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Rheuma – Naturheilmittel
Naturheilmittel können Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma) lindern. Beispielsweise können Naturheilmittel mit Campher, Menthol, Fichtennadel- und Latschenkiefernöl gegen Rheuma eingesetzt
Sinusitis – Diagnose
Um die Diagnose Nasennebenhöhlenentzündung zu stellen, befragt der Arzt den Patienten und untersucht ihn. Auch bildgebende Verfahren sind
Ohrenschmerzen – Symptome, Ursachen und mehr...
Unter Ohrenschmerzen (Otalgie) versteht man alle Schmerzen, die im oder am Ohr auftreten. Dazu gehören Schmerzen im Innenohr, im Mittelohr, am äußeren Ohr sowie an der Ohrmuschel. Für Ohrenschmerzen kommen viele Ursachen in Frage. Sehr häufig treten Ohrenschmerzen in Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten auf. Kinder sind besonders anfällig dafür, weil ihre Eustachische Röhre, die den Nasen-Rachen-Raum mit dem Mittelohr verbindet, noch sehr kurz ist. Bakterien aus dem Nasen-Rachen-Raum können dadurch sehr schnell in das Ohr gelangen und eine Mittelohrentzündung auslösen. Bei Erwachsenen werden häufiger Entzündungen des äußeren Gehörgangs beobachtet. Die Krankheitserreger breiten sich über kleinste Verletzungen aus. Minimale Hautrisse entstehen beispielsweise bei der Ohrreinigung oder durch Kratzen. Auch ein Gehörgangverschluss ist häufiger Auslöser für Ohrenschmerzen. Sie können jedoch auch dann auftreten, wenn die Schmerzquelle gar nicht im Ohr zu finden ist, beispielsweise bei Erkrankungen der Zähne oder des Mund- und Rachenbereichs. Unterschiedliche Auslöser, unterschiedliche Symptome, unterschiedliche Therapie Je nach Ursache können bei Ohrenschmerzen zu den teils starken Schmerzen noch weitere Symptome hinzukommen. Bei Verletzungen etwa treten häufig Schwindel und Ohrgeräusche auf, bei einem Gehörgangverschluss können eine Hörminderung und ein Fremdkörpergefühl zu den Schmerzen hinzukommen. Bei Ohrentzündungen in Folge einer Grippe sind Erkältungserscheinungen wie Schnupfen, Husten oder Kopfschmerzen typische Begleitsymptome. Da Ohrenschmerzen auch gelegentlich ernstere Erkrankungen anzeigen, sollte vor Beginn einer Therapie immer ein Arzt die Diagnose stellen. Bis zu einem Arztbesuch können kurzfristig Schmerzmittel eingesetzt werden, um die Ohrenschmerzen zu lindern. Anschließend werden häufig schmerz- und entzündungshemmende Ohrentropfen verschrieben, beispielsweise bei einer Entzündung des äußeren Gehörgangs. Ist ein Verschluss des Gehörgangs Ursache für die Ohrenschmerzen, stehen spezielle reinigende Mittel zur Verfügung, die den Ohrenschmalz auflösen. Ob reinigend oder entzündungshemmend, wichtig ist: Ohrentropfen müssen richtig angewandt werden, um Ohrenschmerzen effektiv lindern zu können. Ein altes Hausmittel gegen Ohrenschmerzen bei einer Mittelohrentzündung sind Zwiebeln, die in einem Säckchen an das Ohr gelegt werden.
Kinderlähmung
Die Kinderlähmung (Polio) ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die meist im Kindesalter auftritt. Das Virus wird durch Schmierinfektion übertragen. Die Viren befallen bevorzugt
Vorbeugung/Sportverletzungen – Gesund Sport treiben
Wenn Sie gesund Sport treiben wollen – und das ist wichtig, um Sportverletzungen zu vermeiden – sollten Sie einige Regeln beachten. Sportanfänger: Langsam und unter Anleitung Wenn Sie Sportanfänger sind, sollten Sie es besser langsam angehen lassen. Beginnen Sie mit drei bis vier Sporteinheiten (dazu zählt auch schnelles Spazierengehen) je 30 bis 40 Minuten pro Woche, das reicht völlig aus. Wenn Sie sich dazu bereit fühlen, steigern Sie einfach schrittweise erst die Trainingsdauer, dann Häufigkeit und Intensität der Sporteinheiten. Wenn Sie eine neue Sportart ausprobieren wollen, sollten Sie sich am besten von einem qualifizierten Trainer anleiten lassen. Denn wer den richtigen Bewegungsablauf beherrscht, kann schnelle Trainingserfolge erzielen – und Verletzungen vorbeugen. Gesundheitscheck beim Arzt Wenn Sie längere Zeit keinen Sport getrieben haben, älter als 35 Jahre sind oder an einer Vorerkrankung leiden, ist es ratsam, vor dem ersten Training zum Arzt zu gehen. Auch bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Rauchen empfiehlt sich ein Arztbesuch. Der Arzt wird dann einen Rundum-Check durchführen und Sie auf Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparats untersuchen. Mithilfe der Testergebnisse kann er Ihnen geeignete Sportarten empfehlen und Ihnen sagen, worauf Sie beim Training achten sollten. Überlastung vermeiden Es ist gut, wenn Sie Ihren Körper fordern, jedoch sollten Sie das nur in gesundem Maße tun. Überlasten Sie sich nicht und passen Sie das Training Ihrem persönlichen Leistungsvermögen an. So reduzieren Sie das Risiko für Verletzungen. Wählen Sie beispielsweise beim Laufen ein Tempo, bei dem es Ihnen noch problemlos möglich ist, sich zu unterhalten. Besser ist es, wenn Sie lang und locker statt kurz und heftig trainieren. Sie trainieren richtig, wenn Sie sich nach dem Sport angenehm erschöpft, jedoch nicht völlig geschwächt fühlen.Falls Sie sich nicht sicher sind, wie intensiv Ihr Training sein soll, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Er kann Ihnen zum Beispiel sagen, wie hoch Ihr richtiger Trainingspuls liegt. Folgende Faustregeln können Ihnen einen Richtwert liefern: Bei Männern beträgt die maximale Pulsfrequenz 220 minus Lebensalter. Der Puls der Frauen sollte nicht über 226 minus Lebensalter steigen. Ausreichende Erholungspause Gönnen Sie Ihrem Körper nach sportlicher Belastung eine ausreichende Erholungspause. Denn nur so werden die positiven Auswirkungen des Trainings sichtbar: Während der Ruhephasen passt sich der Körper an die Belastung an, baut Muskeln auf und hat einen höheren Energieverbrauch. Gerade für Sportanfänger ist es daher ratsam, nicht jeden Tag Sport zu treiben. Zwischen den einzelnen Trainingseinheiten braucht der Körper ausreichend sportfreie Ruhetage, um sich regenerieren zu können. Für Untrainierte gilt: Bei Ausdauersport liegt die Mindestpause bei 36 bis 48 Stunden, bei Krafttraining bei 48 bis 72 Stunden. Damit unterschiedliche Muskeln belastet und gestärkt werden, können Sie auch zwischen verschiedenen Sportarten wechseln. Spielen Sie zum Beispiel an einem Tag Volleyball, gehen Sie an einem anderen Tag Joggen oder machen Sie Kraftsport. Kein Sport bei Krankheit Wenn Sie an einer Erkältung, einer Grippe oder einer anderen akuten Erkrankung leiden, sollten Sie auf Sport verzichten. Da eine Krankheit ohnehin schon eine Belastung für den Körper darstellt, kann ein anstrengendes Training Schädigungen des Herzens zur Folge haben. Auch Verletzungen von Gelenken oder Muskeln benötigen genug Zeit zum Ausheilen. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten, wann Sie wieder anfangen können zu trainieren. Im Allgemeinen sollten Sie Schmerzen nie auf die leichte Schulter nehmen, denn sie stellen immer ein Warnsignal des Körpers dar.
Schlafstörungen – Ursachen/Risikofaktoren
Kummer und Sorgen sind die häufigsten Ursachen von Schlafstörungen. Schlafstörungen können jedoch auch durch die Wechseljahre, hohen Alkoholkonsum, Lärm, Hitze, und Krankheiten verursacht werden.
Nasenbluten
Nasenbluten kann in unterschiedlichen Stärken auftreten – je nachdem welcher Teil der Nase betroffen ist: Im vorderen Bereich der Nase, der lediglich von kleinen Blutgefäßen durchzogen ist, blutet die Nase meist schwächer. Im oberen Drittel der Nase sind auch stärkere Blutungen möglich – dort befinden sich größere Blutgefäße. Der Arzt unterscheidet beim Nasenbluten zwischen lokaler und systemischer Ursache: Sind die Blutungen auf Veränderungen oder Verletzungen direkt in der Nase zurückzuführen, handelt es sich um eine lokale Ursache; ist eine vorausgehende Allgemeinerkrankung – wie beispielsweise ein grippaler Infekt – dafür verantwortlich, ist eine systemischen Ursache Grund für das Nasenbluten. Lokale Ursachen: Beschädigungen der feinen Blutgefäße in der Nase Nasenbluten tritt häufig am sogenannten Locus Kiesselbachii auf – er befindet sich im vorderen, unteren Drittel der Nase und wird von zahlreichen, kleinen Blutgefäßen durchlaufen. Platzt eines dort auf, zum Beispiel durch Naseschnäuzen oder Nasenbohren, kann es zu leichtem Nasenbluten kommen. In der Regel reicht es dabei aus, wenn der Betroffene die Nasenflügel zusammendrückt und den Kopf nach vorne beugt. Kommt es hingegen zu Verletzungen im hinteren Bereich der Nase, sind schwerwiegende arterielle Blutungen möglich. In diesem Falle ist ein Arztbesuch dringend erforderlich.  Ist die Schleimhaut bereits beschädigt, gereizt oder trocken, kann es eher zu Nasenbluten kommen. Mögliche Ursachen: Allergien, Erkältungen, Nebenhöhlenentzündungen, Reizstoffe wie Zigarettenrauch und Säuren oder klimabedingte Reizungen – zum Beispiel aufgrund überheizter Räume und Klimaanlagen. Verwenden Betroffene Nasensprays oder -tropfen, sollten sie nur kurzzeitig zum Einsatz kommen, damit sich die Schleimhäute regenerieren können und Blutungen aus der Nase ausbleiben. Auch durch die Nase zugeführte Drogen wie Kokain können die Nase zum Bluten bringen. Die Nasenschleimhaut kann sich, beispielsweise durch Drogen, verändern: Eiteransammlungen (Abszess), kleine Risse und Löcher in der Scheidewand lösen so unter Umständen Nasenbluten unterschiedlicher Stärke aus. Bei äußerer Gewalteinwirkung können Nasenscheidewand oder Nasenbein brechen. Wird der hintere Nasenbereich verletzt, können starke arterielle Blutungen ausgelöst werden. Auch Fremdkörper in der Nase verursachen unter Umständen Nasenbluten: Kinder stecken sich zum Beispiel gerne Gegenstände wie Knöpfe oder andere Kleinteile in den vorderen Bereich der Nase; dies kann Blutungen aus dem Locus Kiesselbachii auslösen. Systemische Ursachen: Nasenbluten als Folge einer Erkrankung Bei systemischen Ursachen für Nasenbluten löst eine  Allgemeinerkrankung  die Blutung aus – blutet die Nase häufiger, sollte daher der Rat eines Hals-Nasen-Ohren-Arztes eingeholt werden. Mögliche Auslöser können Nierenerkrankungen sein, auch Gefäß-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck (Hypertonie) oder Arteriosklerose. Bei fieberhaften Infektionen wie Grippe oder Masern blutet die Nase ebenfalls häufig. Eine Neigung zum Nasenbluten haben Menschen, die an der Bluterkrankheit (Hämophilie), an Leukämie oder an anderen Krebsformen leiden. Auch Menschen, die an einer angeborenen Funktionsstörung der Blutplättchen (Thrombozytopathie) oder an Diabetes mellitus erkrankt sind, werden häufiger davon geplagt. Nasenbluten durch Medikamente: Vorsicht vor Wechselwirkungen Blutungen in der Nase können darüber hinaus als Begleiterscheinung einer Medikamenteneinnahme auftreten: Gerinnungshemmer senken die Blutgerinnung im Körper – die Blutungsneigung steigt somit an und Nasenbluten tritt unter Umständen häufiger auf. Beispiele für Wirkstoffe, die die Blutgerinnung hemmen, sind Antikoagulanzien (zum Beispiel Cumarine, Heparine) oder auch Thrombozytenaggregationshemmer (zum Beispiel Acetylsalicylsäure (ASS)). Erste Hilfe bei Nasenbluten Bei Nasenbluten sollte der Betroffene den Kopf nach vorne beugen, um das Blut ablaufen zu lassen. Auch ein kalter Umschlag im Nacken kann helfen, denn die Kälte führt zu einer Verengung der Gefäße und unterstützt die Blutstillung. Im Normalfall kann die Blutung gestoppt werden, indem man für ungefähr ein bis zwei Minuten Druck auf die Nasenflügel ausübt. Wenn das Nasenbluten auch nach einigen Minuten noch nicht aufhört, sollten Sie zu einem Arzt gehen. Tritt nach einer Schädelverletzung helle Flüssigkeit aus der Nase, handelt es sich unter Umständen um Hirnflüssigkeit. Der Notarzt muss in diesem Falle umgehend benachrichtigt werden. Beim Arzt: Ursachenforschung und Stilllegen der Blutungsquelle Um die Ursache für Nasenbluten zu klären, führt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) durch. Dazu führt er ein Nasenspekulum oder ein Endoskop – eventuell unter örtlicher Betäubung – in die Nase ein. Ist eine Allgemeinerkrankung der Auslöser, müssen Ärzte anderer Fachgebiete hinzugezogen werden. Der Arzt kann die Blutung stillen, indem er spezielle Nasentamponaden einführt oder das betroffene Blutgefäß verödet – zum Beispiel durch eine Säureätzung oder eine Elektro- oder Laserkoagulation. In der Regel sollte der Patient nach der Behandlung einige Tage lang im Naseninnenraum eine Salbe auftragen.
Gürtelrose – Ursachen/Risikofaktoren
Gürtelrose (Herpes zoster) wird vom Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Es ist sehr ansteckend. Bei einem Kontakt mit einem Windpocken-Erkrankten infizieren sich über 95 Prozent der Personen, die das Virus noch nicht in sich tragen. Es wird über virushaltige Tröpfchen übertragen, die Infizierte beim Atmen oder Husten ausschneiden. Außerhalb des Körpers kann das Virus noch einige Stunden bis Tage überleben, so ist es auch über Gegenstände oder Körperoberflächen übertragbar. Nach der Windpockenerkrankung besteht lebenslange Immunität, aber man kann noch Jahrzehnte später an Gürtelrose erkranken.Bei Gürtelrose-Patienten ist nur der Bläscheninhalt virushaltig. Ansteckungsgefahr besteht also nur dann, wenn man mit offenen Bläschen in Berührung kommt. Ein Kontakt kann bei nicht gegen das Varizella-Zoster-Virus immunen Menschen zu Windpocken führen, nicht jedoch zur Gürtelrose, da eine Gürtelrose nur durch spätere Reaktivierung des Virus entstehen kann. Sobald die Bläschen verkrustet sind, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Risikogruppen: Ältere Menschen und Immunsupprimierte Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sind in Deutschland über 95 Prozent der Erwachsenen mit dem Varizella-Zoster-Virus infiziert, weil sie in der Kindheit die Windpocken hatten. Sie sind alle potenzielle Gürtelrose-Patienten. Typischerweise erkranken aber vor allem ältere Menschen, da die Immunität gegen das Virus, die durch die überstandene Krankheit vorhanden ist, mit dem Alter abnimmt. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 350.000 bis 400.000 Menschen an der Gürtelrose. Dabei sind durchschnittlich nur zwei bis drei von 1.000 Menschen unter 50 Jahren betroffen, ab 50 Jahren sind es schon fünf und zwischen 60 und 70 Jahren schon sechs bis sieben. Rechnet man diese Zahlen über das gesamte Leben hoch, ergibt sich ein erhebliches Krankheitsrisiko: Wer 85 Jahre alt wird, hat eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, einmal im Leben an der Gürtelrose zu erkranken. Neben Älteren haben auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem ein vielfach erhöhtes Erkrankungsrisiko. Dazu gehören HIV-Infizierte, Krebspatienten oder Menschen, die wegen einer Transplantation immunsuppressive Medikamente erhalten. Daher gilt die Gürtelrose auch als Anzeichen für ein schwaches Immunsystem und möglicherweise eine zugrundeliegende andere Krankheit. Menschen, die mit HIV infiziert sind oder einen bösartigen Tumor haben, leiden überdurchschnittlich häufig an einer Gürtelrose. Sie wird aber auch durch leichte Krankheiten wie Grippe, durch Stress oder starke Sonneneinstrahlung begünstigt.
Hib
Das Bakterium Hämophilus influenzae kann bei einem Großteil der Bevölkerung im Nasen-Rachen-Raum nachgewiesen werden. Gefährlich ist vor allem der Bakteriensubtyp b, der über eine schützende Kapsel verfügt und daher vom menschlichen Organismus nur unzureichend bekämpft werden kann. Die Übertragung des Erregers geschieht durch eine Tröpfcheninfektion, also durch Husten oder Niesen. Häufig bricht die Krankheit bei Infizierten gar nicht aus, sie sind aber sogenannte symptomlose Träger, das heißt, sie können andere Menschen mit Hib-Bakterien anstecken. Ob ein Mensch an Hib erkrankt ist abhängig davon, ob sein Organismus schon durch eine andere Infektion geschwächt ist. Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen Infektion und Erkrankung, beträgt bei Hib zwei bis fünf Tage. Trotz des ähnlichen Namens handelt es sich bei Hib nicht um den Erreger der Grippe (Influenza). Diese wird durch Viren hervorgerufen. Symptome und Komplikationen einer Hib-Infektion An Hämophilus influenzae-Infektionen erkranken vorwiegend Kinder vor dem fünften Lebensjahr. Auch Erwachsene mit herabgesetzter Resistenz, zum Beispiel nach Entfernung der Milz, sind gefährdet. Hib kann lebensgefährliche Entzündungen im Nasen-Rachen-Raum hervorrufen. Eine besonders gefürchtete Komplikation der Hib-Infektion ist die eitrige Hirnhautentzündung (Meningitis). Sie äußert sich beispielsweise durch Erbrechen, hohes Fieber, Krämpfe und Bewusstseinseintrübung. Bleibt sie unbehandelt, führt sie oft zum Tode. Nach einer überstandenen Hirnhautentzündung bleiben häufig dauerhafte Schäden des Nervensystems zurück – zum Beispiel Hörschäden, Sehstörungen oder geistige Störungen. Manche Kinder sind nach einer Hib-Hirnhautentzündung geistig und körperlich schwerstbehindert. Eine weitere schwere Komplikation ist die Kehldeckelentzündung (Epiglottitis), die Erstickungsanfälle verursachen kann. Charakteristische Symptome einer Kehldeckelentzündung sind zum Beispiel Schluckbeschwerden, hohes Fieber und eine ausgeprägte Atemnot. Auch Lungenentzündungen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Ohren und der Gelenke sowie Bronchitis können auftreten. Diagnostik von Hib Die Diagnose Hib kann der Arzt zum einen anhand der charakteristischen Krankheitszeichen stellen. Zum anderen lassen sich die Hib-Bakterien beispielsweise in einem Nasen- oder Rachenabstrich sowie in der Gehirnflüssigkeit (Liquor) nachweisen. Therapie einer Hib-Infektion Vor allem wenn sich eine Hirnhautentzündung oder eine Kehldeckelentzündung entwickelt hat, wird der Patient im Krankenhaus umgehend mit Antibiotika behandelt. Jedoch verspricht eine Therapie mit Antibiotika nicht immer Erfolg, denn es gibt Stämme der Haemophilus Influenzae b-Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind. Je nachdem, in welcher Form die Hib-Infektion auftritt, können auch entsprechende Mittel helfen, die Symptome zu lindern – zum Beispiel fiebersenkende, schleimlösende oder hustenstillende Medikamente. Hib vorbeugen Die einzig wirksame Vorbeugung gegen eine Hib-Infektion ist eine Schutzimpfung. Es ist wichtig, frühzeitig (mit zwei Monaten) mit der Impfung zu beginnen, da Kinder ab sechs Monaten besonders gefährdet sind.
Hepatitis B
Hepatitis B ist eine Virusinfektion. Sie wird über Haut-oder Schleimhautverletzungen durch Körperflüssigkeiten übertragen (Blut und Sperma). Alles über Symptome, Impfungen und wo Hepatitis B