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Diabetische Retinopathie – Symptome
Die häufigste Augenkrankheit bei Diabetes, die diabetische Retinopathie (diabetische Netzhauterkrankung), macht ebenso wie das Glaukom oder die altersabhängige Makuladegeneration zu Beginn der Erkrankung keine Beschwerden. Die Patienten bemerken auch die fortgeschrittenen Stadien der Retinopathie nicht, solange nicht die Stelle des schärfsten Sehens betroffen ist. Die dann auftretende Sehschwäche bemerkt der Patient vor allem beim Lesen und beim Erkennen von Personen. Zudem sehen die betroffenen Diabetiker oftmals Flecken, ein Bild erscheint gräulich durchlöchert. Dieser Eindruck entsteht durch Blutungen aus den neu gebildeten Gefäßen. Die Patienten können sich geblendet fühlen und bei schlechter Beleuchtung wie durch einen Nebelschleier sehen. In seltenen Fällen kann der Augenarzt auch eine Einschränkung des Gesichtsfelds feststellen und daran die Diagnose diabetische Retinopathie stellen. Wer Insulin spritzen muss, den kann die Retinopathie besonders behindern Vor allem für einen Diabetiker, der insulinpflichtig ist, können diese visuellen Einschränkungen sehr bedeutsam sein. Er muss tagtäglich mehrfach sein Insulin dosieren und spritzen. Kann er dabei die Dosismarkierung auf Spritze oder Pen nicht richtig erkennen, wird möglicherweise die Dosis ungenau. Auch können andere alltägliche Dinge wie das Einkaufen, Putzen oder Fernsehen eingeschränkt sein, nicht zu vergessen das Autofahren.
Diabetische Retinopathie – Therapie
Ohne Behandlung kann die häufigste Augenkrankheit bei Diabetes, die diabetische Retinopathie (diabetische Netzhauterkrankung), zu einer Netzhautablösung und schließlich zur Erblindung führen. Eine Erblindung kann man vermeiden, wenn Veränderungen der Netzhaut rechtzeitig erkannt werden. So gehören regelmäßige Termine beim Augenarzt zum Pflichtprogramm für Diabetiker. Die beste Versicherung für Ihre Augen ist außerdem eine konsequent gute Einstellung Ihres Blutzuckers und Ihres Blutdrucks auf normale Werte und die Vermeidung weiterer Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht). Retinopathie-Therapie meist mit dem Laser Eine diabetische Retinopathie wird vor allem mit dem Laser behandelt. Diese Therapie soll verhindern, dass sich neue Gefäße bilden und es zu Glaskörpereinblutungen kommt. Mit der Laserbehandlung soll der gesamte Sauerstoffbedarf der Netzhaut verringert und somit weitere Gefäßwucherungen verhindert werden. Zudem verschließt man durch die Laserbehandlung die leckenden Blutgefäße. Außerdem sollen die vernarbenden Reaktionen nach der Laserung die Netzhaut wieder am Untergrund befestigen. Langsam und schrittweise werden die betroffenen Stellen behandelt. Wo gelasert wird, wird durch eine Spiegelung des Augenhintergrunds oder eine Fluoreszens-Angiografie ermittelt. Ist die diabetische Retinopathie fortgeschritten, kann eine Operation helfen Wird diese Therapie konsequent durchgeführt, so kann die diabetische Retinopathie oftmals in einem guten Stadium stabilisiert werden. Im Spätstadium der Erkrankung kann eine Operation nötig werden: Dabei wird der Glaskörper in Teilen und damit Blut und Flüssigkeit entfernt. Diese OP wird Vitrektomie genannt. Anschließend wird der Glaskörper entweder mit verschiedenen Gasgemischen oder Silikonöl wieder aufgefüllt. Diabetiker mit bereits vorhandenen Augenerkrankungen sollten unverzüglich mit dem Rauchen aufhören. Deutschlandweit werden hierfür professionelle Raucherentwöhnungsprogramme angeboten.
Diabetes mellitus – Blutzucker richtig messen
Wenn Sie unter Diabetes mellitus leiden und selbst Ihren Blutzucker messen, sollten Sie einige Dinge beachten. Bitte berücksichtigen Sie außerdem die Gebrauchsanleitung Ihres Blutzuckermessgeräts. So gehen Sie beim Blutzucker messen am besten vor: Legen Sie alle Utensilien, die Sie zum Blutzucker messen benötigen, bereit: Blutzuckermessgerät, Teststreifen, Stechhilfe mit Lanzette, Tagebuch und Kugelschreiber., Waschen Sie sich vor dem Blutzucker messen die Hände mit warmem Wasser und Seife, trocknen Sie danach die Hände gut ab. Desinfektionsspray oder Alkohol sind nicht notwendig., Entnehmen Sie den Teststreifen immer nur mit trockenen Fingern und verschließen Sie das Röhrchen gleich wieder. Verwenden Sie keine Teststreifen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum., Die Meisten benutzen zum Blutzucker messen die vordere Fingerkuppe, dabei ist das Stechen an der seitlichen Fingerkuppe am wenigsten schmerzhaft., Benutzen Sie zum Blutzucker messen am besten den dritten bis fünften Finger und schonen Sie Daumen und Zeigefinger, die Sie im Alltag häufig benötigen., Lassen Sie vor dem Stechen Blut in den Finger fließen, zum Beispiel durch „Ausschütteln“ der Hand nach unten oder leichtes Massieren. Somit müssen Sie nicht so tief stechen., Sogenannte Stechhilfen können die Blutentnahme erleichtern, weil das Stechen automatisch ausgelöst wird., Verwenden Sie Lanzetten nur einmal. Eine benutzte Lanzette ist nicht mehr steril und birgt die Gefahr einer Infektion bei erneuter Verwendung. Außerdem verbiegt sich die Lanzette beim Einstechen und wird stumpf, wodurch zusätzlich die Haut verletzt werden kann., Um den Blutstropfen zu gewinnen, drücken Sie bitte nur leicht. Durch zu festes Drücken können die Blutwerte verfälscht werden., Wie Sie das Blut auf den Teststreifen aufbringen, hängt vom jeweiligen Messsystem ab. Hier sollten Sie genau die Anleitung beachten. Blutzuckermessgeräte Mittlerweile ist eine Vielzahl von Blutzuckermessgeräten auf dem Markt. Dabei liegt die Messgenauigkeit guter Blutzuckermessgeräte bei zehn bis 15 Prozent Abweichung zum Laborblutzucker. Überprüfen Sie regelmäßig die Genauigkeit Ihres Messgerätes durch eine Parallelmessung mit einem Laborgerät. Außerdem muss die Codierung von Teststreifen und Messgerät übereinstimmen. Bei falscher Handhabung oder unter extremen Bedingungen, wie sehr niedrigen oder hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit oder Messung in großen Höhen kann es zu Fehlmessungen kommen. Viele Blutzuckermessgeräte haben heute Speichermöglichkeiten für die gemessenen Werte, Datum, Uhrzeit und eventuell die BE-Menge, Insulindosierung sowie besondere „Events“ (Vorkommnisse).
Diabetes mellitus – Motivation/persönliche Ziele
Menschen mit Diabetes fällt es oft schwer, in der Therapie immer wieder neue Motivation zu finden. Betroffene sollten deshalb genau darauf achten, was ihre Motivation gesteigert und was sie
Diabetes mellitus Typ 1 – Herzinfarkt
Bei Diabetes treten Schäden an den großen und mittleren Arterien auf, die Makroangiopathie (Makro = groß, Angiopathie = Gefäßerkrankung), die der Arteriosklerose entspricht. Sie kann zu
Diabetes mellitus – Insulin: Lagerung/Haltbarkeit
Menschen mit Diabetes sollten genau auf Lagerung und Haltbarkeit des Insulins achten. Wichtig: Insulin ist empfindlich gegen Hitze, Kälte und Licht. Das sollte bei der Lagerung des Insulins unbedingt
Diabetes Typ 2 – Medikamente/Stufenplan
An erster Stelle des Stufenplan bei der Therapie von Diabetes Typ 2 steht eine Ernährungsumstellung und Bewegung. Erst wenn so keine ausreichende Blutzucker-Einstellung möglich ist, ist eine
Diabetes – Therapie: Inkretin-Mimetika
Die Insulinsekretion der Bauchspeicheldrüse wird durch Dünndarmhormone, sogenannte Inkretine, angeregt. Menschen mit Diabetes bilden weniger Inkretine als Gesunde. Inkretin-Mimetika ahmen die
Diabetes mellitus Typ 1 – Metabolisches Syndrom
Die für Diabetes mellitus Typ 2 charakteristische Insulinresistenz kann häufig bei übergewichtigen Personen mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten beobachtet werden. Die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukose-Stoffwechsel wird als metabolisches Syndrom oder auch Wohlstandssyndrom bezeichnet. 20 bis 30 Prozent der Deutschen sind vom metabolischen Syndrom betroffen. Viele davon entwickeln bereits früh Schäden an den Blutgefäßen und tragen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Menschen mit starker erblicher Belastung für Diabetes mellitus Typ 2 sollten daher regelmäßig auf Gefäßkomplikationen hin untersucht werden, Menschen aus Familien mit hohem Blutdruck auf das Vorhandensein eines Diabetes mellitus Typ 2. Das Bauchfett Bei der Entstehung der genannten Erkrankungen kommt dem Fettgewebe eine wichtige Rolle zu: Es ist nicht nur Energiespeicher, sondern wirkt als Organ, das verschiedene Botenstoffe produziert. Insbesondere das Bauchfett setzt Botenstoffe frei, die chronische Entzündungen hervorrufen und somit die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen können. Außerdem vermindert es die Insulinwirkung und fördert so die Entstehung von Diabetes mellitus. Schließlich werden im Bauchfett auch Substanzen gebildet, die die Blutgerinnung und den Blutdruck beeinflussen können. Einer Untersuchung zufolge scheint ein von Fettzellen freigesetztes Protein eine zentrale Rolle bei der Entstehung der Insulinresistenz zu spielen. Dieses Retinol-binding Protein 4 (RBP4) könnte in Zukunft vielleicht als Marker das Auftreten von Typ-2-Diabetes vorhersagen und die Wirksamkeit vorbeugender Maßnahmen messen.
Diabetes mellitus – Blutzucker/Harnzucker
Bei Patienten mit Diabetes mellitus ist die Regulation des Blutzuckerspiegels gestört. Normalerweise gewährleistet das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttete Insulin, dass der Blutzucker-Wert