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Ernährung/Alter – Vitamine: Aufgaben
Im Alter ist eine vitaminreiche Ernährung wichtig. Bei einer Unterversorgung drohen beispielsweise ein Herzinfarkt, Arteriosklerose und weitere Erkrankungen.
Tipps zur richtigen Ernährung bei Krebs
Grundsätzlich gelten für Patienten mit Krebs die gleichen Richtlinien zur Ernährung wie für gesunde Menschen: Ausgewogene, vollwertige Ernährung reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien.
Ernährung/Krebs – Dioxin-Skandal
Der Skandal um dioxinbelastete Eier schlägt immer höhere Wellen. Doch warum ist Dioxin eigentlich so gefährlich? Und wie erkennt man, ob ein Ei mit dem Gift belastet ist? vitanet.de beantwortet die
Eiweiß für eine gesunde Ernährung
Eiweiße, auch Proteine genannt, haben unterschiedlichste Aufgaben im Körper. Sie sind für die Funktionsfähigkeit der Körperzellen verantwortlich und beeinflussen chemische Prozesse, zum Beispiel die Aktivität von Enzymen und die Bildung von Hormonen oder Antikörpern. Proteine setzen sich aus einzelnen Bausteinen zusammen. Diese Grundbausteine sind die Aminosäuren, von denen es 20 verschiedene gibt. Ein Teil dieser Aminosäuren ist für den Körper besonders wichtig, da er sie nicht selbst bilden kann. Enthält die Nahrung zu wenig dieser essentiellen Aminosäuren, können Mangelerscheinungen auftreten. Die Anzahl ihrer Bausteine und die Reihenfolge der Verknüpfung bestimmen die Eigenschaften des Eiweiß. Welche Lebensmittel enthalten Eiweiß? Eiweiß kommt sowohl in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milch oder Ei, als auch in pflanzlichen Produkten wie Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchten oder Soja vor. Tierisches Eiweiß ist besonders wertvoll, weil es in seiner Zusammensetzung dem Körpereiweiß ähnelt. Pflanzliches Eiweiß kann allerdings genauso wertvoll sein, wenn es gezielt kombiniert wird. Eine hohe Eiweißqualität erreichen Gerichte wie Pellkartoffeln mit Quark, Müsli mit Milch oder Bohneneintopf mit Vollkornbrot. Wieviel Eiweiß braucht der Mensch? Für eine gesunde Ernährung sind pro Tag nicht mehr als 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht notwendig. Dies entspricht einem Gesamtanteil an der Energiezufuhr von neun bis elf Prozent. Um den Eiweißbedarf zu decken, reichen zwei bis drei Mahlzeiten mit kleinen Portionen Fleisch oder Fisch pro Woche aus, an den übrigen Tagen reichen vegetarische Gerichte.
Ernährung – Fett/Fettsäuren
Fette sind wichtige Energielieferanten und Träger für sekundäre Pflanzenstoffe und die fettlöslichen Vitamine E, D, A und K. Der Nährstoff Fett ist unentbehrlich für die Energieversorgung des Menschen; wir nehmen allerdings mit durchschnittlich 130 Gramm Fett pro Tag eindeutig zu viel des Guten auf. Nicht mehr als 30 Prozent des gesamten Bedarfs an Energie sollen durch Fett bereitgestellt werden. Dies sind pro Tag höchstens 60 Gramm. Fette finden sich vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Butter, Wurst, Käse und Fleisch sowie in pflanzlichen Ölen, Schokolade, Chips oder Nüssen. Die Qualität von Fetten wird durch ihre chemische Zusammensetzung bestimmt. Man unterscheidet drei Gruppen von Fettsäuren: gesättigte Fettsäuren einfach ungesättigte Fettsäuren mehrfach ungesättigte Fettsäuren Gesättigte Fettsäuren Gesättigte Fettsäuren finden sich im Überfluss in unserer Nahrung und schädigen den Körper mehr als dass sie nutzen. Nur zehn Prozent der gesamten Fettmenge des Tages sollten aus gesättigten Fettsäuren bestehen, dies entspricht zum Beispiel 20 Gramm Butter. Die meisten Lebensmittel tierischer Herkunft enthalten außer diesen ungünstigen gesättigten Fettsäuren reichlich Cholesterin, weshalb Sie generell mehr pflanzliche Nahrungsmittel verzehren sollten. Ungesättigte Fettsäuren Für eine gesunde Ernährung ist vielmehr die Aufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren notwendig – sie ist sogar lebensnotwendig (essentiell). Sie werden für den Aufbau der Zellen oder die Bildung von Hormonen benötigt. In der Nahrung sind diese in pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumenöl, Soja- oder Distelöl zu finden. Reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäure enthalten Fische wie Heringe, Makrele oder Lachs. Diese Fettsäuren werden als Omega-3-Fettsäuren bezeichnet.
Ernährung – Weichmacher im Essen
Bei Stichproben zeigte sich, dass manche in Kunststoff verpackte Lebensmittel giftige Weichmacher enthalten. Sechs Tipps, wie Sie sich schützen
Ernährung – Aminosäuren
Aminosäuren sind nicht nur Bausteine von Eiweißen und damit von Körperstrukturen, sie haben auch spezielle Aufgaben im Stoffwechsel – als Botenstoffe, bei der Immunmodulation und bei der Hormonsynthese. Die Hauptquelle für Aminosäuren ist tierisches Eiweiß – also Fleisch, Wurst, Fisch, Milch und Eier. Aber auch Pflanzen dienen als Aminosäurelieferanten, beispielsweise Nüsse, Soja, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Nach ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten unterscheidet man entbehrliche (essentielle), unentbehrliche (nicht-essentielle) und bedingt unentbehrliche (semi-essentielle) Aminosäuren. Die L-Aminosäuren werden häufig auch ohne den Zusatz L- angegeben. Unentbehrliche (essentielle) Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Zu ihnen gehören: L-Isoleucin, L-Leucin, L-Lysin, L-Methionin, L-Phenylalanin, L-Threonin, L-Tryptophan und L-Valin. Bedingt unentbehrliche (semi-essentielle) Aminosäuren können vom Körper hergestellt werden, müssen aber im Säuglingsalter, bei Mangelernährung oder bestimmten schweren Erkrankungen zusätzlich zugeführt werden. Hierzu zählen: L-Arginin, L-Cystein, L-Tyrosin, L-Serin und L-Histidin. In manchen Fällen kann auch L-Glutamin semi-essentiell sein., Entbehrliche (nicht-essentielle) Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden. Zu ihnen gehören L-Alanin, L-Asparagin und L-Asparaginsäure, L-Glutaminsäure, Glycin, L-Glutamin und L-Prolin. Werden dem Körper Aminosäuren außerhalb der normalen Ernährung zugeführt (enterale Zufuhr) – beispielsweise über eine Infusion (parenteral) – haben die Aminosäuren häufig unterschiedliche Wirkungen. Deshalb lassen sich die Ergebnisse von Studien, die eine parenterale Ernährung untersuchen, meistens nicht auf die normale Ernährung übertragen. Funktionen einzelner Aminosäuren im Organismus Alanin: Wirkt beim Strukturaufbau der Zellen mit. Asparagin: Dient als wichtiger Energielieferant bei zellulären Abläufen.   Asparaginsäure: Ist ein wichtiger Botenstoff im Nervensystem. Arginin: Ist ein wichtiger Bestandteil der meisten Körpereiweiße. Die Aminosäure stärkt außerdem die Immunabwehr, ist bei Entgiftungsprozessen beteiligt und fördert das Körperwachstum. Eine zusätzliche Zufuhr von Arginin wird ernährungsmedizinisch nicht empfohlen, da sich dabei vermehrt schädliches Stickstoffmonoxid bildet und das Immunsystem gehemmt wird. Cystein: Wichtig für Entgiftungsvorgänge und für die Immunabwehr. Wirkt außerdem antioxidativ. Eine zusätzliche Zufuhr wird meist als Infusionslösung an Schwerkranke – etwa Patienten nach einer Knochenmarktransplantation, mit schweren Verbrennungen oder Strahlenschäden – verabreicht. Auch bei Neu- und Frühgeborenen ist eine zusätzliche Zufuhr oft angeraten, weshalb Cystein häufig Säuglingsnahrung beigesetzt wird. Glutamin: Stärkt das Immunsystem und schützt die Dünndarmschleimhaut. Fördert das Muskel- und Längenwachstum. Auch Glutamin wird meist als Infusionslösung an Schwerkranke – etwa Pateinten nach Knochenmarktransplantation, mit schweren Verbrennungen oder Strahlenschäden – verabreicht. Glutaminsäure: Wichtiger Botenstoff für das zentrale Nervensystem, steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Außerdem beteiligt an Entgiftungsvorgängen des Körpers. Glycin: Kommt in vielen Zellen vor, da es am Strukturaufbau beteiligt ist. Im zentralen Nervensystem wirkt es als Neurotransmitter, also als Botenstoff. Histidin: Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, Schlüsselfunktion bei allergischen und entzündlichen Erkrankungen. Isoleucin, Leucin, Valin: Fördern den Aufbau von Muskelgewebe. Lysin: Fördert die Kollagenbildung in Blutgefäßen, Haut, Knochen und Zähnen. Unterstützt die Kalziumaufnahme aus dem Darm und den Einbau in die Knochen. Methionin: Wichtig für die Bildung von Zellmembranen, für das Nervensystem, Entgiftungsvorgänge und die Regulierung des Säure-Basen-Haushalts. Phenylalanin: Wichtig für die Produktion verschiedener Hormone wie Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Thyroxin. Wird zum Teil bei Depressionen eingesetzt. Prolin: Wird hauptsächlich beim Bindegewebsaufbau benötigt – wirkt aber auch als Puffer. Taurin: Wirkt antioxidativ, ist an Entgiftungsvorgängen beteiligt, stabilisiert die Nervenzellen, reguliert die Herzfunktion und stärkt das Immunsystem. Threonin: Wichtig für das Körperwachstum. Tryptophan: Wichtig für die Herstellung des Nervenbotenstoffs Serotonin. Dieser reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Stimmungslage, den Appetit und das Schmerzempfinden. Weiterhin wichtig für die Bildung des Hormons Melatonin und Vitamin B3. Tyrosin: Wird aus Phenylalanin gebildet und für die Bildung der Botenstoffe Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin und der Schilddrüsenhormone benötigt. Auch Melatonin und Coenzym Q10 werden aus Tyrosin gebildet. Valin: Kommt in fast allen Eiweißen des Körpers vor.
Natrium für eine gesunde Ernährung
Natrium ist reguliert u.a. den Wasserhaushalt und Blutdruck. Natriummangel äußert sich unter anderem durch Durst, Kopfschmerz, Schwäche und
Vitamine für eine gesunde Ernährung
Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die der Körper selbst nicht oder nur unzureichend bilden kann. Daher müssen Vitamine beziehungsweise ihre Vorstufe (Provitamine) mit der Nahrung zugeführt werden. Was sind Vitamine überhaupt? Im Organismus haben Vitamine zahlreiche biokatalytische Funktionen, das heißt, sie sorgen dafür, dass Stoffwechselprozesse ungestört ablaufen können. Wichtig ist zu wissen, dass der Stoffwechsel und damit die Wirkung einzelner Vitamine von anderen Vitaminen abhängig ist. Prinzipiell können Sie Ihren Vitaminbedarf durch eine vollwertige Ernährung decken. Eine optimale Ernährung ist jedoch nicht einfach: Zum einen fehlt vielen die Zeit, Lebensmittel frisch zuzubereiten, zum anderen verlieren viele Lebensmittel aufgrund veränderter Anbaubedingungen und langer Transportwege deutlich an Vitamingehalt. So haben beispielsweise Kartoffeln bis zu 25 Prozent weniger Vitamin C als noch vor 20 Jahren. Eine ungenügende Vitaminversorgung kann zu vielfältigen Mangelerscheinungen und Erkrankungen führen. Ein solcher Mangel kann von verschiedenen Faktoren begünstigt werden – zum Beispiel Rauchen, Alkohol, einseitige Ernährung, chronische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen des Verdauungsapparates. Auch bei Leistungssportlern, Kindern und Jugendlichen im Wachstum, Schwangeren oder stillenden Müttern besteht ein erhöhter Vitaminbedarf. Welche Gruppen von Vitaminen kennt man? Man kann die Vitamine nach ihrer Löslichkeit in Wasser oder Fett unterscheiden. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören: Vitamin B1, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B9 (Folsäure), Vitamin B12 (Cobalamin), Vitamin H (Biotin), Vitamin C Wasserlösliche Vitamine können nicht beziehungsweise nur kurz im Körper gespeichert werden (mit Ausnahme von Vitamin B12).Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen: Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K Fettlösliche Vitamine können nur zusammen mit Fett aufgenommen werden. Deshalb sollten Sie beispielsweise bei der Zubereitung von Karotten (Vitamin A) oder Brokkoli (Vitamin K) immer etwas Fett verwenden. Fettlösliche Vitamine können im Gegensatz zu den wasserlöslichen im Körper gespeichert werden.
Vitamin D für eine gesunde Ernährung
Vitamin D fördert das Skelettwachstum und ist für Haut, Muskulatur und Immunsystem wichtig. Vitamin D-reich sind u.a. Seefisch, Butter, Sahne und