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Grippe/Erkältung – Komplikationen
Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung. Vor allem bei abwehrgeschwächten oder älteren Personen sind schwerwiegende Komplikationen möglich. Einige Influenzaviren können auch Säuglingen, Kleinkindern und Schwangeren gefährlich werden.   Auch bei Erkältungen können Bakterien, die sich aufgrund der geschwächten Abwehr leichter ausbreiten können, zu Komplikationen führen. Man nennt dies: bakterielle Superinfektion. Lungenentzündung – die größte Gefahr Viele Probleme ergeben sich durch diese zusätzlichen Infektionen mit Bakterien. So haben beispielsweise Pneumokokken in den vorinfizierten und entzündeten Atemwegen ein leichtes Spiel und können eine bakterielle Bronchitis oder Lungenentzündung auslösen. In seltenen Fällen breiten sich auch die Viren in der Lunge aus und führen zu einer Viruspneumonie. Weitere mögliche Komplikationen sind: Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), Mittelohrentzündung, Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung, Hirnhautentzündung, Fieberkrämpfe bei Kindern. Bestehende Grunderkrankungen wie beispielsweise eine chronische Bronchitis oder Asthma können sich in Folge der Virusinfektion verschlimmern. Besonders heftige Verläufe können innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Herz-Kreislauf-Versagen führen. Tödlich geht die saisonale Grippe laut Robert Koch-Institut aber fast nur in den höheren Altersgruppen aus. Die seltenen tödlichen Verläufe der Schweinegrippe sind laut Robert-Koch-Institut nicht nur bei Senioren, sondern auch bei Kindern und jüngeren Menschen zu beobachten.
Grippe/Erkältung – Halsschmerzen behandeln
Bei einer Grippe oder Erkältung treten häufig Halsschmerzen auf. Halsschmerzen infolge einer Erkältung können meist selbst behandelt werden.
Wadenwickel bei Grippe und Erkältung
Ein bewährtes Hausmittel zur Fiebersenkung bei Grippe und Erkältung sind Wadenwickel. Sie sind einfach gemacht. So funktionieren Wadenwickel: Befeuchten Sie zwei Tücher (zum Beispiel kleine Hand- oder Geschirrtücher) mit kaltem Wasser. Wickeln Sie um jede Wade jeweils ein feuchtes Tuch. Wickeln Sie darüber ein trockenes Tuch oder legen Sie ein trocknes Tuch darunter, damit das Bett nicht nass wird. Belassen Sie die Wickel so lange, bis sie körperwarm geworden sind (zirka zehn bis 15 Minuten). Erneuern Sie den Wickel, indem Sie die feuchten Tücher wieder mit kaltem Wasser befeuchten. Wenn Sie die Wickel bei Ihrem Kind anwenden, bleiben Sie in der Nähe und beobachten Sie es gut. Manchmal verursacht die rasche Fiebersenkung dem Kind Unbehagen. Wadenwickel nur bei abfallendem Fieber anwenden Wadenwickel sollten nur in der Phase des Fieberabfalls angewendet werden. Dieser ist zu erkennen an: Hautrötung, warme, feuchte Hände und Füße, Schwitzen, Durst, Vorliebe auf kalte Getränke. Die Fiebersenkung können Sie außerdem durch kühle Getränke, eine kühle Raumtemperatur und Eispackungen unterstützen. Keine Wadenwickel bei steigendem Fieber Solange das Fieber noch steigt, dürfen keine Wadenwickel gemacht werden. Zeichen für steigendes Fieber sind: Blässe, kalte Hände und Füße, Frösteln, Schüttelfrost, Zähneklappern. Während des Fieberanstiegs braucht der Körper zusätzliche Wärme. Wickeln Sie sich oder Ihr Kind in warme Decken ein und stellen Sie die kalten Füße an eine Wärmflasche. Wichtig: Prüfen Sie die Temperatur, damit es nicht zu Verbrennungen der Haut kommen kann.
Richtig die Hände waschen
Es ist ganz einfach, sich so gut wie möglich vor Grippe und Erkältung zu schützen: Indem man sich regelmäßig die Hände wäscht. So geht es richtig.
Grippe & Erkältung – Infektionswege
Durch Tröpfchen-Übertragung drohen bei Erkältung, Grippe, Neue Influenza große Ansteckungsgefahren. Erkältungen werden von Rhinoviren, die saisonale Grippe und die Schweinegrippe von
Grippe/Erkältung – Ratgeber/Selbsthilfe
Durch die richtige Pflege bei Grippe und Erkältung können Komplikationen vermieden werden. Dazu gehört beispielsweise ausreichendes Trinken.
Linde – Heilpflanze | Wirkung und Anwendung
Linde – Heilpflanzenlexikon von vitanet.de. Linde wird angewendet: z.B. bei Erkältung und zur Nervenberuhigung.
Primel – Heilpflanze | Wirkung und Anwendung
Primel – Heilpflanzenlexikon von vitanet.de. Primel wird angewendet: z.B. bei Erkältung, Husten und Bronchitis.
Husten – Therapie: Hausmittel & Medikamente
Husten (Tussis) wird meist durch Erkältungs- oder Hustenviren ausgelöst. Wenn sich auf der durch die Viren geschädigten Schleimhaut Bakterien ansiedeln, kann Husten gefährlich werden. Dann sollte ein Arzt hinzugezogen werden, der nach gründlicher Untersuchung eine eventuell notwendige Therapie mit Antibiotika einleitet. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn der Husten (trotz Behandlung) länger als zehn Tage anhält, Fieber auftritt, eitriger oder blutiger Auswurf auftritt, die Atmung erschwert ist, Sie einer Risikogruppe angehören (Schwangere und Stillende, Diabetiker, Allergiker, Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder schon bestehenden Lungenerkrankungen), Verdacht auf Keuchhusten besteht, Verdacht auf chronische Bronchitis oder Asthma besteht Wenn es sich um einen einfachen Erkältungshusten handelt, kann man Husten gut selbst behandeln – zum Beispiel mit Hausmitteln. Medizinisch gesehen ist es sinnvoll, trockenen Reizhusten zu unterbinden. Ausgeprägter Reizhusten stört oft die Nachtruhe und kann so den Heilungsprozess verzögern. Außerdem werden die Schleimhäute der Atemwege stark belastet. Zur Therapie von schmerzhaftem Reizhusten eignen sich Hustenstiller. Im Verlauf einer Erkältung geht der trockene Reizhusten meist in einen sogenannten produktiven Husten über: Die Bronchien bilden zunehmend Schleim, der abgehustet wird. Das ständige Husten kann zu einer verkrampften Bronchialmuskulatur führen. Ziel einer Therapie des Hustens ist es dann, den Schleim zu verflüssigen, damit er besser abgehustet werden kann. Die Therapie mit Hustenlösern erleichtert das Abhusten von festsitzendem Schleim. Auch pflanzliche Mittel können hustenstillend und schleimlösend wirken und zur Therapie von Husten eingesetzt werden. Insgesamt gesehen gibt es aber – obwohl sie oft angewandt werden – keine ausreichend gesicherten Studien zur Anwendung von pflanzlichen Hustenlösern und -stillern. Am besten ist, Sie probieren aus, welches Mittel Ihnen hilft. Voraussetzung ist allerdings, dass ein normaler Erkältungshusten vorliegt. Medikamente und Darreichungsformen Medikamente zur Therapie von Husten gibt es als Tee, Salbe, Saft, Tropfen oder Tabletten. Für die Wirkung ist nicht die Darreichungsform, sondern die regelmäßige und ausreichend dosierte Anwendung entscheidend. Husten- und Bronchialtees: Kräutertees gegen Husten verbinden die Wirkung der Heilpflanzen mit wohltuender Wärme. Dank ihrer beruhigenden Wirkung lässt sich auch ein gereizter Rachen gut damit behandeln. Brausetabletten, Granulat, Hustensaft und Hustentropfen: Die Wirkung setzt schnell ein. Tropfen enthalten allerdings häufig Alkohol. Für Kinder, Schwangere und Leberkranke sollten Produkte ohne Alkohol bevorzugt werden. Diabetiker sollten bei der Therapie mit Hustensaft ein zuckerfreies Produkt wählen. Hustenbonbons/Lutschpastillen: Das Lutschen ist praktisch für unterwegs und hält die Schleimhäute feucht. Wenn zum Husten ein rauer Hals kommt, ist das Lutschen besonders wohltuend. Man unterscheidet hustenstillende und schleimlösende Produkte. Erkältungsbalsame: Sie entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie auf der Brust eingerieben werden. Sie enthalten ätherische Öle, die zum einen direkt durch die Haut in die unteren Atemwege gelangen. Zum anderen verdampfen die leicht flüchtigen Öle auf der warmen Haut und werden eingeatmet. Durch diesen Inhalationseffekt gelangen die Wirkstoffe direkt in den Bronchialtrakt. Ähnlich wirken auch Erkältungsbäder. Ätherische Öle sind nicht zur Therapie bei Säuglingen und Kleinkindern geeignet. Inhalationsmittel: Inhalationen lindern Beschwerden bei Husten und eignen sich allgemein zur Behandlung von Atemwegsinfekten. Erkältungsbalsam kann, wenn er in heißes Wasser gegeben wird, auch zum Inhalieren verwendet werden. Dies kann durch einen Inhalator oder über einem einfachen, offenen Gefäß geschehen. Neben Erkältungsbalsam kommen auch Auszüge ätherischer Öle, Mineralsalze oder Schleimlöser als Inhalationsmittel zum Einsatz. Soll man bei Husten viel trinken? Häufig wird als Therapie bei Husten empfohlen, viel zu trinken, damit der Schleim sich besser löst. Studien und Tierversuche konnten dies jedoch nicht bestätigen. Im Tierversuch hat vermehrtes Trinken sogar dazu geführt, dass die Schleimhaut anschwillt und der Schleim schlechter abtransportiert wird. Menschen mit Herzschwäche oder Störungen der Nierenfunktion beziehungsweise des Mineralstoffhaushalts sollten ohnehin keine unnötig große Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen.
Fieber – Erkältungsmittel
Bei grippalen Infekten helfen spezielle Erkältungsmittel (oft auch Grippemittel genannt), die unterschiedliche Kombinationen von Wirkstoffen gegen die verschiedenen Symptome einer Erkältung