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Birke - Heilpflanze (Betula pendula und Betula pubescens)
Deutscher Name: Birke Botanischer Name: Betula pendula und Betula pubescens Familie: BetulaceaeBlütezeit: April bis MaiHerkunft: Europa, gemäßigtes Asien Die Hängebirke kommt in trockenen Laub- und Nadelwäldern vor, die Moorbirke dagegen in Mooren und feuchten Wäldern. Anwendungsgebiete Bakterielle und entzündliche Harnwegserkrankungen, Gicht und rheumatischen Erkrankungen, als Zusatz zu sogenannten "Blutreinigungstees", Haarausfall und Schuppenbildung Die enthaltenen Flavonoide wirken wassertreibend und führen zu einer vermehrten Wasserausscheidung. Daher werden Birkenblätter unterstützend bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Desweiteren sind sie in Blutreinigungstees enthalten und werden bei Frühjahrskuren angewendet.Sehr junge, frische Blätter können Frühlingssalaten beigegeben werden, Birkenblätterextrakthaltige Haarwässer sollen bei Haarausfall und Schuppenbildung helfen. Der aus der Birkenrinde gewonnene Teer wird in Einzelfällen als Zusatz zu Salben bei bestimmten Hauterkrankungen ärztlich verordnet. Dosierung und Anwendung Tee:1 Esslöffel (ca. 2g) Birkenblätter werden mit 150ml siedendem Wasser übergossen, etwa 15 Minuten ziehen lassen. 3- bis 4-mal täglich 1 Tasse frisch bereiteten Tee zwischen den Mahlzeiten trinken. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu achten (mindestens 2l/Tag). Wirkungen In den Birkenblättern sind bis zu etwa drei Prozent Flavonoide enthalten, die wassertreibend wirken. Darunter mengenmäßig überwiegend Hyperosid und Avicularin, daneben Triterpene, Phenolcarbonsäuren und wenig Vitamin C sowie ätherisches Öl. Die Blätter der Hängebirke besitzen einen etwas höheren Gehalt an Flavonoiden als die der Moorbirke. Hinweis Nicht anwenden: bei Überempfindlichkeit gegenüber Birkenpollen, bei Schwangerschaft und Stillzeit ohne ärztlichen Rat, bei Ödemen aufgrund Erkrankungen des Herzkreislaufs oder der Nieren. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten!Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder immer wieder kehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden! Birken sind bis zu 30m hohe Bäume, die durch ihre weiße Rinde auffallen. Die Hängebirke (B. pendula) besitzt spitzwinklig aufsteigende Äste mit stark überhängenden Zweigen, während die Zweige der Moorbirke (B. pubescens) aufrecht gerichtet sind. Die Rinde der Hängebirke wird im Gegensatz zur Moorbirke mit zunehmendem Alter der Bäume dunkel. Die Birke bildet männliche und weibliche Blütenkätzchen, erstere werden bis zehn Zentimeter, letztere nur zwei bis drei Zentimeter lang. Medizinisch verwendet werden die Blätter beider Birkenarten, wobei die jungen Blätter besonders reich an Wirkstoffen sind. Aus den Rinden wird Birkenteer gewonnen.
Thymian
Medizinisch relevant sind die von den Stängeln abgestreiften Blätter und Blüten des Echten Thymians und des Spanischen Thymians (Thymus zygis L.). Nach dem Arzneibuch ist bei geprüfter Ware ein Mindestgehalt von 1,2% an ätherischem Öl und 0,5% an Phenolen - berechnet als Thymol - vorgeschrieben. Deutscher Name: Thymian Botanischer Name: Thymus vulgaris Familie: Lippenblütengewächse (Lamiaceae = Labiatae)Blütezeit: Juli bis SeptemberHerkunft: Mittel- und Südeuropa, Balkanländern und Kaukasus Anwendungsgebiete Katarrhe der oberen Atemwege, Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Reizhusten, Mundschleimhautentzündung, Mundgeruch, Äußerlich: In Form von Bädern bei juckenden Hauterkrankungen Dosierung und Anwendung Tee:Ein Teelöffel getrocknetes Thymiankraut (etwa 1,4g) mit 150 ml Wasser kalt ansetzen, aufkochen, 10 Min. bedeckt ziehen lassen. Täglich 3 Tassen frischen Tee mäßig warm (bei Husten mit Honig gesüßt) trinken.Bäder: Für ein Vollbad 500g Thymiankraut in 4l Wasser aufkochen, abseihen und dem Badewasser zugeben. Thymian ist Bestandteil zahlreicher Hustensäfte.Auch als Gewürz für Fleisch zu verwenden. Wirkungen In dem blühenden Thymiankraut (Thymi herba) befindet sich Thymol, ein ätherisches Öl. Außerdem besitzt die Pflanze Bitter- und Gerbstoffe. Das ätherische Öl wird zum größten Teil über die Lungen ausgeschieden und wirkt somit schleimlösend und krampflösend bei Katarrhen der Atemwege, Bronchitis und bei Reizhusten (Keuchhusten). Im Magen-Darm-Trakt wirkt es stark keimtötend. Hinweis Wegen des Thymols können bei empfindlichen Personen bei Langzeitbehandlung oder höheren Dosen Magenbeschwerden auftreten.Immer einen Arzt hinzuziehen, wenn es sich um heftige Erkältungskrankheiten und Husten bei Säuglingen und Kleinkindern handelt! Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Lippenblütengewächsen! Personen mit bekannter Birkenpollen oder Sellerieallergie sollten Thymianzubereitungen meiden. Bei länger als einer Woche andauernder oder immer wieder auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden!Schwangerschaft und Stillzeit: Nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden. Der Echte Thymian ist ein stark aromatischer, buschiger Zwergstrauch (bis 30cm hoch) mit verholzten Zweigen. Die am Rand eingerollten immergrünen Blätter sind an der Unterseite weißfilzig behaart und an den Rändern eingerollt. Die kleinen, schmalen Lippenblüten sind hellviolett oder weißlich und stehen in Quirlen. Je nach Standort und Rasse der Pflanze gibt es verschiedene Typen, die sich in der Zusammensetzung ihres ätherischen Öls stark voneinander unterscheiden. Der Echte Thymian wird ebenso wie zum Beispiel der Zitronenthymian (T. x citriodorus), der Gemeine Thymian (T. pulegioides) und Sand-Thymian (Z. serpyllum) in der Küche als Gewürz verwendet.
Johanniskraut
Deutscher Name: Johanniskraut Botanischer Name: Hypericum perforatum Familie: Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)Blütezeit: Juni bis SeptemberHerkunft: Europa und das westliche Asien Anwendungsgebiete Wunden, Verbrennungen, Verletzungen, Hexenschuss, Gicht, Rheuma, Angstzustände, Depressionen, Stimmungsschwankungen Ölige Zubereitungen aus Johanniskraut (Rotöl) werden äußerlich zur Behandlung von leichten Verbrennungen und kleineren Verletzungen eingesetzt. Ebenso wurde das Öl bei Neurodermitis, einer entzündlichen Hauterkrankung, in ersten Untersuchungen positiv getestet. Daher gibt es Cremes und Lotionen zur unterstützenden Neurodermitis-Behandlung. Anwendungsdauer:Johanniskraut beeinflusst vor allem die Begleitsymptome einer Depression wie Schlafstörungen, Nervosität und so weiter positiv und wirkt stimmungsaufhellend. Die Wirkung tritt aber erst allmählich ein. Bemerkt man nach einer Anwendung von zwei bis vier Wochen keine Besserung, sollte unbedingt ein Arzt zur weiteren Abklärung der Beschwerden aufgesucht werden. Dosierung und Anwendung Tee:2 Teelöffel Johanniskraut mit 150ml kochendem Wasser übergießen und nach 10 Min. abseihen. Regelmäßig 1 bis 2 Tassen morgens und abends frisch zubereiteten Tee trinken. Anmerkung: die Teezubereitung enthält vermutlich die Wirkstoffe nicht in ausreichender Menge. Deshalb wären Fertigpräparaten mit standardisierten Extrakten vorzuziehen. Fertigarzneimittel:Die Schwellendosis für eine antidepressive Wirkung wird auf 300mg Extrakt täglich geschätzt, empfohlen werden 500 bis 1000mg Extrakt täglich. Äußerlich: Salben 1- bis 2-mal täglich auftragen. Wirkungen Genutzt wird die ganze Pflanze außer der Wurzel. Es enthält zu 0,1 bis 0,3% rote Farbstoffe (Naphthodianthrone) wie Hypericin und Pseudohypericin und zu 0,2 bis 4% Phloroglucinderivate, besonders Hyperforin. Daneben Flavonoide und Procyanidine.Johanniskraut-Extrakte greifen in die Regulierung von Botenstoffen im Zentralnervensystem ein und unterstützen deren Aufgaben. Dadurch wirken die Auszüge beruhigend, stimmungsaufhellend und vermindern Angstzustände. Neben Hyperforin tragen wohl auch Hypericin, Flavonoide und Biflavone zu diesen Effekten bei. Der Gehalt an einzelnen Inhaltsstoffen ist stark abhängig vom Entwicklungsstand der Pflanze und der Lichtexposition. So ist zum Beispiel der Gehalt an Hypericin in Blüten und Knospen am höchsten, der Gehalt an Hyperforin dagegen in den reifen Früchten. Hinweis Johanniskraut kann die Wirkung von anderen Arzneistoffen abschwächen. Dies gilt zum Beispiel für Mittel nach Organtransplantationen oder gegen HIV, für Blutgerinnungshemmer und die Antibabypille.Kinder, Schwangere und Stillende sollten auf die Einnahme verzichten.Johanniskraut kann die Haut lichtempfindlicher machen, deshalb nicht anwenden bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit, bei heller Haut und bei Sonnenbädern einschließlich Besuche in Solarien!Nicht anwenden bei Verdacht auf schwere Depression, da Johanniskraut hier nicht wirksam ist!Anwendungsdauer: Wie bei anderen Antidepressiva tritt die stimmungsaufhellende Wirkung erst allmählich ein. Es ist eine Behandlung über einen längeren Zeitraum erforderlich. Bemerkt man nach zwei bis vier Wochen keine Verbesserung der Beschwerden, so ist ein Arzt zu Rate zu ziehen.Selten können Magen-Darmbeschwerden, allergische Hautreaktionen, Müdigkeit oder Unruhe auftreten. Johanniskraut ist eine ausdauernde, aufrechte, im oberen Teil ästig verzweigte Pflanze. Sie kann bis etwa 1m hoch werden. Im Unterschied zu anderen Hypericum-Arten besitzen die Stängel des Johanniskraut zwei Längskanten und im durchscheinenden Licht vielfach perforiert erscheinende Blätter. Die goldgelben Blüten besitzen auffallend lange Staubblätter und sind ebenfalls mit hellen oder dunklen Drüsen durchsetzt. Sie bilden traubig zusammengesetzte Trugdolden. Beim Zerreiben der frischen Blüten tritt ein dunkelroter Farbstoff aus. Das aus den frischen Blüten gewonnene Johannisöl und die kurz vor der Blüte geernteten und getrockneten Zweigspitzen (Kraut) werden medizinisch verwendet.
Lein
Deutscher Name: Lein, Flachs Botanischer Name: Linum usitatissimum Familie: Leingewächse (Linaceae)Blütezeit: Juni bis AugustHerkunft: Als Kulturpflanze weltweit angebaut. Anwendungsgebiete chronischen Obstipation (Verstopfung), Gastritis, Enteritis, Nahrungsergänzungsmittel, Äußerlich bei örtlich begrenzten Entzündungen Dosierung und Anwendung 2- bis 3-mal täglich 1 Esslöffel (circa 10g) unzerkleinerten oder aufgeschlossenen (zerkleinerten) Leinsamen mit 150ml Flüssigkeit (zum Beispiel in Suppe) einnehmen. Die abführende Wirkung tritt nach 12-24 Stunden ein. Auch die Anwendung der im Kaltauszug (30 Min.) gewonnenen Wirkstoffe (Dosierung 5-10g auf 1 Tasse Wasser) ist möglich.Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sollten die Hälfte, Kinder unter 6 Jahren sollten Leinsamen bei Verstopfung nur nach Anweisung des Arztes erhalten.Hinweis: Leinsamen kann in kleinen Mengen der täglichen Nahrung beigemengt werden, um Magen- und Darmerkrankungen vorzubeugen. Dabei immer reichlich trinken, um keine Verstopfung zu bewirken. Zerstoßener Leinsamen muss innerhalb einer Woche aufgebraucht werden, da sonst das Leinöl ranzig wird.Äußerliche Anwendungen:Äußerlich als Breiumschlag bei Furunkeln, Abszessen und Hautentzündungen: 30-50g Leinsamenmehl mit heißem Wasser zu einem Brei verrühren. Diesen Brei in Mullsäckchen geben und feuchtheiße Umschläge machen. Wirkungen Die heilkräftigen Pflanzenteile sind die Leinsamen (Lini semen). Sie besitzen gesundheitsfördernde Schleimstoffe, fettes Öl (Triglyzeride), Proteine und Blausäureglykoside, sowie Ballaststoffe und Vitamine (B1, B2, B6. E. Nicotin-, Fol- und Panthotensäure).Leinsamen sind vor allem durch Anregung der Dickdarmtätigkeit als gut wirkendes, nicht reizendes Abführmittel (Gleit- und Füllmittel) bei akuter und chronischer Verstopfung geeignet. Die Schleimstoffe an der Oberfläche der Samen quellen bei der Einnahme mit ausreichend Wasser auf, vergrößern das Volumen und fördern somit die Darmtätigkeit. Bei zuvor zerkleinerten Leinsamen tragen die freigesetzten Fette als Gleitmittel bei. Bei leichten Entzündungen im Magen-Darm-Trakt wirken die Schleimstoffe reizlindernd und heilend. Die Schleimhaut wird geschützt. Wer zu Gastritis neigt, sollte vorbeugend Leinsamen der täglichen Nahrung beifügen.Als Nahrungsergänzung werden durch die Leinsamen dem Körper Ballaststoffe zugeführt. Ihnen wird auch eine Schutzwirkung gegen Dickdarmkrebs zugeschrieben. Zur äußerlichen Anwendung wird Lein bei Hautentzündungen und Geschwüren verwendet. Leinöl wird zu Salben verarbeitet oder die zerstoßenen Leinsamen werden mit Wasser zu Brei vermischt und als warme Umschläge auf entzündete Wunden gelegt. Hinweis Leinsamen sollte nicht anwenden werden bei: Darmverschluss (Ileus), Verengung der Speiseröhre, Verengung des Magen-Darm-Kanals, Schluckbeschwerden, Akute Entzündungen der Speiseröhre, des Magen und Darms Bei der Einnahme von Leinsamen ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder Kräutertees (mind. 2 l täglich) ist zu achten, da es sonst zu einem Darmverschluss kommen kann!Bei anhaltender Verstopfung, Stuhlunregelmäßigkeiten oder unklaren Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine Abklärung der Ursachen durch einen Arzt unbedingt erforderlich!Bei der äußerlichen Anwendung sollte man Lein nicht verwenden bei Hauterkrankungen, die infektiös entstanden sind. Solche Wunden sollten vom Arzt behandelt werden.Wechselwirkungen: Wie alle schleimstoff- oder quellstoffhaltigen Arznei- oder Nahrungsmittel kann die Aufnahme anderer Arzneistoffe vermindert werden. Es sollte daher ein Abstand von mindestens einer Stunde zwischen der Einnahme von Leinsamen und der anderen Arzneimittel eingehalten werden. Leinsamen sollten nicht eingenommen werden bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die Darmtätigkeit hemmen (zum Beispiel Mittel gegen Durchfall, wie zum Beispiel Imodium oder zentralwirksame Analgetika (Opioide) im Rahmen einer Schmerztherapie).Schwermetalle: In Leinsamen kann sich das giftige Schwermetall Cadium anreichern. Sie sollten daher darauf achten, Leinsamen mit nach Arzneibuch geprüfter Qualität zu kaufen. Diese wurden auf Schwermetalle geprüft und enthalten Mengen, die bei normaler Dosierung unbedenklich sind. Lein ist ein einjähriges, 1,5m hohes, kahles Kraut. Die Stängel sind dicht mit schmalen, spitzen Blättern besetzt. Die Blüten sind lang gestielt und stehen in lockeren Rispen. Ihre Farbe reicht von hellblau, weiß, hellrosa bis lila. Die Frucht ist eine kugelige Kapsel, die bis zu 10 Samen enthält. Die in zwei Unterarten und vielen Varietäten vorkommende Leinpflanze wird weltweit kultiviert. Medizinisch verwendet werden die Samen und das aus den Samen gewonnene Leinöl.
Rheuma – Wärmetherapie mit Fango
Wenn Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma) nicht mit Entzündungen einhergehen, hilft die Wärmetherapie mit Fango (italienisch, Fango = Schmutz oder Brei). Fango-Wärmepackungen werden mit etwa 45-50 Grad Celsius etwa 20-40 Minuten lang auf die erkrankten Körperstellen gelegt. Sie wirken bei Rheuma durchblutungsfördernd, entspannend und schmerzlösend. Nur unverletzte Hautstellen dürfen mit dem Mineralschlamm behandelt werden (keine offenen Wunden). Die Wärmetherapie mit Fango eignet sich im Falle von Rheuma nicht bei akuten Schüben, unklaren Hauterkrankungen, fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, Kreislaufschwäche, Tuberkulose oder schwerer vegetativer Dystonie. Fangopackungen können mehrfach verwendet werden. Wirkstoffe natürlicher Eifelfango
Aloe vera
Je nach Herstellungsart gewinnt man aus dem Saft die als Abführmittel verwendete Aloe (Eindampfen des Blattsaftes) oder das vor allem in Kosmetikindustrie verwendete Aloe vera Gel (Auspressen und Abfiltrieren der geschälten Blätter). Alle wild wachsenden Aloe-Arten unterstehen dem Artenschutz! Deutscher Name: Aloe vera Botanischer Name: Aloe barbadensis Mill. Familie: Liliengewächse (Asphodelaceae / Liliaceae) Herkunft: Ursprünglich stammt Aloe wahrscheinlich aus dem Sudan und der arabischen Halbinsel. Heute findet man die Pflanze im gesamten südlichen Mittelmeergebiet, in Asien, Nordafrika und im Nahen Osten. Anwendungsgebiete Verstopfung, entzündliche Hauterkrankungen, Verbrennungen, Sonnenbrand, Kosmetikindustrie Dosierung und Anwendung Als Saft: Als Einzeldosis wird abends eine Menge entsprechend 10mg Hydroxyanthracen-Derivate eingenommen. Die maximale Tagesdosis beträgt der Menge entsprechend 40mg Hydroxyanthracen-Derivate. Die Menge sollte ausreichen, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten.Als Gel:Das Gel wird drei bis fünf mal täglich großzügig auf die Haut aufgetragen. Verwendet werden sollte ein frisch zubereitetes Gel oder ein entsprechend stabilisiertes, im Handel erhältliches Präparat.Innerlich: In der Volksmedizin wird die innerliche Anwendung von Aloe vera Gel zur Behandlung verschiedener Erkrankungen empfohlen. Die Wirksamkeit und Sicherheit ist bisher jedoch nicht belegt, so dass eine innerliche Anwendung nicht empfohlen werden kann. Wirkungen Als Abführmittel: Eingedickter Aloe-SaftDer Saft enthält Dihydroxyanthracenderivate, die stark stimulierend auf den Dickdarm wirken. Die abführende Wirkung wird durch eine Volumenzunahme des Darminhaltes und dadurch bedingter verstärkter Darmtätigkeit bewirkt. Die Darmentleerung tritt nach 8 bis 12 Stunden ein!Aloe vera GelNeuere, meist patentierte Herstellungsverfahren sollen die Herstellung eines Gels ermöglichen, das nahezu frei von Anthrachinonen ist. Das Gel enthält vor allem Wasser und Polysaccharide sowie andere Verbindungen, z.B. Salicylsäure, eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanz. In der Kosmetikindustrie wird das Gel vor allem als Feuchtigkeitsspender in Salben und Cremes eingesetzt. Hinweis Nicht während Schwangerschaft oder Stillzeit oder während der Menstruation anwenden!Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden!Nicht anwenden bei Nierenerkrankungen, entzündlichen Darmerkrankungen, Darmverschluss oder Bauchschmerzen unbekannter Ursache! Nur anwenden, wenn die Verstopfung auf andere Maßnahmen, z.B. Ernährungsumstellung, Einnahme von Quellmitteln wie z.B. Leinsamen, nicht anspricht!Nicht in höheren Dosen oder länger als eine Woche anwenden!Eine Anwendung in höherer Dosierung oder über längere Zeit bewirkt eine Störung des Elektrolythaushalts führt insbesondere zu Kaliumverlusten. Ein Kaliummangel führt wiederum zur Obstipation, so dass eine Abhängigkeit entstehen kann. Anthrachinone stehen außerdem im Verdacht, krebserzeugend zu wirken. Bei anhaltender Verstopfung oder Stuhlunregelmäßigkeiten oder unklaren Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine Abklärung der Ursachen durch einen Arzt erforderlich! Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden bei Einnahme anderer Arzneimittel, die zu Kaliumverlusten führen können, wie z.B. Diuretika, Cortisonpräparate, süßholzwurzelhaltigen Arznei- oder Lebensmittel (Lakritze) oder von Arzneimitteln, bei denen ein Kaliumverlust schwere gesundheitliche Folgen haben kann, wie z.B. die Einnahme von herzwirksamen Glykosiden zur Behandlung einer Herzinsuffizienz oder von Medikamenten zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.Insbesondere bei höherer Dosierung kann es zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen.Während der Behandlung kann eine Rotfärbung des Harns auftreten, die jedoch unbedenklich ist. Gel:Nicht während der ersten Wochen auf der Haut anwenden nach einer Dermabrasion oder chemischen Peeling!Aloe vera Gel sollte nicht innerlich angewendet werden, da die Wirksamkeit nicht belegt ist und es möglicherweise Anthrachinonverbindungen enthalten kann.In Einzelfällen kann es zu Überempfindlichkeiten (Allergien) kommen. Personen, bei denen eine Überempfindlichkeit gegenüber Liliaceen-Arten bekannt ist, sollten Aloe vera nicht anwenden. Die Curacao-Aloe bildet wie die Kap-Aloe dickfleischige, bis zu 50cm lange Blätter in dichten Rosetten. Am Blattrand sitzen 2mm große Zähne in regelmäßigen Abständen. Der Blütenstand kann bis zu 1m hoch werden. Die gelben Blüten sitzen in Trauben. Der Saft der Blätter ist honigfarben.
Baldrian - Heilpflanze (Valeriana officinalis)
Deutscher Name: Baldrian Botanischer Name: Valeriana officinalis Familie: Baldriangewächse (Valerianaceae)Blütezeit: Mai bis SeptemberHerkunft: Europa und Asien Anwendungsgebiete Der echte Baldrian wurde über die Jahrhunderte bei ganz unterschiedlichen Leiden angewendet. Bei Griechen und Römern galt er als Allheilmittel. Man setzte ihn ein bei Verdauungsstörungen, gut 500 Jahre später bei allen Arten von Augenkrankheiten. Seit Ende des 18. Jahrhunderts nutzten Mediziner Baldrian als Heilpflanze bei Unruhe und Schlafstörungen. Heute gilt der echte Baldrian als mildes beruhigendes und schlafförderndes Mittel, das bei folgenden Indikationen eingesetzt wird: Schlafstörungen, nervös bedingte Unruhezustände, Angst- und Spannungszustände, nervös bedingte Magenbeschwerden. Innerliche Anwendung:Bei nervös bedingten Unruhezuständen wird Baldrianwurzel über den Tag verteilt genommen, bei Schlafstörungen eine halbe bis zwei Stunden abends vor dem Schlafengehen. Eine Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit ist innerhalb der ersten Stunden nach der Einnahme möglich. Baldrianwurzel kann auch mit anderen beruhigend wirkenden Heilpflanzen, wie Hopfen, Melisse und / oder Passionsblume kombiniert werden. Äußerliche Anwendung:Bäder mit Baldrianwurzel oder Baldrianöl werden zur unterstützenden Behandlung nervöser Unruhezustände und Schlafstörungen verwendet. Eine Wirksamkeit ist wissenschaftlich allerdings nicht belegt. Dosierung und Anwendung Tee:1 Teelöffel (2-3g) Baldrianwurzel mit 150ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 bis 15 Minuten abseihen. 1- bis 3-mal täglich und vor dem Schlafengehen eine Tasse trinken.Tinktur:1- bis 3-mal täglich anwendenExtrakte: Bei Einschlafstörungen 400 bis 900mg Extrakt eine halbe bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen einnehmen. Bei Unruhezuständen 300 bis 450mg über den Tag verteilt einnehmen. Äußere Anwendung: Aufguss von 100g in 2l heißem Wasser für ein Vollbad. Badetemperatur: 34 bis 37°C, Badedauer: 10 bis 20 Minuten. Wirkungen Baldrian-Wurzeln bestehen zu 0,3 bis 0,8% aus ätherischem Öl. Es setzt sich zusammen aus: Monoterpenen (Borneol und Campher), Sesquiterpenen und Beta-Bisabolen. Zu 0,5 bis 2% sind Valepotriate (Valtrat und dessen Abbauprodukt Baldrinal) enthalten. Daneben in geringen Mengen Lignane. Für den charakteristischen Geruch ist ebenfalls ein Abbauprodukt der Valepotriate - die Isovaleriansäure - verantwortlich. Die Zusammensetzung variiert je nach Art, Alter, Herkunft und Wachstumsbedingungen der Pflanze.Die einschlaffördernden Wirkungen sind wahrscheinlich das Ergebnis des Zusammenspiels der einzelnen Inhaltsstoffe und deren Abbauprodukte. Die Inhaltsstoffe des Extrakts greifen hemmend auf Botenstoffe im Zentralnervensystem ein und wirken dadurch beruhigend sowie einschlaf- und durchschlaffördernd. Die Wirkung bei nervösen Magenbeschwerden ist nicht belegt. Baldrian wird auch bei Angstzuständen wie Prüfungsangst und bei innerer Unruhe sowie Anspannung eingesetzt. Hinweis Während Schwangerschaft, Stillzeit oder bei Kindern unter 12 Jahren nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt anwenden, da bisher noch keine Erfahrungen zur Unbedenklichkeit vorliegen. Bei akuten Beschwerden, die trotz Behandlung länger als eine Woche dauern oder periodisch wiederkehren, ist eine Rücksprache mit dem Arzt empfehlenswert. Zubereitungen aus der Baldrianwurzel werden bei bestimmungsgemäßen Gebrauch in der Regel gut vertragen. Selten sind Magen-Darm-Störungen möglich.Einfluss auf Reaktionsfähigkeit: Nach einer abendlichen Einnahme von Baldrianpräparaten ist am darauffolgenden Tag nicht mit einer Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit und der Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder der Bedienung von Maschinen zu rechnen. Eine Herabsetzung der Reaktionsfähigkeit ist in den ersten Stunden nach der Einnahme möglich.Anwendungsdauer: Die Effekte von Baldrian treten erst allmählich nach zwei bis vier Wochen ein. Die Unbedenklichkeit einer Langzeitanwendung (über 4 Wochen) ist nicht bekannt. Nach hochdosierter Langzeiteinnahme sollten Baldrianpräparate langsam abgesetzt werden, indem allmählich die Dosis verringert wird. Wechselwirkungen:Baldrian sollte nicht zusammen mit anderen Beruhigungs- oder Schlafmitteln und auch nicht mit Alkohol eingenommen werden. Auch vor geplanten Operationen sollten Baldrianpräparate abgesetzt werden, da sie möglicherweise mit den Narkosemitteln interagieren.Vollbad: Allgemein sollten keine Vollbäder durchgeführt werden bei: größeren Hautverletzungen, unklaren akuten Hauterkrankungen, schweren fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Herzinsuffizienz oder Hypertonie. Die Staude erreicht eine Höhe von 50 bis 180cm. Der runde, hohle Stängel ist meist nur in der oberen Hälfte verzweigt. Die Staude trägt hellrosa bis weiße, in rispigen Trugdolden angeordneten Blüten. Die Blätter sind fiederschnittig oder gefiedert und gegenständig angeordnet. Die frischen Blüten besitzen einen angenehmen Duft. Erst durch das Trocknen entsteht der charakteristische Baldriangeruch. Katzen und Ratten mögen den Geruch, die Menschen eher nicht. Medizinisch verwendet werden die unterirdischen Pflanzenteile.
Haarausfall – Ursachen/Risikofaktoren
Es gibt unzählige Ursachen dafür, dass Haare sich lichten. Dabei unterscheidet man die reversible und die irreversible Form des Haarausfalls (Alopezie). Beim reversiblen, das heißt behebbaren Haarausfall ist lediglich die Produktion neuer Haare gehemmt: Haare fallen aus, aber es wachsen nur zeitweise keine neuen nach. Die Ursachen für diese Hemmung können oft rückgängig gemacht werden. Bei irreversibler, das heißt nicht behebbarer Alopezie sind die Haarfollikel so sehr geschädigt, dass auch langfristig keine neuen Haare mehr gebildet werden können. Auch bei diesen – bisher glaubte man: nicht therapierbaren – Fällen zeichnen sich im Forschungsbereich jetzt neue Behandlungsmöglichkeiten ab. Oft ist Haarausfall zeitlich begrenzt und bedarf keiner weiteren Behandlung. Kurzfristig kann es zum Beispiel bei Frauen nach der Geburt eines Kindes durch die Hormonumstellung zu vermehrtem Haarausfall kommen. Das legt sich aber in der Regel nach einigen Wochen wieder. Auch ausgeprägter Stress und UV-Strahlung zählen zu den Ursachen, die zeitweilig die Haare ausgehen lassen, ebenso wie ein Mangel an Mineralstoffen wie Zink oder Eisen. Das heißt: Auch eine ausgewogene Ernährung kann die Haarpracht positiv beeinflussen. Medikamente als Ursache für Haarausfall Alopezie kann auch als Nebenwirkung bei einigen Medikamenten auftreten. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Chemotherapie. Krebspatienten, die mit stark wirksamen Mitteln behandelt werden, müssen fast immer mit partiellem oder vollständigem Haarausfall rechnen. Neben der ohnehin schweren Krankheit ist das eine zusätzliche psychische Belastung. Auch zahlreiche weitere Gesundheitsstörungen sind Ursachen für Haarausfall: zum Beispiel Störungen des Immunsystems, chronische Infektionen oder Hauterkrankungen. Die Ursache der kreisrunden Alopezie ist eine Autoimmunerkrankung bei der körpereigene Immunzellen die Haarfollikel angreifen. Drei Viertel aller Männer leiden am genetisch bedingten Haarausfall, der sogenannten androgenetischen Alopezie. Bei Frauen trifft genetisch bedingter Haarausfall zirka 30 Prozent der über 40-Jährigen.
HIV/AIDS – Symptome
Eine HIV-Infektion kann zunächst – und teilweise auch für längere Zeit – unbemerkt bleiben. Bei 50 bis 90 Prozent der Infizierten kommt es einige Wochen nach Übertragung des Virus zur sogenannten akuten HIV-Infektion, die eine grippeähnliche Symptomatik aufweist. Anschließend können mehrere Jahre ohne Symptome vergehen, in denen sich das Virus im Körper vermehrt und nach und nach Immunzellen zerstört. In dieser Periode haben die Patienten außer eventuellen Lymphknotenschwellungen keine Beschwerden, weswegen man auch von einer asymptomatischen Infektion oder Latenzphase spricht. Deren Dauer ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, beträgt aber im Mittel um die zehn Jahre. In der anschließenden Phase kommt es noch nicht zu Erkrankungen, die zum Vollbild AIDS gehören. Es treten aber Komplikationen auf, die auf ein defektes Immunsystem und somit auf die HIV-Infektion zurückzuführen sind. Typische Symptome sind die bazilläre Angiomatose, eine durch bestimmte Bakterien (Rickettsien) hervorgerufene Hauterkrankung, Infektionen mit dem Hefepilz Candida albicans im Bereich des Mund-Rachenraums oder der Scheide, eine ausgeprägte Gürtelrose, eine Verminderung der Blutplättchenzahl oder die orale Haarleukoplakie, eine durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöste Infektion, die zu weißlichen Belägen am Zungenrand führt. Das Vollbild AIDS schließlich ist durch eine Reihe von Erkrankungen definiert, zu denen die opportunistischen Infektionen, also verschiedene Infektionen durch Protozoen, Pilze, Bakterien und Viren, sowie bestimmte Tumoren gehören.AIDS bricht unterschiedlich schnell ausDie Dauer der Latenzzeit (= Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) hängt wahrscheinlich unter anderem von der Menge an HI-Viren ab, die der Infizierte im Körper hat. Diese kann zum Beispiel durch eine verseuchte Bluttransfusion sehr hoch sein. Ohne Therapie entwickelt sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (zwei bis mehr als 20 Jahre) eine Immunschwäche mit charakteristischen Krankheitsbildern. Außerdem kann die Latenzzeit auch von den verschiedenen Virusstämmen abhängen, von genetischen Faktoren sowie von der gleichzeitigen Anwesenheit anderer Krankheitserreger wie Herpes-Viren. Auch das Alter zum Zeitpunkt der Ansteckung ist wichtig: Je jünger der neu Infizierte ist, umso länger dauert es bis zum Ausbruch der Erkrankung. Und zusätzlich kann die Lebensführung Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.
Muskelverspannungen im Rücken – Wärmetherapie
Örtliche Wärmeanwendungen bringen Linderung bei Muskelverspannungen im Rücken, vor allem wenn man sie gleich zu Beginn der Schmerzen durchführt. Sie müssen dabei jedoch immer bedenken, dass die Wärme Ihre Schmerzen auch verstärken kann – die Wirkung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und sie muss immer geprüft werden, bevor die Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden dürfen. Zu den am häufigsten angewendeten Arten der Wärmetherapie gehören heiße Rollen, Heißluftkasten, Fangopackungen und Bäder. Durch die Wärme wird die Durchblutung gefördert, und das lindert oft die Schmerzen. Diese einfachen Behandlungsvorschläge sind sehr beliebt, und Sie können sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt auch zu Hause durchführen. Wärmetherapie mit Fango Fango-Wärmepackungen werden bei 40 bis 50 Grad Celsius etwa 20 bis 40 Minuten auf die erkrankten Körperstellen gelegt. Sie wirken durchblutungsfördernd, entspannend und schmerzlösend. Nur unverletzte Hautstellen dürfen mit dem Mineralschlamm behandelt werden (keine offenen Wunden). Fangopackungen können mehrfach verwendet werden. Die Wärmetherapie mit Fango eignet sich nicht bei akuten rheumatischen Schüben, unklaren Hauterkrankungen, fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, Kreislaufschwäche, Tuberkulose oder schwerer vegetativer Dystonie. Bestrahlung mit Rotlicht Auch die Bestrahlung mit einer Rotlichtlampe kann die Muskelverspannungen und damit die Schmerzen lindern. Allerdings müssen Sie vorsichtig sein und die schmerzende Körperpartie vor dem Beginn der Behandlung mit einem feuchten Tuch abdecken, damit Sie die Therapie gut vertragen. Achten Sie außerdem nach der Behandlung darauf, sich nicht der Zugluft auszusetzen. Auch Kälte kann helfen Ebenso wie Wärme kann auch Kälte zu einer besseren Durchblutung und damit zu Schmerzlinderung führen. Doch für die Kälte gilt das gleiche wie für die Wärme – nicht jeder reagiert darauf positiv; bei manchen Menschen kann die Kälte die Schmerzen auch verstärken. Daher muss auch vor einer Kältetherapie die individuelle Wirkung geprüft werden.