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Fasten – Voraussetzungen
Grundsätzlich kann zwar jeder fasten. Trotzdem muss bei jedem Einzelnen zuvor der Gesundheitszustand überprüft werden. Für Gesunde ist richtig durchgeführtes Fasten in der Regel unbedenklich. Vor dem Fasten zum Arzt Ob und wie Sie fasten dürfen, kann letztlich nur ein Arzt entscheiden. Deshalb gehen Sie in jedem Fall vor einer Fastenkur zum Arzt. Idealerweise sollte er über Erfahrungen im Fasten verfügen oder Fasten zumindest nicht ablehnen. Fastengruppen und Fastenklinik Einige fastenerfahrene Ärzte bieten Gruppen an, in denen man in der Gemeinschaft unter der Leitung des Arztes fasten kann. Fasten unter ärztlicher Aufsicht kann auch in einer sogenannten Fastenklinik stattfinden. Hier werden Sie rund um die Uhr medizinisch betreut. Vorbeugendes Fasten kann helfen, Krankheiten zu vermeiden. Und Fasten eignet sich mitunter zur Behandlung bestimmter Krankheiten. Es gibt aber auch Gegenanzeigen für das Fasten. Ein Überblick: Vorbeugendes Fasten zum Abbau von Risikofaktoren Erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie), Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas (Fettsucht), Gicht Fasten zur Therapie von Krankheiten Herzkrankheiten, zum Beispiel arterieller Bluthochdruck (Hypertonie), Krankheiten des Verdauungssystems, zum Beispiel Fettleber, Rheumatoide Arthritis und andere Krankheiten des Bewegungsapparates, Hautkrankheiten, zum Beispiel Schuppenflechte (Psoriasis) Gegenanzeigen für das Fasten Schwangerschaft und Stillzeit, Kinder und Jugendliche, Menschen über 65 Jahre, akute und chronische Krankheiten, schwere Allgemeinerkrankungen, Krebs, Herzrhythmusstörungen, gestörte Leber- und Nierenfunktion, Gallensteine, schwere psychische Erkrankungen, zum Beispiel Psychosen, Essstörungen, zum Beispiel Magersucht, Anämien, Diabetes mellitus Typ 1
Herzerkrankungen – Medikamente/Blutdruck-Senkung
Zur Therapie des Bluthochdrucks gelten ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika, AT1-Blocker und Kalziumkanal-Blocker als Mittel der ersten Wahl. Gelegentlich ist es aber notwendig, auch andere Medikamente einzusetzen, die sich als wirksam gegen Hypertonie erwiesen haben. Dies kann erforderlich werden, wenn die genannten keine ausreichende Wirkung erzielen, unter bestimmten Umständen (zum Beispiel in der Schwangerschaft) oder in speziellen Situationen, beispielsweise in der Intensivmedizin. Solche anderen Wirkstoffe sind beispielsweise: Alpha-I-Blocker wie Doxazosin und Urapidil, Antisympathotonika wie Clonidin, Moxonidin, Alpha-Methyldopa und Reserpin – ein Alkaloid, das auch in der Natur als Inhaltsstoff der Indischen Schlangenwurzel vorkommt, Vasodilatatoren wie Dihydralazin und Minoxidil, direkte Renin-Inhibitoren wie Aliskiren, Einzelstoffe mit besonderen Wirkmechanismen wie Bosentan, ein Endothelin-Rezeptorantagonist (gegen Hochdruck im Lungenkreislauf) Nebenwirkungen Bei Alpha-I-Blockern und Vasodilatatoren kann der Blutdruck besonders bei Behandlungsbeginn so stark abfallen, dass es zu Schwindel,, Kopfschmerz,, Ohnmacht, und schnellem Herzschlag (Tachykardie) kommt. Antisympathotonika weisen generell relativ viele Nebenwirkungen auf und werden möglichst niedrig dosiert. Sie werden nur in der Kombinationstherapie des Bluthochdrucks eingesetzt. Der Wirkstoff Clonidin kann in seltenen Fällen den Herzschlag stark verlangsamen. Er kann die herzeigene Erregungsleitung stören, macht oft müde und führt zu Mundtrockenheit. Reserpin wird wegen zahlreicher Nebenwirkungen sehr zurückhaltend eingesetzt.
Erektionsstörungen (Potenzstörungen, Impotenz)
Potenzstörungen oder Erektionsstörungen – umgangssprachlich: Potenzstörung oder Impotenz – liegen vor, wenn Männer den Geschlechtsverkehr nicht befriedigend ausführen können. Fachleute verwenden für Erektionsstörungen den Begriff „erektile Dysfunktion“. Die Ursachen für Impotenz sind vielfältig. Erektionsstörungen können psychisch und körperlich bedingt sein. Nicht nur ältere, auch jüngere Männer sind betroffen. Mit dem Alter steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Impotenz kommt. Die Erektion ist ein komplexer Vorgang Die Reaktionen des Körpers sind ein komplexes Zusammenspiel von Psyche, Blutgefäßen, Muskeln, Hormonen und Nerven. Der Penis enthält Schwellkörper. Sie sind schwammartig und bestehen vorwiegend aus Gefäßen. Während der Erektion fließt verstärkt Blut in die Schwellkörper. Muskeln um die Gefäße ziehen sich zusammen und verhindern so einen schnellen Abfluss des Bluts. Feine Nerven und verschiedene Botenstoffe vermitteln und regeln diese Vorgänge. Ist einer oder mehrere dieser Faktoren gestört, schwillt der Penis nicht ausreichend oder lange genug an – es kommt zu Erektionsstörungen. Rauchen und Übergewicht erhöhen die Gefahr von Impotenz Schlecht eingestellter Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Rauchen, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht (Adipositas) sind die häufigsten körperlichen Faktoren, die Impotenz hervorrufen. All dies sind Risikofaktoren, die langfristig zu irreversiblen Gefäßverengungen im Sinne einer Arteriosklerose führen. Seltener kommt es auch nach operativen Eingriffen in der Beckengegend, nach Unfällen oder Verletzungen im Becken oder unteren Bereich der Wirbelsäule zur Beeinträchtigung der Erektion. Im Alter treten vermehrt Erektionsstörungen auf Die Gefäße werden mit zunehmendem Alter unelastischer. Erneuerungsprozesse und Reparaturmechanismen laufen langsamer ab. Die Gefäße werden enger und starrer. Der Blutfluss und damit die Blutversorgung der Gewebe sind herabgesetzt. Bei der Erektion können so Blutzufluss in die Schwellkörper, die Funktion von Nerven und Muskeln beeinträchtigt sein. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer chronischen Erkrankung wie Diabetes, Arteriosklerose (als Folge eines Bluthochdrucks, Übergewichts, langjährigen Rauchens) zu leiden. Auch nimmt die Produktion der Sexualhormone nach dem 40. Lebensjahr stetig ab und führt häufig zu einem Nachlassen des sexuellen Verlangens (Libido). All das sind Faktoren, die für Impotenz verantwortlich sein können.
Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes mellitus
Als Ursachen von Diabetes mellitus gelten sowohl Gene und Vererbung als auch äußere Einflüsse. Die Entstehungsmechanismen und Gründe sind jedoch je nach Diabetestyp unterschiedlich. Es ist bekannt, dass Diabetes Typ 2 sehr stark durch Vererbung bedingt wird und trotzdem die individuelle Lebensweise die größere Rolle spielt. Anders beim Diabetes Typ 1: Hier ist die Lebensweise nicht ausschlaggebend für das Auftreten der Erkrankung, neuere Forschungen zeigen auch bei Diabetes Typ 1 eine erbliche Komponente. Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 Das Risiko für Diabetes Typ 2 wird zum einen vererbt, zum anderen durch den Lebensstil beeinflusst. Zur Entstehung der Erkrankung tragen äußere Risikofaktoren wie falsche Ernährung und Bewegungsmangel bei. Fast alle Typ-2-Diabetiker sind übergewichtig. Auch ein hohes Lebensalter spielt eine Rolle, da gerade mit zunehmendem Alter die Bewegung abnimmt und ein langjährig ungesunder Lebensstil zum Tragen kommt. Allerdings leiden seit einigen Jahren auch immer mehr Kinder und Jugendliche an Diabetes Typ 2.Einen erheblichen Einfluss auf die Entstehung von Typ-2-Diabetes hat das metabolische Syndrom. Darunter versteht man die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukosestoffwechsel. Weitere Ursachen für Diabetes mellitus Neben den genannten Ursachen können verschiedene Medikamente, Krankheiten und auch eine Schwangerschaft das Auftreten von Diabetes mellitus begünstigen. Bei Männern scheinen weiterhin Bluthochdruck, Rauchen sowie Alkoholkonsum, bei Frauen ein hoher Harnsäurespiegel und körperliche Inaktivität das Diabetesrisiko zu erhöhen. Ursachen für Diabetes Typ 1 Bei Patienten mit Diabetes Typ 1 liegt als Ursache meist eine Autoimmunerkrankung vor, bei der sich Abwehrzellen gegen die eigenen Zellen in der Bauchspeicheldrüse richten. Je früher dieser Angriff des eigenen Immunsystems auftritt, desto schneller ist der Krankheitsverlauf.Warum es zu dieser Autoimmunreaktion kommt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Auch hier ist die Vererbung von Bedeutung: Es ist mittlerweile sicher, dass viele verschiedene Gene an der Erkrankung beteiligt sind. Bekannt ist eine familiäre Häufung. Bei einem geringen Teil der Typ-1-Diabetiker lassen sich weder Abwehrzellen (Antikörper) noch andere Ursachen feststellen. In diesen Fällen spricht man von der sogenannten idiopathischen Form des Diabetes Typ 1.
Diuretika bei Herzerkrankungen
Wirkung und Anwendungsgebiete Diuretika (Singular: Diuretikum) sind harntreibende Medikamente: Indem sie dem Körper Wasser entziehen, entlasten sie das Herz und senken den Blutdruck. Diuretika werden bei der Behandlung der Herzinsuffizienz und des Bluthochdrucks (arterielle Hypertonie), aber auch bei Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz) eingesetzt. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion dürfen nur Diuretika vom Furosemid-Typ (sogenannte Schleifendiuretika) verwendet werden. Vorsicht: Kaliummangel Bei einer Therapie mit Diuretika verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch Salze. Besonders ein Mangel an Kalium kann zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen. Deshalb gibt es sogenannte „kaliumsparende“ Diuretika, die den Kaliumgehalt im Blut erhöhen. Oft werden Diuretika mit unterschiedlichen Wirkprinzipien in einer Tablette kombiniert, um den Kaliumhaushalt ausgeglichen zu halten. Bekannte Vertreter der Gruppe der Diuretika sind: Furosemid, Hydrochlorothiazid, Spironolacton, Amilorid und Triamteren (die beiden letztgenannten nur in Kombination mit einem anderem Diuretikum). Nebenwirkungen Durch die vermehrte Flüssigkeitsausscheidung kann der Blutdruck so stark absinken, dass es zu Schwindel und Ohnmacht kommt. Außerdem sind regelmäßige Blutuntersuchungen wichtig, um den Salzhaushalt zu kontrollieren. Bei zu starkem Salzverlust können Herzrhythmusstörungen und Wadenkrämpfe auftreten. Diuretika erhöhen außerdem die Neigung zu Gicht und können die Glukosetoleranz bei Diabetes mellitus herabsetzen. Gegenanzeigen Gegenanzeigen sind abhängig vom jeweiligen Arzneistoff und umfassen schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen, zu wenig zirkulierendes Blut (Hypovolämie) und Verschiebungen im Salzhaushalt des Körpers. Bei stark erniedrigtem Blutdruck und Symptomen wie beispielsweise Schwindel muss Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden. Kombinationen Bei der Therapie von Bluthochdruck lassen sich Diuretika mit vielen anderen Medikamenten kombinieren, etwa mit Betablockern, ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Blockern und Kalziumkanal-Blockern. Bei Herzinsuffizienz kommen Diuretika bei fortgeschrittener Erkrankung neben anderen Medikamenten (ACE-Hemmern, Betablockern) zur Anwendung.
Herzerkrankungen – Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker
Wirkung und Anwendungsgebiete Hinter dem recht kompliziert klingenden Begriff Angiotensin-II-Rezeptor-Subtyp1-Blocker, steckt eine Gruppe von Substanzen, die in der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch relativ neu ist. Arzneistoffe dieser Gruppe, die auch als AT1-Antagonisten, AT1-Blocker oder einfach Sartane bezeichnet werden, heben die Wirkung des blutdrucksteigernden Hormons Angiotensin II auf, indem sie die Bindungsstellen (Rezeptoren) des Hormons vom Subtyp I an den Blutgefäßen und in der Niere besetzen. Die Wirkung der AT1-Blocker ist ungefähr mit der der ACE-Hemmer vergleichbar. Sie werden in der Therapie des Bluthochdrucks (Hypertonie) eingesetzt. Neben ihrer blutdrucksenkenden Wirkung verfügen sie auch über herz- und nierenschützende Eigenschaften. Außerdem wirken sie günstig auf den Wandumbau in den Blutgefäßen (Remodelling), der eine wesentliche Rolle beim Entstehen zahlreicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen – zum Beispiel Arteriosklerose oder Schlaganfall – spielt. AT1-Blocker kommen in der Bluthochdruck-Therapie bisher vor allem dann zum Einsatz, wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden. Die Wirkstoffe Losartan, Candesartan und Valsartan werden außerdem zur Therapie der Herzinsuffizienz eingesetzt. Bekannte Vertreter der Gruppe sind:Candesartan, Eprosartan, Irbesartan, Losartan, Olmesartan, Telmisartan, Valsartan. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen Die Nebenwirkungen sind ähnlich wie bei den ACE-Hemmern, allerdings meist geringer ausgeprägt. Hustenreiz ist wesentlich seltener, weshalb AT1-Blocker eine gute Alternative für Patienten sind, die ACE-Hemmer aus diesem Grund nicht vertragen. Anders ist es beim Quincke-Ödem: Obwohl es unter AT1-Blockern seltener auftritt, darf ein Patient, der ein solches Ödem durch einen ACE-Hemmer entwickelte, als Alternative keinen AT1-Blocker einnehmen. Denn die Gefahr eines Ödems ist hierbei für ihn ebenfalls hoch. Bei Nieren- und Leberkranken ist Vorsicht mit AT1-Blockern geboten, gegebenenfalls muss die Dosis angepasst werden. AT1-Blocker erhöhen den Kaliumspiegel im Blut, er muss daher überprüft werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit dürfen Medikamente aus dieser Gruppe nicht eingenommen werden. Kombinationen AT1-Blocker werden oft in Kombination mit einem Diuretikum verabreicht. Hierfür sind verschiedene Präparate in Form einer Tablette mit zwei Wirkstoffen im Handel erhältlich.
Altern – Alterstheorien
Ob Mensch oder Tier: Jede Art von Lebewesen hat eine charakteristische maximale Lebensdauer. Damit ist nicht die durchschnittliche Lebenserwartung gemeint, sondern die maximal mögliche Lebensspanne eines Individuums einer bestimmten Art. Dieser Wert beträgt beispielsweise für eine Eintagsfliege einen Tag, für Hunde etwa 12 bis 15 Jahre, für Pferde etwa 30 Jahre und für den Menschen zirka 120 Jahre. Hier stellt sich die Frage, wodurch die maximale Lebensdauer festgelegt wird und welche Prozesse für das Altern verantwortlich sind. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie einige Beispiele von Theorien über das Altern. Theorie Hauptthesen Erblichkeits- oder genetische Theorie Altern ist genetisch programmiert, das heißt, Intensität und Geschwindigkeit des Alterns hängen von unserer DNA und Erbeinflüssen ab. Mutationstheorie Mit zunehmendem Alter werden Veränderungen (Mutationen) der genetisch festgelegten Erbinformationen immer häufiger und führen zu einem Funktionsverlust von Zellen und Geweben. Abnutzungstheorie Jeder Organismus verfügt bei der Geburt über einen bestimmten Energievorrat und stirbt, wenn dieser Vorrat erschöpft ist. Stresstheorie Stresssituationen können stressbedingte Erkrankungen (zum Beispiel Bluthochdruck) auslösen und so zu vorzeitigem Altern und verkürzter Lebenserwartung führen.
Alter/Sport – Prävention
Aktivität im täglichen Leben und regelmäßige Bewegung helfen, Altersbeschwerden und Krankheiten hinauszuzögern. Das bedeutet, dass Sie Ihre beschwerdefreie Lebenszeit verlängern können. Mit steigendem Durchschnittsalter der Bevölkerung wird es immer wichtiger, Risikofaktoren für Krankheiten und Krankheitssymptome frühzeitig zu erkennen. In diesem Stadium ist es nämlich meistens gut möglich, Beschwerden vorzubeugen beziehungsweise diese zu lindern. Neu aufgetretene Probleme sollten Sie deshalb nicht als alterstypisch und unabänderlich betrachten. Häufig werden Seh- und Höreinschränkungen, depressive Symptome, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus spät oder nicht richtig erkannt. Durch regelmäßige Untersuchungen können diese Erkrankungen jedoch rechtzeitig aufgedeckt werden. So besteht die Möglichkeit, die richtigen Maßnahmen oder Behandlungen einzuleiten, bevor Folgeprobleme entstehen . Durch Bewegungstherapie lassen sich Stürze vermeiden Beispiele für relativ einfache Maßnahmen sind die Anpassung einer Brille oder eines Hörgeräts. Aber auch sportliche Betätigung kann einen wichtigen Beitrag zur Krankheitsvorbeugung leisten. Hier sind beispielsweise Reha-Sport bei Gelenkbeschwerden, Herzsportgruppen oder Bewegungs- und Kraftübungen zur Vorbeugung von Osteoporose zu nennen. Durch diese Bewegungstherapien lassen sich auch Stürze vielfach vermeiden. Denn Trainierte haben normalerweise ein geringeres Sturzrisiko als Untrainierte. Dieser Aspekt des Sports ist für ältere Menschen sehr wichtig. Denn Stürze führen in vielen Fällen zu längerer Bettlägerigkeit und erhöhen damit enorm die Gefahr, pflegebedürftig zu werden.
Alter/Sport – Ausdauersport
Wie gut Ihre Ausdauer ist, hängt hauptsächlich von der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems ab. Aber auch eine gute Lungenfunktion ist unverzichtbar. Je weniger Sie sich bewegen, desto weiter sinkt Ihre Leistungsfähigkeit. Ohne Training können sogar schon geringe Anforderungen als zu anstrengend empfunden werden. Die Leistungsfähigkeit nimmt zwar auch bei körperlich fitten Personen mit zunehmendem Alter ab, jedoch längst nicht so stark wie bei Personen, die sich kaum bewegen. Zum Ausdauertraining zählen länger anhaltende körperliche Betätigungen mit leichter bis moderater Belastung.Beispiele sind: Gehen, Spazierengehen und Wandern, Schwimmen, Fahrradfahren, Skilanglauf, Laufen, Joggen und Walking (rasches Gehen) Ausdauertraining wird empfohlen bei: Herzkrankheiten: nach Herzinfarkt oder Bypassoperation, Herzschwäche, Bluthochdruck, Peripherer arterieller Verschlusskrankheit (auch PAVK oder Schaufensterkrankheit genannt), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Fettstoffwechselstörungen Wichtig: Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin, welche Sportarten in welcher Intensität für Sie geeignet und vorteilhaft sind.
Nervosität/Unruhe
Die Hände zittern, das Herz rast und man ist sehr reizbar – unter Nervosität und Unruhe leidet jeder einmal. Wenn sie jedoch über einen längeren Zeitraum anhalten, kann das zu einer Belastung werden und mit Erkrankungen einhergehen. Stress ist eine der häufigsten Ursachen für Nervosität und Unruhe. Man unterscheidet Eustress und Disstress. Als Eustress wird anregender, stimulierender Stress bezeichnet, der den Menschen in Schwung bringt und seine Leistung erhöht. Disstress dagegen steht für starken, belastenden Stress, für den Zustand der Überforderung. Wenn längerfristig die Zeit zur Erholung fehlt, kann die ständige Belastung dauerhaft Krankheiten verursachen. Neben Stress gibt es jedoch auch andere Ursachen für Nervosität und Unruhe. Schlafmangel, übermäßiger Koffeingenuss oder die Aufregung vor einer Prüfung sind Beispiele. Nervosität und Unruhe können auch Hinweise auf eine Erkrankung sein. Beispielsweise sind Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion oder Bluthochdruck häufig nervös und unruhig. Typische Symptome bei Nervosität und Unruhe Die Hände zittern, das Herz rast und die Augenlider zucken: Das sind die häufigsten Anzeichen für Nervosität und Unruhe. Bei vielen Menschen nimmt die Psyche jedoch auch Einfluss auf bestimmte Organe. Sie bekommen Durchfall oder Verstopfung, ihnen wird übel oder sie haben keinen Appetit. Auch Schweißausbrüche können ein Symptom von Nervosität und Unruhe sein. Da Nervosität und Unruhe auf Dauer Erkrankungen verursachen können, ist es sinnvoll dagegen vorzugehen. Wer ständig nervös und unruhig ist und unter Stress steht, kann beispielsweise Entspannungsübungen erlernen oder anderweitig für Erholung sorgen. Ein ruhiges, verlängertes Wochenende kann manchmal Wunder wirken. Auch pflanzliche Mittel können gegen nervöse Unruhe helfen. Darin enthalten sind zum Beispiel Extrakte aus Baldrian, Johanniskraut, Hopfen oder Melisse. All diese Pflanzen sind auch in Form von Beruhigungstees erhältlich.