöglichen einen Ausgleich und helfen dabei, gesund zu bleiben. Viele, die auf ein Burnout zusteuern, müssen ihre Hobbys erst wiederentdecken, weil sie schon vor langer Zeit vernachlässigt wurden. Erlernen Sie Entspannungstechniken: Menschen mit Burnout können nicht mehr regenerieren. Deshalb ist es sehr wichtig, sich regelmäßig zu entspannen – wenn auch nur kurz. Gut geeignet sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Denn sie sind einfach zu erlernen und können auch in einer Pause durchgeführt werden. Aber auch Yoga und andere Entspannungsmethoden können helfen. Planen Sie Ruhetage ein: Viele Burnout-gefährdete Menschen nehmen sich am Wochenende Arbeit mit nach Hause oder verbringen ihre freien Tage mit Hausarbeit oder stressigen Freizeitaktivitäten. Doch es ist wichtig, auch einmal zur Ruhe zu kommen. Planen Sie deshalb fixe Ruhetage oder zumindest Ruhezeiten in ihre Woche ein – am besten in einem festen Rhythmus. Sorgen Sie für guten Schlaf: Burnout-Betroffene leiden oft unter Schlafstörungen. Häufig können einige einfache Tipps und Tricks der sogenannten Schlafhygiene schon helfen, zu einem besseren Schlaf zu finden. Mehr dazu finden Sie hier. Lernen Sie, auf Ihren Körper zu hören: Meistens geht das Burnout-Syndrom mit körperlichen Symptomen, wie beispielsweise Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen, einher. Achten Sie darauf, wann die Symptome verstärkt auftreten und überlegen Sie, was sie in diesen Situationen ändern könnten. Treiben Sie Sport: Bewegung ist wichtig für den Körper und bietet einen guten Ausgleich. Doch achten Sie auf das richtige Maß und die richtige Sportart. Burnout-gefährdete neigen dazu, zu übertreiben. Sie können beispielsweise nicht mehr entspannen, wenn sie nicht mindestens zwei Stunden gelaufen sind. Das ist nicht sinnvoll. Auch stressreiche Sportarten sind nicht zu empfehlen. Meiden Sie Genussgifte: Der Missbrauch von Genussgiften wie Alkohol, Nikotin oder Koffein tritt bei Burnout häufig auf. Deshalb gilt: Alkohol und Koffein in Maßen, Nikotin meiden. Ernähren Sie sich gesund: Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung fühlen Sie sich besser und sind schwungvoller. Das hilft, Burnout vorzubeugen.
Entspannungsübungen nach Jacobson – Progressive Muskelrelaxation
Entspannungsübungen, die Sie nacheinander oder ganz gezielt für eine Körperpartie durchführen können: 1. Rechte Hand, rechter Unterarm (Linkshänder beginnen mit der linken Seite): Ballen Sie langsam die rechte Hand zur Faust. Spannen Sie die Muskeln der rechten Hand und des rechten Unterarms an. Halten Sie die Spannung und lassen Sie plötzlich locker. Spüren Sie der Entspannung nach.2. Rechter Oberarm:Winkeln Sie den Unterarm leicht an und drücken Sie den Ellenbogen gegen den Boden oder die Rückenlehne Ihres Stuhls. Hand und Unterarm bleiben locker. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.3. Linke Hand, linker Unterarm:Ballen Sie langsam die linke Hand zur Faust. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.4. Linker Oberarm:Winkeln Sie den Unterarm leicht an und drücken Sie den Ellenbogen gegen den Boden oder die Rückenlehne Ihres Stuhls. Hand und Unterarm bleiben locker. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.5. Stirn:Ziehen Sie die Augenbrauen nach oben oder zur Mitte hin zusammen. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.6. Obere Wangenpartie und Nase:Kneifen Sie die Augen zusammen und rümpfen Sie die Nase. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.7. Untere Wangenpartie und Kiefer:Spannen Sie die Muskeln der unteren Wangenpartie mit geöffnetem Mund an. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.8. Nacken und Hals:Neigen Sie Ihren Kopf nach vorn mit dem Kinn zum Hals. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.9. Brust, Schultern und obere Rückenpartie:Ziehen Sie die Schulterblätter zusammen und schieben Sie ihr Brustbein nach vorne. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.10. Überanstrengter Rücken:Vorsicht: Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, oder diese gar in die Beine ausstrahlen, dann sollten Sie auf diese Übung verzichten. Machen Sie einen Katzenbuckel und lassen Sie die Muskulatur, die Sie dabei anspannen, für zwei bis vier Sekunden angespannt, bevor Sie sie wieder lockern. Richten Sie sich langsam wieder auf und stellen Sie sich vor, Sie würden von einer Schnur sanft nach oben gezogen. Die Gegenbewegung dazu ist das Hohlkreuz. Halten Sie die Spannung wieder für zwei bis vier Sekunden und lassen sie dann abrupt los. Richten Sie den Oberkörper auf, und lassen Sie sich von der unsichtbaren Schnur nach oben ziehen. Spüren Sie die Muskulatur Ihres Rückens, entspannen Sie Ihren Bauch und atmen Sie noch einige Male ruhig durch.11. Bauch:Ziehen Sie den Bauch ein und drücken Sie mit dem unteren Rücken sanft nach hinten. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.12. Rechter Oberschenkel:Konzentrieren Sie sich auf Ihren rechten Oberschenkel. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.13. Rechter Unterschenkel: Ziehen Sie ihren rechten Fuß Richtung Schienbein. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.14. Rechter Fuß:Strecken Sie den rechten Fuß, beugen Sie die Zehen und drehen Sie den Fuß leicht nach innen. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.15. Linker Oberschenkel:Konzentrieren Sie sich auf Ihren linken Oberschenkel. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.16. Linker Unterschenkel:Ziehen Sie ihren linken Fuß Richtung Schienbein. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.17. Linker Fuß:Strecken Sie den linken Fuß, beugen Sie die Zehen und drehen Sie den Fuß leicht nach innen. Anspannen – Halten – Loslassen – Nachspüren.
Pflegende Angehörige – Eigene Gesundheit fördern
Überlastung und Überforderung – Probleme, die nahezu alle pflegenden Angehörigen im Laufe der Zeit einmal betreffen.  Doch so weit muss es gar nicht kommen. Pflegende Angehörige sollten – von Beginn der Pflegetätigkeit an – etwas für sich selbst tun. Ihre eigene Gesundheit fördern, Angebote in Anspruch nehmen und sich vor allem Zeit für sich selbst gönnen. Mit diesen Tipps schaffen Sie es. Tipp 1 – frühzeitig auf den eigenen Körper hören: Ganz besonders wichtig für pflegende Angehörige ist es, auf ihren Körper und sich selbst zu hören. Hilfe ist nicht erst dann nötig, wenn es nicht mehr anders geht, sondern schon viel früher. Tipp 2 – Beratung in Anspruch nehmen: Auch Beratung ist wichtig: Experten in Pflegestützpunkten und anderen Beratungsstellen können pflegende Angehörige schnell und effizient zu vielen Pflegethemen beraten. Probleme, die sonst zusätzlich belasten würden – etwa mit Anträgen und Formularen – können so oft schnell gelöst werden. Bei einer psychologischen Beratung können sich pflegende Angehörige Probleme von der Seele reden, die sie belasten. Tipp 3 – spezielle Kurse erleichtern die Pflege: In Pflegekursen lernen pflegende Angehörige verschiedene Techniken, die ihnen die Pflege erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel rückenschonende Techniken bei der Lagerung des Pflegebedürftigen. Das beugt körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen vor. Tipp 4 – Hilfsmittel einsetzen: Die Verwendung von geeigneten Hilfsmitteln kann ebenfalls die Belastungen für den Körper reduzieren und so die Gesundheit schonen. Tipp 5 – Entlastungsangebote in Anspruch nehmen: Pflegende Angehörige sollten Entlastungsangebote annehmen. Dazu gehören etwa: Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, die Unterbringung des Pflegebedürftigen in einer Tages- oder Nachtpflege, um einige Stunden freie Zeit zu bekommen oder die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes. Wichtig ist: Pflegende Angehörige müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie solche Angebote in Anspruch nehmen. Tipp 6 – Kontakte pflegen: Kontakte zu anderen sind für pflegende Angehörige sehr wichtig – und zwar sowohl zu Menschen, die nichts mit der Pflege zu tun haben, um sich abzulenken als auch zu anderen pflegenden Angehörigen, um sich auszutauschen. Mit anderen Menschen in der gleichen Situation zu sprechen, hilft vielen. Zum Aufbauen von Kontakten eignen sich Gruppenangebote und Foren für pflegende Angehörige. Tipp 7 – Zeit für sich selbst einplanen: Ob bei einem speziellen Entspannungskurs für pflegende Angehörige oder einem liebgewonnenen Hobby: Pflegende sollten sich regelmäßig Zeit für sich nehmen und für Entspannung sorgen. Wie die Entspannung aussieht, ist dabei eigentlich unerheblich. Wichtig ist nur, dass sie regelmäßig stattfindet – etwa wenn der Pflegebedürftige von einer anderen Person oder einem ambulanten Pflegedienst betreut wird. Tipp 8 – mit Erholungsaufenthalten den Alltag durchbrechen: Auch ein Erholungsaufenthalt kann den Pflegealltag durchbrechen und für Entlastung sorgen. Hier gibt es inzwischen viele verschiedene Angebote.
Rheuma – Symptome, Behandlung und mehr
Viele Menschen leiden unter Muskel- und Gelenkschmerzen, auch Rheuma genannt. Der Begriff Rheuma wird oft falsch verwendet und mit rheumatoider Arthritis gleichgesetzt. Rheuma ist jedoch ein Sammelbegriff und bezeichnet alle Erkrankungen des Bewegungsapparats außer Verletzungen und Krebs. Nicht nur die Gelenke, auch das Bindegewebe und die Muskeln können erkranken. Mittlerweile sind zirka 450 verschiedene rheumatoide Erkrankungen bekannt. Die Krankheitsbilder können in vier Gruppen unterteilt werden. Man unterscheidet zwischen Arthrose, Arthritis, Gicht und Weichteilrheumatismus. Der Begriff Rheuma stammt aus den Griechischen und bedeutet übersetzt reißen oder fließen. Gemeint sind die reißenden, fließenden Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen, die durch Rheuma verursacht werden. Ursachen für Rheuma Die Ursachen für Muskel- und Gelenkschmerzen sind vielfältig. Während bei Arthritis und Weichteilrheumatismus meist Infektionen oder Autoimmunreaktionen die Auslöser der Schmerzen sind, wird Arthrose durch Abnutzungen im Alter und bei starker Beanspruchung hervorgerufen. Bei Gicht sind Ablagerungen in den Gelenken für die Schmerzen und Verformungen verantwortlich. Darüber hinaus spielen bei Muskelschmerzen oft Verspannungen eine Rolle. Besonders Rückenschmerzen werden häufig von Verspannungen der Muskulatur ausgelöst. Diese entstehen durch Fehlhaltungen, zu starke Belastung, Übergewicht, Bewegungsmangel, psychische Belastungen oder zu schwache Bauch- und Rückenmuskeln. Therapie bei Rheuma Die Therapiemöglichkeiten bei Muskel- und Gelenkschmerzen sind so vielfältig, wie die Ursachen. Um Schmerzen zu lindern werden beispielsweise Schmerzmittel oder durchblutungsfördernde, wärmende Einreibungen eingesetzt. Auch Wärmetherapien – mit Fangopackungen oder Rheumabädern – können die Schmerzen bei Rheuma lindern. Elektrotherapien und Massagen sowie pflanzliche Mittel eignen sich ebenfalls zur Therapie von rheumatischen Erkrankungen. Bevor mit einer Therapie begonnen werden kann, sollte jedoch ein Arzt die Diagnose stellen. Denn bei akuten Entzündungen können Wärmetherapien beispielsweise die Schmerzen noch verstärken und eine Kältetherapie ist sinnvoll.