Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Goolge+ Profil
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Suchergebnisse

69 Ergebnisse gefunden, Seite 7 von 7

Pflege bei Inkontinenz
Die Pflege von inkontinenten Menschen ist nicht einfach – sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für den Pflegenden. Denn die Darm- und Harnblasenentleerung sind sehr intime Bereiche des alltäglichen Lebens. Wie man die Situation für beide Seiten so angenehm wie möglich gestaltet, was die Pflege erleichtern kann und warum Hautpflege bei Inkontinenz so wichtig ist. Hilfe anzunehmen beziehungsweise Hilfe zu leisten, kann für beide Seiten unangenehm sein. Umso wichtiger ist es, offen über das Thema zu sprechen und mit gegenseitigem Einfühlungsvermögen und Taktgefühl vorzugehen. Besonders schwierig kann es werden, wenn die Inkontinenz zusätzlich zu einer Demenz auftritt. Hier müssen die Pflegenden häufig sehr viel Geduld aufbringen. Einfache Maßnahmen, Therapie, Hilfsmittel Pflegebedürftigen, die unter Inkontinenz leiden, aber sonst noch recht mobil sind, können oft schon einfache Maßnahmen helfen: Wenn der Weg zur Toilette nicht zu lang ist, beziehungsweise ein Toilettenstuhl im Zimmer steht, können Malheure vermieden werden. Wichtig ist dabei auch, dass die Kleidung des Pflegebedürftigen sich einfach und schnell öffnen lässt. Können solche einfachen Maßnahmen und die angewandte Therapie nichts gegen die Inkontinenz ausrichten, müssen Hilfsmittel eingesetzt werden. Beim Einsatz von Hilfsmitteln sollte darauf geachtet werden, dass das für den Betroffenen am besten geeignete ausgewählt wird. Nicht nur die Art des Hilfsmittels ist hier entscheidend, sondern beispielsweise auch Größe und Passform. Hautpflege bei Inkontinenz – sorgfältig und mit den richtigen Pflegemitteln Um Irritationen und Schäden zu vermeiden, bedarf die Haut von inkontinenten Menschen einer sehr sorgfältigen Pflege – besonders wenn Hilfsmittel wie beispielsweise Windelhosen zum Einsatz kommen. Ständiger Kontakt mit Feuchtigkeit und eventuell ungeeignete Produkte beim Waschen können die natürliche Schutzbarriere der Haut stören und zu Hauterkrankungen führen. Die betroffenen Hautstellen sollten mehrmals täglich mit klarem Wasser gewaschen und schonend abgetrocknet werden. Bei Verschmutzungen reinigen ph-neutrale Waschlotionen, spezielle Öle oder Pflegeschaum die Haut sanft und schonend. Wenn Zusätze zur Reinigung verwendet werden, ist es wichtig, die Haut danach mit klarem Wasser abzuspülen. Werden Cremes eingesetzt, sollten es sogenannte Wasser-in-Öl-Emulsionen sein. Abdeckende und zu stark fettige Salben und Cremes können dafür sorgen, dass das Hilfsmittel nicht mehr so viel Flüssigkeit aufsaugen kann.
Autogenes Training
Das autogene Training wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Johannes Heinrich Schultz, einem Berliner Arzt und Psychotherapeuten, entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der durch die eigene Vorstellungskraft und Konzentration eine intensive Entspannung des Körpers hervorgerufen wird. Schultz selbst sprach auch von der „konzentrativen Selbstentspannung“. Das autogene Training ähnelt zum Beispiel der Meditation, bestimmten Yogaübungen oder der Selbsthypnose. Wann das autogene Training angewandt wird Zum Einsatz kommt die Entspannungsmethode zum Beispiel bei folgenden gesundheitlichen Störungen: Ängste, Schlaflosigkeit, psychische Belastungen, Kopfschmerzen und Migräne, chronische Schmerzen, Magen- und Darmstörungen, Bluthochdruck, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Sucht, depressive Verstimmungen, Wechseljahresbeschwerden, Konzentrationsstörungen Autogenes Training kann auch helfen, schwierige Situationen leichter zu bewältigen oder nach einer Stresssituation wieder zu entspannen. Was das autogene Training bewirkt Autogenes Training wirkt auf das vegetative Nervensystem, das lebenswichtige Funktionen wie den Herzschlag, die Verdauung, die Atmung und den Blutdruck steuert. Die Entspannungsmethode soll zum Beispiel Ängste abbauen, die Muskeln lockern, Schmerzen lindern und die Leistungsfähigkeit steigern. Wie das autogene Training erlernt wird Es reicht, wenn Sie die sechs Grundübungen des autogenen Trainings beherrschen: die Schwereübung (Entspannung der Muskeln), die Wärmeübung (Durchblutung der Arme und Beine), die Atemübung (Wahrnehmung der Atmung), die Herzübung (Wahrnehmung des Herzschlags), die Sonnengeflechtsübung (Wärmeempfindung im Bauch- und Unterleibsbereich), die Stirnkühleübung (Kühle im Stirnbereich) Diese Übungen, bei denen man sich in Gedanken bestimmte Formeln wie „Meine Atmung wird ruhig und gleichmäßig“ vorsagt, sollten von einem erfahrenen Therapeuten erlernt werden. So lassen sich Fehler vermeiden, durch die sich die vorhandenen Symptome sogar verschlimmern können. Wichtig ist, die Übungen regelmäßig zu wiederholen und zu trainieren. Umso schneller lässt sich später der Zustand tiefer Entspannung erreichen. Für wen autogenes Training geeignet ist Grundsätzlich ist autogenes Training sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet. Ungeeignet ist diese Entspannungsmethode jedoch für Menschen mit einer akuten Psychose, depressiven Psychosen oder Schizophrenie sowie Menschen mit Demenz.
Sonnenallergie – Mallorca-Akne/Formen
Der Begriff „Sonnenallergie" wird nicht einheitlich verwendet: Unterschiedliche Hautreaktionen, die im Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung stehen, werden darunter zusammengefasst: die polymorphe Lichtdermatose, die Mallorca-Akne, die photoallergische Reaktion, die phototoxische Reaktion Polymorphe Lichtdermatose Die polymorphe Lichtdermatose (PLD) ist die häufigste Form der durch Licht hervorgerufenen Hauterkrankungen. Sie tritt meist bei jungen Erwachsenen oder Kindern zum ersten Mal auf – vorwiegend bei Frauen (Verhältnis 9:1). Zu Beginn der Sommersaison entsteht der Ausschlag bevorzugt an Hals und Dekolleté, seltener an Armen, Handrücken, Beinen oder Gesicht. Bei Kindern ist sie im Gesicht am häufigsten. Mallorca-Akne (Acne aestivalis) Die Mallorca-Akne ist eine besondere Form der polymorphen Lichtdermatose. Es besteht eine genetische Prädisposition, also eine genetisch bedingte Veranlagung. Bei der Mallorca-Akne kommt es durch die UV-Strahlung zu einer Reaktion der Haarfollikel mit typischer Knötchenbildung. Für die Entwicklung dieser Form der Lichtdermatose ist die Anwendung von Sonnenschutzmitteln nicht ausschlaggebend. Photoallergische Reaktionen Photoallergische Reaktionen werden durch bestimmte Stoffe zusammen mit Sonnenlicht ausgelöst. Dabei verbindet sich unter Sonneneinstrahlung ein Stoff mit einem körpereigenen Eiweißkörper und bildet so erst das Allergen. Es handelt sich um einen immunologischen Prozess, wie er für eine Allergie typisch ist. Nicht jeder, sondern nur Menschen mit einer bestimmten allergischen Bereitschaft reagieren so. Diese Auslöser können Inhaltsstoffe von Kosmetika (zum Beispiel Konservierungsmittel, Duftstoffe und auch chemische Lichtschutzfilter) oder Medikamente (zum Beispiel bestimmte Antibiotika, entzündungshemmende Mittel, Entwässerungsmittel oder Psychopharmaka) sein. Phototoxische Reaktionen Eine phototoxische Reaktion wird durch bestimmte phototoxische (photo = Licht, toxisch = giftig) Substanzen und Sonnenlicht (vor allem UV-A-Strahlung) ausgelöst. Diese Stoffe verändern sich unter der UV-Bestrahlung und bilden toxische Produkte, die dann eine entzündliche Hautreaktion auslösen. Eine immunologische Reaktion liegt nicht vor. Diese Substanzen können Medikamente (zum Beispiel bestimmte Antibiotika, Entzündungshemmer, blutdruck- und blutfettsenkende Mittel sowie pflanzliche Arzneimittel) oder der Hautkontakt mit bestimmten Pflanzen (zum Beispiel Riesen-Bärenklau, Wiesengräser, Schierlingskraut, Sellerie oder Feigenbaum) sein. Die phototoxische Reaktion ist keine Allergie, sie kann bei jedem auftreten.
Blutkrankheiten – Großes Blutbild
Das große Blutbild besteht aus einem kleinen Blutbild und einem Differenzialblutbild. Bei einem Differenzialblutbild werden die Leukozyten, also die weißen Blutzellen in Untergruppen und Reifungsstufen unterteilt. Leukozyten sind ein Bestandteil des Immunsystems. Normalwerte eines Differenzialblutbilds für Erwachsene Die Leukozyten lassen sich in folgende Untergruppen unterteilen: stabkernige neutrophile Granulozyten, segmentkernige neutrophile Granulozyten, eosinophile Granulozyten, basophile Granulozyten, Monozyten, Lymphozyten Leukozyten-Untergruppe Normalwert stabkernige neutrophile Granulozyten 150-400/µl (3-5 %) segmentkernige neutrophile Granulozyten 3.000-5.800/µl (50-70 %) eosinophile Granulozyten 50-250/µl (1-4 %) basophile Granulozyten 15-50/µl (0-1 %) Monozyten 285-500/µl (3-7 %) Lymphozyten 1.500-3.000/µl (25-45 %) Für Kinder und Säuglinge gelten andere Werte. Neutrophile Granulozyten – zu niedrige oder zu hohe Werte Ergibt das Differenzialblutbild zu niedrige Werte der neutrophilen Granulozyten, könnte das für Virusinfekten, Tumoren oder einen Folsäure- oder Vitamin-B12-Mangel sprechen. Eine Erhöhung der neutrophilen Granulozyten, auch als Neutrophilie bezeichnet, kann zum Beispiel auf akute oder chronische Entzündungen, Verbrennungen, Vergiftungen, Autoimmunerkrankungen oder metastasierenden Krebs hindeuten. Eosinophile Granulozyten – zu niedrige oder zu hohe Werte Sind die Werte der eosinophilen Granulozyten zu niedrig, könnte das zum Beispiel für eine Blutvergiftung sprechen. Aber auch bei schwerer körperlicher Anstrengung, Stress oder einer Behandlung mit Kortison können die Werte sinken. Eine Erhöhung der eosinophilen Granulozyten (Eosinophilie) können zum Beispiel Wurmerkrankungen, Allergien, bestimmte Autoimmunerkrankungen, bestimmte Hauterkrankungen, aber auch bestimmte Medikamente verursachen. Basophile Granulozyten – zu niedrige oder zu hohe Werte Bei zu niedrigen Werten der basophilen Granulozyten könnten bestimmte akute Infektionskrankheiten vorliegen. Erhöhte Werte (Basophilie) können zum Beispiel für Allergien, eine Erkrankung der blutbildenden Zellen im Knochenmark (Polycythaemia vera) oder eine chronisch myeloische Leukämie sprechen. Zu niedrige oder zu hohe Lymphozyten-Werte Zu niedrige Lymphozyten-Werte könnten zum Beispiel auf eine HIV-Infektion, entzündliche Darmerkrankungen, rheumatische Erkrankungen oder das Cushing-Syndrom hindeuten. Zu viele Lymphozyten (Lymphozytose) können beispielsweise ein Anzeichen für bakterielle Infektionen, Virusinfektionen, akute oder chronische lymphatische Leukämie oder eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) sein. Zu niedrige oder zu hohe Monozyten-Werte Sind die Monozyten-Werte zu niedrig, kann das auf eine Schädigung des blutbildenden Knochenmarks hindeuten. Erhöhte Monozyten-Werte können zum Beispiel für bakterielle Infekte wie Syphilis oder Tuberkulose, virale Infekte wie Windpocken, Masern oder Mumps oder parasitäre Infekte wie Malaria oder Leishmaniose sprechen. Wird das Differenzialblutbild manuell erstellt (auch Blutausstrich genannt), also durch einen ausgebildeten Fachmann ausgezählt, lässt sich zusätzlich die Morphologie, also das Aussehen, der Blutzellen beurteilen. Das lässt weitere Rückschlüsse zu: Beispielsweise fallen auf diese Weise Sézary-Zellen auf, die bei einer Form des T-Zelllymphoms auftreten.
FSME/Borreliose – Symptome Borreliose
Die Lyme-Borreliose ist eine Krankheit, die sich an unterschiedlichen Organen bemerkbar machen kann – insbesondere an der Haut, den Gelenken, am Nervensystem und Herzen. Die frühe Borreliose-Phase ist gekennzeichnet durch eine Rötung, die sich ringförmig um die Bissstelle ausbreitet und scharf umgrenzt ist – die sogenannte Wanderröte (Erythema chronicum migrans). Das Erythema migrans tritt einige Tage bis Wochen nach dem Zeckenbiss auf und kann begleitet sein von unspezifischen Beschwerden wie Fieber, Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Lymphknotenschwellungen.Wichtig: Die Erscheinung der Wanderröte muss nicht unbedingt in der Nähe des Zeckenstichs auftreten sondern kann auch an einer anderen Stelle des Körpers auftauchen. Wer diese typische Hautveränderung nach einem Zeckenstich feststellt, muss unbedingt einen Arzt aufsuchen. Später kommen starke Schmerzen hinzu Das Erythema migrans ist ein Frühsymptom einer Borreliose und sollte deshalb sofort mit einem Antibiotikum behandelt werden. Hinzu kommt, dass die Borreliose-Therapie in der Frühphase am erfolgreichsten ist. Wird das Erythema migrans nicht behandelt, kann es Monate nach der Borreliose-Infektion zu einer schmerzhaften Entzündung der peripheren Nerven, der Nervenwurzeln und Gehirnnerven, insbesondere der Gesichtsnerven kommen. Diese Symptome werden als Bannwarth-Syndrom oder Neuroborreliose bezeichnet. Gesichtslähmungen sind charakteristisch Typisch sind brennende Schmerzen vor allem in der Gegend des Erythema migrans und oft auch Lähmungen, besonders Gesichtslähmungen (Fazialisparese). Bei 60 Prozent der Betroffenen leidet auch der Tastsinn. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können sich in einer späten Borreliose-Phase starke Gelenkbeschwerden (Lyme-Arthritis) anschließen. Allerdings kann die charakteristische Phaseneinteilung völlig fehlen. Es ist möglich, dass sich die Borreliose mit einer Gelenkentzündung, typischerweise am Kniegelenk, erstmals bemerkbar macht und das Erythema migrans oder die Neuroborreliose ausbleiben. In sehr seltenen Fällen ist im Frühstadium das Herz betroffen. Ein gutartiger Hauttumor, das Borrelien-Lymphozytom, kommt nur in Ausnahmefällen vor. In der Spätphase sind Gelenke und Haut betroffen In der späten Phase spielt sich die Borreliose hauptsächlich an den Gelenken ab. Es kommt zur Lyme-Arthritis, einer Gelenkentzündung: Am häufigsten ist das Kniegelenk betroffen, aber auch Sprunggelenk und Ellenbogengelenk können sich entzünden. Etwas seltener tritt die Arthritis an Finger-, Zehen-, Handwurzel- und Kiefergelenk auf.Oft wird die Haut dünn wie ZigarettenpapierTypisch für das Spätstadium ist außerdem eine besondere Hautentzündung, die sich Acrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer nennt: Bei dieser Hauterkrankung bildet sich die Haut zurück, sie wird so dünn wie Zigarettenpapier und färbt sich violett. Die Hautveränderungen treten vor allem an den Fingern, Händen, Füßen, Zehen, der Nase und am Kinn auf sowie an Ellenbogen und Knie, wo sie oft mit starken Schmerzen einhergehen. In sehr seltenen Fällen ist in der Spätphase eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks (Enzephalomyelitis) möglich, die zu bleibenden Schäden wie Lähmungen führen kann.
Vitalstoffe – Haut, Haare, Nägel
Zu einer schönen Haut, kräftigem Haar und festen Nägeln können Sie selbst viel beitragen: Ausreichender Lichtschutz, regelmäßige Hautpflege und der Verzicht auf Nikotin helfen der Haut, länger schön zu bleiben. Doch auch die richtige Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen ist wichtig. Beispielsweise haben australische, griechische und schwedische Forscher herausgefunden, dass Menschen, die häufig Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte und fettarme Milchprodukte essen, weniger Falten haben. Besonders wirksam gegen Falten scheinen demnach die Nahrungsinhaltsstoffe Kalzium, Zink, Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen zu sein. Grundsätzlich sollten Sie aber alle Vitalstoffe in ausreichender Menge zu sich nehmen, die Haut, Haare und Nägel für ihren Stoffwechsel brauchen:Vitamin A:Vitamin A (Retinol) ist für die normale Entwicklung von Gewebe und insbesondere für die Zellerneuerung der Haut wichtig. Es glättet die Haut und beugt Austrocknung und Abschuppung vor. Außerdem sorgt es für kräftige Haare und Fingernägel. Vitamin A gehört zur Gruppe der so genannten Antioxidantien, da es schädigende freie Radikale im Körper neutralisieren kann. Vitamin A ist häufig in Hautcremes enthalten. Auch Betacarotin kann eingesetzt werden. Es ist eine Vitaminvorstufe und wird im Darm zu Vitamin A umgewandelt. Es unterstützt beispielsweise den hauteigenen Sonnenschutz.Vitamin E:Vitamin E schützt unseren Körper – ebenso wie Vitamin A – vor dem Angriff der so genannten freien Radikale, die durch Rauchen, Alkohol und UV-Strahlen entstehen. Diese aggressiven Substanzen sind mitverantwortlich dafür, dass Zellen altern und sich Falten bilden. Vitamin E spendet der Haut Feuchtigkeit, macht sie glatt und geschmeidig und sorgt für eine ausreichende Durchblutung. Daneben hat es eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Vitamin E ist deshalb in vielen Kosmetika enthalten.Vitamin B-Komplex:B-Vitamine sind wasserlöslich. Da der Körper sie nicht speichern kann, müssen sie täglich neu aufgenommen werden. Vor allem Panthenol und Biotin sind für Haare und Haut wichtig. Das Provitamin B5 (Panthenol) bindet Feuchtigkeit, glättet und beruhigt die Haut, wirkt entzündungshemmend und fördert die Regeneration. Außerdem unterstützt es das Haarwachstum. Biotin (Vitamin H) gilt als das Schönheitsvitamin schlechthin für Haare, Haut und Fingernägel. Es wird daher auch häufig zur Behandlung von Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder schuppenden Hauterkrankungen eingesetzt.Vitamin C:Vitamin C hält das Bindegewebe elastisch und straff, regt das Haarwachstum an und reguliert die Pigmentbildung. Weil es am Aufbau der kollagenen Fasern beteiligt ist, hilft es dem Bindegewebe, Feuchtigkeit zu speichern. Daneben stärkt es das Immunsystem.Zink:Zink ist wichtig für die reguläre Schichtung der Haut, für die Wundheilung und den Aufbau des Haarkeratins. Zinkmangel führt daher zu schuppenden, entzündlichen Hautveränderungen und Haarausfall. Auch leichte Akneformen sprechen gut auf die Behandlung mit Zink an. Äußerlich wird Zink vor allem in der Wundversorgung eingesetzt.Eisen:Eisenmangel verursacht häufig Haarausfall. Außerdem erscheint die Haut fahl und blass, die Nägel werden brüchig.Phytoöstrogene:Pflanzliche Östrogene wie die Isoflavone aus Soja und Rotklee haben schwache östrogenartige Wirkung und können die Hautalterung positiv beeinflussen.Kieselerde:Die in Kieselerde enthaltene Kieselsäure unterstützt das Feuchtigkeitsbindungsvermögen der Haut. Sie gilt als wichtige Gerüstsubstanz für Haut, Nägel, Zähne, Knochen und Bindegewebe.
Neurodermitis – Symptome, Behandlung und mehr
Bei Neurodermitis sind typischerweise Ellenbeugen, Kniekehlen, Nacken, Hals und Gesicht von den Ekzemen betroffen, die sogenannten Prädilektionsstellen. Ekzeme sind nicht ansteckende, entzündlich gerötete Hautstellen, die schuppen, aber auch nässen können. Je nach Alter unterscheiden sich die Stellen, an denen die Ekzeme in den meisten Fällen auftreten. Es können aber immer auch andere Körperstellen betroffen sein. Dabei wechseln sich beschwerdefreie Zeiträume mit akuten Krankheitsschüben ab. Unterschiedliche Erscheinungsbilder Es gibt individuell sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder der Krankheit. So können die Hautveränderungen auch knötchenförmig oder münzförmig auftreten. Die meisten Patienten leiden unter einer eher leichten Form: Unter Umständen haben sie neben trockener Haut nur kleine Ekzeme wie Einrisse an Hand- und Fußflächen oder offene Stellen an den Mundwinkeln. Es gibt aber auch schwere Verläufe bis hin zum Befall der gesamten Körperoberfläche. Häufig wird eine Neurodermitis-Erkrankung kompliziert durch Infektionen, die die angegriffene Haut zusätzlich belasten. In Folge der offenen Hautstellen und begünstigt durch das Kratzen können sich Bakterien, Viren und Pilze leicht ansiedeln. Symptome verändern sich je nach Alter Im Säuglingsalter beobachtet man stark juckende Ekzeme mit Bläschen. Wenn sie aufgekratzt werden, kommt es zu nässenden, entzündeten Hautstellen. Dabei sind eher Wangen und der behaarte Kopf, aber auch Unterarme und Unterschenkel häufig betroffen. Wenn die nässenden Stellen trocknen, bildet sich ein weißlich-gelber Schorf. Das Bild erinnert an getrocknete Milch. Man bezeichnet Neurodermitis im Säuglingsalter deshalb auch als „Milchschorf“. Manchmal bleibt die Erkrankung auf das Säuglingsalter beschränkt und tritt danach nie wieder auf. In vielen Fällen stellt es aber die Erstmanifestation von Neurodermitis dar. Zu unterscheiden ist der „Milchschorf“ vom „Kopfgneis“ (seborrhoisches Ekzem). Diese beiden Hauterkrankungen werden oft verwechselt oder nicht richtig voneinander abgegrenzt. Kopfgneis entsteht durch die Überproduktion von Hautfett (Seborrhoe) und tritt bei Babys schon ab der ersten Woche auf. Im Gegensatz zur Neurodermitis wird er niemals chronisch, macht kaum Juckreiz und birgt keine Veranlagung zu allergischer Reaktion. Er zeigt sich als talgige, weißlich-gelbe bis bräunliche Schuppenschicht an der Kopfhaut. Im Kleinkindalter bis hin zum Jugendalter findet man entzündliche Rötungen oder Papeln (kleine Knötchen), aufgekratzte Hautstellen und Verkrustungen am ganzen Körper verteilt. Der juckende Hautausschlag breitet sich jedoch insbesondere an Ellenbeugen, Kniekehlen, Handgelenken, Fuß- und Handrücken oder im Nacken aus. Haut und Haare sind sehr trocken, stellenweise schuppt sich die Haut. Durch das häufige Kratzen verdickt und vergröbert sich die Haut. Experten bezeichnen dieses Phänomen als Lichenifikation. Unabhängig vom Alter klagen alle Betroffenen über starken Juckreiz. Komplikationen entstehen, wenn die aufgekratzten Stellen von Keimen besiedelt werden und sich entzünden. Bis zum Erwachsenenalter kann sich die Krankheit schubweise verschlimmern, aber auch nachlassen: Rund Dreiviertel der betroffenen Kinder sind nach der Pubertät beschwerdefrei. Im Erwachsenenalter gleichen die Beschwerden denen bei Kindern und Jugendlichen. Zusätzlich sind meist die Ohren, der Hals und das Gesicht – vor allem um die Augen – betroffen. Weitere Symptome sind: Ausfall der seitlichen Augenbrauen, doppelte Unterlidfalte, eingerissene Mundwinkel, trockene Lippen, Schrunden am Ohrläppchenansatz, vertiefte Furchungen der Haut (vor allem an der Hand), verminderte Schweißbildung, Neigung zu Kopfschuppen und Schuppung im Gesicht sowie im Bereich der oberen Körperhälfte, Hornhautverformungen und Linsentrübung. Manche Erwachsene sind vom Kindesalter an betroffen, bei anderen erfolgt die Ersterkrankung erst nach dem 20. Lebensjahr. In beiden Fällen lassen die Symptome häufig mit zunehmendem Alter nach oder sie verschwinden ganz.
Schuppenflechte – Medikamente/Tabletten
Reicht bei Patienten mit Psoriasis die äußerliche Therapie mit Salben, Cremes, Bestrahlung und Bädern nicht mehr aus oder kommen Gelenkbeschwerden (Psoriasis-Arthritis) hinzu, kann eine innerliche, medikamentöse Behandlung nötig werden. Für die systemische Therapie der Schuppenflechte eignen sich je nach Schweregrad und Rückfallhäufigkeit unterschiedliche Medikamente. Dabei hat das Verständnis der Entstehung der Erkrankung in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gebracht: Sogenannte Biologika oder Biologics setzen direkt bei der Ursache der Hauterkrankung an, indem sie übereifrige Zellen des Immunsystems hemmen. Wirkstoffe zur medikamentösen Therapie Es gibt verschiedene Wirkstoffe gegen Schuppenflechte zur innerlichen Anwendung: Retinoide (Acitretin) Systemische Retinoide (Vitamin-A-Säure-Abkömmlinge) kommen seit den 1970er Jahren in der Psoriasis-Therapie zum Einsatz. Den Wirkstoff Acitretin gibt es als Kapsel zum Einnehmen. Im Vergleich zu anderen systemisch wirksamen Medikamenten haben Retinoide deutliche Schwächen: Nur wenige Patienten werden allein dadurch annähernd beschwerdefrei. Meist wird das Mittel daher in Verbindung mit einer Lichttherapie verordnet. Trockene Haut, rissige Lippen, Nasenbluten und Haarausfall sind häufige Nebenwirkungen von Acitretin. Außerdem kann der Wirkstoff Leber und Nieren stark belasten. Frauen, die schwanger werden möchten, dürfen Retinoide nicht einnehmen, da sonst Schäden für das Kind drohen. Besonders gut wirken Retinoide bei der seltenen Psoriasis pustulosa. Fumarsäureester Fumarsäureester ähneln einem Stoffwechselprodukt des Körpers, der Fumarsäure. Sie wirken antientzündlich, wobei der genaue Wirkmechanismus noch nicht völlig geklärt ist. Vermutlich wirken sie antiproliferativ, das heißt wachstumshemmend, auf Lymphozyten.   Anders als bei Kortisonpräparaten kommt es beim Absetzen des Medikaments nicht zum Rebound (Rückfall) oder vermehrter Neigung zu Infektionen. Für die Behandlung mit Tabletten gibt es ein festes Schema, bei dem die Dosis langsam gesteigert wird. In der Regel dauert die Therapie zunächst drei bis vier Monate. Die Kombination mit Wirkstoffen zur äußerlichen Anwendung ist sinnvoll, zum Beispiel mit Vitamin-D3-Analoga. Typische Nebenwirkungen der Fumarsäureester sind eine Rötung des Gesichts mit Hitzegefühl (Flush), Magen-Darm-Beschwerden, Blutbildveränderungen und vorübergehende Leber- und Nierenfunktionsstörungen. Daher muss der Arzt während der Behandlung regelmäßig das Blutbild sowie die Nieren- und Leberwerte kontrollieren. Absolute Gegenanzeigen für das Medikament sind Schwangerschaft und Stillzeit, schwere Leber- und Nierenschäden sowie schwere chronische Darmerkrankungen. Methotrexat (MTX) Niedrig dosiert wirkt Methotrexat (MTX) entzündungshemmend und greift in den Zellstoffwechsel ein, indem es die Verwertung des Zellbausteins Folsäure (Folatantagonist) und damit die Zellteilung hemmt. In hohen Dosen wird der Wirkstoff auch als Zytostatikum in der Krebstherapie eingesetzt. In Deutschland ist das Medikament seit 1991 zugelassen, um schwere Formen der Schuppenflechte und die Psoriasis-Arthrose zu behandeln. MTX ist vor allem zur Langzeitbehandlung geeignet, die Wirkung setzt ein bis zwei Monate nach Therapiebeginn ein. Dabei können schwere Nebenwirkungen auftreten, die Schäden an Nieren, Leber, Lunge und Knochenmark sowie Magen-Darm-Geschwüre verursachen können. Um solche Nebenwirkungen rechtzeitig zu erkennen, muss der Arzt regelmäßig das Blutbild sowie die Leber- und Nierenwerte kontrollieren. Oftmals ist es auch nötig, zusätzlich Folsäure zu geben. Absolute Gegenanzeigen für MTX sind Funktionsstörungen der Leber, Alkoholkonsum, Kinderwunsch (auch bei Männern) und eine Schwangerschaft. Vorsicht geboten ist auch bei Impfungen mit Lebendviren während der Therapie. Ciclosporin A Seit 1993 ist in Deutschland ein Calcineurin-Inhibitor, der Wirkstoff Ciclosporin, verfügbar, um Schuppenflechte zu behandeln. Das Medikament steht als Kapsel oder Trinklösung zur Verfügung und muss täglich eingenommen werden. Die Wirkung ist meist nach einem Monat spürbar. Das Medikament unterdrückt das Immunsystem und wird auch verwendet, um nach einer Organtransplantation die Abstoßung zu verhindern.   Unter der Behandlung mit Ciclosporin kann es zu Störungen der Nieren- und Leberfunktion kommen. Möglich sind auch ein Blutdruckanstieg und Magen-Darm-Beschwerden. Vorsicht geboten ist hinsichtlich der Wechselwirkungen mit anderen Therapieoptionen: Zahlreiche Medikamente vertragen sich nicht mit einer Ciclosporin-Einnahme. Patienten, die lange Zeit mit UV-Licht behandelt wurden, sollten wegen des Hautkrebsrisikos auf Ciclosporin verzichten. Leflunomid Speziell für die Psoriasis-Arthritis ist seit 2004 der Wirkstoff Leflunomid zugelassen. Er wird als Basistherapeutikum bei Patienten eingesetzt, bei denen die Gelenkbeschwerden (Psoriasis arthropatica) im Vordergrund stehen. Denn hier ist er wirksamer ist als gegen die Symptome der Haut. Leflunomid blockiert die Vermehrung von aktivierten Lymphozyten.   In der Regel bessern sich die Beschwerden zwei bis drei Wochen nach Beginn der Therapie. Mögliche Nebenwirkungen von Leflunomid sind Leberschädigungen, Blutarmut oder ein Mangel an Leukozyten (weißen Blutkörperchen), leichte allergische Reaktionen, Magen-Darm-Beschwerden, Haarausfall und Kopfschmerzen. Außerdem kann Leflunomid Fehlbildungen beim ungeborenen Kind hervorrufen. Deshalb müssen Frauen während und bis zu zwei Jahre nach der Therapie verhüten – Männer während und bis zu drei Monate nach der Therapie. Auf keinen Fall sollten andere leberschädigende Substanzen wie beispielsweise MTX zusammen mit Leflunomid eingenommen werden – und auf Alkohol sollte gänzlich verzichtet werden.