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Morbus Crohn – Laborwerte
Die Symptome des Morbus Crohn sind recht unspezifisch: Die Betroffenen leiden unter Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit, meistens kommt es auch zu einer Gewichtsabnahme. Der Arzt muss zunächst klären, ob die Durchfälle nicht durch Bakterien wie Salmonellen hervorgerufen werden. Eine Untersuchung des Stuhlgangs steht bei der Labordiagnostik somit an erster Stelle. Entzündungen und Eiweißmangel lassen sich feststellen Sind Erreger als Ursache ausgeschlossen, kann ein Bluttest aufschlussreich sein. Mit diesem lässt sich z.B. eine Entzündung oder ein Eiweißmangel feststellen. Beides würde für Morbus Crohn sprechen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Laborwerte und der Veränderung bei Morbus Crohn: Laborwerte Proben- entnahme Wertänderung bei Morbus Crohn Aussage Blutsenkungs-geschwindigkeit (BSG) Blut erhöht Entzündung vorhanden Leukozyten (weiße Blutkörperchen) Blut erhöht Entzündung vorhanden Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) Blut erniedrigt Blutverlust, zum Beispiel bei blutigen Durchfällen, Blutbildungs-störungen Thrombozyten Blut erhöht Dickdarmbefall C-reaktives Protein (CRP) Blut erhöht Entzündung vorhanden Albumin (Serumeiweiß) Blut erniedrigt Eiweißverlust über Wundflächen im Darm Alpha-1-Antitrypsin Stuhl erhöht Eiweißverlust über Wundflächen im Darm Schillingtest (Resorptions-Vermögen für Vitamin B12) Urin erniedrigt Aufnahmedefizite im Dünndarm Eine Blutuntersuchung ist auch im Laufe der Morbus-Crohn-Therapie wichtig: Die Laborwerte geben Auskunft über den Schweregrad der Entzündung und den Erfolg einer Therapie. Anhand von Laborparametern lassen sich auch Komplikationen erkennen: So ist ein geringer Kalzium-Spiegel im Blut ein Hinweis auf Osteoporose, viele E. Coli Bakterien im Urin deuten auf eine Fistel zwischen Darm und Blase hin. Eine Abgrenzung zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist durch eine Blut-, Stuhl- oder Urinuntersuchung allerdings nicht möglich. Sie führen zu fast identischen Veränderungen der Laborparameter.
Laktoseintoleranz – Ernährungstipps
Vorsicht vor versteckter Laktose In der Lebensmittelindustrie wird Produkten häufig Laktose zugesetzt. Bei vielen Backwaren, Fleisch-, Fischerzeugnissen und Ähnlichem gibt es keine Zutatenliste. Hier müssen Sie beim Kauf nachfragen, ob das Produkt mit oder ohne Laktose hergestellt wurde. Bei verpackten Lebensmitteln sollten Sie die Zutatenliste auf den Gehalt an Milchzucker überprüfen. Bei Medikamenten können Sie sich am besten bei Ihrem Arzt oder Apotheker erkundigen, ob das Präparat laktosefrei ist. Hierdurch lassen sich viele Fehlerquellen vermeiden und die Beschwerden, die durch eine übermäßige Aufnahme von Laktose entstehen, verhindern. Vermeidung von Mangelernährung Wichtig bei der Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) ist es, eine Unterversorgung mit bestimmten Mineralien zu vermeiden. In erster Linie ist hierbei an Kalzium zu denken. Der Körper zieht seine Kalziumreserven größtenteils aus Milch und Milchprodukten. Eine zu geringe Aufnahme kann schlimmstenfalls zu Osteoporose führen. Deshalb sollte der Bedarf an Kalzium bei einer Laktoseintoleranz möglichst über andere Lebensmittel gedeckt werden.Dazu eignen sich in erster Linie kalziumreiche pflanzliche Lebensmittel (Grünkohl, Brokkoli, Fenchel), um den Körper nicht zu übersäuern. Kalziumreiche Mineralwässer (mindestens 150 mg Kalzium/l) und Kalziumangereicherte Fruchtsäfte sind eine weitere Möglichkeit, die Kalziumzufuhr anzuheben. Gegebenenfalls ist nach Rücksprache mit einem Arzt an eine Substitution durch Kalziumpräparate, zum Beispiel im Wachstum, während der Schwangerschaft und der Stillzeit zu denken.
Lebererkrankungen – Symptome
Lebererkrankungen zu erkennen, ist nicht leicht. Denn die Leber verursacht – auch wenn sie bereits geschädigt ist – meist keine oder nur sehr unspezifische Symptome. Zu den unspezifischen Symptomen bei Lebererkrankungen zählen: Müdigkeit und Abgeschlagenheit, eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit, Depressionen, Juckreiz, Gewichtsverlust, erhöhte Blutungsneigung, Muskelschwund, Osteoporose, Gelenkbeschwerden und -entzündungen, hormonelle Störungen (Impotenz, Ausbleiben der Menstruation) Wenn die Leber aufgrund einer Schädigung oder Überlastung nicht mehr genug Gallensäure produzieren kann, führt dies zu einer Störung der Fettverdauung. Dann entstehen Symptome wie Appetitlosigkeit, ein Druck- oder Völlegefühl, Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen. Auch Schmerzen im Oberbauch können vorkommen. Sie können auch die Folge einer Vergrößerung der Leber sein. Typische Symptome bei Lebererkrankungen Neben diesen unspezifischen Symptomen gibt es auch einige Krankheitszeichen, die typisch für Lebererkrankungen sind. Sie treten meist jedoch erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit auf. Charakteristisch für Lebererkrankungen sind Hautveränderungen, sogenannte Leberhautzeichen. Häufig kommt etwa der Spider naevi vor. Das ist eine sternförmige Hautveränderung, die meist am Oberkörper zu beobachten ist. Weitere Symptome, die typisch für Lebererkrankungen im fortgeschrittenen Stadium sind, sind Bauchwasser, eine Vergrößerung der Milz und Gelbsucht. Bei Gelbsucht sind die Haut und die Augen gelb verfärbt. Dazu kommt es, wenn die Leber Bilirubin, das beim Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin entsteht, nicht mehr umwandeln kann. Es lagert sich dann im Körper an und führt zu den Gelbfärbungen. Weitere Symptome bei bestimmten Lebererkrankungen Bei der primär biliären Zirrhose finden sich meist auch Xanthelasmen. Das sind bogenförmig um die Augen auftretende Fettablagerungen. Morbus Wilson führt dagegen zu Kupfereinlagerungen in den Rand der Hornhaut des Auges, sogenannte Kayser-Fleischer-Ringe. Zudem treten bei dieser Erkrankung neurologische Symptome wie Bewegungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten auf.
Gute Vorsätze für 2014
Alle Jahre wieder nehmen wir uns vor: Dieses Mal schaffe ich es, meine guten Vorsätze für das neue Jahr in die Tat umzusetzen. Und alle Jahre wieder klappt es dann doch irgendwie nicht so recht. Wir haben ein paar Tipps, wie es Ihnen im neuen Jahr gelingt, zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder regelmäßig Sport zu treiben. Vorsatz Nr. 1: Rauchstopp Endlich Nichtraucher! Das ist wahrscheinlich einer der häufigsten Vorsätze zum Jahreswechsel. Doch von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufzuhören, ist keine einfache Angelegenheit. Zunächst sollten Sie sich aufschreiben, warum Sie überhaupt aufhören möchten: Wollen Sie Ihre Kondition verbessern? Sind Sie schwanger? Oder möchten Sie Geld sparen? Außerdem sollten Sie sich überlegen, in welchen Situationen Sie zur Zigarette greifen und was Sie in Zukunft stattdessen machen werden. Wenn Sie sich dessen bewusst sind, sind Sie Ihrem Ziel „Nichtraucher“ schon ein großes Stück nähergekommen. Vorsatz Nr. 2: abnehmen Vor allem über die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage legt sich das ein oder andere Gramm mehr auf die Hüfte. Viele nehmen sich deshalb vor, im neuen Jahr etwas besser auf ihre Figur zu achten. Wer gesund abnehmen und sein Gewicht langfristig halten möchte, kommt nicht darum herum, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen und regelmäßig Sport zu treiben. Denn um Körperfett zu verlieren, muss der Körper mehr Kalorien verbrauchen als er zu sich nimmt. Jedoch sollten Sie nicht versuchen, Kalorien durch ungesunde Radikaldiäten einzusparen. Denn gesund abnehmen kann man nur langsam. Vorsatz Nr. 3: gesund ernähren Nicht in jeder zweiten Mittagspause an die Currywurstbude um die Ecke gehen, sondern sich stattdessen öfter gesund ernähren: Ein guter Vorsatz, der gar nicht so schwer in die Tat umzusetzen ist. Probieren Sie statt der Wurstsemmel doch mal ein Körnerbrot mit Quark und Kresse. Oder orientieren Sie sich beim Kochen öfter an der mediterranen oder asiatischen Küche. Mangelnde Zeit ist übrigens keine Ausrede, denn auch naturbelassenes Tiefkühlgemüse ist zum Beispiel erlaubt. Wichtig ist jedoch: Nehmen Sie sich genug Zeit zum Essen und genießen Sie es. Denn nur so merken Sie rechtzeitig, wenn Sie satt sind und überessen sich nicht. Vorsatz Nr. 4: mehr Sport treiben Sie nehmen sich vor, im neuen Jahr öfter Sport zu treiben? Gut, denn Sie tun Ihrem Körper damit einen Gefallen. Durch regelmäßige Bewegung werden Sie nicht nur fitter und nehmen ab, Sie beugen auch Krankheiten vor – zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und Diabetes. Um einen Trainingseffekt zu erzielen, sollten Sie mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Sport treiben.
Schmerz – Schmerzdiagnose bei Demenz
Insbesondere bei Demenz ist es schwer, mögliche Schmerzen Betroffener zu erfassen, da sie weniger als andere Menschen diesen Schmerzen Ausdruck geben können. Man könnte sie diesbezüglich fast als „sprachlose“ Patienten bezeichnen. Wichtig bei dementen Personen ist, dass man aktiv nach möglichen Schmerzen suchen muss. Ziel der Schmerzerfassung bei dementen Patienten ist, diesen trotz ihrer Kommunikationsstörung eine adäquate Schmerzbehandlung zukommen zu lassen und sie nicht im Vergleich zu anderen älteren Menschen schlechter zu behandeln. Spezielle Skalen bei Patienten mit Demenz Bei ihnen können die allgemein gängigen Schmerzerfassungsskalen kaum oder gar nicht genutzt werden. Für Demenz-Kranke wurden spezielle Skalen in Frankreich entwickelt, einmal die ECPA (ECPA = Echelle Comportementale de la Douleur pour Personnes Agées non communicantes) und der so genannte Doloplus®. Übersetzungen ins Deutsche liegen jeweils vor. Verlaufskontrolle bei der Schmerzdiagnose von Dementen Beide Skalen werden von Pflegenden möglichst in Kooperation mit dem behandelnden Arzt ausgefüllt. Sie dienen der Ersterfassung von Schmerzen bei dementen Personen und dann jeweils zur Verlaufskontrolle nach zwei bis drei Tagen. Dabei gelten Verhaltensauffälligkeiten als Hinweis auf Schmerzen. Oftmals passiert es nämlich gerade bei dementen Patienten, dass Verhaltensänderungen als demenzbedingt angesehen werden und nicht als schmerzbedingt interpretiert werden. Angehörige über Vorerkrankung befragen Zusätzlich zur systematischen Verhaltensbeobachtung ist auch über die Angehörigen zu erfragen, ob der Betroffene vor Beginn der Demenz an einer schmerzhaften Erkrankung wie zum Beispiel der Osteoporose gelitten hat und ob er regelmäßig Schmerzmedikamente eingenommen hat.
Altersbeschwerden
Mit zunehmendem Alter laufen bei jedem Menschen Rückbildungsprozesse ab. Ganz verhindern lassen sich diese Veränderungen nicht. Aber übermäßig starke oder vorzeitige Alterserscheinungen können hinausgezögert werden. Erste Altersbeschwerden sollten nicht als Wehwehchen oder Zipperlein abgetan, sondern ernst genommen werden. Etliche sogenannte Zivilisationskrankheiten tragen zum Bild der „Altersschwäche“ bei. Ältere Menschen leiden auch häufig unter chronischen Schmerzen, die eine starke Verschlechterung der Lebensqualität verursachen. Viele Organsysteme verändern sich im Laufe des Lebens Besonders stark verändert sich mit den Jahren das Herz-Kreislauf-System. Beispielsweise verlieren die Blutgefäße an Elastizität und Funktionskraft. Je nach Veranlagung kommt es zu einer mehr oder minder ausgeprägten Arterienverkalkung (Arteriosklerose) – die Gefäße verengen sich oder können sogar verstopfen, Durchblutungsstörungen sind die Folge. Dadurch werden zahlreiche Altersbeschwerden ausgelöst oder verstärkt. Zudem kommt es im Alter häufig zu Hirnleistungsstörungen. Diese wiederum können zu Konzentrationsstörungen, Ohrensausen, Schwindel, Kopfschmerzen oder anderen Symptomen führen. Durch unsere bewegungsarme und sitzende Lebensweise sind viele Menschen im Alter muskulär schlecht ausgestattet. Dies erhöht zusammen mit anderen Faktoren die Gefahr für Stürze und Hilfsbedürftigkeit. Die weitverbreitete Osteoporose ist ein weiterer Grund für Gesundheitsprobleme im Alter. Knochenschmerzen und Brüche könnten jedoch bei rechtzeitiger Vorbeugung erheblich verringert werden. Vorsorge und frühzeitige Therapie zahlen sich später aus Bei der Therapie von Altersbeschwerden ist einiges zu beachten: Wunder können nicht vollbracht werden. Trotzdem sind eine Vielzahl unseriöser Produkte auf dem Markt, die Ihnen eine Problemlösung in wenigen Wochen vorgaukeln. Beugen Sie lieber rechtzeitig vor, um länger fit zu bleiben. Auch bei beginnenden Alterserkrankungen können Sie einiges tun. Mit allgemeinen Anti-Aging-Maßnahmen wie viel Bewegung, Gehirnjogging und einer gesunden Ernährung können Sie Ihre Lebensqualität steigern. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt die bei Ihnen bestehenden Risiken aufzeigen und arbeiten Sie daran mit, diese konsequent zu verringern. Dazu gehören auch die Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen und Check-Ups in der Hausarztpraxis.
Gicht – Akuter Gichtanfall
Beim akuten Gichtanfall gibt der Arzt Medikamente, die schnell und effektiv die Schmerzen lindern und die Entzündung hemmen. Der Harnsäurespiegel spielt in diesem Moment keine entscheidende Rolle, weil er bei Patienten mit einem Gichtanfall sogar manchmal normal ist. Umgekehrt bekommen längst nicht alle Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten eine Gicht (medizinisch: Arthritis urica oder Urikopathie). Deshalb richtet sich die weitere Therapie auch nicht ausschließlich nach dem Harnsäurewert. Vielmehr interessiert den Arzt, ob sich der Anfall wiederholt, ob sich die Gicht außer an dem einen Gelenk noch an anderen Körperstellen zeigt und welche zusätzlichen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, oder starker Alkoholkonsum vorliegen. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): ohne Kortison gegen Schmerz und Entzündung Medikamente aus dieser Gruppe werden auch als kortisonfreie Entzündungshemmer bezeichnet. Oft werden Indometacin oder Diclofenac eingesetzt. Sie wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Vorsicht: Nehmen Sie diese Medikamente nicht über einen längeren Zeitraum in hohen Dosen ein! Sie können die Magen- und Darmschleimhaut schädigen und zu Geschwüren und Blutungen führen. Colchicin: das klassische Gichtmittel Colchicin, das Gift der Herbstzeitlosen, gilt als klassisches Gichtmittel. Als Medikament wird es in sehr geringen Mengen gegeben. Wegen seiner starken Nebenwirkungen wie starkem Durchfall bei höherer Dosierung wird es heute mehr und mehr von Medikamenten aus der Gruppe der kortisonfreien Entzündungshemmer ersetzt. Es gibt allerdings Gicht-Patienten, bei denen ausschließlich Colchicin die Schmerzen lindert. Keine Angst vor Kortison Auch Kortison kann die Entzündung sehr effektiv bremsen. Es wird aber nur bei sehr schweren Gichtanfällen und auch dann nur wenige Tage gegeben. Manchmal spritzt der Arzt Kortison auch direkt in das entzündete Gelenk. Vor den gefürchteten Nebenwirkungen einer Kortison-Langzeittherapie wie Diabetes mellitus oder Osteoporose müssen Sie bei einer kurzzeitigen Kortison-Gabe keine Angst haben. Canakinumab bei Gichtanfällen Canakinumab, ein monoklonaler Antikörper, wurde 2013 zur Therapie eines Gichtanfalls zugelassen. Der Wirkstoff wird vor allem bei einem akuten Gichtarthritis-Anfall eingesetzt, wenn die herkömmlichen Mittel nicht anschlagen. Canakinumab wird als subkutane Injektion verabreicht, das heißt unter der Haut gespritzt. Seine Wirkungsweise beruht auf der Hemmung von Entzündungsmediatoren – also körpereigenen Stoffen, die eine Entzündungsreaktion einleiten –  wie dem Interleukin-1 beta. Als unerwünschte Nebenwirkungen sind vor allem Infektionen der oberen Atemwege zu nennen.
Ernährung/Alter – Vitamine: Aufgaben
Auch im Alter ist eine vitaminreiche Ernährung wichtig. Senioren brauchen zum Beispiel Folsäure so dringend wie junge Frauen. Eine Unterversorgung mit B-Vitaminen gilt als Risikofaktor für Altersblindheit, Arteriosklerose und Herzinfarkt. Weitere unentbehrliche Vitamine sind zum Beispiel: Vitamin A: Es ist für das Sehen und für den Stoffwechsel verschiedener Gewebe (etwa der Schleimhäute und Knorpelgewebe) wichtig. Enthalten ist Vitamin A beispielsweise in Leber, Möhren, Butter, Eigelb, Milch, Spinat und Grünkohl. Vitamin C: Es ist zum Beispiel für das Immunsystem und für Reparaturmechanismen der Zellen notwendig. Vitamin C steckt unter anderem in Sojabohnen, Obst und Gemüse (zum Beispiel in Kiwi, Hagebutte, Sanddorn, Kohl, Kartoffeln und Paprika). Vitamin D: Es ist für gesunde Knochen, Nerven, Muskeln und das Immunsystem wichtig. Vitamin D ist in Fisch, Innereien, Champignons, Milch, Käse, Butter und Eigelb enthalten. Vitamin D wird aus Vorstufen, die mit der Nahrung aufgenommen werden, durch Einstrahlung der Sonne in der Haut gebildet. Dann wird es zuerst in der Leber und danach in der Niere in die aktive Form umgewandelt. Ein häufiges Problem von Senioren ist, dass sie wegen Gebrechlichkeit, Behinderung oder Bettlägerigkeit nicht mehr ausreichend nach draußen an die Sonne kommen. So kann Vitamin D nicht gebildet werden. Da Vitamin D aber für die Knochenfunktion notwendig ist, kommt es bei einem Mangel zu Osteoporose und die Gefahr von Knochenbrüchen steigt. Auch wenn im Alter die Nierenfunktion gestört ist, kann die aktive Form des Vitamin D nicht in ausreichender Menge hergestellt werden. Insbesondere für Senioren ist es sinnvoll, den Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmen zu lassen. Falls er zu niedrig ist, können sie Vitamin D als Öl oder in Form von Kapseln zusätzlich zuführen. Vitamin E: Es ist, wie Vitamin C auch, an Reparaturmechanismen der Zellen beteiligt und schützt so den Organismus. Vitamin E ist ein Gemisch aus mehreren Substanzen und in seiner wertvollen natürlichen Form zum Beispiel in Nüssen, Pflanzenölen, Ölsaaten und Eigelb enthalten.Durch lange Lagerung und Erhitzen von Nahrungsmitteln nimmt deren Vitamingehalt ab. Außerdem können wasserlösliche Vitamine  – die der Gruppen B und C – nicht gespeichert werden. Sie sollten also darauf achten, dass Sie Obst und Gemüse frisch kaufen. In Tiefkühlgemüse wie Spinat sind häufig mehr Vitamine enthalten als in Gemüse, das lange Transportwege hinter sich hat. Beim Kochen ist kurzes Dünsten eine günstige Zubereitungsart. Verwenden Sie das Kochwasser weiter für Soßen. Es enthält wertvolle Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.
Vitalstoffe – Schwangerschaft/Stillzeit
Schwangerschaft und Stillzeit sind Phasen, in denen eine gesunde Ernährung und verantwortungsvolle Lebensweise der Frau enorm wichtig sind. Denn auch die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes hängt davon ab. Während dieser Zeit besteht ein erhöhter Bedarf an lebenswichtigen Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und essentiellen Fettsäuren. Beispielsweise steigt der Vitaminbedarf während der Schwangerschaft um 30 Prozent, während der Stillzeit um 50 Prozent. Da viele Frauen im gebärfähigen Alter latente Mängel an einigen Vitalstoffen aufweisen, sollten Sie bereits bei der Schwangerschaftsplanung auf eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen achten. Folgende Vitalstoffe sind während der Schwangerschaft und Stillzeit von besonderer Bedeutung:Folsäure:Folsäure spielt insbesondere für die Bildung der roten Blutkörperchen und die Vorbeugung von Missbildungen des Kindes eine Rolle. Bei Folsäuremangel treten vor allem Missbildungen des Wirbelkanals und des Gehirns, sogenannte Neuralrohrdefekte (zum Beispiel offener Rücken) auf. Mittlerweile ist bewiesen, dass eine rechtzeitige Einnahme von Folsäure dieses Risiko um bis zu 80 Prozent senken kann. Es empfiehlt sich, Folsäure schon dann einzunehmen, wenn die Schwangerschaft noch in Planung ist. Jod:Deutschland zählt zu den Jodmangelgebieten. Die durchschnittliche tägliche Jodzufuhr beträgt nur ein Drittel der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Jodmangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko einer Kropfbildung sowie körperlicher und geistiger Entwicklungsstörungen beim Neugeborenen. Eisen:Eisen wird für die Bildung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und für die Wirkung zahlreicher Enzyme benötigt und ist daher für eine ungestörte Schwangerschaft essentiell. Während der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisenbedarf, zusätzliche Verluste entstehen bei der Geburt und während der Stillzeit. Kalzium und Vitamin D: Eine ausreichende Kalziumversorgung sichert das regelrechte Knochenwachstum des Kindes und wirkt einer mütterlichen Osteoporose entgegen. Kalzium senkt auch das Risiko für eine schwangerschaftsbedingte Blutdruckerhöhung und Präeklampsie (eine Form der Schwangerschaftsgestose). Magnesium:Magnesium schützt vor vorzeitiger Wehentätigkeit, Wadenkrämpfen, Verstopfung und Übelkeit, da es entspannend auf die glatte Muskulatur wirkt.Weiterhin scheint Zink wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes zu sein. Auch die natürlicherweise in Muttermilch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind offenbar für die geistige Entwicklung von Bedeutung.Sorgen Sie also für eine ausreichende Vitalstoffzufuhr bei Kinderwunsch, während Schwangerschaft und Stillzeit.
Vitalstoffe – Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist die Funktion des Darms eingeschränkt. Daher ist eine Mangelversorgung mit Mikronährstoffen relativ häufig.