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Tipps für Sport mit Heuschnupfen
Vom Frühling bis zum Herbst ist Hochsaison für Waldläufer und Radwanderer. Menschen mit Heuschnupfen (allergischer Schnupfen) machen aber oft die Erfahrung, dass ihnen der Sport an der frischen Luft nicht guttut, wenn die Pollen fliegen. Denn Heuschnupfen und allergisches Asthma machen nicht nur das Atmen schwer. Tatsächlich läuft mancher Allergiker lieber in den Wintermonaten – nicht der Sommerhitze wegen, sondern weil ihm der Pollenflug beim Sport zu schaffen macht. Sollten Sie nicht zu den hartgesottenen Winterjoggern gehören, hier einige Tipps für Sportler mit Heuschnupfen: Nehmen Sie unmittelbar vor dem Sport Ihre Allergiemedikamente ein (Nasenspray, Augentropfen, Asthmaspray). Trainieren Sie je nach Wohnort entweder frühmorgens (in der Stadt) oder spätabends (auf dem Land), wenn die Pollenbelastung am geringsten ist. Nutzen Sie vor allem kühle regnerische Tage, um Sport zu treiben. Auch nach einem kräftigen Gewitterguss sind weniger Pollen in der Luft. Drosseln Sie Ihren sportlichen Ehrgeiz: Sie sind weniger belastbar und sollten deutlich unter Ihrer Leistungsgrenze trainieren. Bei großer Anstrengung ist die Pollenbelastung der Lunge nämlich höher. Atmen Sie möglichst durch die Nase, dadurch strömen weniger Pollen in die Lunge. Wichtig für Asthmatiker: Vor dem Sport unbedingt gründlich aufwärmen, weil sich sonst die Bronchien verengen. Nehmen Sie Ihr Spray zum Training mit! Treiben Sie Ausdauersport, weil dadurch die Lungenfunktion dauerhaft verbessert wird.
Akute Bronchitis – Schutzimpfungen
Für bestimmte Personengruppen werden zur Vorbeugung Schutzimpfungen gegen Grippe (Influenza) und Pneumokokken empfohlen. Diese bieten einen Schutz gegen bestimmte Erreger, die eine akute Bronchitis auslösen können. Gegen Influenza sollten sich zum Beispiel Personen impfen lassen, die älter als 60 Jahre alt sind,, ab dem vierten Monat schwanger sind (bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung schon zu Beginn der Schwangerschaft),, an einer chronischen Krankheit der Atmungsorgane leiden (zum Beispiel Asthma oder COPD),, an einer chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden,, Diabetes mellitus oder eine andere Stoffwechselkrankheit haben,, an einem Immundefekt leiden oder ein geschwächtes Immunsystem haben (zum Beispiel HIV-Infizierte) oder, einer Berufsgruppe mit erhöhtem Infektionsrisiko angehören. Gegen Pneumokokken sollten sich zum Beispiel Personen impfen lassen, die älter als 60 Jahre sind,, an einer Krankheit der Atmungsorgane leiden (zum Beispiel Asthma und COPD),, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit leiden,, an Diabetes mellitus oder einer anderen Stoffwechselkrankheit leiden,, an einer chronischen Nierenkrankheit leiden. Seit 2006 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Pneumokokkenimpfung außerdem auch für alle Säuglinge ab dem zweiten Lebensmonat.
Allergien – Akupunktur/Homöopathie
Die Akupunktur hat inzwischen einen festen Platz in der naturheilkundlichen Allergietherapie. Die traditionelle chinesische Heilmethode kann mit kleinen Nadelstichen gegen Allergien durch Pollen, Hausstaubmilben und Co helfen. Die Einstichpunkte liegen dabei auf einer dem jeweiligen Organsystem zugeordneten Leitungsbahn: dem Meridian. Akupunktur kann eine Allergie wie Heuschnupfen zwar nicht heilen, sie kann die Beschwerden aber deutlich lindern und hilft dadurch, Medikamente zu sparen. Homöopathie bei Heuschnupfen bewährt Die Homöopathie macht sich das Gleichheitsprinzip zunutze: Krankheiten sollen durch stark verdünnte Wirkstoffe geheilt werden, die beim Gesunden ähnliche Beschwerden hervorrufen wie die, unter denen der Kranke leidet. Das Wirkprinzip ist unter Wissenschaftlern bis heute umstritten. Bisher sind alle Versuche fehlgeschlagen, die Wirksamkeit der Homöopathie, die über die des Placeboeffekts hinausgeht, zu beweisen. Bei Heuschnupfen und allergischem Asthma kann Homöopathie aber manchmal gut helfen – auch wenn sie die Erkrankung nicht heilt.
Allergien – Ursachen/Risikofaktoren
Mit Pollen und Hausstaubmilben kommt jeder Mensch in Kontakt, aber längst nicht alle reagieren allergisch darauf. Was sind die Ursachen einer Allergie? Warum das Immunsystem bei einer Allergie Stoffe wie Nahrungsmittel, Medikamente oder Duftstoffe, die für den Körper ungefährlich sind, als schädlich interpretiert und unangemessen heftig angreift, ist nicht abschließend geklärt. Man nimmt an, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen.Unter anderem liegt bei den Betroffenen eine Allergieneigung vor. Mediziner sprechen von der sogenannten Atopie. Atopiker neigen dazu, auf alltägliche Umweltstoffe überempfindlich zu reagieren. Oft macht sich die Allergieneigung schon beim Kleinkind bemerkbar – etwa als Milchschorf oder Hautekzem. Menschen mit einer Atopie müssen im Laufe ihres Lebens oft die Erfahrung machen, dass sie nicht nur auf einen einzelnen Auslöser allergisch sind, sondern auf viele Allergene gleichzeitig reagieren. So haben viele Heuschnupfen-Geplagte gleichzeitig eine Neurodermitis oder eine Tierhaarallergie. Bei der Typ-I-Allergie spielen die Erbanlagen eine Rolle Je mehr Familienmitglieder unter Allergien leiden, desto größer ist das Risiko für die nächsten Generationen, auch an Heuschnupfen, allergischem Asthma oder Neurodermitis zu erkranken. So liegt das Allergierisiko für Kinder, deren Eltern beide allergisch sind, bei 40 bis 60 Prozent. Es steigt auf 50 bis 70 Prozent, wenn die Eltern die gleichen Allergiesymptome wie Heuschnupfen oder Asthma haben. Typ-IV-Reaktion durch alltägliche Umweltstoffe Neben der angeborenen Allergieneigung spielt auch das sogenannte allergene Potenzial eines Stoffes eine Rolle: Von den derzeit etwa 3.000 verschiedenen Stoffen, die eine Kontaktallergie verursachen können, lösen manche sehr rasch eine allergische Reaktion aus, bei anderen treten die Symptome oft erst nach jahrelangem Kontakt auf. Männer reagieren auf Duftstoffe, Frauen auf Nickel Synthetische Stoffe, auf die viele Menschen empfindlich reagieren, nehmen in unserem Alltag rasant zu. So gelten inzwischen Duftstoffe in Parfüms, Duschgels, Rasierwässern oder Haarsprays als häufigste Auslöser von allergischen Kontaktekzemen bei Männern. Bei Frauen ist noch immer die Nickelallergie führend. Kontaktallergie durch hautbelastende Tätigkeiten Das Risiko für eine Kontaktallergie steigt außerdem, wenn die Haut besonders belastet ist und dadurch ihre Schutzfunktion einbüßt. Die schützende Hautbarriere leidet berufsbedingt etwa bei Friseuren, Bauarbeitern (vor allem Maurern), Reinigungspersonal, Metallarbeitern, Ärzten, Krankenschwestern, Gärtnern oder Landwirten. Das kindliche Immunsystem braucht Keime zum Trainieren Eine wichtige Rolle bei der Allergieentstehung spielt wahrscheinlich auch die Umgebung, in der ein Kind aufwächst. So fanden Wissenschaftler heraus, dass nur drei Prozent der Kinder, die auf einem Bauernhof lebten, unter Heuschnupfen litten. Bei Stadtkindern trat Heuschnupfen dagegen dreimal so oft, Asthma sogar viermal häufiger auf. Zwar können die Forscher dieses Ergebnis noch nicht zweifelsfrei erklären. Fest steht jedoch, dass das kindliche Immunsystem die Auseinandersetzung mit Keimen und potenziellen Allergenen braucht, um sich gut entwickeln zu können. Wächst ein Kind in einer penibel sauberen und praktisch keimfreien Umgebung auf, sucht sich das Abwehrsystem andere Reize, an denen es „reifen“ kann. Das können Pollen, Hausstaubmilben oder andere Umweltstoffe sein. Einen Vorteil scheinen auch Krippenkinder und Kinder in Großfamilien zu haben. Durch die zahlreichen Infekte ist ihr Immunsystem „immer auf Trab“ und lässt sich womöglich durch Allergene nicht so leicht ablenken. Einer Erdnussallergie vorbeugen Die Leitlinie zur Vorbeugung einer Erdnussallergie empfiehlt: Säuglinge, die unter Ekzemen und/oder einer Eiallergie leiden, sollten schon ab dem vierten bis sechsten Lebensmonat mit erdnusshaltiger Kost ernährt werden. Beide Erkrankungen gelten als hohe Risikofaktoren für eine Erdnussallergie. Eine frühe Ernährung mit Erdnussprodukten soll in diesen Fällen der Entwicklung einer Erdnussallergie vorbeugen.
Migräne – Schmerzmittel
Zur Behandlung von Migräne eignen sich rezeptfreie Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure, Naproxen, Ibuprofen oder Paracetamol enthalten. Häufig werden auch zwei Wirkstoffe in einer Tablette kombiniert. Bei schweren Migräneanfällen verschreibt der Arzt, je nach Symptomen der Migräne, weitere Medikamente. Manchmal ist die Übelkeit bei Migräne so stark ausgeprägt, dass kein Schmerzmittel gegeben werden kann. Nehmen Sie dann zuerst etwas gegen die Übelkeit ein. Dazu eignen sich Mittel wie Metoclopramid oder Domperidon. Nach 15-30 Minuten kann ein Schmerzmittel eingenommen werden. Acetylsalicylsäure – schnelle Wirkung mit Brausetabletten Acetylsalicylsäure (ASS)wird bei leichten und mittelschweren Schmerzen empfohlen. Ältere Menschen benötigen weniger ASS als junge Erwachsene. Wenden Sie ASS nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Bei Kindern und Jugendlichen kann die Einnahme von Acetylsalicylsäure zu Komplikationen führen, wenn ein Virusinfekt oder eine fiebrige Erkrankung vorliegt. Acetylsalicylsäure wird, aufgelöst aus einer Brausetablette, rasch in die Blutbahn aufgenommen. Dadurch setzt die Wirkung schneller ein als bei einer herkömmlichen Tablette. Außerdem sind Brausetabletten im Allgemeinen besser magenverträglich. Naproxen und Ibuprofen – Vorsicht bei Magenproblemen Naproxen greift bei leichten bis mittelstarken Schmerzen. Die Wirkung einer Tablette hält acht bis zwölf Stunden an. Wenden Sie Naproxen nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darmgeschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Ibuprofen kann gegen leichte und mäßig starke Kopfschmerzen eingesetzt werden. Ältere Menschen benötigen weniger Ibuprofen als junge Erwachsene. Wenn Magen-Darm-Erkrankungen, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen sowie allergische Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma) vorliegen, sollte Ibuprofen nicht eingenommen werden. Paracetamol – unbedingt die Tagesdosis beachten Paracetamol ist zur Behandlung leichter und mäßig starker Kopfschmerzen geeignet. Der Wirkstoff wird von Kindern und von Menschen mit empfindlichem Magen gut vertragen. Wenden Sie Paracetamol nicht in Verbindung mit Alkohol an. Die Kombination von Alkohol mit Paracetamol belastet die Leber. Beachten Sie unbedingt die Tageshöchstdosis, schon bei geringen Überschreitungen der Höchstmenge kann die Leber geschädigt werden. Bei Leberfunktionsstörungen ist generell von der Einnahme abzuraten. Wenden Sie Schmerzmittel nur bei Bedarf an, nicht vorbeugend Trinken Sie zur Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Dragees mindestens ein Glas Wasser (0,2 Liter). Das ist wichtig, damit das Medikament nicht in der Speiseröhre hängen bleibt. Ein weiterer Grund: Viele Schmerzmittel werden dadurch besser magenverträglich und der Wirkstoff kann sich gut lösen. Allgemein gilt: Schmerzmittel wirken besonders schnell, wenn sie eine halbe bis eine Stunde vor einer Mahlzeit oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Wenden Sie Schmerzmittel außerdem nur bei Bedarf an, nicht vorbeugend. Tipp: Schmerzmittel können die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen, sollten Sie in Ihrer Apotheke um Rat fragen. Dort informiert man Sie über mögliche Wechselwirkungen.
Rauchentwöhnung – Therapie
Viele Menschen versuchen vergeblich, ihre Nikotinsucht zu besiegen. Eine Rauchentwöhnung ist nicht leicht. Zunächst müssen Einsichten erreicht und Verhalten umgestellt werden. Zehn Schritte zum Rauchstopp können dabei helfen. Auch nikotinhaltige Medikamente können einen Ausstieg aus der Sucht erleichtern. Ob Kaugummis, Pflaster, Tabletten oder Inhaler: Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Magen- oder Darmgeschwüren, Leber- oder Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Durchblutungsstörungen sollten vor der Anwendung nikotinhaltiger Medikamente Rücksprache mit dem Arzt halten. Wenden Sie sich außerdem an einen Arzt, wenn Ihr Gesundheitszustand sich während der Entwöhnung verschlechtert. Bei starken Rauchern kann der Körper während der Entgiftung mit Herz-Kreislauf-Problemen reagieren., Ihre bisherigen Entwöhnungsversuche scheiterten., Sie stark an Gewicht zunehmen., Sie ein sehr starker Raucher sind. Hier sollte das Entzugsprogramm mit dem Arzt besprochen werden. Während der Entwöhnung wirken manche Medikamente stärker Wenn Sie während einer medikamentösen Therapie das Rauchen aufgeben, kann sich die Wirkung der Medikamente verändern. Die Dosierung war bislang auf die Stoffwechselfunktionen eines Rauchers abgestimmt. Als Nichtraucher arbeitet Ihr Körper jedoch anders. In vielen Fällen reichen dann geringere Mengen eines Arzneimittelwirkstoffs aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Dies trifft auch zu, wenn Sie Ihrem Körper während der Entzugsphase noch Nikotin durch Pflaster oder Kaugummis zuführen. Der Arzt entscheidet, ob bei folgenden Wirkstoffen eine geringere Dosis nötig wird: Koffein, das in manchen Schmerzmitteln enthalten ist Paracetamol und Pentazocin (Schmerzmittel) Theophyllin (bei COPD, Asthma) Furosemid (zur Entwässerung, Bluthochdruck) Phenylbutazon (bei Rheuma) Benzodiazepine (Beruhigung, Schlafstörungen) bestimmte Antidepressiva Warfarin (Mittel zur Blutverdünnung) Insulin Alpha-Blocker wie Prazosin (Bluthochdruck) Beta-Blocker wie Propranolol (Bluthochdruck, Herz-Rhythmus-Störungen) Östrogen (Pille, Hormonpräparate in den Wechseljahren) Vitamin B12 Es gibt auch Wirkstoffe, die bei werdenden Nichtrauchern unter Umständen eine Dosissteigerung erforderlich machen: bestimmte Sympathomimetika wie Salbutamol (bei COPD, Asthma) Vorsicht: Bitte verändern Sie Ihre Medikation nicht selbst, sondern nur in Absprache mit Ihrem Arzt.
Fieber in der Schwangerschaft: Ursachen und Therapie
Fieber ist eine gesunde Abwehrreaktion des Organismus auf krankmachende Keime, denn viele von diesen haben bei erhöhter Temperatur kaum Überlebenschancen. Was bei Fieber in der Schwangerschaft zu beachten ist. Ursachen von Fieber während der Schwangerschaft Meist ist die Ursache für Fieber harmlos: eine Infektion mit bestimmten Erregern, die die üblichen Symptome einer Erkältung verursachen. Wenn das Fieber scheinbar grundlos auftritt – eventuell auch Bauchschmerzen hinzukommen oder Anzeichen für einen vorzeitigen Blasensprung – brauchen Sie ärztliche Hilfe. Behandlung von Fieber in der Schwangerschaft Leichtes Fieber in der Schwangerschaft ist normalerweise unproblematisch – solange die Temperatur nicht über 38 Grad Celsius steigt oder das Fieber mit einer erkennbaren Ursache (zum Beispiel eine Erkältung) auftritt. Hohes Fieber, also Temperaturen über 38 Grad Celsius oder sogar 39 Grad Celsius, bedeuten jedoch möglicherweise eine Gefahr für das Kind, sodass eine medikamentöse Fiebersenkung ratsam ist. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie in jedem Fall Ihren Arzt um Rat fragen. Wenn die Ursache des Fiebers eine ganz normale Erkältung ist, versuchen Sie dafür zu sorgen, dass die Temperatur 39 Grad Celsius möglichst nicht überschreitet – Wadenwickel können dabei helfen. Zur Fiebersenkung eignet sich auch in der Schwangerschaft der Wirkstoff Paracetamol – halten Sie sich an die Einnahmeempfehlungen für Schwangere aus dem Beipackzettel und von Ihrem Arzt. Außerdem sollten Sie es nicht unkritisch über mehrere Wochen anwenden.   Die Studienlage zum Zusammenhang zwischen der Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft und dem Auftreten eines Hodenhochstands oder Asthma beim Kind sind widersprüchlich. Zurzeit gibt es dafür keine Hinweise.
Heuschnupfen – Pollenflugvorhersage
Menschen mit Heuschnupfen können sich am besten schützen, indem sie die auslösenden Allergene meiden. Mit Pollenflugvorhersage und Pollenflugkalender können Sie sich über den Pollenflug
Heuschnupfen – Leukotrienrezeptorantagonisten
Leukotriene sind hormonähnliche Substanzen, die im Körper eine Rolle bei allergischen und entzündlichen Reaktionen spielen. Leukotrienrezeptorantagonisten binden an die Rezeptoren für diese Leukotriene im Bronchialsystem und blockieren sie damit. Auf diese Weise wirken die Medikamente Entzündungen und allergischen Beschwerden entgegen. Beim Heuschnupfen bedeutet das: Die Nase ist weniger verstopft und läuft weniger, der Niesreiz lässt nach und der Schlaf wird verbessert. Auch die Symptome einer allergischen Bindehautentzündung – medizinisch allergische Konjunktivitis genannt – werden gelindert. Oft in Kombination mit Antihistaminika Leukotrienrezeptorantagonisten enthalten die Wirkstoffe Montelukast oder Zafirlukast und werden häufig mit einem Antihistaminikum kombiniert. Denn verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Kombination aus beiden Medikamentengruppen zu einem besseren Therapieerfolg führt. Neben Heuschnupfen werden Leukotrienrezeptorantagonisten auch zur Therapie von Asthma bronchiale eingesetzt.
Migräne – Pflanzliche Mittel
Naturheilmittel können bei Migräne unterstützend wirken. Pfefferminzöl wirkt entspannend auf Gefäße und Muskeln, der Extrakt aus Pestwurz löst Krämpfe und hemmt Entzündungen. Manche