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Grippe und Erkältung von A bis Z: P bis R
Hier finden Sie alles zu Grippe und Erkältung auf vitanet.de von A-Z: Informationen zu Erkältungssymptomen wie Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten, Tipps und mehr. Index Grippe und
Grippe und Erkältung von A bis Z: T bis V
Hier finden Sie alles zu Grippe und Erkältung auf vitanet.de von A-Z: Informationen zu Erkältungssymptomen wie Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten, Tipps und mehr. Index Grippe und
Grippe/Erkältung – Tees, Öle
Bei Grippe und Erkältung können Sie einige Naturheilmittel einsetzten. Als Tee oder Öl lindern beispielsweise Kamille, Pfefferminze, Primel oder Lindenblüten die Beschwerden der Erkrankung.
Grippe/Erkältung – Virus
Influenzaviren werden in die Typen A, B und C unterteilt. Wenn das Robert Koch-Institut vor einer Verbreitung von Influenza-Viren warnt und zur Schutzimpfung rät, sind meistens Typ-A-Viren gemeint: Sie verursachen beim Menschen die heftigsten Krankheitserscheinungen und führen immer wieder zu Epidemien oder sogar Pandemien. Sie kommen auch bei Schweinen, Pferden und Hühnern vor, weshalb Krankheitswellen auch von diesen Tieren ausgehen können. Eiweiße spielen eine entscheidende Rolle Innerhalb der Typ-A-Viren unterscheidet man Subtypen, die durch Muster der Eiweiße auf der Außenhülle charakterisiert sind. Diese Eiweiße, Hämagglutinine und Neuraminidasen, spielen eine wesentliche Rolle beim Befall der Wirtszellen und der Vermehrung der Viren. Die Hämagglutinine ermöglichen ein Andocken des Virus an die Wirtszelle, beispielsweise eine Zelle der oberen Atemwege. Dies leitet die Einkapselung des Virus und seine Einschleusung in die Zelle ein. Danach nutzen die Viren das Erbgut der Zelle zur Produktion zahlreicher Tochterviren. Die Neuraminidasen spalten abschließend bestimmte Stoffe von der Oberfläche der Wirtszelle, sodass die neugebildeten Viren die Zelle wieder verlassen können, um weitere Zellen zu infizieren. Eine dauerhafte Immunität ist nicht möglich Es gibt 16 Hämagglutinin-Subtypen (H) und neun Neuraminidase-Subtypen (N). Durch Mutationen können Viren mit unterschiedlicher Zusammensetzung entstehen. Aus einer Kombination der Oberflächeneiweiße entstand das Virus H5N1, das seit 1997 als sogenanntes Vogelgrippevirus von sich reden macht. Zu der Gruppe der H1N1-Viren gehört der Erreger der Schweinegrippe von 2009 und auch der Erreger der Spanischen Grippe von 1918. Die verschiedenen Subtypen, die sich auch untereinander noch stark unterscheiden können, rufen unterschiedlich schwere Erkrankungen hervor. So führt das Vogelgrippe-Virus H5N1 zu sehr schweren, oft tödlichen Verläufen, während die Schweinegrippe im Herbst 2009 in Deutschland in den überwiegenden Fällen vergleichsweise milde Erkrankungen zur Folge hatte. Die Spanische Grippe, auch ein H1N1-Subtyp, forderte dagegen im Winter 1918/1919 Schätzungen zufolge bis zu 50 Millionen Tote. Hämagglutinine und Neuraminidasen sind Antigene, die dem Immunsystem als Zielscheibe für eine Abwehrreaktion dienen. Da sie sich von Virusgeneration zu Virusgeneration mehr oder weniger stark ändern – Experten sprechen von einer Antigendrift – kann der Organismus keine dauerhafte Immunität gegen Influenzaviren entwickeln. Pandemie durch Antigenshift Weitaus drastischer wirkt sich ein sogenannter Antigenshift aus: Dann kommt es zum Auftreten von Influenza-Viren eines neuen Subtyps, der mit keinem von denen übereinstimmt, die bisher in der Bevölkerung verbreitet waren. Solche Antigenshifts bilden die Voraussetzung für weltumspannende Pandemien, wie sie in den Jahren 1918, 1957 und 1968 vorkamen. Bei der im Jahr 2009 neu aufgetretenen sogenannten „Schweinegrippe“ war zwar der Subtyp A/H1N1 nicht neu, unterschied sich aber genetisch so stark von den bisherigen Subtypen, dass er sich auch pandemisch ausbreiten konnte.Die Antigenshifts finden meist in tierischen Zellen, vorzugsweise in Vögeln, statt. Dabei wird eine Wirtszelle gleichzeitig von zwei verschiedenen Virusstämmen des Typ A infiziert. Durch die Kombination der beiden Stämme kommt es dann zu einem Subtyp mit komplett neuen Antigenen. Springen die neugebildeten Viren auf den Menschen über, kann es zu einer Ausbreitung der Infektion über Länder und Kontinente, einer Pandemie, kommen. Denn die Mehrheit der menschlichen Bevölkerung besitzt dann keine auch nur halbwegs passenden Antikörper gegen diese neuartigen Viren. Welche Bevölkerungsgruppen erkranken? An der saisonalen Grippe erkranken überwiegend ältere Menschen und Personen, die unter einer chronischen Erkrankung leiden. Pandemische Grippeviren haben jedoch auch jüngere Menschen als Risikogruppe im Visier. Typ-B-Viren und Typ-C-Viren sind harmloser Außerdem gibt es noch Typ-B-Viren: Sie besiedeln nur den Menschen als Wirt. Auch sie können sich epidemisch ausbreiten, die Symptome sind aber schwächer. Typ-C-Viren treten dagegen nur sporadisch bei Menschen und Schweinen auf. Infektionen, die auf diesen Erreger zurückgehen, verlaufen sehr milde. So sehen Influenza-Viren aus Influenza-Viren sind kugelige oder leicht stäbchenförmige Partikel, die im Wesentlichen aus einer Hülle mit Fett- und Zucker-Eiweiß-Molekülen und einem Kern bestehen, der das Erbgut sowie weitere Eiweißmoleküle enthält. Anhand dieser Bausteine lassen sich Influenza-Viren in verschiedene Typen und Subtypen unterteilen.
Grippe/Erkältung – Grippeimpfung
Den besten Schutz vor einer Grippeinfektion bietet eine Impfung. Besonders die Risikogruppen sollten sich gegen die saisonale Grippe impfen lassen. Die Impfung ist weitestgehend unkompliziert und gilt als sehr sicher. Es besteht keine Gefahr, sich mit dem Impfstoff zu infizieren und eine Virus-Grippe zu entwickeln, da es sich um einen inaktiven Impfstoff handelt. Der Erreger ist abgetötet und nicht vermehrungsfähig – anders als bei einer Lebend-Impfung, die mit einem abgeschwächten Erreger vorgenommen wird. Saisonale Grippeimpfung ist für Ältere und Risikopatienten kostenlos Um einen sicheren Schutz gegen die saisonale Grippe aufzubauen, ist jedes Jahr aufs Neue eine Impfung nötig: Grippeviren verändern sich ständig, weshalb auch regelmäßig neue Impfstoffe entwickelt werden müssen. Die beste Zeit für eine Grippeimpfung sind die Monate Oktober und November – vor Beginn der eigentlichen Grippesaison. Es kann auch jederzeit danach eine Impfung verabreicht werden, allerdings ist zu beachten, dass der Schutzeffekt erst ab zirka zwei Wochen nach der Impfung vorhanden ist. Von Dezember bis April treten die meisten Krankheitsfälle auf.Die Influenza-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) offiziell empfohlen. Generell sollten alle Personen ab 60 Jahren geimpft werden (Standardimpfung). Darüber hinaus wird die Impfung für weitere Personengruppen empfohlen: Risikopatienten mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, beispielsweise bei chronischen Krankheiten der Lunge, des Herz-Kreislauf-Systems, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Schwangere ab dem 4. Monat der Schwangerschaft, Bewohner von Altenheimen und andere mehr. Weiterhin sollten medizinisches Personal und Personen geimpft werden, die als mögliche Infektionsquelle für Andere, beispielsweise chronisch Kranke und Pflegebedürftige, infrage kommen. Die Grippeimpfung ist eine Kassenleitung. Impfung gegen die Schweinegrippe? Im Jahr 2009 wurden spezifische Impfstoffe gegen die sogenannte „Schweinegrippe“ entwickelt. Um sich vor diesem Erreger zu schützen und gleichzeitig gegen die saisonale Grippe gewappnet zu sein, waren im Jahr 2009 zwei separate Impfungen nötig. Das ist seit 2010 nicht mehr der Fall: In die Influenza-Impfstoffe wurde seit der Pandemie 2009 das Antigen des A/H1N1-2009-Virus aufgenommen (neben den Antigenen des A/H3N2- und B-Virus). Damit ist der Schutz vor dem Erreger der ehemaligen „Schweinegrippe“ nun durch die jährliche Grippeimpfung mit erfasst. Ärzten steht ein sogenannter trivalenter Impfstoff zur Verfügung: Eine Impfung schützt vor drei Grippevirustypen. Es handelt sich um einen Totimpfstoff. Neuer Impfstoff für Kinder Seit 2012 steht, insbesondere für Kinder, auch ein abgeschwächter Lebendimpfstoff (LAIV) in Form eines Nasensprays zur Verfügung. Im Jahr 2013 hat dieser Impfstoff auch Eingang in die offiziellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) gefunden. In Studien zeigt sich, dass der Impfstoff in der Altersgruppe der 6-17-Jährigen zu einer höheren Effektivität beim Grippeschutz führt als der der injizierbare Impfstoff. Außerdem ist zu erwarten, dass die Akzeptanz eines Nasensprays bei Kindern höher ist als die eines „Pieks“. Die Impfung als Nasenspray ist jedoch noch keine Kassenleistung. Vor der Impfung immer mit dem Arzt sprechen Zu den Kontraindikationen (Gegenanzeigen) der Grippeimpfung zählt eine Allergie auf Hühnereiweiß, weil der Impfstoff in der Regel mithilfe von Hühnereiern produziert wird. Als Alternative bei einer Allergie auf Hühnereiweiß gibt es Grippeimpfstoffe, die auf Zellkulturen basieren. Diese sind aber nicht immer verfügbar. Außerdem müssen Sie den impfenden Arzt über Vorerkrankungen und die von Ihnen eingenommen Medikamente informieren. Menschen, die beispielsweise einen Blutgerinnungshemmer einnehmen, dürfen keine Injektion in einen Muskel erhalten. Bei ihnen kann die Impfung unter die Haut (subcutan) gegeben werden. Keine Impfung während eines akuten Infekts Wer unter einem akuten Infekt leidet, sollte den Impftermin in Absprache mit dem Arzt gegebenenfalls verschieben. Bei Fieber, das heißt einer Körpertemperatur über 38,5 Grad Celsius, ist der Körper zu sehr mit der Abwehr des Infekts beschäftigt, als dass er sich zusätzlich noch mit dem Impfstoff auseinandersetzen sollte. Ein verbreiteter Irrtum ist es allerdings, chronisch Kranke nicht zu impfen. Gerade diese Personen sind besonders gefährdet, wenn sie an Influenza erkranken. Die WHO bestimmt den Impfstoff Jedes Jahr Anfang Februar tritt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) zusammen, um den Grippe-Impfstoff für die kommende Herbst-Winter-Saison auf der Nordhalbkugel zu bestimmen. Als Grundlage dienen Hinweise verschiedenster Referenzlabore über die voraussichtliche Entwicklung der Virus-Typen in der nächsten Grippe-Saison. Anschließend verschickt die WHO die prognostizierten Viren, die sie aus den Referenzlaboren erhalten hat, als sogenannte Saatviren an die Impfstoff-Hersteller. Die Pharmaunternehmen brauchen rund sechs Monate, bis sie den Impfstoff hergestellt haben.
Grippe/Erkältung – Diagnose
Während einer Grippewelle kann die Diagnose Grippe meist schon anhand der Leitsymptome gestellt werden. Bei Risikogruppen oder bei einem schweren Erkankungsverlauf, kann es hilfreich sein, mit Hilfe
Grippe/Erkältung – Adressen/Links
Auf vitanet.de finden Sie weiterführende Adressen und Links zum Thema Grippe und Erkältung.
Grippe/Erkältung – Lexikon
Alles zum Thema Grippe und Erkältung finden Sie im Lexikon auf vitanet.de: Lesen Sie alles von Immunsystem, Antikörper, Epidemie, Impfschutz bis Prophylaxe, Schutzimpfung und Virus.
Grippe/Erkältung – Husten behandeln
Zu einer Grippe oder einer Erkältung gehört meist auch Husten. Mit Hustenstiller oder Hustenlöser kann der Husten meist gut behandelt werden.
Grippe/Erkältung – Vorbeugen
In Herbst und Winter haben Krankheitserreger, die Grippe oder Erkältung verursachen, oft leichtes Spiel. Doch wer ein paar einfache Tipps zur Vorbeugung beachtet, kann den Keimen das Wasser abgraben, bevor sie für Halsschmerz und Husten sorgen. Mit einfachen Maßnahmen die Abwehr stärken Starke Abwehrkräfte schützen vor Grippe und Erkältung. Deshalb ist ein gesunder Lebensstil in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und trinken Sie viel. Das hält die Schleimhäute feucht und schützt sie so vor Krankheitserregern., Auch Fitness ist wirksam, um vorzubeugen: Bewegung an der frischen Luft und Anwendungen mit kaltem Wasser stärken das Immunsystem. Ebenfalls wirkungsvoll sind Saunabesuche mit anschließendem Kältebad, Ziehen Sie sich warm an und achten Sie dabei besonders auf Ihre Hände und Füße. Kalte Extremitäten führen über Reflexe dazu, dass sich die Gefäße in den Nasenschleimhäuten verengen. Durch die schlechtere Durchblutung leidet auch die Immunabwehr der Atemwege., Achten Sie im Winter auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen. Bei einer Zimmertemperatur von 21 bis 22 Grad Celsius ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 65 Prozent empfehlenswert., Vermeiden Sie übermäßigen Stress und schlafen Sie ausreichend. In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Menschen, die schlecht schlafen oder unter Stress stehen häufiger an Infekten erkranken als entspannte Personen., Gehen Sie sparsam mit Alkohol um und rauchen Sie möglichst nicht: Diese Genussgifte beeinträchtigen das Immunsystem. Inhalierter Tabakrauch greift zudem die Bronchialschleimhaut an und macht sie anfällig für Infektionen. Kein prophylaktischer Effekt von Vitamin C Viele Menschen nehmen im Herbst und Winter auch Vitaminpräparate, um ihr Immunsystem zu stärken. Besonders häufig wird Vitamin C (Ascorbinsäure) eingesetzt, um einer Erkältung vorzubeugen. Eine prophylaktische Wirkung konnte jedoch in Studien nicht nachgewiesen werden. Vitamin C kann also den Ausbruch einer Erkältung nicht verhindern. Es scheint jedoch die Dauer der Erkrankung verkürzen zu können. Einen Versuch wert: Echinacea purpurea und Probiotika Einen besseren Schutz könnte Echinacea purpurea (Purpursonnenhut) bieten. Es gibt zwar noch keine ausreichenden Beweise für die Wirksamkeit der Echinacea, aber Hinweise dafür liegen vor, sodass die Einnahme des pflanzlichen Heilmittels einen Versuch wert sein könnte. Nicht zu vergessen ist allerdings: Echinacea kann einen ungesunden Lebensstil nicht ausgleichen. Außerdem wurden auch Nebenwirkungen beobachtet, vor allem Allergien bis hin zum nicht ungefährlichen Angioödem. Auch Patienten mit Autoimmunerkrankungen sowie Schwangere sollten von der Einnahme absehen.   Ebenfalls einen positiven Einfluss können Probiotika haben, also Bakterien, die lebend in den Darm gelangen. Sie scheinen vor Infektionen zu schützen, beziehungsweise die Dauer und Schwere von Erkältungskrankheiten zu verringern. Doch Untersuchungen zeigten: Schon ein normaler Joghurt reicht aus, spezielle probiotische Produkte verstärken diese positiven Effekte nicht. Wichtigste Maßnahme: gute Hygiene Wenn bereits eine Erkältungswelle die Runde macht, ist gute Hygiene am wirksamsten zur Vorbeugung. Wer sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, kann sein Risiko an einer Infektion zu erkranken, deutlich senken. Dabei reicht normale Seife aus, Desinfektionsmittel sind nicht nötig. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, größere Menschenansammlungen und den direkten Kontakt mit kranken Personen zu meiden. Erkrankte sollten beim Niesen oder Husten ein Taschentuch verwenden oder in die Armbeuge niesen. So verhindern sie, dass sie Krankheitserreger über ihre Hände auf andere übertragen.