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Diabetes mellitus: wichtige Reisevorbereitungen
Diabetespatienten sollten ihre Reise sorgfältig vorbereiten, damit sie einen unbeschwerten Urlaub genießen können. Kontrolluntersuchung vor der Reise Zur Reisevorbereitung gehört eine Kontrolluntersuchung bei Ihrem Arzt vier bis sechs Wochen vor Reiseantritt. Für die Reise sollte Ihr Gesundheits-Pass aktuell sein, eventuell benötigen Sie zusätzlich ein Attest für das Mitführen Ihres Diabetikerbedarfs. Prüfen Sie vor der Reise außerdem Ihr Wissen über das Verhalten in verschiedenen Notfallsituationen – das Gleiche gilt für Ihre Reisebegleitung. Impfungen frühzeitig durchführen Prüfen Sie rechtzeitig vor Beginn der Reise Ihren Impfschutz. Da nach manchen Impfungen der Blutzucker ansteigt, sollte bei Diabetespatienten zwischen verschiedenen Impfungen genügend Zeit bleiben. Ausreichend Medikamente mitnehmen Nicht in allen Ländern sind alle Diabetesmedikamente und Hilfsmittel problemlos verfügbar. Nehmen Sie auf die Reise besser alles, was Sie benötigen, in ausreichender Menge mit. Berechnen Sie den Bedarf an Diabetesmedikamenten und Blutzuckermessstreifen für die Urlaubszeit großzügig und packen Sie die doppelte Menge ein: So sind Sie auch für Ausnahmesituationen gerüstet. Denken Sie bei der Reisevorbereitung auch an Ersatzbatterien für Ihr Blutzuckermessgerät. Direkt ablesbare Blutzuckermessstreifen sind hilfreich, falls das Messgerät ausfällt. Notfallsituationen vorbeugen Im Urlaub ändert sich der normale Tagesablauf. Häufig bewegt man sich auf Reisen mehr im Freien oder treibt mehr Sport. Das Essen wird zu anderen Tageszeiten eingenommen als zu Hause, zusätzlich kann die landestypische Kost ungewohnt sein. Daher sollten Sie für Notfallsituationen gerüstet sein: Messen Sie häufig den Blutzucker. Denken Sie bei der Reisevorbereitung daran: Für Unterzuckerungen (Hypoglykämien) sollte Glucagon im Reisegepäck sein. Mit Ketonmessstreifen können Sie Stoffwechselentgleisungen rechtzeitig erkennen. Kohlenhydrate für unterwegs Besonders wenn Sie insulinpflichtiger Diabetiker sind, sollten Sie bei der Reisevorbereitung daran denken, kohlenhydratreiche Nahrungsmittel gegen Unterzuckerung einzupacken. Nehmen Sie genügend Rationen an Traubenzucker, Glukosesirup, Gummibärchen, Keksen, Trockenobst oder anderen Nahrungsmitteln mit in den Urlaub. Vorbereitung aufs Urlaubsland Informieren Sie sich schon vor der Reise über die landestypische Ernährung: Welche Haupt- und Grundnahrungsmittel gibt es, wie ist deren Kohlenhydratgehalt? Informationen finden Sie in Kochbüchern, Reiseführern und Nährwerttabellen. Oder besuchen Sie schon zu Hause ein Restaurant mit der Küche Ihres Urlaubslandes.
Typische Anzeichen und Symptome bei Diabetes mellitus
Symptome und Anzeichen von Diabetes mellitus sind unter anderem starker Durst, vermehrtes Wasserlassen und Müdigkeit.
Diabetes mellitus: Therapie mit Insulin
Diabetes mellitus Typ 1 muss immer mit Insulin behandelt werden, Diabetes Typ 2 erst, wenn sich der Blutzucker mit Tabletten nicht mehr kontrollieren lässt.
Basistherapie bei Diabetes: Ernährung und Bewegung
Die Basistherapie spielt sowohl für Diabetes mellitus Typ 1 als auch Typ 2 eine Rolle. Im Rahmen von Schulungen und Beratungen werden die Betroffenen unterstützt, ihre Ernährung umzustellen und
Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes Typ 1
Bei der Entstehung des Diabetes mellitus Typ 1 spielt das Immunsystem eine entscheidende Rolle. Meist richten sich bestimmte Antikörper fälschlicherweise gegen körpereigenes Gewebe. Deshalb spricht
Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes Typ 2
Neben einer genetischen Veranlagung tragen Risikofaktoren wie Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel zum Ausbruch von Diabetes mellitus Typ 2 bei. Außerdem spielt ein höheres
Vitalstoffe – Diabetes mellitus
Ergänzend zur Diabetes-Therapie mit Insulin oder blutzuckersenkenden Tabletten können Vitalstoffe wie Alpha-Liponsäure, Omega-3-Fettsäuren oder Vitamin E eingesetzt werden. Vitalstoffe können
Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“)
Chronische Stoffwechselerkrankung, bei der das Blut einen erhöhten Blutzuckerspiegel aufweist. Diabetes mellitus zeichnet sich durch absoluten Insulinmangel (Diabetes Typ 1) oder relativen
Diabetische Retinopathie – Symptome
Die häufigste Augenkrankheit bei Diabetes, die diabetische Retinopathie (diabetische Netzhauterkrankung), macht ebenso wie das Glaukom oder die altersabhängige Makuladegeneration zu Beginn der Erkrankung keine Beschwerden. Die Patienten bemerken auch die fortgeschrittenen Stadien der Retinopathie nicht, solange nicht die Stelle des schärfsten Sehens betroffen ist. Die dann auftretende Sehschwäche bemerkt der Patient vor allem beim Lesen und beim Erkennen von Personen. Zudem sehen die betroffenen Diabetiker oftmals Flecken, ein Bild erscheint gräulich durchlöchert. Dieser Eindruck entsteht durch Blutungen aus den neu gebildeten Gefäßen. Die Patienten können sich geblendet fühlen und bei schlechter Beleuchtung wie durch einen Nebelschleier sehen. In seltenen Fällen kann der Augenarzt auch eine Einschränkung des Gesichtsfelds feststellen und daran die Diagnose diabetische Retinopathie stellen. Wer Insulin spritzen muss, den kann die Retinopathie besonders behindern Vor allem für einen Diabetiker, der insulinpflichtig ist, können diese visuellen Einschränkungen sehr bedeutsam sein. Er muss tagtäglich mehrfach sein Insulin dosieren und spritzen. Kann er dabei die Dosismarkierung auf Spritze oder Pen nicht richtig erkennen, wird möglicherweise die Dosis ungenau. Auch können andere alltägliche Dinge wie das Einkaufen, Putzen oder Fernsehen eingeschränkt sein, nicht zu vergessen das Autofahren.
Diabetische Retinopathie – Therapie
Ohne Behandlung kann die häufigste Augenkrankheit bei Diabetes, die diabetische Retinopathie (diabetische Netzhauterkrankung), zu einer Netzhautablösung und schließlich zur Erblindung führen. Eine Erblindung kann man vermeiden, wenn Veränderungen der Netzhaut rechtzeitig erkannt werden. So gehören regelmäßige Termine beim Augenarzt zum Pflichtprogramm für Diabetiker. Die beste Versicherung für Ihre Augen ist außerdem eine konsequent gute Einstellung Ihres Blutzuckers und Ihres Blutdrucks auf normale Werte und die Vermeidung weiterer Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht). Retinopathie-Therapie meist mit dem Laser Eine diabetische Retinopathie wird vor allem mit dem Laser behandelt. Diese Therapie soll verhindern, dass sich neue Gefäße bilden und es zu Glaskörpereinblutungen kommt. Mit der Laserbehandlung soll der gesamte Sauerstoffbedarf der Netzhaut verringert und somit weitere Gefäßwucherungen verhindert werden. Zudem verschließt man durch die Laserbehandlung die leckenden Blutgefäße. Außerdem sollen die vernarbenden Reaktionen nach der Laserung die Netzhaut wieder am Untergrund befestigen. Langsam und schrittweise werden die betroffenen Stellen behandelt. Wo gelasert wird, wird durch eine Spiegelung des Augenhintergrunds oder eine Fluoreszens-Angiografie ermittelt. Ist die diabetische Retinopathie fortgeschritten, kann eine Operation helfen Wird diese Therapie konsequent durchgeführt, so kann die diabetische Retinopathie oftmals in einem guten Stadium stabilisiert werden. Im Spätstadium der Erkrankung kann eine Operation nötig werden: Dabei wird der Glaskörper in Teilen und damit Blut und Flüssigkeit entfernt. Diese OP wird Vitrektomie genannt. Anschließend wird der Glaskörper entweder mit verschiedenen Gasgemischen oder Silikonöl wieder aufgefüllt. Diabetiker mit bereits vorhandenen Augenerkrankungen sollten unverzüglich mit dem Rauchen aufhören. Deutschlandweit werden hierfür professionelle Raucherentwöhnungsprogramme angeboten.