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Lexikon – E-102
gelber Farbstoff synthetisch hergestellt kann Allergien und Asthma auslösen, Lebensmittel mit diesem Zusatzstoff müssen vorsichtshalber den Aufdruck: „kann sich nachteilig auf die Aktivität
Lexikon – E-220
Konservierungsstoff synthetisch hergestellt zerstört Vitamin B1, Kopfschmerzen, Übelkeit bei Menschen mit Mangel an Schwefeldioxid-abbauendem Enzym, kann Asthmaanfälle auslösen Wein
Anticholinergika
Ein Anticholinergikum (syn.: Parasympatholytikum) unterdrückt die Wirkung des Transmitters Acetylcholin im autonomen Nervensystem. Damit werden Nervenreize, die zu einer Kontraktion der glatten Muskulatur führen, unterbrochen. An der Harnblase wird der Harnblasenmuskel (Detrusor) gehemmt, sodass der Drang zum Wasserlassen abnimmt. Auch die Sekretion von Speichel wird gehemmt. Dank ihrer bronchialerweiternden Wirkung werden Anticholinergika auch bei der Therapie von Asthma und der COPD eingesetzt.
Weidenrinde
Medizinisch verwendet wird die im Frühjahr gesammelte Rinde meist junger Zweige. Der Wirkstoffgehalt kann je nach verwendeter Weidenart stark schwanken. Verwendet werden unter anderem die Purpurweide (S. purpurea), die Reifweide (S. daphnoides) und die Bruchweide (S. fragilis). Aus dem Inhaltsstoff der Weidenrinde wurde schon vor gut 100 Jahren der allgemein bekannte Wirkstoff Acetylsalicylsäure (Aspirin) entwickelt. Deutscher Name: Weide Botanischer Name: Salix species Familie: Weidengewächse (Salicaceae)Herkunft: Asien und Europa Anwendungsgebiete Fieber, Schmerzen bei degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrose), rheumatische Beschwerden, chronische Rückenschmerzen, Kopfschmerzen Dosierung und Anwendung Tee:Etwa 1g fein geschnittene oder grob gepulverte getrocknete Weidenrinde wird mit 150ml Wasser kalt angesetzt, kurz zum Kochen gebracht und nach 5 Minuten abgeseiht. Man sollte 3- bis 5-mal täglich eine Tasse Tee trinken.Extrakt: Tagesdosis Salicin je nach Schmerzstärke 60mg bis 120mg. Wirkungen Die in der Weidenrinde enthaltenen Phenolglykoside (Salicin, Salicortin und Tremulacin) und Flavonoide wirken schmerzstillend, entzündungshemmend, fiebersenkend und aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes adstringierend (zusammenziehend). Früher bezeichnete man die Weidenrinde als "Europäische Fieberrinde". Ein wirksamer Bestandteil ist das Salicin, das im Körper wie auch die Acetylsalicylsäure zu Salicylsäure umgewandelt wird und entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt. Da die Umwandlung des Salicins langsam verläuft, setzt die Wirkung erst spät ein, hält aber dafür länger an. Neuere Untersuchungen legen nahe, dass die schmerzhemmende Wirkung nicht alleine auf dem Gehalt an Salicin beruht, sondern man vermutet, dass auch andere Inhaltstoffe an der Gesamtwirkung beteiligt sind. Damit gewinnt die Art der Zubereitung an Bedeutung, und verschiedene Fertigarzneimittel sowie die Teezubereitung können sich in ihrer Wirksamkeit unterscheiden, obwohl der Gehalt an Salicin gleich ist. Hinweis Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren!Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden! Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten sowie bei Asthma oder Neigung zu Allergien! Bei anhaltenden oder immer wiederkehrenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden!Aufgrund des Gerbstoffgehaltes können Zubereitungen aus Weidenrinde die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Es empfiehlt sich daher eine Rücksprache mit ihrem Arzt oder ihrer Apotheke. Die Gattung der Weiden setzt sich aus den unterschiedlichen Arten zusammen. Die Wuchsform umfasst große Bäume (zum Beispiel die Silberweide S. alba) bis hin zu kleinen Sträuchern. Größe und Blattform variieren auch durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel den Standort. Das macht eine Einteilung schwierig. Allen Weiden gemein ist, dass sie wegen des hohen Wasserbedarfs bevorzugt auf feuchtem Grund wachsen. Sie sind zweihäusig und ihre weiblichen und männlichen Blüten erscheinen als sogenannte "Weidenkätzchen" im Frühjahr vor oder mit dem Austreiben der Blätter.
Akute Bronchitis – Schutzimpfungen
Für bestimmte Personengruppen werden zur Vorbeugung Schutzimpfungen gegen Grippe (Influenza) und Pneumokokken empfohlen. Diese bieten einen Schutz gegen bestimmte Erreger, die eine akute Bronchitis auslösen können. Gegen Influenza sollten sich zum Beispiel Personen impfen lassen, die älter als 60 Jahre sind,, ab dem vierten Monat schwanger sind (bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung schon zu Beginn der Schwangerschaft),, an einer chronischen Krankheit der Atmungsorgane leiden (zum Beispiel Asthma und COPD),, an einer chronischen Herz-Kreislauf-, Leber oder Nierenkrankheit leiden,, an Diabetes mellitus oder einer anderen Stoffwechselkrankheit leiden,, an einem Immundefekt leiden oder ein geschwächtes Immunsystem haben (zum Beispiel HIV-Infizierte) oder, einer Berufsgruppe mit erhöhtem Infektionsrisiko angehören. Gegen Pneumokokken sollten sich zum Beispiel Personen impfen lassen, die älter als 60 Jahre sind,, an einer Krankheit der Atmungsorgane leiden (zum Beispiel Asthma und COPD),, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit leiden,, an Diabetes mellitus oder einer anderen Stoffwechselkrankheit leiden,, an einer chronischen Nierenkrankheit leiden.
Heuschnupfen – Sport
Vom Frühling bis zum Herbst ist Hochsaison für Waldläufer und Radwanderer. Menschen mit Heuschnupfen (allergischer Schnupfen) machen aber oft die Erfahrung, dass ihnen der Sport an der frischen Luft nicht guttut, wenn die Pollen fliegen. Denn Heuschnupfen und allergisches Asthma machen nicht nur das Atmen schwer. Tatsächlich läuft mancher Allergiker lieber in den Wintermonaten – nicht der Sommerhitze wegen, sondern weil ihm der Pollenflug beim Sport zu schaffen macht. Sollten Sie nicht zu den hartgesottenen Winterjoggern gehören, hier einige Tipps für Sportler mit Heuschnupfen: Nehmen Sie unmittelbar vor dem Sport Ihre Allergiemedikamente ein (Nasenspray, Augentropfen, Asthmaspray). Trainieren Sie je nach Wohnort entweder frühmorgens (in der Stadt) oder spätabends (auf dem Land), wenn die Pollenbelastung am geringsten ist. Nutzen Sie vor allem kühle regnerische Tage, um Sport zu treiben. Auch nach einem kräftigen Gewitterguss sind weniger Pollen in der Luft. Drosseln Sie Ihren sportlichen Ehrgeiz: Sie sind weniger belastbar und sollten deutlich unter Ihrer Leistungsgrenze trainieren. Bei großer Anstrengung ist die Pollenbelastung der Lunge nämlich höher. Atmen Sie möglichst durch die Nase, dadurch strömen weniger Pollen in die Lunge. Wichtig für Asthmatiker: Vor dem Sport unbedingt gründlich aufwärmen, weil sich sonst die Bronchien verengen. Nehmen Sie Ihr Spray zum Training mit! Treiben Sie Ausdauersport, weil dadurch die Lungenfunktion dauerhaft verbessert wird.
Allergien – Akupunktur/Homöopathie
Die Akupunktur hat inzwischen einen festen Platz in der naturheilkundlichen Allergie-Therapie. Die traditionelle chinesische Heilmethode kann mit kleinen Nadelstichen gegen Allergien durch Pollen, Hausstaubmilben und Co helfen. Die Einstichpunkte liegen dabei auf einer dem jeweiligen Organsystem zugeordneten Leitungsbahn: dem Meridian. Akupunktur kann eine Allergie wie etwa Heuschnupfen zwar nicht heilen, sie kann die Beschwerden aber deutlich lindern und hilft dadurch, Medikamente zu sparen. Homöopathie bei Heuschnupfen bewährt Die Homöopathie macht sich das Gleichheitsprinzip zunutze: Krankheiten sollen durch stark verdünnte Wirkstoffe geheilt werden, die beim Gesunden ähnliche Beschwerden hervorrufen wie die, unter denen der Kranke leidet. Das Wirkprinzip ist unter Wissenschaftlern bis heute umstritten. Bisher sind alle Versuche fehlgeschlagen, die Wirksamkeit der Homöopathie, die über die des Placeboeffekts hinausgeht, zu beweisen. Bei Heuschnupfen und allergischem Asthma kann Homöopathie aber manchmal gut helfen – auch wenn sie die Erkrankung nicht heilt.
Allergien – Ursachen/Risikofaktoren
Mit Pollen und Hausstaubmilben kommt jeder Mensch in Kontakt, aber längst nicht alle reagieren allergisch darauf. Was sind die Ursachen einer Allergie? Warum das Immunsystem bei einer Allergie Stoffe wie Nahrungsmittel, Medikamente oder Duftstoffe, die für den Körper ungefährlich sind, als schädlich interpretiert und unangemessen heftig angreift, ist nicht abschließend geklärt. Man nimmt an, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Unter anderem liegt bei den Betroffenen eine Allergieneigung vor. Mediziner sprechen von der sogenannten Atopie. Atopiker neigen dazu, auf alltägliche Umweltstoffe überempfindlich zu reagieren. Oft macht sich die Allergieneigung schon beim Kleinkind bemerkbar – etwa als Milchschorf oder Hautekzem. Menschen mit einer Atopie müssen im Laufe ihres Lebens oft die Erfahrung machen, dass sie nicht nur auf einen einzelnen Auslöser allergisch sind, sondern auf viele Allergene gleichzeitig reagieren. So haben viele Heuschnupfen-Geplagte gleichzeitig eine Neurodermitis oder eine Tierhaarallergie. Bei der Typ-I-Allergie spielen die Erbanlagen eine Rolle Je mehr Familienmitglieder unter Allergien leiden, desto größer ist das Risiko für die nächsten Generationen, auch an Heuschnupfen, allergischem Asthma oder Neurodermitis zu erkranken. So liegt das Allergierisiko für Kinder, deren Eltern beide allergisch sind, bei 40 bis 60 Prozent. Es steigt auf 50 bis 70 Prozent, wenn die Eltern die gleichen Allergiesymptome wie Heuschnupfen oder Asthma haben. Typ-IV-Reaktion durch alltägliche Umweltstoffe Neben der angeborenen Allergieneigung spielt auch das sogenannte allergene Potenzial eines Stoffes eine Rolle: Von den derzeit etwa 3.000 verschiedenen Stoffen, die eine Kontaktallergie verursachen können, lösen manche sehr rasch eine allergische Reaktion aus, bei anderen treten die Symptome oft erst nach jahrelangem Kontakt auf. Männer reagieren auf Duftstoffe, Frauen auf Nickel Synthetische Stoffe, auf die viele Menschen empfindlich reagieren, nehmen in unserem Alltag rasant zu. So gelten inzwischen Duftstoffe in Parfüms, Duschgels, Rasierwässern oder Haarsprays als häufigste Auslöser von allergischen Kontaktekzemen bei Männern. Bei Frauen ist noch immer die Nickelallergie führend. Kontaktallergie durch hautbelastende Tätigkeiten Das Risiko für eine Kontaktallergie steigt außerdem, wenn die Haut besonders belastet ist und dadurch ihre Schutzfunktion einbüßt. Die schützende Hautbarriere leidet berufsbedingt etwa bei Friseuren, Bauarbeitern (vor allem Maurern), Reinigungspersonal, Metallarbeitern, Ärzten, Krankenschwestern, Gärtnern oder Landwirten. Das kindliche Immunsystem braucht Keime zum Trainieren Eine wichtige Rolle bei der Allergieentstehung spielt wahrscheinlich auch die Umgebung, in der ein Kind aufwächst. So fanden Wissenschaftler heraus, dass nur drei Prozent der Kinder, die auf einem Bauernhof lebten, unter Heuschnupfen litten. Bei Stadtkindern trat Heuschnupfen dagegen dreimal so oft, Asthma sogar viermal häufiger auf. Zwar können die Forscher dieses Ergebnis noch nicht zweifelsfrei erklären. Fest steht jedoch, dass das kindliche Immunsystem die Auseinandersetzung mit Keimen und potenziellen Allergenen braucht, um sich gut entwickeln zu können. Wächst ein Kind in einer penibel sauberen und praktisch keimfreien Umgebung auf, sucht sich das Abwehrsystem andere Reize, an denen es „reifen“ kann. Das können Pollen, Hausstaubmilben oder andere Umweltstoffe sein. Einen Vorteil scheinen auch Krippenkinder und Kinder in Großfamilien zu haben. Durch die zahlreichen Infekte ist ihr Immunsystem „immer auf Trab“ und lässt sich womöglich durch Allergene nicht so leicht ablenken.
Migräne – Schmerzmittel
Zur Behandlung von Migräne eignen sich rezeptfreie Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure, Naproxen, Ibuprofen oder Paracetamol enthalten. Häufig werden auch zwei Wirkstoffen in einer Tablette kombiniert. Zusätzlich kann Koffein oder Vitamin C enthalten sein. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Wirkstoffe soll die Wirkung verstärkt werden. Bei schweren Migräneanfällen verschreibt der Arzt, je nach Symptomen der Migräne, weitere Medikamente. Manchmal ist die Übelkeit bei Migräne so stark ausgeprägt, dass kein Schmerzmittel gegeben werden kann. Nehmen Sie dann zuerst etwas gegen die Übelkeit ein. Nach 15-30 Minuten kann ein Schmerzmittel eingenommen werden. Acetylsalicylsäure Acetylsalicylsäure (ASS) wird bei leichten und mittelschweren Schmerzen empfohlen. Ältere Menschen benötigen weniger ASS als junge Erwachsene. Wenden Sie ASS nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Bei Kindern und Jugendlichen kann die Einnahme von Acetylsalicylsäure zu Komplikationen führen, wenn ein Virusinfekt oder eine fiebrige Erkrankung vorliegt. Acetylsalicylsäure wird aufgelöst aus einer Brausetablette rasch in die Blutbahn aufgenommen. Dadurch setzt die Wirkung schneller ein als bei einer herkömmlichen Tablette. Außerdem sind Brausetabletten im Allgemeinen besser magenverträglich. Naproxen und Ibuprofen Naproxen greift bei leichten bis mittelstarken Schmerzen. Die Wirkung einer Tablette hält acht bis zwölf Stunden an. Wenden Sie Naproxen nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darmgeschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Ibuprofen kann gegen leichte und mäßig starke Kopfschmerzen eingesetzt werden. Ältere Menschen benötigen weniger Ibuprofen als junge Erwachsene. Wenn Magen-Darm-Erkrankungen, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen sowie allergische Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma) vorliegen, sollte Ibuprofen nicht eingenommen werden. Paracetamol Paracetamol ist zur Behandlung leichter und mäßig starker Kopfschmerzen geeignet. Der Wirkstoff wird von Kindern und von Menschen mit empfindlichem Magen gut vertragen. Wenden Sie Paracetamol nicht in Verbindung mit Alkohol an. Die Kombination von Alkohol mit Paracetamol belastet die Leber. Beachten Sie unbedingt die Tageshöchstdosis, schon bei geringen Überschreitungen der Höchstmenge kann die Leber geschädigt werden. Bei Leberfunktionsstörungen ist generell von der Einnahme abzuraten. Tipp: Schmerzmittel können die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen, sollten Sie in Ihrer Apotheke um Rat fragen. Dort informiert man Sie über mögliche Wechselwirkungen. Wenden Sie Schmerzmittel nur bei Bedarf an, nicht vorbeugend Trinken Sie zur Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Dragees mindestens ein Glas Wasser (0,2 Liter). Das ist wichtig, damit das Medikament nicht in der Speiseröhre hängen bleibt. Ein weiterer Grund: Viele Schmerzmittel werden dadurch besser magenverträglich und der Wirkstoff kann sich gut lösen. Allgemein gilt: Schmerzmittel wirken besonders schnell, wenn sie eine halbe bis eine Stunde vor einer Mahlzeit oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Wenden Sie Schmerzmittel außerdem nur bei Bedarf an, nicht vorbeugend.
Rauchentwöhnung – Therapie
Viele Menschen versuchen vergeblich, ihre Nikotinsucht zu besiegen. Eine Rauchentwöhnung ist nicht leicht. Zunächst müssen Einsichten erreicht und Verhalten umgestellt werden. Zehn Schritte zum Rauchstopp können dabei helfen. Auch nikotinhaltige Medikamente können einen Ausstieg aus der Sucht erleichtern. Ob Kaugummis, Pflaster, Tabletten oder Inhaler: Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Magen- oder Darmgeschwüren, Leber- oder Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Durchblutungsstörungen sollten vor der Anwendung nikotinhaltiger Medikamente Rücksprache mit dem Arzt halten. Wenden Sie sich außerdem an einen Arzt, wenn Ihr Gesundheitszustand sich während der Entwöhnung verschlechtert. Bei starken Rauchern kann der Körper während der Entgiftung mit Herz-Kreislaufproblemen reagieren., Ihre bisherigen Entwöhnungsversuche scheiterten, Sie stark an Gewicht zunehmen, Sie ein sehr starker Raucher sind. Hier sollte das Entzugsprogramm mit dem Arzt besprochen werden. Während der Entwöhnung wirken manche Medikamente stärker Wenn Sie während einer medikamentösen Therapie das Rauchen aufgeben, kann sich die Wirkung der Medikamente verändern. Die Dosierung war bislang auf die Stoffwechselfunktionen eines Rauchers abgestimmt. Als Nichtraucher arbeitet Ihr Körper jedoch anders. In vielen Fällen reichen dann geringere Mengen eines Arzneimittelwirkstoffs aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Dies trifft auch zu, wenn Sie Ihrem Körper während der Entzugsphase noch Nikotin durch Pflaster oder Kaugummi zuführen. Der Arzt entscheidet, ob bei folgenden Wirkstoffen eine geringere Dosis nötig wird: Koffein, das in manchen Schmerzmitteln enthalten ist Paracetamol und Pentazocin (Schmerzmittel) Theophyllin (bei COPD, Asthma) Furosemid (zur Entwässerung, Bluthochdruck) Phenylbutazon (bei Rheuma) Benzodiazepine (Beruhigung, Schlafstörungen) bestimmte Antidepressiva Warfarin (Mittel zur Blutverdünnung) Insulin Alpha-Blocker wie Prazosin (Bluthochdruck) Beta-Blocker wie Propranolol (Bluthochdruck, Herz-Rhythmus-Störungen) Östrogen (Pille, Hormonpräparate in den Wechseljahren) Vitamin B12 Es gibt auch Wirkstoffe, die bei werdenden Nichtrauchern unter Umständen eine Dosissteigerung erforderlich machen: bestimmte Sympathomimetika wie Salbutamol (bei COPD, Asthma) Vorsicht: Bitte verändern Sie ihre Medikation nicht selbst, sondern fragen Sie Ihren Arzt.