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Anti-Aging – Antioxidantien
Antioxidantien wird beim Alterungsprozess eine Schlüsselrolle beigemessen: Sie neutralisieren sogenannte freie Radikale und werden deshalb auch als Radikalfänger bezeichnet. Freie Radikale sind aggressive Verbindungen, die bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen, aber auch durch zahlreiche äußere Einflussfaktoren gebildet werden. Freie Radikale sind für Abwehrreaktionen des Körpers wichtig, können aber auch Schäden an der DNA, den Zellmembranen und Körpereiweißen hervorrufen. Diese Schädigungen führen zu vorzeitigen Alterungserscheinungen wie beispielsweise dem Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Um den unkontrollierten Angriff freier Radikale zu regulieren, besitzt unser Organismus ein antioxidatives Schutzsystem. Bei einem Überschuss an freien Radikalen spricht man von oxidativem Stress. Folgende Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle: Vitamin A, C, E und Carotinoide, Coenzym Q10, Selen, Zink, Mangan und Kupfer, L-Cystein, Flavonoide, Anthocyane Im Einzelnen schreibt man Antioxidantien folgende Anti-Aging-Effekte zu: Risikosenkung im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Senkung des Risikos für verschiedene bösartige Tumore, zum Beispiel Darmkrebs, Magenkrebs, Lungenkrebs, Verlangsamung allgemeiner Alterserscheinungen wie zum Beispiel Hautalterung, Risikosenkung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Multipler Sklerose und Epilepsie. Um optimal funktionieren zu können, sollten dem körpereigenen antioxidativen Schutzsystem möglichst alle antioxidativen Wirkstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
KHK, Angina pectoris – Früherkennung/Vorsorge
Die koronare Herzkrankheit (KHK) und ihre Folgen wie Herzinfarkt und plötzlicher Herztod sind Todesursache Nummer Eins in Deutschland. Viele Todesfälle wären vermeidbar, wenn im Rahmen der Vorsorge die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt würde. Deshalb unser Tipp: Nutzen Sie die Früherkennungsuntersuchungen. Im Check-up 35 werden Sie gründlich auf Risikofaktoren für eine Herzkrankheit wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes untersucht. Ändern Sie Ihren Lebensstil Wenn Sie zur Risikogruppe gehören oder bei Ihnen bereits eine Angina pectoris (Stenokardie, Brustenge) bekannt ist, sind folgende Tipps für Sie ein Muss: Schluss mit dem Rauchen, Ernährung auf vitaminreiche und fettarme Mischkost umstellen, Übergewicht abbauen, regelmäßige Bewegung und Sport in den Alltag einbauen, Blutdruck gut einstellen, Diabetes kontrollieren, alle verordneten Medikamente regelmäßig einnehmen, bei Beschwerden sofort zum Arzt. Wundermittel Omega-3-Fettsäuren? Seitdem die positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bekannt ist, wurden sie beinahe als Wundermittel gegen den Herzinfarkt gehandelt. Nach umfangreichen Studien hat sich die Euphorie allerdings etwas gelegt. Unbestritten bleibt, dass Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck und die Blutfettwerte senken, die Gerinnselbildung hemmen und den Herzrhythmus stabilisieren. Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, profitieren laut Expertenmeinung von einer zusätzlichen Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren etwa in Kapselform. Nicht belegt ist hingegen die Annahme, dass die Fettsäuren Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern können. Deshalb unser Tipp: Überlegen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob der Kauf von Kapseln für Sie sinnvoll ist oder ob nicht auch der regelmäßige Verzehr von fettem Seefisch wie Makrele, Lachs und Hering ausreicht. Früherkennung und Vorsorge Früherkennungsuntersuchungen werden oft auch als Vorsorgeuntersuchungen bezeichnet. Streng genommen ist das falsch. Es gibt vorbeugende („vorsorgende“) medizinische Maßnahmen, die Krankheiten vermeiden sollen. Ein Beispiel ist die professionelle Zahnreinigung, die Karies vorbeugen soll. Bei einer Früherkennungsuntersuchung macht sich der behandelnde Arzt dagegen auf die Suche, ob bestimmte Krankheiten bereits im Anfangsstadium vorliegen. Beispiele sind die Darmkrebs-Früherkennung oder der allgemeiner Gesundheits-Check-up, auf den Krankenversicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch haben.
Krebs – Ursachen/Risikofaktoren
Warum genau Krebs entsteht, ist noch immer nicht vollständig geklärt. Inzwischen konnten jedoch einige Risikofaktoren identifiziert werden, die die Wahrscheinlichkeit, an einem bösartigen Tumor zu erkranken, erhöhen. Stoffe und Mechanismen, die Krebs verursachen können, nennt man Kanzerogene oder Karzinogene (Krebsauslöser). Kanzerogene führen zu Veränderungen in der Erbsubstanz von Zellen, sogenannten Mutationen. Diese Veränderungen veranlassen die Zelle dazu, unkontrolliert zu wachsen und zu einer Tumorzelle zu werden. Zu den Kanzerogenen gehören vor allem drei Gruppen: chemische Substanzen, Viren und energiereiche Strahlung. Chemische Substanzen häufigster Risikofaktor für Krebs Viele verschiedene chemische Substanzen können Krebs auslösen. Sie sind daher die größte Gruppe der Kanzerogene. Die chemische Substanz, die am besten untersucht ist und wahrscheinlich am meisten Krebsfälle auslöst, ist Tabakrauch. Experten gehen davon aus, dass er für mindestens fünf bis zehn Prozent aller Krebserkrankungen verantwortlich ist. Besonders Lungenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Speiseröhrenkrebs werden mit dem Rauchen in Verbindung gebracht. Enorm krebserregend ist Tabakrauch in Verbindung mit Alkohol. Die meisten Krebserkrankungen im Mund-Rachen-Bereich gehen auf diese Kombination aus zwei Risikofaktoren zurück. Aber auch sehr viele andere chemische Substanzen können Krebs verursachen. Bei Stoffen wie Asbest oder Arsensäure ist das bewiesen. Andere wie etwa Ozon stehen in Verdacht, ein Risikofaktor für Krebs zu sein, es konnte jedoch noch nicht sicher nachgewiesen werden. Organische Farbstoffe und organische Lösungsmittel werden ebenso verdächtigt. Chemische Kanzerogene können auch natürlich vorkommen. Beispielsweise sind einige der krebserregendsten Substanzen die Gifte von Schimmelpilzen. Viren und energiereiche Strahlen als Risikofaktor Auch Viren können Kanzerogene sein. Beispielsweise können Hepatitis-Viren Leberzellkrebs auslösen. Gebärmutterhalskrebs entsteht häufig nach einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV). Die dritte Gruppe der Kanzerogene sind energiereiche Strahlen. Für Hautkrebs sind häufig UV-Strahlen verantwortlich. Deshalb ist ein ausreichender Sonnenschutz sehr wichtig. Auch radioaktive Strahlen und Röntgenstrahlung sind Risikofaktoren für Krebserkrankungen. So trat nach dem atomaren Unfall in Tschernobyl beispielsweise vermehrt Schilddrüsenkrebs auf. Das nicht besonders energiereiche sichtbare Licht hingegen stellt keine Gefahr dar. Vererbung als Risikofaktor Krebs selbst kann nicht vererbt werden, wohl aber die Veranlagung dazu. Experten gehen davon aus, dass bei fünf bis zehn Prozent der Krebsfälle die Erbanlagen eine Rolle spielen. Vor allem die Veranlagung für bestimmte Krebsarten scheint von Eltern an ihre Kinder weitergegeben zu werden. Dazu gehören beispielsweise Brustkrebs und Darmkrebs.
Wechseljahre – Sport/Bewegung
Es gibt wohl kaum ein Mittel, das so vielseitig gegen Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) wirkt wie Sport: Frauen, die Sport treiben und auf ausreichend Bewegung achten, leiden seltener unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Selbstzweifeln, Ängsten und Stimmungsschwankungen. Sport wirkt beruhigend auf das Nervensystem Schon lange ist bekannt, dass ausgiebige Bewegung zufriedener macht. Sport sorgt langfristig für eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems, weshalb bei vielen Frauen in den Wechseljahren auch Schweißausbrüche und Pulsrasen abnehmen. Hinzu kommt: Sport hebt die Stimmung und fördert das Körpergefühl. Auf diesem Wege verhilft er zudem zu mehr Selbstbewusstsein. Positive Wirkung auf Knochen und Gefäße Auch den Knochen zuliebe sollten Frauen in den Wechseljahren Sport treiben. Denn in den Wechseljahren steigt wegen des abnehmenden Östrogenspiegels das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Durch Sport lassen sich diese altersbedingten Abbauprozesse jedoch in Grenzen halten. Denn Muskelkontraktionen sind ein wichtiger Reiz für den Knochenaufbau. Ohne Stimulation kommt es zum Knochenabbau. Mangelnde Bewegung gilt darum in jedem Alter als Risikofaktor für Osteoporose. Mit sinkendem Östrogenspiegel in den Wechseljahren steigt zudem das Risiko für Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose). Auch dieser Gefahr lässt sich durch Sport entgegenwirken: Bewegung kann die Blutfettwerte senken und die Herzleistung verbessern. Bewegung senkt das Brustkrebsrisiko Einige Studien weisen auf eine Risikominimierung für manche Krebsarten wie beispielsweise Brustkrebs oder Darmkrebs hin, wenn man sich sportlich betätigt. Bringen Sie sich einmal am Tag kräftig in Schwung – diese Empfehlung des Europäischen Krebskodex soll auch helfen, das Krebsrisiko zu senken. Moderate körperliche Anstrengung für mindestens 30 Minuten an fünf oder auch mehr Tagen in der Woche oder kräftige körperliche Aktivität für mindestens 20 Minuten an drei oder mehr Tagen in der Woche werden von Fachleuten empfohlen. Joggen reicht nicht aus Joggen, Walken, Fahrrad fahren – Ausdauersport steht auf der Beliebtheitsskala der über 30-Jährigen ganz oben. Das hat er vor allem seiner Alltagstauglichkeit zu verdanken: Er kostet nichts, lässt sich nahezu überall zu jeder Zeit praktizieren – und das bei großem Nutzen für Herz, Kreislauf und Stoffwechsel. Das Krafttraining gerät bei dieser euphorischen Bilanzierung des Ausdauersports leicht aus dem Blickwinkel. Gerade für Frauen in den Wechseljahren sind Kraftübungen aber wichtig: Sie zählen zu den wirkungsvollsten Strategien gegen Osteoporose, zu der es durch das Absinken des Östrogenspiegels in den Wechseljahren leichter kommen kann als in den Jahren zuvor. Krafttraining senkt das Osteoporoserisiko in den Wechseljahren Ein Muskelaufbautraining stabilisiert die Knochen, denn der Stütz- und Bewegungsapparat braucht Reize in Form von Muskelkontraktionen, um Knochenmasse aufbauen zu können. Krafttraining sowie Step-Aerobic fördern den Knochenaufbau ganz besonders. Es empfehlen sich vor allem Übungen für die Rücken- und Hüftmuskulatur – am besten zwei- bis dreimal die Woche jeweils 30 bis 60 Minuten. Wichtig ist bei den Übungen, dass die Muskeln spürbar angespannt werden. In verschiedenen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die traditionelle Wirbelsäulengymnastik auf den Knochenaufbau nur geringen oder gar keinen Einfluss hat. Die Muskelreize sind im Vergleich zum Krafttraining offenbar nicht intensiv genug.
Wechseljahre – Hormonersatztherapie
Noch vor wenigen Jahren war die Hormongabe Standardtherapie bei Wechseljahresbeschwerden: Die Hormonersatztherapie (HET) hatte nicht nur den Ruf, gegen typische Beschwerden in den Wechseljahren zu wirken. Es hieß, sie senke auch das Risiko für Osteoporose sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Demenz. Inzwischen wird die HET Frauen in den Wechseljahren (Klimakterium) nur noch selten verschrieben. Was führte zu ihrem Rückgang? Erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Kombinationspräparate Skepsis auf breiter Front brach aus, als im Juni 2002 die US-amerikanische Studie Womans Health Initiative (WHI) veröffentlicht wurde, an der rund 16.000 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren beteiligt waren. Es zeigte sich, dass die HET das Risiko für Brustkrebs erhöhte. Die Million Women Study der Universität Oxford (Großbritannien) von 2003 bestätigte dieses Ergebnis. Studie: Hormonersatztherapie schlecht für Kreislauf und Gehirn Das Risiko für Schlaganfall, Lungenembolie und Venenthrombosen steigt ebenfalls durch eine HET, ergab die WHI-Studie. Ein Studienarm der WHI-Studie machte außerdem deutlich: Die Gefahr von Hirnleistungsstörungen erhöht sich bei Frauen über 65 Jahren durch die Kombinationspräparate etwa um den Faktor 2. Außerdem zeigte sich eine Zunahme von Gallenerkrankungen unter der HET.Die WHI förderte allerdings auch Positives zu Tage: Darmkrebs und Gebärmutterkrebs sowie Osteoporose treten unter der HET etwas seltener auf. Nach Einschätzungen von Experten wiegen diese Vorteile die Nachteile einer Hormonersatztherapie aber nicht auf. Ob während einer HET Nebenwirkungen wie Brustkrebs oder Schlaganfall auftreten, hängt vor allem auch vom Alter der Patientin sowie von Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht ab. Hormone nur bei extremen Beschwerden in den Wechseljahren Brustkrebs, Schlaganfall, Thromboembolien – angesichts dieser Risiken hat die Hormonersatztherapie (HET) als Standardtherapie bei Beschwerden in den Wechseljahren ausgedient. Zwar meinen einige Mediziner, die negativen Ergebnisse der US-Studie Woman´s Health Initiative (WHI) seien mit Vorsicht zu betrachten. Sie verweisen zum Beispiel auf das hohe Eintrittsalter der Studienteilnehmerinnen sowie auf nicht berücksichtigte Vorbehandlungen und Risikofaktoren. Trotzdem sind sich offizielle Stellen in Deutschland wie die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einig: Gynäkologen sollten Frauen in den Wechseljahren Hormonpräparate nur noch in Ausnahmefällen verschreiben. Hormonersatztherapie nicht als Langzeittherapie Heute wird eine HET in der Regel nur noch bei schweren Wechseljahresbeschwerden nach Abwägung des Nutzens gegen die individuellen Risiken durchgeführt: Die HET beginnt mit der niedrigsten Dosis. , Die Hormonersatztherapie sollte keine Langzeittherapie sein., Der Arzt sollte regelmäßig versuchen, die Dosis zu reduzieren und die Hormonersatztherapie schließlich ganz wegzulassen (Auslassversuche) Leichtere Beschwerden in den Wechseljahren können beispielsweise gut mit Naturheilmitteln behandelt werden. Alternativen zur Behandlung von Osteoporose Noch vor wenigen Jahren haben manche Ärzte die Hormonersatztherapie auch bei erhöhtem Risiko für Osteoporose – etwa aufgrund familiärer Veranlagung – verschrieben. Auch davon raten Experten ab. Für die medikamentöse Behandlung von Osteoporose stehen hochwirksame Substanzen (Bisphosphonate der neueren Generation und SERMs) zur Verfügung, mit denen der postmenopausale Knochenschwund sehr wirksam bekämpft werden kann.
Krebs – Diagnose
Besteht der Verdacht auf eine Krebserkrankung, wird der Arzt zunächst eine genaue Anamnese durchführen, um zu einer Diagnose zu gelangen. Das heißt, er fragt den Patienten nach seiner Krankengeschichte, seinen Symptomen und Vorerkrankungen. Danach schließt sich eine körperliche Untersuchung an. Dem Arzt steht heute eine Vielzahl an verschiedenen Maßnahmen zur Verfügung, mit denen er Krebs diagnostizieren kann. Blutuntersuchungen bei Krebs Laboruntersuchungen des Bluts können Hinweise auf Krebserkrankungen geben. Bei Verdacht auf Krebs wird meist ein Blutbild angefertigt. Dabei werden neben anderen wichtigen, aber oft auch unspezifischen Faktoren die sogenannten Tumormarker bestimmt. Das sind Stoffe, die bei Krebs vermehrt im Blut vorkommen können. Tumormarker geben jedoch nur Hinweise. Ihr Vorkommen bedeutet nicht automatisch die Diagnose Krebs und umgekehrt kann ein bösartiger Tumor vorliegen, ohne dass Tumormarker im Blut gefunden werden. Deshalb spielen sie meist eine größere Rolle für die Verlaufskontrolle bei einer Krebserkrankung als für die Diagnostik. Mit bildgebenden Verfahren zur Diagnose Als bildgebende Verfahren werden alle Methoden bezeichnet, mit denen der Arzt Aufnahmen vom Inneren des Körpers anfertigen kann. Die älteste dieser Methoden ist die Röntgenuntersuchung. In der Krebsdiagnostik wird sie beispielsweise bei der Mammografie der Brust oder als Thoraxaufnahme beim Lungenkrebs häufig eingesetzt. Mit der Computertomografie lassen sich heute Schnittbilder durch den Körper anfertigen und genauere Ergebnisse erzielen. Ähnlich der Computertomografie können auch mit der Magnetresonanztomografie Bilder der inneren Organe und des Gewebes erstellt werden. Sie arbeitet jedoch mit Magnetfeldern, also ohne Strahlenbelastung. Eine Ultraschalluntersuchung hilft teilweise ebenfalls, die Diagnose Krebs zu stellen. Tiefer liegende Organe können mit ihr jedoch nur schwer erreicht werden. Dann können eventuell in Körperhöhlen eingeführte Ultraschallsonden weiterhelfen, wie beispielsweise der vaginale (in der Scheide)oder transrektale (durch den After) Ultraschall. Die sogenannte Szintigrafie macht sich die Tatsache zunutze, dass sich bestimmte Substanzen in bestimmten Organen und Krebsarten ablagern. Diese Stoffe werden radioaktiv markiert und dem Betroffenen verabreicht. Eine spezielle Kamera macht dann sichtbar, wo sich das Material angelagert hat. Auf diese Weise kann man beispielsweise der Diagnose Schilddrüsenkrebs näherkommen oder Knochenmetastasen können aufgespürt werden. Mit radioaktiver Strahlung arbeitet auch die Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Der Patient erhält radioaktiv markierten Zucker, der von bösartigen Tumoren mit einem erhöhten Zuckerstoffwechsel verarbeitet wird. Mit dieser Methode können auch sehr kleine Tumorherde aufgespürt werden. Auch die Endoskopie ist ein bildgebendes Verfahren, das bei der Diagnosefindung unterstützend eingesetzt wird. Dabei wird ein Schlauch beispielsweise in Darm, Magen, Blase oder Lunge eingeführt, über den der Arzt sich ein genaues Bild verschaffen kann. Sehr häufig wird die Darmspiegelung durchgeführt, mit der Darmkrebs früh erkannt werden kann. Mit der Biopsie zur Diagnose Nicht jeder Tumor bedeutet gleich Krebs. Ob eine Geschwulst bösartig ist, kann nur mithilfe einer Gewebeprobe, also der Untersuchung von Zellen in ihrem Zellverband, festgestellt werden. Man spricht von einer sogenannten Biopsie. Dabei entnimmt der Arzt mit einer Hohlnadel oder mit dem Skalpell Gewebeproben, die anschließend unter dem Mikroskop untersucht werden. Auch Zellen ohne Zellverband können dem Pathologen Auskunft geben. Dafür muss häufig nur ein Abstrich oder eine Urinprobe abgenommen werden. Nur mit einer Biopsie kann die genaue Diagnose gestellt werden, die eine Aussage über den Krebs erlaubt und die für die spätere Therapie entscheidend ist.
Magenschmerzen
Als Magenschmerzen werden Beschwerden im Bereich des Bauchs zwischen dem Unterrand des Rippenbogens und dem Bauchnabel bezeichnet. Oft treten sie einmalig auf und sind harmlos – zum Beispiel, wenn jemand beim Essen über die Stränge geschlagen hat. Bei andauernden oder immer wiederkehrenden Magenschmerzen und -beschwerden sollte eine Abklärung erfolgen. Dabei ist eine Magenspiegelung oft unumgänglich, um Krankheiten mit organischer Ursache ausschließen zu können. Zu Krankheiten, die Magenschmerzen auslösen können, zählen: akute oder chronische Magenschleimhautentzündungen (Gastritis),, Magengeschwüre,, Magenkrebs,, Erkrankungen der Gallenwege (Gallensteine, Gallenwegsentzündung, Gallenblasentumoren),, Lebererkrankungen (Hepatitis, Lebertumor),, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis, Bauchspeicheldrüsenkrebs) und, Erkrankungen des Dickdarms (Kolitis, Darmkrebs),, Herzerkrankungen (zum Beispiel Herzinfarkt) und, Lungenkrankheiten (zum Beispiel Lungenembolie). Oft die Ursache für Magenschmerzen: Reizmagen, Sodbrennen, Gastritis Bei Magenschmerzen findet der Arzt oftmals keine organische Ursache. Sie werden dann als Folge bestimmter Ernährungsgewohnheiten und Lebensstile angesehen, so wie etwa beim Reizmagen. Doch auch wenn es organische Ursachen für Magenschmerzen gibt, spielen äußere Faktoren eine entscheidende Rolle – zum Beispiel bei Sodbrennen und Gastritis. Reizmagen Beim Reizmagen leidet der Patient neben Magenschmerzen immer wieder an einer Reihe von verschiedenen Symptomen – beispielsweise Sodbrennen, Druckgefühl im Oberbauch, Völlegefühl, Unverträglichkeit bestimmter Speisen, Aufstoßen, Appetitmangel, Übelkeit oder auch Erbrechen. Der Arzt kann jedoch keine organischen Ursachen für die Beschwerden finden. Aus diesem Grunde werden sie oftmals auf einen ungesunden oder ungeeigneten Lebensstil zurückgeführt. Wird zum Beispiel zu viel Alkohol, Kaffee, Fett, Süßigkeiten, Medikamente oder Drogen konsumiert, können Magenschmerzen und andere Symptome des Reizmagens auftreten. Ein zu hoher Stresspegel kann sich ebenfalls negativ auf den Magen auswirken. Sodbrennen bei Reflux Ursache des Sodbrennens ist ein Reflux, ein Zurückfließen des Mageninhalts in die Speiseröhre. Die Magensäure schadet der empfindlichen Speiseröhre, da sie nicht wie der Magen durch eine Schleimschicht geschützt ist. So entstehen brennende Schmerzen hinter dem Brustbein. Darüber hinaus kann es bei Reflux zu saurem Aufstoßen und Schluckbeschwerden kommen. Gastritis (Magenschleimhautentzündung) Ist die Magenschleimhaut entzündet, erfüllt sie ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend. So kann die Produktion von schützendem Schleim, Enzymen und Magensäure gestört sein. Bei einer Gastritis tritt oft ein diffuses Druckgefühl in der Magengegend auf. Üblich sind auch starke Schmerzen im Oberbauch in Kombination mit Übelkeit und Erbrechen, Völlegefühl, Blähungen und Appetitlosigkeit. Sich schonen und bewegen Eine unausgewogene Ernährung, übermäßiger Konsum von Genussmitteln sowie Stress können im Laufe der Zeit dem Magen zusetzen. In der Regel sollte sich der Betroffene deshalb von bestimmten Lebensgewohnheiten verabschieden: Führt er ein hektisches Leben, sollte er Strategien entwickeln, um mit Stress besser umgehen zu können. Eine effiziente Methode, um Stress abzubauen, ist Sport – zum Beispiel isometrisches Muskeltraining, Gymnastik, Power Walking oder Joggen. Betroffene können ihren Magen auch beruhigen, indem sie regelmäßige Mahlzeiten einführen und Erholungs- und Entspannungsphasen in den Tagesablauf einbauen. Darüber hinaus lindern oft Wechselbäder, Saunabesuche oder Bürstenmassagen die Schmerzen. Mit der richtigen Ernährung Magenbeschwerden lindern Leidet jemand unter Magenschmerzen, kann er durch die richtige Ernährung seinem Magen Gutes tun und Beschwerden mildern. Obst (wie Pflaumen, Birnen, Äpfel), Gemüse (wie Fenchel, Kohl, Paprika) und Vollwertkost sind besonders magenfreundlich. In jedem Fall sollten Betroffene vor, während und nach dem Essen achtsam sein und nachspüren, ob sie die verspeisten Lebensmittel vertragen. Verstärken sich nach bestimmten Nahrungsmitteln die Magenschmerzen, sollte in Zukunft auf sie verzichtet werden. Tierische Lebensmittel sind eher in Maßen zu genießen: Ein bis zwei Fleischmahlzeiten und zwei bis drei Eier pro Woche sind empfehlenswert. Der Betroffene sollte viele kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen, am besten fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag. Außerdem ist Trinken wichtig: ungefähr zwei Liter Mineralwasser oder ungesüßte Früchte- und Kräutertees – das fördert die Säureausscheidung über die Nieren. Magenbeschwerden bekämpfen: Hilfreiches aus der Natur Um Magenschmerzen zu lindern, muss nicht immer auf chemische Substanzen zurückgegriffen werden. Heilpflanzen können auch einen hilfreichen Dienst erweisen.Ist der Magen übersäuert, wie zum Beispiel bei Sodbrennen, kann Kartoffelsaft helfen – frischgepresst oder bereits abgefüllt im Reformhaus gekauft. Doch Vorsicht: Bereiten Sie den Kartoffelsaft selbst zu, sollten Sie keine rohen, grünen oder unreifen Kartoffeln verwenden; sie enthalten ein Gift, das Bauchkrämpfe und Atembeschwerden auslösen kann.Arbeitet der Magen langsamer als üblich, regen bitterstoffhaltige Heilpflanzen wie Artischocke, Tausendgüldenkraut und bittere Schleifenblume die Verdauung an. Bitterstoffhaltige Pflanzen können bei unterschiedlichen Magenbeschwerden eingesetzt werden: Wermut hilft, als Tee zubereitet, gegen krampfartige Beschwerden, gegen Völlegefühl und Blähungen. Auch Tee aus der Angelikawurzel wirkt bei Völlegefühl und Blähungen sowie bei Appetitlosigkeit.Kamillenblüten wirken Entzündungen entgegen, lösen Krämpfe und fördern die Verdauung. Kümmelöl wird oft gegen Mikroorganismen angewendet. Äußerlich eingerieben, entkrampft es. Pfefferminzblätter desinfizieren und fördern die Verdauung.