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Verschiedene Formen der Arthrose
Ist nur ein einzelnes Gelenk (zum Beispiel das Knie) betroffen, so nennt man das Monarthrose. Sind hingegen drei oder mehr Gelenkregionen gleichzeitig betroffen, spricht man von Polyarthrose. Die Arthrose lässt sich nach dem betroffenen Gelenk einteilen. So gibt es zum Beispiel die Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) , Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) oder Schultergelenksarthrose (Omarthrose). Von Arthrose können aber genauso die Finger und das Handgelenk, der Ellenbogen, das Sprunggelenk oder die Zehen betroffen sein.Von der American Rheumatism Association (ARA) wurde eine Einteilung entwickelt, die zwischen Arthrosen mit nicht bekannter Ursache (= primäre oder idiopathische Arthrosen) und denen mit bekannter Ursache (= sekundäre Arthrosen) unterscheidet (nach Altmann et al, 1986): Primäre Arthrosen lokalisiert: Hände, Füße, Knie, Hüfte, Wirbelsäule generalisiert (mehr als 3 Gelenkregionen): Wirbelsäule und weitere Gelenke Sekundäre Arthrosen nach Unfall (Trauma) nach Gelenkerkrankungen (angeboren oder erworben): Sekundäre Arthrosen können Folgen von Fehlstellungen des Skeletts sein (beispielsweise X- oder O-Beine). Auch Wachstumsstörungen, die zu Fehlentwicklungen an den Gelenkenden führen, können eine Arthrose hervorrufen. Nicht zuletzt kann Arthrose auch eine Folge von Stoffwechselerkrankungen sein (zum Beispiel Gicht, Diabetes mellitus oder Osteoporose)
Laktoseintoleranz – Therapie
Heilen lässt sich eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) nicht – außer sie tritt im Rahmen einer therapierbaren Grunderkrankung auf. Durch eine Therapie können können sich jedoch die Symptome wie Durchfall und Blähungen lindern. Das Wichtigste bei der Therapie der Laktoseintoleranz ist es laktosehaltige Lebensmittel zu meiden. Hierbei sollte auf möglichst viele Lebensmittel mit Laktose verzichtet werden. Oft ist kein vollständiger Verzicht notwendig, da die Menge des aufgenommenen Milchzuckers für die Stärke der Symptome entscheidend ist.Ist die Laktoseintoleranz durch eine Krankheit bedingt, sollte neben der Ernährungsumstellung die Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund stehen. Gabe von Laktase Bei stark laktosehaltigen Lebensmitteln kann durch eine zusätzliche Gabe des fehlenden Enzyms Laktase der Grad der Symptome verringert werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmefällen erfolgen. Wenn eine strenge, laktosemeidende Diät zur Linderung der Symptome eingehalten werden muss, sollten Sie zusätzlich Kalzium zu sich nehmen, um Mangelerscheinungen wie das Entstehen einer Osteoporose zu vermeiden. Gut ist, wenn Betroffene oft kalziumreiche Lebensmittel wie zum Beispiel Brokkoli, Grünkohl oder Mandeln essen. Auch in bestimmten Mineralwassersorten ist besonders viel Kalzium enthalten. Vorsicht vor versteckter Laktose Menschen mit einer Laktoseintoleranz sollten sich am besten immer die Angaben auf der Verpackung anschauen, bevor sie ein Produkt kaufen. Denn in Produkten wie Fertiggerichten oder Keksen ist oft Laktose enthalten.
Leberzirrhose – Symptome
Eindeutige Symptome treten bei der Leberzirrhose meist erst in fortgeschrittenen Stadien auf. Am Anfang stehen sehr variable und unspezifische Krankheitszeichen wie Müdigkeit, eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit und Gewichtsverlust. Viele der Betroffenen leiden auch unter Blähungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Oberbauchbeschwerden. Die Leber und die Milz können vergrößert sein und Wasseransammlungen im Bauch sowie Gelbsucht auftreten. Hautveränderungen und hormonelle Störungen als Symptome Häufig bei Leberzirrhose sind Hautveränderungen, die sogenannten Leberhautzeichen. Dazu gehört beispielsweise der Spider naevi – eine sternförmige Hautveränderung – die meist am Oberkörper auftritt. Solche Symptome können jedoch auch bei anderen Lebererkrankungen oder während einer Schwangerschaft auftreten, ohne dass eine Leberzirrhose vorliegt.Auch hormonelle Störungen treten häufig auf. Bei Männern führen diese meist zu Impotenz und einer Rückbildung der Hoden, bei Frauen zu Menstruationsstörungen bis hin zum Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe). Unterernährung und Muskelschwund als Symptome Wenn die Leber nicht mehr richtig arbeitet, werden zu wenige körpereigene Eiweiße hergestellt. Infolgedessen kann es zu Symptomen wie Unterernährung und Muskelschwund kommen. Auch die Blutungsneigung ist dann erhöht. Vermehrtes Nasenbluten und blaue Flecken können die Folge sein. Des Weiteren können Osteoporose und psychische Störungen zu den Symptomen der Leberzirrhose gehören.
Magersucht – Folgen
Die auffälligste Folge einer Erkrankung an Magersucht (Anorexia nervosa) ist der extreme Gewichtsverlust, der letztlich lebensbedrohlich werden kann: Zirka zehn Prozent der Magersüchtigen hungern sich zu Tode. Folgen der Mangelernährung Bei Menschen mit Anorexie kommt es aufgrund der Unterernährung zu sehr vielen Mangelerscheinungen. Die Betroffenen sind nur noch eingeschränkt leistungsfähig, leiden unter ständiger Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Muskelschwäche, Stoffwechsel und Blutkreislauf werden gestört. Herz- und Kreislaufbeschwerden, Nierenschädigungen sowie Magen- und Darmbeschwerden können die Folge sein. Auch entkalkte Knochen (Osteoporose), Zahnausfall, trockene Haut, brüchige Nägel und Haarausfall sind Folgen der Mangelernährung. Durch Veränderungen im Hormonhaushalt kann es zu Menstruationsstörungen bei Frauen und zu Potenzstörungen bei Männern kommen. Folgen der extremen Maßnahmen zur Gewichtsabnahme Zusätzlich können das absichtlich herbeigeführte Erbrechen, die exzessive körperliche Betätigung und vor allem der Missbrauch von Abführ- und Entwässerungsmitteln gravierende körperliche Störungen verursachen. Psychische Folgen Magersüchtige ziehen sich immer mehr zurück und leiden oftmals unter so starken Depressionen, dass es zu Selbstmordversuchen kommt.
Bluthochdruck – Sport
Regelmäßige körperliche Bewegung ist ein weiterer wichtiger Behandlungsbaustein. Sie lässt den Kalorienverbrauch steigen und hilft so bei der Gewichtsreduktion. Außerdem wird der Körper besser durchblutet und der Blutzucker besser verwertet. Damit sinkt das Diabetesrisiko. Mit ganz einfachen Mitteln können Sie Ihrem Körper auf die Sprünge helfen: Gehen Sie so oft wie möglich zu Fuß oder benutzen Sie das Fahrrad anstelle des Autos. Benutzen Sie häufiger die Treppe statt des Aufzugs. Gehen Sie täglich mindestens eine halbe Stunde spazieren. Gewöhnen Sie sich an, jeden neuen Tag mit ein paar Minuten Morgengymnastik zu begrüßen. Es bieten sich die unterschiedlichsten Übungen an, etwa Osteoporose-Prophylaxe oder ganz allgemeine Fitnessübungen. Wenn Sie bei geöffnetem Fenster üben, sorgen Sie gleichzeitig für eine erfrischende Sauerstoffdusche. Ausdauersportarten wie Laufen, Walking, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf sind ideal, um den Kreislauf zu trainieren und gleichzeitig ein paar Pfunde abzuspecken. Zur Unterstützung des körperlichen Trainings sind regelmäßige Saunabesuche, aber auch Wechselduschen oder -bäder empfehlenswert. Wenn Sie bereits unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, schon einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hatten oder zuckerkrank sind, beraten Sie sich am besten mit ihrem Arzt, welche Bewegungsmöglichkeiten für Sie optimal sind. Doch ob körperlich eingeschränkt oder voll leistungsfähig – in jedem Fall gilt: Steigern Sie Ihr körperliches Training behutsam., Testen Sie aus, was Ihnen gut tut., Üben Sie nie über Ihre persönliche Leistungsgrenze hinaus – das könnte gefährlich werden., In der Gruppe macht Sport mehr Spaß als allein. Wenn Sie Gleichgesinnte finden, dann treffen Sie sich regelmäßig zum gemeinsamen Üben, denn miteinander lässt sich der „innere Schweinehund“ meist leichter überlisten.
Ernährung/Alter – Vitamine
Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe. Da unser Körper Vitamine nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Nur Vitamin D wird aus einer Vorstufe in mehreren Schritten in der Haut gebildet. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und alle B-Vitamine) verteilen sich fast im ganzen Körper, nämlich überall dort, wo eine wässrige Umgebung herrscht. Wasserlösliche Vitamine kann der Körper nicht speichern, deshalb werden nicht benötigte Vitamine ausgeschieden. Nur das Vitamin B12 kann in der Leber gespeichert werden. Die fettlöslichen Vitamine A, E, D und K kommen in einigen Organen und Geweben – zum Beispiel Zellwänden – vor. Damit unser Körper sie aufnehmen kann, ist Fett notwendig. Ein radikaler Verzicht auf Fett – etwa bei Magersucht –führt deshalb zu einem Mangel an den Vitaminen A, E, D und K. Müdigkeit kann auf Vitaminmangel hinweisen Vitamine sind zum Beispiel für die Umwandlung von Nahrung in Energie, für das Immunsystem, den Aufbau der Zellen, die Bildung von Hormonen und für den Stoffwechsel notwendig. Wegen dieser vielseitigen Wirkungen kann ein Mangel die unterschiedlichsten Probleme hervorrufen – von Müdigkeit bis hin zu schwerwiegenden Krankheiten wie Osteoporose. Empfohlene Vitaminzufuhr für Senioren Für Erwachsene über 65 Jahren wird von der Ernährungsorganisation D-A-CH der Länder Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH) folgende Vitaminzufuhr pro Tag empfohlen: Vitamin Frauen Männer Vitamin A 0,8 mg 1,0 mg Vitamin B1 = Thiamin 1,0 mg 1,0 mg Vitamin B2 = Riboflavin 1,2 mg 1,2 mg Vitamin B6 1,2 mg 1,4 mg Vitamin B12 3,0 µg 3,0 µg Vitamin C 100 mg 100 mg Vitamin D 20 µg 20 µg Vitamin E 11 mg 12 mg Vitamin K 65 µg 80 µg Vitamin B9 = Folsäure 400 µg 400 µg Vitamin B3 = Niacin 13 mg 13 mg Vitamin B5 = Pantothensäure 6 mg 6 mg Vitamin H = Biotin 30-60 µg 30-60 µg
Vitamin D für eine gesunde Ernährung
Der menschliche Körper kann Vitamin D selbst bilden – und zwar in der Haut unter Einwirkung von UV-Licht. Diese Menge reicht jedoch nicht aus, um den Bedarf zu decken. Vitamin D fördert das Skelettwachstum und die Knochenfestigkeit. Es ist aber auch für die Zahnbildung, die Hautstruktur, die Muskulatur und das Immunsystem wichtig. Reich an Vitamin D sind Seefisch, Butter, Sahne, Käse, Hühnerei und Pilze. Zusätzliches Vitamin D für Säuglinge Der klassische Vitamin-D-Mangel zeigt sich bei Kindern als Rachitis und bei Erwachsenen als Osteomalazie. Bei beiden Erkrankungen kommt es zu schweren Knochendeformierungen. Zur Rachitisvorbeugung wird heute standardmäßig empfohlen, Säuglingen mindestens bis zum Ende des ersten Lebensjahrs täglich 10 Mikrogramm (400 I.E.) Vitamin D zuzuführen. Es gibt Hinweise, dass dadurch auch das Risiko für Diabetes Typ I gesenkt werden kann. Therapeutisch wird Vitamin D außerdem bei Parathormonmangel, Osteoporose, Psoriasis, Rachitis und bei der Einnahme von Antiepileptika eingesetzt. Bei chronischer Niereninsuffizienz ist die Zufuhr in der aktiven Form (Calcitriol) notwendig. Vorsicht bei sehr hohen Dosen Für Erwachsene wird eine tägliche Zufuhr von 20 Mikrogramm (=800 I.E.) empfohlen (D-A-CH-Referenzwert). Da Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, sollte man mit sehr hohen Dosen vorsichtig umgehen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen müssen beachtet werden.
Allgemeine Tipps zum Thema Fitness
Bevor Sie ein Fitness-Training beginnen, sollten Sie einige Dinge berücksichtigen: Allgemeine Fitness-Tipps beziehungsweise Übungen, wie Sie sie auf den nächsten Seiten finden, richten sich in der Regel an Gesunde. Falls bei Ihnen bestimmte körperliche Einschränkungen vorliegen (zum Beispiel Herz-Kreislauf-Beschwerden, Gelenkersatz, hochgradige Osteoporose, Schmerzen), sollten Sie unbedingt Ihren Arzt befragen, ob einzelne Übungen für Sie geeignet sind. Versuchen Sie, bei allen Übungen ruhig zu atmen. Falls Schmerzen auftreten, bitte sofort stoppen. Jeder Mensch hat unterschiedliche Belastungsgrenzen und Erwartungen an ein Fitness-Training. Die nachfolgenden Übungen sind für ein tägliches Training geeignet mit keiner oder wenig Vorerfahrung. Ideal also, um mit einem Bewegungsprogramm zu starten. Um einen Trainingseffekt zu erzielen, sollten Sie mindestens zwei bis drei Mal pro Woche trainieren. Im Allgemeinen empfiehlt sich vor dem Training ein Aufwärmen der Muskelgruppe und anschließend ein „Cool-Down“ in Form von Stretching, das heißt Dehnübungen. Sie können den Trainingseffekt steigern, indem Sie: die Zahl der Wiederholungen erhöhen,, die Widerstände/Gewichte erhöhen,, die Trainingsfrequenz steigern,, die Trainingsdauer pro Einheit erhöhen.
Formen von Muskel- und Gelenkschmerz/Rheuma
Man kennt mittlerweile über 450 verschiedene Rheuma-Erkrankungen. Sie sind in vier Gruppen unterteilt und lösen unterschiedliche Beschwerden aus. Degenerativ rheumatische Erkrankungen: Arthrose Mit dem Überbegriff Arthrose werden Krankheiten bezeichnet, die die Gelenke und/oder die Wirbelsäule betreffen. Arthrose wird auch als degeneratives Rheuma bezeichnet. Die Krankheitsbilder und deren Symptome werden überwiegend durch Verschleiß ausgelöst. Der Gelenkknorpel verliert mit zunehmendem Alter oder durch starke Beanspruchung seine stoßdämpfende und gelenkschützende Funktion. Die ersten Anzeichen sind kleine Risse im Knorpel – im fortgeschrittenen Stadium der Krankheiten ändern sich ganze Gewebestrukturen. Schließlich wird das Knorpelgewebe zerstört und durch Narbengewebe ersetzt. Die Folge: Das Knorpelgewebe ist „degeneriert“  und hat somit seine Struktur und Funktion verloren. Entzündlich rheumatische Erkrankungen Zu den entzündlich rheumatischen Erkrankungen – auch als entzündliches Rheuma bezeichnet – gehören viele Krankheitsbilder. Man teilt sie in drei Gruppen ein: Entzündliche Gelenkerkrankungen: zum Beispiel die rheumatoide Arthritis (RA),, Entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule: zum Beispiel Morbus Bechterew, Entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße und des Bindegewebes: zum Beispiel die Vaskulitiden Meistens führt man die entzündlichen Prozesse auf eine Autoimmunreaktion des Körpers zurück. Das Immunsystem bekämpft dann die eigenen Körperstrukturen.Unter Arthritis versteht man entzündliche Erkrankungen eines oder mehrerer Gelenke und/oder der Wirbelsäule. Dabei ist vor allem die Gelenkinnenhaut betroffen. Je nach Krankheitsbild können als Symptome auch Verformungen der Gelenke auftreten. Eine Sonderform der Arthritis ist die infektiöse Arthritis. Sie tritt auf, wenn Bakterien die Gelenke befallen und Entzündungen auslösen. Dies ist beispielsweise bei Borreliose der Fall. Eine infektiöse Arthritis kann auch als Komplikation bei Mumps, Röteln, Windpocken, rheumatischem Fieber, Gonorrhöe oder Tuberkulose auftreten.Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis) wird durch Entzündungen im Bereich der Kreuzbein- beziehungsweise Darmbeingelenke, der Bandscheiben, der Wirbelkörper oder der kleinen Wirbelgelenke verursacht. Bei dieser Krankheit – sie verläuft in Schüben – versteift sich die Wirbelsäule zunehmend in Beugestellung. Bei den sogenannten Vaskulitiden entzünden sich vor allem die arteriellen Blutgefäße. Dabei ist zunächst die Wand der Blutgefäße betroffen. Das kann die Durchblutung der Bereiche stören, die diese Blutgefäße versorgen. Die Entzündung kann auch auf das umliegende Bindegewebe übergreifen. Mögliche Folge: Sämtliche Organsysteme des Körpers können geschädigt werden. Bei der Krankheit Lupus erythematodes richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper – und bildet Antikörper gegen bestimmte Gewebestrukturen. Über das Blut gelangen die Abwehrstoffe in alle Körperregionen und können dort Entzündungen auslösen. Krankheiten des Bewegungssystems durch Stoffwechselstörungen Zu dieser Gruppe der rheumatischen Erkrankungen zählen zum Beispiel Gicht und Osteoporose. Von Gicht spricht man, wenn sich Harnsäure in den Gelenken ablagert. Dadurch entstehen entzündliche Prozesse, die entweder akut oder chronisch verlaufen können. Die Ursache sind Stoffwechselstörungen. Bei Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Dabei reduziert sich die Knochenmasse und die Knochenzusammensetzung ist gestört. Die Folge: Die Knochen sind sehr brüchig. Besonders häufig sind Frauen ab den Wechseljahren betroffen. Rheumatische Schmerzkrankheiten: Weichteilrheumatismus Erkrankungen der Muskeln, Sehnen, Bänder, Sehnenscheiden oder der Schleimbeutel werden unter Weichteilrheumatismus zusammengefasst. Sowohl Abnutzungserscheinungen als auch entzündliche Prozesse, Verletzungen, Fehlhaltungen und Verspannungen können zu diesen Formen des Rheumas beitragen. Zu diesen Erkrankungen gehört auch das sogenannte Fibromyalgiesyndrom. Dabei handelt es sich um eine Schmerzkrankheit, die meist chronisch verläuft und zu Schmerzen in verschiedenen Körperregionen führt. Von Fibromyalgie sind hauptsächlich Frauen betroffen.
Knochenbruch – Ermüdungsbruch
Eine Form der Fraktur ist der sogenannte Ermüdungsbruch (Stressfraktur). Ein solcher Ermüdungsbruch kommt nicht durch ein akutes Trauma zustande, sondern weil ein Knochen immer wieder stark belastet wird – zum Beispiel durch Sprünge. Mit der Zeit kommt es zu Veränderungen des Knochengewebes. Spalten und Risse entstehen, die letztendlich zum Bruch führen. Oft sind auch schon zuvor Fußfehlstellungen vorhanden oder ein Bein ist kürzer als das andere. Besonders gefährdet für Ermüdungsbrüche sind der Unterschenkel und der Mittelfuß. Entstehung noch nicht vollständig geklärt Bis heute ist die Entstehung eines solchen Ermüdungsbruchs noch nicht vollständig geklärt. Es gibt zwei verschiedene Theorien: Die Anhänger der Materialermüdungstheorie gehen davon aus, dass das Zusammenwirken von Muskeln, Sehnen und Knochen aufgrund der hohen Belastung nicht mehr richtig funktioniert und die auftretenden Kräfte deshalb direkt auf den Knochen übergehen. Die Überlastungstheorie besagt hingegen, dass durch das Zusammenziehen der Muskeln hohe Biegespannungen auf den Knochen wirken, die bei häufigen Wiederholungen eine Fraktur verursachen. Die meisten Ermüdungsbrüche kommen dadurch zustande, dass Leistungssportler ihre gesunden Knochen langfristig überlasten. Aber auch Grunderkrankungen wie Osteoporose oder Rheumatoide Arthritis, die die Knochen angreifen und porös machen, können die Ursache für eine Fraktur sein. Symptome eines Ermüdungsbruchs In den meisten Fällen sind bei einer Stressfraktur anfangs nur bei Belastung leichte Schmerzen spürbar. Eher selten kommt es auch zu Schwellungen und Überwärmung. Erst später treten die Beschwerden auch im Ruhezustand auf, der Körperteil ist nicht mehr so belastbar. Nur in ganz seltenen Fällen ist bei einer Stressfraktur ein akuter Verlauf zu beobachten, bei dem die Schmerzen unverzüglich auftreten und eine Belastung unmöglich ist. Behandlung eines Ermüdungsbruchs Bei einer frühzeitigen Diagnose des Ermüdungsbruchs genügt es, längere Zeit auf Sport zu verzichten und den betroffenen Körperteil mithilfe von Schienen, Gips oder Gehhilfe ruhigzustellen. Zudem sollte der Patient die Belastungen, die den Ermüdungsbruch verursacht haben, meiden und die Widerstandsfähigkeit des Knochens erhöhen. Das ist zum Beispiel durch Physiotherapie oder durch eine Trainingsumstellung möglich. Handelt es sich um einen schweren Fall, ist eine vollständige Entlastung des Körperteils notwendig – zum Beispiel durch Gehstützen. In seltenen Fällen benötigt der Patient einen Gips, operiert wird nur in Ausnahmefällen. Beispielsweise bei Leistungssportlern wird ein Ermüdungsbruch jedoch häufig operativ behandelt, damit sie das Training schneller wieder aufnehmen können. Wenn es nötig ist, wird Knochengewebe aus dem Beckenkamm verwendet oder die Knochenteile werden mit Nägeln oder Schrauben verbunden. Im Anschluss muss der betroffene Körperteil für einige Wochen ruhiggestellt werden, bis mit der Krankengymnastik begonnen werden kann. Wurde der Bruch durch eine knochenschädigende Grunderkrankung wie Osteoporose oder Rheumatoide Arthritis ausgelöst, muss zusätzlich zur Fraktur auch diese Krankheit behandelt werden.