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Eiche
Deutscher Name: Eiche Botanischer Name: Quercus robor Familie: Buchengewächse (Fagaceae)Blütezeit: April bis MaiHerkunft: Europa, Kaukasus und Kleinasien Anwendungsgebiete Verwendet wird die getrocknete junge Rinde der Eiche, die reich an Gerbstoffen ist. Zubereitungen aus der Eichenrinde werden äußerlich verwendet bei: entzündlichen Erkrankungen der Haut, Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, Juckreiz im Genital- oder Analbereich (zum Beispiel Hämorrhoiden), übermäßigem Fußschweiß. Innerlich genommen werden sie eingesetzt bei: akuten, unspezifischen Durchfallerkrankungen (zum Beispiel Reisedurchfall) Dosierung und Anwendung Tee:1g fein zerkleinerte, getrocknete Eichenrinde (1 Teelöffel entspricht etwa 3g) wird mit 150ml kaltem Wasser angesetzt, kurz aufgekocht und nach einigen Minuten abgeseiht. Bei Durchfallerkrankungen dreimal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Anwendungsdauer: 3 bis 4 TageSpül- und Gurgellösung, Umschläge: Zwei knappe Esslöffel zerkleinerte, getrocknete Eichenrinde (etwa 10g) werden mit 500ml kaltem Wasser angesetzt, 15 bis 20 Minuten gekocht und abgeseiht. Die abgekühlte, unverdünnte Abkochung mehrmals täglich als Mundspül- oder Gurgellösung oder für Umschläge verwenden. Die Abkochung muss täglich frisch bereitet werden! Anwendungsdauer: Nicht länger als 2 bis 3 Wochen anwenden. Sitz-, Teil- oder Vollbäder: 500g getrocknete Eichenrinde mit 4 bis 5l kaltem Wasser ansetzen, 15 bis 20 Minuten sieden lassen und durchseihen. Die abgekühlte Brühe einem Vollbad zugeben. Bei Teil- oder Sitzbädern wird entsprechend weniger verwendet (ca. 5g Eichenrinde auf einen Liter Wasser). Die Bäder können anfangs täglich, später zwei- bis dreimal wöchentlich angewendet werden. Badezeit: 15 bis 20 Minuten, Badetemperatur: 32 bis 37°C (körperwarm). Nach dem Bad keine Seife verwenden! Anwendungsdauer: Nicht länger als 2 bis 3 Wochen anwenden Wirkungen Die Eichenrinde ist sehr gerbstoffreich. Sie enthält zwischen 8 und 20% Gerbstoffe vom Catechin-Typ, zum Beispiel Catechin und Epicatechin. Daneben gibt es Ellagitannine und komplexe Tannine. Die Eichenrindengerbstoffe (Tannine) wirken zusammenziehend (adstringierend), austrocknend und im Laborversuch auch hemmend auf das Wachstum von Viren. Die Gerbstoffe verändern die Struktur von Eiweißen in der Haut. Dadurch verfestigen sich die oberen Gewebsschichten. Als Folge werden kleine Blutgefäße abgedichtet, Bakterien können schlechter eindringen und Nervenreize in der Haut werden abgeschwächt. Es ergibt sich ein entzündungshemmender, blutstillender, Juckreiz mindernder und antibakterieller Effekt. Hinweis Eichenrinden-Vollbäder sind prinzipiell nicht anzuwenden bei nässenden, großflächigen Hautverletzungen, Ekzemen oder anderen großflächigen Hautschäden. Abzuraten sind die Bäder auch bei fieberhaften Erkrankungen, Herzschwäche und Bluthochdruck.Aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts können empfindliche Menschen bei der Einnahme der Auszüge mit Magenbeschwerden wie Übelkeit reagieren.Eichenrinden-Extrakte sollten nicht zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden, da deren Aufnahme im Darm beeinträchtigt werden kann.Während Schwangerschaft oder Stillzeit nicht ohne Anraten des Arztes innerlich anwenden! Durchfälle im Säuglings- oder Kleinkindalter sollten prinzipiell vom Arzt behandelt werden! Bei Durchfällen, die länger als 3 bis 4 Tage anhalten oder mit starken Beschwerden einhergehen, ist ein Arzt aufzusuchen!Die Anwendungsdauer ist bei innerlicher Einnahme auf 3 bis 4 Tage, bei äußerlicher Anwendung auf 2 bis 3 Wochen zu beschränken! Die Stieleiche ist ein bis zu 50m hoher Baum mit mächtiger Krone und knorrigen Ästen. Der Stamm kann bis über 1,5m dick werden. Die anfänglich glatte Rinde wird graubraun und besitzt eine rissige Borke. Charakteristisch sind auch die buchtig gelappten Blätter und die länglich-eiförmig zugespitzten Früchte mit den Fruchtkappen (Eicheln). Medizinisch verwendet wird die Rinde von im Frühjahr gesammelten jungen Zweigen und Stockausschlägen.
Ingwer
Deutscher Name: Ingwer Botanischer Name: Zingiber officinale Rosc. Familie: Ingwergewächse (Zingiberaceae)Herkunft: Südostasien Anwendungsgebiete Reisekrankheit: Vorbeugung der Reisekrankheit
Rauchentwöhnung – Therapie
Viele Menschen versuchen vergeblich, ihre Nikotinsucht zu besiegen. Eine Rauchentwöhnung ist nicht leicht. Zunächst müssen Einsichten erreicht und Verhalten umgestellt werden. Zehn Schritte zum Rauchstopp können dabei helfen. Auch nikotinhaltige Medikamente können einen Ausstieg aus der Sucht erleichtern. Ob Kaugummis, Pflaster, Tabletten oder Inhaler: Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Magen- oder Darmgeschwüren, Leber- oder Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Durchblutungsstörungen sollten vor der Anwendung nikotinhaltiger Medikamente Rücksprache mit dem Arzt halten. Wenden Sie sich außerdem an einen Arzt, wenn Ihr Gesundheitszustand sich während der Entwöhnung verschlechtert. Bei starken Rauchern kann der Körper während der Entgiftung mit Herz-Kreislaufproblemen reagieren., Ihre bisherigen Entwöhnungsversuche scheiterten, Sie stark an Gewicht zunehmen, Sie ein sehr starker Raucher sind. Hier sollte das Entzugsprogramm mit dem Arzt besprochen werden. Während der Entwöhnung wirken manche Medikamente stärker Wenn Sie während einer medikamentösen Therapie das Rauchen aufgeben, kann sich die Wirkung der Medikamente verändern. Die Dosierung war bislang auf die Stoffwechselfunktionen eines Rauchers abgestimmt. Als Nichtraucher arbeitet Ihr Körper jedoch anders. In vielen Fällen reichen dann geringere Mengen eines Arzneimittelwirkstoffs aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Dies trifft auch zu, wenn Sie Ihrem Körper während der Entzugsphase noch Nikotin durch Pflaster oder Kaugummi zuführen. Der Arzt entscheidet, ob bei folgenden Wirkstoffen eine geringere Dosis nötig wird: Koffein, das in manchen Schmerzmitteln enthalten ist Paracetamol und Pentazocin (Schmerzmittel) Theophyllin (bei COPD, Asthma) Furosemid (zur Entwässerung, Bluthochdruck) Phenylbutazon (bei Rheuma) Benzodiazepine (Beruhigung, Schlafstörungen) bestimmte Antidepressiva Warfarin (Mittel zur Blutverdünnung) Insulin Alpha-Blocker wie Prazosin (Bluthochdruck) Beta-Blocker wie Propranolol (Bluthochdruck, Herz-Rhythmus-Störungen) Östrogen (Pille, Hormonpräparate in den Wechseljahren) Vitamin B12 Es gibt auch Wirkstoffe, die bei werdenden Nichtrauchern unter Umständen eine Dosissteigerung erforderlich machen: bestimmte Sympathomimetika wie Salbutamol (bei COPD, Asthma) Vorsicht: Bitte verändern Sie ihre Medikation nicht selbst, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
Arteriosklerose – LDL
Eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Arteriosklerose spielt ein zu hoher Spiegel des sogenannten LDLs (Low Density Lipoprotein). Diese Fett-Eiweiß-Verbindung transportiert Cholesterin, das vom Körper selbst gebildet wird, von der Leber in verschiedene Gewebe. Wenn sich zu viel LDL im Blut befindet, können Ablagerungen in den Gefäßwänden die Folge sein – es entsteht Arteriosklerose. So kommt es zu den Ablagerungen Das Endothel – eine dünne Zellschicht, die das Innere unserer Blutgefäße auskleidet – bildet normalerweise Substanzen, die Ablagerungen verhindern – etwa Stickstoffmonoxid. Durch bestimmte Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Rauchen wird die Funktion des Endothels jedoch gestört. Diese Störung führt zu einer Gefäßverengung und „aktiviert“ die Endothelzellen – sie schütten nun bestimmte Stoffe aus, die Entzündungszellen anlocken. Diese lagern sich wiederum in die Gefäßwand ein, wandeln sich zu sogenannten Schaumzellen um und führen zu einer Entzündung der Gefäßwand. Es bilden sich sogenannte arteriosklerotische Plaques, die die Gefäße verengen.
Alter/Sport – Ausdauersport
Wie gut die Ausdauer ist, hängt hauptsächlich von der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems ab. Aber auch eine gute Lungenfunktion ist ausschlaggebend. Je weniger Sie sich bewegen, desto weiter sinkt Ihre Leistungsfähigkeit. Dann können sogar schon geringe Anforderungen zu anstrengend werden. Die Leistungsfähigkeit nimmt zwar auch bei körperlich fitten Personen mit zunehmendem Alter ab, jedoch längst nicht so stark wie bei Personen, die sich kaum bewegen. Zum Ausdauertraining zählen länger anhaltende körperliche Betätigungen. Beispiele sind: Gehen, Spazierengehen und Wandern, Schwimmen, Fahrradfahren, Skilanglauf, Laufen, Joggen und Walking (rasches Gehen) Ausdauertraining wird empfohlen bei: Herzkrankheiten: nach Herzinfarkt oder Bypassoperation, Herzschwäche, Bluthochdruck, Peripherer arterieller Verschlusskrankheit(auch PAVK oder Schaufensterkrankheit), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Fettstoffwechselstörungen
Rheuma – Wärmetherapie mit Fango
Wenn Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma) nicht mit Entzündungen einhergehen, hilft die Wärmetherapie mit Fango (italienisch, Fango = Schmutz oder Brei). Fango-Wärmepackungen werden mit etwa 45-50 Grad Celsius etwa 20-40 Minuten lang auf die erkrankten Körperstellen gelegt. Sie wirken bei Rheuma durchblutungsfördernd, entspannend und schmerzlösend. Nur unverletzte Hautstellen dürfen mit dem Mineralschlamm behandelt werden (keine offenen Wunden). Die Wärmetherapie mit Fango eignet sich im Falle von Rheuma nicht bei akuten Schüben, unklaren Hauterkrankungen, fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, Kreislaufschwäche, Tuberkulose oder schwerer vegetativer Dystonie. Fangopackungen können mehrfach verwendet werden. Wirkstoffe natürlicher Eifelfango
Diabetes mellitus – Ursachen/Risikofaktoren
Als Ursachen von Diabetes mellitus gelten sowohl Gene und Vererbung als auch äußere Einflüsse. Die genauen Entstehungsmechanismen und Gründe sind jedoch noch nicht endgültig geklärt. So ist Diabetes mellitus Typ 2 sehr stark durch Vererbung bedingt, die Krankheitsentstehung wird jedoch durch äußere Risikofaktoren wie Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel begünstigt. Erheblichen Einfluss hat hier das metabolische Syndrom. Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2 Das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 wird zum unter anderem vererbt. Zur Entstehung der Erkrankung tragen jedoch zusätzlich auch äußere Risikofaktoren wie falsche Ernährung und Bewegungsmangel bei. Fast alle Typ-2-Diabetiker sind übergewichtig. Auch ein hohes Lebensalter spielt eine Rolle. Allerdings leiden seit einigen Jahren auch immer mehr Kinder und Jugendliche an Diabetes Typ 2. Einen erheblichen Einfluss auf die Entstehung von Typ-2-Diabetes hat das metabolische Syndrom. Darunter versteht man die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukose-Stoffwechsel. Ursachen für Diabetes Typ 1 Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 liegt als Ursache meist eine Autoimmunerkrankung vor, bei der sich Abwehrzellen gegen die eigenen Zellen in der Bauchspeicheldrüse richten. Warum es zu dieser Autoimmunreaktion kommt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Auch hier ist die Vererbung von Bedeutung. Allerdings lassen sich bei einem geringen Teil der Typ-1-Diabetiker weder diese Abwehrzellen noch andere Ursachen feststellen. Dann spricht man von der sogenannten idiopathischen Form. Weitere Ursachen für Diabetes mellitus Neben den genannten Ursachen können verschiedene Medikamente, Krankheiten und auch eine Schwangerschaft das Auftreten von Diabetes mellitus begünstigen. Bei Männern scheinen weiterhin Bluthochdruck, Rauchen sowie Alkoholkonsum, bei Frauen ein hoher Harnsäurespiegel und körperliche Inaktivität das Diabetes-Risiko zu erhöhen.
Fasten – Voraussetzungen
Grundsätzlich kann zwar jeder fasten. Trotzdem muss bei jedem Einzelnen zuvor der Gesundheitszustand überprüft werden. Für Gesunde ist richtig durchgeführtes Fasten in der Regel jedoch unbedenklich. Vor dem Fasten zum Arzt Ob und wie Sie fasten dürfen, kann letztlich nur ein Arzt entscheiden. Deshalb gehen Sie in jedem Fall vor einer Fastenkur zum Arzt. Idealerweise sollte er über Erfahrungen im Fasten verfügen oder Fasten zumindest nicht ablehnen. Fastengruppen und Fastenklinik Einige fastenerfahrene Ärzte bieten Gruppen an, in denen man in der Gemeinschaft unter der Leitung des Arztes fasten kann. Fasten unter ärztlicher Aufsicht kann auch in einer sogenannten Fastenklinik stattfinden. Hier werden Sie rund um die Uhr medizinisch betreut. Vorbeugendes Fasten kann helfen, Krankheiten zu vermeiden. Und Fasten eignet sich mitunter zur Behandlung bestimmter Krankheiten. Es gibt aber auch Gegenanzeigen für das Fasten. Ein Überblick: Vorbeugendes Fasten zum Abbau von Risikofaktoren Erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie), Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas (Fettsucht), Gicht Fasten zur Therapie von Krankheiten Herzkrankheiten, zum Beispiel arterieller Bluthochdruck (Hypertonie), Krankheiten des Verdauungssystems, zum Beispiel Fettleber, Rheumatoide Arthritis und anderer Krankheiten des Bewegungsapparates, Hautkrankheiten, zum Beispiel Schuppenflechte (Psoriasis). Gegenanzeigen für das Fasten Schwangerschaft und Stillzeit, Kinder und Jugendliche, Menschen über 65 Jahre, akute und chronische Krankheiten, schwere Allgemeinerkrankungen, Krebs, Herzrhythmusstörungen, gestörte Leber- und Nierenfunktion, schwere psychische Erkrankungen, zum Beispiel Psychosen, Essstörungen, zum Beispiel Magersucht, Anämien, Diabetes mellitus Typ 1.
Herzerkrankungen – Medikamente/Blutdruck-Senkung
Zur Therapie des Bluthochdrucks gelten ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika, AT1-Blocker und Kalziumkanal-Blocker als Mittel der ersten Wahl. Gelegentlich ist es aber notwendig, auch andere Medikamente einzusetzen, die sich als wirksam gegen Hypertonie erwiesen haben. Dies kann erforderlich werden, wenn die genannten keine ausreichende Wirkung erzielen, unter bestimmten Umständen (zum Beispiel in der Schwangerschaft) oder in speziellen Situationen, beispielsweise in der Intensivmedizin. Solche anderen Wirkstoffe sind beispielsweise: Alpha-I-Blocker wie Doxazosin und Urapidil, Antisympathotonika wie Clonidin, Moxonidin, Alpha-Methyldopa und Reserpin, ein Alkaloid, das auch in der Natur als Inhaltsstoff der Indischen Schlangenwurzel vorkommt, Vasodilatatoren wie Dihydralazin und Minoxidil, direkte Renin-Inhibitoren wie Aliskiren, Einzelstoffe mit besonderen Wirkmechanismen wie Bosentan, ein Endothelin-Rezeptorantagonist (gegen Hochdruck im Lungenkreislauf) Nebenwirkungen Bei Alpha-I-Blockern und Vasodilatatoren kann der Blutdruck besonders bei Behandlungsbeginn so stark abfallen, dass es zu Schwindel, Kopfschmerz, Ohnmacht, und schnellem Herzschlag (Tachykardie) kommt. Antisympathotonika weisen generell relativ viele Nebenwirkungen auf und werden möglichst niedrig dosiert. Sie werden nur in der Kombinationstherapie des Bluthochdrucks eingesetzt. Der Wirkstoff Clonidin kann in seltenen Fällen den Herzschlag stark verlangsamen. Er kann die herzeigene Erregungsleitung stören, macht oft müde und führt zu Mundtrockenheit. Reserpin wird wegen zahlreicher Nebenwirkungen sehr zurückhaltend eingesetzt.
Niedriger Blutdruck
Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) spricht man bei einem Wert unter 100/60 mmHg bei Frauen beziehungsweise unter 110/70 mmHg bei Männern. Die Ursachen für niedrigen Blutdruck sind weitestgehend unklar. Manchmal liegt es nur an äußeren Einflüssen wie Klimaschwankungen oder Nahrungsentzug (Diät) oder Salzmangel. Außerdem kann niedriger Blutdruck auch als Nebenwirkung eines Medikaments auftreten. Und was viele nicht wissen: Niedriger Blutdruck kann auch erblich, also anlagebedingt sein. Die Ursachen von niedrigem Blutdruck abklären Für eine erfolgreiche Behandlung sollten diese Ursachen durch einen Arzt abgeklärt werden. Im Gegensatz zu Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Beschwerden verursacht niedriger Blutdruck in der Regel zwar keine gefährlichen Folgeerkrankungen. Trotzdem sind bestimmte Symptome wie Müdigkeit, Ohrensausen oder Schwindel und „Schwarzsehen vor Augen“ im Alltag belastend. Besonders störend wirken sich auch Konzentrations- und Leistungsschwäche aus, die ebenfalls durch niedrigen Blutdruck entstehen können. Außerdem sollte bei länger andauernden Beschwerden vom Arzt untersucht werden, ob nicht andere Ursachen vorliegen. Denn viele dieser Symptome können beispielsweise auch durch Bluthochdruck oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz) hervorgerufen werden. Beides muss auf jeden Fall wirksam und so rasch wie möglich behandelt werden, weil sonst gefährliche Folgekrankheiten drohen. Therapie gegen niedrigen Blutdruck Konnte das jedoch ausgeschlossen werden, stehen für die Behandlung von niedrigem Blutdruck verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, beispielsweise kreislaufanregende Mittel. Ist die Diagnose sicher und steht die Ursache für den niedrigen Blutdruck fest, kann nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandelt werden. Auch zur Selbstmedikation gibt es einige Optionen, etwa Pflanzenpräparate in Kombination mit bestimmten Mineralstoffen und darüber hinaus Matetee. Unbestritten stabilisiert auch regelmäßiger Ausdauersport den Kreislauf: Ein zu niedriger Blutdruck wird dadurch etwas höher, ein zu hoher etwas niedriger.