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Grippe/Erkältung – Vorbeugen
In Herbst und Winter haben Krankheitserreger, die Grippe oder Erkältung verursachen, oft leichtes Spiel. Doch wer ein paar einfache Tipps zur Vorbeugung beachtet, kann den Keimen das Wasser abgraben, bevor sie für Halsschmerz und Husten sorgen. Mit einfachen Maßnahmen die Abwehr stärken Starke Abwehrkräfte schützen vor Grippe und Erkältung. Deshalb ist ein gesunder Lebensstil in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und trinken Sie viel. Das hält die Schleimhäute feucht und schützt sie so vor Krankheitserregern., Auch Fitness ist wirksam, um vorzubeugen: Bewegung an der frischen Luft und Anwendungen mit kaltem Wasser stärken das Immunsystem. Ebenfalls wirkungsvoll sind Saunabesuche mit anschließendem Kältebad, Ziehen Sie sich warm an und achten Sie dabei besonders auf Ihre Hände und Füße. Kalte Extremitäten führen über Reflexe dazu, dass sich die Gefäße in den Nasenschleimhäuten verengen. Durch die schlechtere Durchblutung leidet auch die Immunabwehr der Atemwege., Achten Sie im Winter auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen. Bei einer Zimmertemperatur von 21 bis 22 Grad Celsius ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 65 Prozent empfehlenswert., Vermeiden Sie übermäßigen Stress und schlafen Sie ausreichend. In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Menschen, die schlecht schlafen oder unter Stress stehen häufiger an Infekten erkranken als entspannte Personen., Gehen Sie sparsam mit Alkohol um und rauchen Sie möglichst nicht: Diese Genussgifte beeinträchtigen das Immunsystem. Inhalierter Tabakrauch greift zudem die Bronchialschleimhaut an und macht sie anfällig für Infektionen. Kein prophylaktischer Effekt von Vitamin C Viele Menschen nehmen im Herbst und Winter auch Vitaminpräparate, um ihr Immunsystem zu stärken. Besonders häufig wird Vitamin C (Ascorbinsäure) eingesetzt, um einer Erkältung vorzubeugen. Eine prophylaktische Wirkung konnte jedoch in Studien nicht nachgewiesen werden. Vitamin C kann also den Ausbruch einer Erkältung nicht verhindern. Es scheint jedoch die Dauer der Erkrankung verkürzen zu können. Einen Versuch wert: Echinacea purpurea und Probiotika Einen besseren Schutz könnte Echinacea purpurea (Purpursonnenhut) bieten. Es gibt zwar noch keine ausreichenden Beweise für die Wirksamkeit der Echinacea, aber Hinweise dafür liegen vor, sodass die Einnahme des pflanzlichen Heilmittels einen Versuch wert sein könnte. Nicht zu vergessen ist allerdings: Echinacea kann einen ungesunden Lebensstil nicht ausgleichen. Außerdem wurden auch Nebenwirkungen beobachtet, vor allem Allergien bis hin zum nicht ungefährlichen Angioödem. Auch Patienten mit Autoimmunerkrankungen sowie Schwangere sollten von der Einnahme absehen.   Ebenfalls einen positiven Einfluss können Probiotika haben, also Bakterien, die lebend in den Darm gelangen. Sie scheinen vor Infektionen zu schützen, beziehungsweise die Dauer und Schwere von Erkältungskrankheiten zu verringern. Doch Untersuchungen zeigten: Schon ein normaler Joghurt reicht aus, spezielle probiotische Produkte verstärken diese positiven Effekte nicht. Wichtigste Maßnahme: gute Hygiene Wenn bereits eine Erkältungswelle die Runde macht, ist gute Hygiene am wirksamsten zur Vorbeugung. Wer sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, kann sein Risiko an einer Infektion zu erkranken, deutlich senken. Dabei reicht normale Seife aus, Desinfektionsmittel sind nicht nötig. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, größere Menschenansammlungen und den direkten Kontakt mit kranken Personen zu meiden. Erkrankte sollten beim Niesen oder Husten ein Taschentuch verwenden oder in die Armbeuge niesen. So verhindern sie, dass sie Krankheitserreger über ihre Hände auf andere übertragen.
Herzerkrankungen/Alltag – Sport
Sport gehört zur Therapie von Herzkrankheiten. Er verbessert die Sauerstoffaufnahme in der Muskulatur und entlastet das Herz. Geeignet für Herzkranke sind vor allem Ausdauersportarten, wie Walken
Wechseljahre – Gesprächsgruppen
Gesprächsgruppen können Frauen in den Wechseljahren (Klimakterium) helfen, da sie dort offen reden können und nicht das Gefühl haben, alleine zu sein. In den Gesprächsgruppen kommen die
Muskelverspannungen im Rücken – Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken können Fehlhaltungen und falsche Bewegungsabläufe, Heben und Tragen von zu schweren Lasten, psychische Belastungen, Übergewicht, Bewegungsmangel oder zu
Rauchentwöhnung – Erfahrungsbericht
vitanet.de-Redakteur Christian Grundmann machte vor zwei Jahren aus seiner Not eine Tugend: Er hörte bei akutem Zigaretten-Mangel aus heiterem Himmel mit dem Rauchen auf. Vor hatte er das eigentlich nicht. Wie es dazu kam und wie es ihm dabei ging, lesen Sie in seinem Erfahrungsbericht. Es pressierte mal wieder. Zeit für den Fußweg zum Bahnhof: 8 Minuten. Zeit bis zur Abfahrt der S-Bahn: 7 Minuten. Zeit, um nach Kleingeld für eine neue Packung Zigaretten zu suchen: nicht eine Sekunde. Am 21. Januar 2008 – das Datum weiß ich noch ganz genau – verließ ich das Haus also ziemlich überstürzt, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen. Mit einer letzten kümmerlichen Zigarette in der alten Packung. Aber die wollte ich mir möglichst lange für den anstehenden Arbeitstag aufheben. Doch nachdem ich zur S-Bahn gehetzt war, ließ mich die Ansage „Nächste S-Bahn in Richtung Innenstadt hat voraussichtlich zehn Minuten Verspätung“ alle Vorsätze über Bord werfen. Wie hätte ich auch sonst die öde Wartezeit überbrückt? Die letzte Zigarette war dahin. Raucher auf dem Trockenen Eine knappe halbe Stunde später verließ ich die S-Bahn also denkbar schlecht ausgerüstet: keine einzige Zigarette mehr übrig und auch nicht das nötige Kleingeld, um für Nachschub zu sorgen. Zur Bank konnte ich auch nicht, weil ich schon viel zu spät dran war. Der erste Gedanke angesichts dieser prekären Situation: „Ohne Zigarette wird der Fußweg von der S-Bahn-Station zum Verlag sehr sehr lange.“ Um meine Nikotingelüste zu verdrängen, beschäftigte ich mich außergewöhnlich intensiv mit meinem mp3-Player. Gleichzeitig fand ich es aber spannend, mich selbst zu beobachten: Spüre ich vielleicht schon so etwas wie Entzugserscheinungen, wenn ich auf dem langen Weg nicht rauche? Ich kann mich noch erinnern, wie neidisch ich jeden Menschen beäugte, der mit einer Zigarette im Mundwinkel unterwegs zur Arbeit war. Aber mit jedem zurückgelegten Meter wurde mir klarer, dass es vielleicht gar nicht so schwierig ist, auch mal einen knappen Kilometer ohne Zigarette zurückzulegen. Nach zehn Minuten stand ich schließlich im Eingangsbereich der Redaktion und roch nicht nach Rauch. Die erste Hürde war geschafft. Jetzt machte ich mir ein Spiel aus dem Zigaretten-Mangel: Wie schwer ist es eigentlich, mal einen Tag lang gar nicht zu rauchen? Entzugserscheinungen? Fehlanzeige Überraschenderweise überhaupt nicht, wie sich herausstellte. Die ersten 24 Stunden ohne Nikotin überstand ich fast problemlos. Unerwartet leicht hatte ich bald die erste rauchfreie Arbeitswoche seit zehn Jahren hinter mich gebracht. Entzugserscheinungen? Weitestgehend Fehlanzeige. Einige Tage lang war ich spürbar nervöser. Ich weiß noch, wie ungewohnt zittrig meine Hände und Beine in dieser Zeit waren. Aber diese Zustände legten sich bald.Längst hatte ich mich entschieden, aus der leeren Zigarettenschachtel am Montagmorgen einen ernsthaften Versuch zu machen, mit dem Rauchen aufzuhören. In den ersten nikotinfreien Tagen begleitete mich jedoch immer ein Gedanke: „So einfach kann das doch gar nicht sein?! Irgendwann kommt sicher die große Lust nach der Zigarette und ich werde schwach. Wie man so hört, ist es doch so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören.“ Und der erste echte Härtetest stand ja noch bevor… Hilfe in der Not Er kam in Form eines Kneipenabends mit Freunden. Bereits am Freitagmorgen wachte ich mit der Gewissheit auf, dass abends mein junges Dasein als Nichtraucher einer echten Bewährungsprobe ausgesetzt sein würde. Insgeheim rechnete ich fast schon mit einem Rückfall. Was würde ich machen, wenn die Freunde in geselliger Runde zu ihren Zigarettenschachteln greifen? Den ganzen Tag spielte ich Szenarien durch, wie ich der Versuchung widerstehen könnte, dann einfach eine mit zu rauchen. Einen wichtigen Faktor hatte ich bei meinen Überlegungen allerdings vergessen. Als die Hälfte der Runde wie befürchtet zur Zigarettenschachtel griff, standen die Rauchwilligen aber auf und gingen zielstrebig nach draußen. Erst war ich irritiert, doch dann fiel es mir ein: Das Rauchverbot in Bars, Kneipen und Restaurants, war am 1. Januar 2008 in Kraft getreten. Und jetzt rettete es mich vor dem Griff zur Zigarette. Ich konnte einfach im Warmen sitzen bleiben, während die anderen zitternd – es war Ende Januar ­– draußen ihre Sucht befriedigten. Rückblickend war diese Situation der Knackpunkt bei meinem Versuch mit dem Rauchen aufzuhören. Selbst das Nachtleben war ohne Zigaretten möglich. Nach diesem Abend wurde alles leichter. Ich spürte jetzt, wie sich meine Fitness mit jedem Tag verbesserte. Ein Sprint zur U-Bahn, die man unbedingt noch erwischen wollte, hatte auf einmal nicht mehr zur Folge, dass man auch an der übernächsten Station noch vollkommen außer Atem war. Gelüste? Auch noch nach zwei Jahren! Warum das alles so leicht ging? Vielleicht weil ich kein besonders starker Raucher war. Selten hatte ich in den vergangenen zehn Jahren mehr als eine halbe Schachtel pro Tag geraucht. Aber es gab immer wieder Situationen, in denen ich gerne geraucht hätte: Als ich beispielsweise an einem lauen Maiabend das erste Mal auf den Balkon meiner neuen Wohnung trat, hätte ich mir liebend gerne eine Zigarette angezündet, um in Ruhe den schönen Ausblick von meinem neuen Reich aus zu genießen. Ab und zu wundere ich mich auch heute noch, wie ich so manche Wartezeit auf öffentliche Verkehrsmittel so ganz ohne Zigarette überbrücke. Früher war das kaum vorstellbar. In der einen oder anderen Situation habe ich sicher nur aus dem Grund nicht wieder zu rauchen angefangen, weil schlichtweg keine Zigaretten in der Nähe waren. Bis heute gibt es immer wieder Momente, in denen mich die Lust aufs Nikotin packt – zwei Jahre nach meinem letzten Zug an einer Zigarette. Einige langjährige Ex-Raucher sagen, das hört nie auf. Doch es sieht so aus, als könnte ich gut mit diesem Verlangen leben. Sehr selten ist es so stark, dass tatsächlich ein Rückfall droht. Nach meinen Erfahrungen kann ich jedem, der mit Rauchen aufhören will, nur raten: „Versuchs doch mal, vielleicht ist es ja gar nicht so schwer.“