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Atopie
Atopiker neigen – erblich bedingt – dazu, auf eigentlich harmlose Stoffe der Umwelt mit allergischen Reaktionen zu reagieren. Atopische Erkrankungen sind: allergisches Asthma, Neurodermitis
Atopische Diathese
Veranlagung zu Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. Allergien wie Heuschnupfen, Ekzem (Neurodermitis), allergischem Asthma.
Lexikon – E-221
Konservierungsstoffe synthetisch hergestellt Nebenwirkungen können Kopfschmerzen, Übelkeit und Asthmaanfälle sein ähnlich wie E-220
Allergien – Komplikationen
Am häufigsten wird ein anaphylaktischer oder allergischer Schock durch Insektenstiche, Nahrungsmittel oder Medikamente ausgelöst. Symptome sind Kribbeln, Übelkeit, Blutdruckabfall und asthmatische
Allergien – Medikamente
Gegen allergische Beschwerden gibt es eine Reihe verschiedener Medikamente. Bei Heuschnupfen gibt der Arzt beispielsweise oft sogenannte Antihistaminika. Sie bremsen die Wirkung des Botenstoffs Histamin. Allerdings beeinträchtigen die Tabletten das Reaktionsvermögen und machen müde. Bei zugeschwollener Nase helfen abschwellende Nasentropfen. Cromoglicinsäure beugt Allergiebeschwerden vor Auch der Wirkstoff Cromoglicinsäure verhindert die Freisetzung allergieauslösender Botenstoffe wie Histamin. Allerdings ist Cromoglicinsäure bei akuten Beschwerden wirkungslos. Sie muss rechtzeitig vor der Pollensaison regelmäßig eingenommen werden – entweder als Augen- oder Nasentropfen beziehungsweise als Dosieraerosol für allergisches Asthma, um Beschwerden zu verhindern. Cromoglicinsäure ist sehr gut verträglich. Kortison für die Nase ... Wirksamer als Cromoglicinsäure oder Anthistaminika sind kortisonhaltige Nasensprays. Vorteil: Sie müssen nur ein- bis zweimal täglich angewendet werden. Allerdings dauert es ein paar Tage, bis sie zuverlässig wirken. Kortisonhaltige Augentropfen sind dagegen nicht zur Allergiebehandlung geeignet, weil sie zu Linsentrübung, erhöhtem Augeninnendruck und Entzündungen führen können. ... und für die Haut Bei einem allergischen Kontaktekzem hilft kortisonhaltige Salbe gegen den Juckreiz und die Entzündung. Sie darf aber nur vorübergehend benutzt werden, weil die Haut sonst Schaden nimmt. Kortisonhaltige Präparate verschreibt immer der Arzt. Juckreizstillend und entzündungshemmend wirken beim Kontaktekzem außerdem Gerbstoffe und helles sulfoniertes Schieferöl. Keine Angst vor Kortison Bei akuten heftigen Allergie-Beschwerden wie Asthma oder einem anaphylaktischen Schock ist hochdosiertes Kortison das Mittel der Wahl. Es wirkt entzündungshemmend und bremst die überschießende Abwehrreaktion. Für kurze Zeit gegeben, sind auch hohe Dosen unbedenklich. Die gefürchteten Nebenwirkungen von Kortison wie Magengeschwür, Osteoporose, Diabetes mellitus, Gewichtszunahme und höhere Infektanfälligkeit treten erst auf, wenn der Wirkstoff über lange Zeit hochdosiert eingenommen wird. Deshalb prüft der Arzt immer sehr kritisch, ob es zur Dauergabe von Kortison nicht eine verträglichere Alternative gibt. Leukotrienrezeptorblocker ergänzen die Therapie Für asthmakranke Kinder und Menschen mit schwerem Heuschnupfen beziehungsweise Asthma gibt es weitere Therapiemöglichkeiten wie die Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten. Sie können in Kombination mit anderen Medikamenten oder auch allein verordnet werden. Sie besetzen die Andockstelle für Entzündungsmediatoren und können so die allergischen Reaktionen unterdrücken. Als unerwünschte Nebenwirkungen treten neben Kopfschmerzen auch gastrointestinale, also den Magen-Darm-Trakt betreffende Beschwerden und neuropsychiatrische Symptome auf. Die Leukotrienrezeptorblocker werden deshalb meistens gegeben, wenn die herkömmlichen Mittel nicht zufriedenstellend wirken. Anti-IgE-Antikörper für schwere Fälle Seit 2005 steht in Deutschland auch ein weiterer Wirkstoff aus dem Bereich der monoklonalen Antikörper zur Behandlung des schweren allergischen Asthmas, das auf die herkömmliche Therapie nur unbefriedigend anspricht, zur Verfügung. Dabei wird Omalizumab subkutan, also unter die Haut gespritzt. Als unerwünschte Nebenwirkungen können Kopfschmerzen sowie lokale Rötungen auftreten. Allerdings kam es auch unter der Therapie zu anaphylaktischen Reaktionen auf das Medikament. Als weitere ernstzunehmende Nebenwirkung wurde eine vermehrte Tumorbildung beobachtet.
Grippe/Erkältung – Risikogruppen
Eine Grippe ist für Patienten mit Asthma, Herzkrankheit und Diabetes sehr gefährlich. Zur Risikogruppe der saisonalen Grippe zählen besonders Menschen über 60 Jahre. Bei der Schweinegrippe zählen
Neurodermitis – Adressen/Links
Die richtigen Ansprechpartner zu kennen ist bei jeder Erkrankung für den Betroffenen hilfreich. Bei Neurodermitis sind das zum Beispiel die Adressen und Websites des Deutschen Allergie- und
Haut/Haare – Adressen/Links
Die richtigen Ansprechpartner zu kennen ist bei jeder Erkrankung für den Betroffenen hilfreich. Bei Hauterkrankungen sind das zum Beispiel die Adressen und Websites des Deutschen Allergie- und
Inhalatives Glukokortikoid (ICS)
Basismedikament der Asthmatherapie; Entzündungszellen werden gehemmt und minimiert und entzündungsvermittelnde Botenstoffe werden gebremst.
Allergien – Formen
Mediziner unterscheiden 4 Formen, Reaktionstypen bei Allergien. Zu Typ 1 zählen Heuschnupfen, allergisches Asthma, Nahrungsmittelallergie, ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben und Nahrungsmittel.