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Binge Eating – Ursachen
Die genauen Ursachen und Risikofaktoren der Binge Eating Disorder (BED) sind bislang nicht bekannt. Verschiedene Ursachen können jedoch zusammenwirken und zu einer Entstehung der Essstörung BED beitragen: Schlankheitswahn Die hohe Wertigkeit des Schlankheitsideals begründet sich in der weit verbreiteten Ansicht, dass Schlanksein und Schönheit die einzigen Schlüssel zum Erfolg seien. Überangebot an Lebensmitteln Lebensmittel, die zu jeder Zeit und in jeder Menge verfügbar sind, machen Essanfälle erst möglich. In einer Situation des Schlaraffenlandes müssen Entscheidungen für oder gegen bestimmte Lebensmittel getroffen werden. Persönliche UrsachenMenschen mit Binge Eating Disorder sind oftmals impulsiv, haben perfektionistische Ansprüche an sich selbst und die Strategie, den Selbstwert in Abhängigkeit der Anerkennung durch andere zu definieren. Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl und sind mit dem eigenen Körper unzufrieden. Eine tief sitzende Angst vor Auseinandersetzungen verhindert die angemessene Lösung von Problemen. BED-Patienten essen aus emotionalen Gründen, beispielsweise aufgrund von Trauer, Ärger und Stress, da ihnen eine Unterscheidung von Hunger und anderen unbehaglichen Gefühlen oft nicht möglich ist. Genetische Faktoren Manchmal ist eine biologische Veranlagung für Übergewicht gegeben. Familiäre Einflüsse Essprobleme und andere Schwierigkeiten gab es meist schon in der Herkunftsfamilie. BED-Patienten berichten oftmals, dass in ihrer Familie das Essen eine große Rolle gespielt hat und dass es üblich war, Konflikte oder Traurigkeit mit Essen auszugleichen. Oft diente Nahrung in den Familien zur umfassenden Bedürfnisbefriedigung oder als einzige „Lustquelle“ . Lernerfahrungen Die Ursachen der BED reichen meist bis in die frühe Kindheit zurück, wo Betroffene früh gelernt haben, Kummer mit Essen herunterzuschlucken und sich mit Essen zu trösten. Traumatische Erlebnisse Hierzu zählen nicht nur physische Gewalt und sexueller Missbrauch, sondern auch emotionale Vernachlässigung in der Kindheit, emotionale Gewalt sowie frühes, mit Hänseleien verbundenes Übergewicht. Vielzahl an Diätversuchen Diäten gelten als Hauptauslöser der Essstörung. Langeweile, Einsamkeit und ein unstrukturierter Tagesablauf Essen wird zum planlosen Tagesfüller.
PAVK – Ursachen/Risikofaktoren
Die Schaufensterkrankheit wird in über 90 Prozent der Fälle durch Arteriosklerose hervorgerufen. Arteriosklerose ist eine systemische Erkrankung, das heißt die Gefäße im gesamten Körper sind betroffen – bei Patienten mit Schaufensterkrankheit allerdings oft primär die Gefäße in den Extremitäten meistens in den Beinen. Rauchen Für die Arteriosklerose gibt es unterschiedliche Risikofaktoren, die sich weitgehend unter der Bezeichnung „ungesunder Lebensstil“ zusammenfassen lassen. Hier steht an erster Stelle das Rauchen, rund 90 Prozent aller Patienten mit der PAVK sind Raucher. Sie entwickeln dreimal häufiger eine Schaufensterkrankheit als Nichtraucher. Diabetes Unter den Betroffenen finden sich auch viele Diabetiker. Denn Diabetes ist eine Krankheit, die abhängig vom Verhalten des Patienten ebenfalls zu Gefäßschäden führt. Das bedeutet letztlich: Diejenigen Risikofaktoren, die für die Zuckerkrankheit gelten, treffen auch auf die PAVK zu: metabolisches Syndrom, Bewegungsmangel, Übergewicht (Adipositas). Bluthochdruck Ein weiterer Risikofaktor für Arteriosklerose ist Bluthochdruck, der meistens auch Folge von Rauchen, Übergewicht et cetera ist. Patienten mit Schaufensterkrankheit leiden dreimal häufiger unter Bluthochdruck als die Normalbevölkerung. Hinzu kommen Risikofaktoren, die der Patient nicht beeinflussen kann, wie: männliches Geschlecht, höheres Alter, Gerinnungsstörungen, angeborene Fettstoffwechselstörungen. Seltene Ursachen der Schaufensterkrankheit Selten sind Entzündungen der Gefäßinnenschicht oder Funktionsstörungen der Gefäßmuskulatur wie die Thrombangiitis obliterans oder das Raynaud-Syndrom Ursache der Durchblutungsstörungen.
Diabetes Typ 2 – Medikamente/Stufenplan
An erster Stelle des Stufenplans bei der Therapie von Diabetes mellitus Typ 2 steht immer die Basistherapie mit Ernährungsumstellung und viel Bewegung. Erst wenn dadurch keine ausreichende Blutzucker-Einstellung möglich ist, sollte eine Therapie mit Medikamenten begonnen werden. Die Auswahl der optimalen Therapie richtet sich nach den Bedürfnissen des Patienten und den Wirkmechanismen der verschiedenen Medikamente. Beginn der medikamentösen Therapie Nach dem Stufenplan ist Metformin das „Medikament der ersten Wahl“, wenn die nichtmedikamentöse Therapie allein nicht ausreicht. Die meisten Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sind übergewichtig. Bei Übergewicht steht häufig eine Insulinresistenz – die verminderte Wirkung von Insulin – im Vordergrund. Dadurch kann Glukose nicht mehr ausreichend aus dem Blut in Muskel- und Fettzellen aufgenommen werden. Bei schlanken Typ-2-Diabetikern kann zuerst eine Insulinsekretionsstörung – eine verminderte Freisetzung von Insulin – vorliegen, danach entwickelt sich ebenfalls eine Insulinresistenz. Sollte der Patient mit Diabetes Typ 2 Metformin nicht vertragen oder ein anderer Grund gegen die Therapie mit Metformin sprechen, können auch Sulfonylharnstoffe (beispielsweise Glibenclamid), Glinide oder Acarbose zur alleinigen Behandlung eingesetzt werden. Kombinationstherapie nach Stufenplan Wenn der Blutzucker mit einem Medikament alleine nicht ausreichend gesenkt werden kann, wird meistens eine Kombination aus verschiedenen oralen Antidiabetika (bis zu maximal drei) gegeben. Wenn die Bauchspeicheldrüse noch genug Insulin produziert, können Medikamente gegeben werden, die die Freisetzung des Insulins anregen (Sulfonylharnstoffe, Glinide). Erst wenn dies nicht mehr der Fall ist oder wenn auch mit der kombinierten oralen Therapie das Therapieziel nicht erreicht werden kann, muss nach dem Stufenplan zusätzlich eine Insulin-Therapie begonnen werden. Maßnahmen bei gestörter Glukosetoleranz (Prä-Diabetes) Bei gestörter Glukosetoleranz kann der „Aufstieg“ zum Typ-2-Diabetes durch eine Umstellung des Lebensstils mit Ernährungsumstellung und Bewegungstherapie verhindert oder zumindest verzögert werden. Wichtig ist immer eine Gewichtsnormalisierung. Diese Maßnahmen können eventuell durch Alpha-Glukosidase-Hemmer, welche die Zuckeraufnahme aus dem Darm verzögern, unterstützt werden.
Was ist Diabetes mellitus?
Diabetes mellitus (honigsüßer Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zellen gestört und dadurch der Blutzucker erhöht ist. Dieser hohe Blutzucker kann anfänglich zu Symptomen wie vermehrten Durst, häufiges Wasserlassen und Müdigkeit führen. Bestehen die hohen Blutzucker-Werte über Jahre, können dadurch Schäden an Blutgefäßen und Organen entstehen. Je nach Ursache unterscheidet man zwischen Diabetes mellitus Typ 1 (absoluter Mangel an Insulin) und Typ 2 (mangelnde Empfindlichkeit der Zellen für Insulin). Etwa 6,5 Millionen Deutsche werden wegen Diabetes mellitus behandelt. Rund eine Million haben Diabetes mellitus Typ 1, 5,5 Millionen Diabetes mellitus Typ 2.1) Zwar handelt es sich bei der großen Mehrzahl der Betroffenen um Erwachsene, beziehungsweise sogar über 60-Jährige. Vor allem die Betroffenenzahl bei Kindern und Jugendlichen nimmt zu. Die Zahl der Diabetes-Typ-2-Neuerkrankungen bei Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren verfünffacht. Experten gehen übrigens davon aus, dass es noch einmal so viele Betroffene gibt, die Diabetes mellitus haben, davon aber nichts wissen. Die Dunkelziffer dürfte also bei 13 Millionen Diabetikern in Deutschland liegen. Was ist Diabetes mellitus Typ 1? Ursache dieser Form der Zuckerkrankheit ist ein Untergang der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Diese Zellen sind für die Produktion von Insulin zuständig. Die Zellen werden durch den Körper selbst angegriffen und zerstört. Bei Diabetes Typ 1 handelt es sich somit um eine Autoimmunerkrankung. Vererbung spielt bei der Entstehung eine maßgebliche Rolle. Bis heute gibt es keine wirksamen Strategien, um Diabetes Typ 1 zu verhindern. Was ist Diabetes mellitus Typ 2? Im Gegensatz zu Diabetes Typ 1 sind die Ursachen von Diabetes Typ 2 bekannt. Als Hauptrisikofaktor gilt Übergewicht. Der Entstehung dieser Art der Zuckerkrankheit kann mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung entgegengewirkt werden. Patienten mit Typ-2-Diabetes bemerken zunächst meist nichts von ihrer Erkrankung, bei Diabetes mellitus Typ 1 treten die ersten Symptome hingegen oft akut auf. Bei beiden Erkrankungen sind vor allem Nerven- und Gefäßschädigungen als Langzeitfolgen gefürchtet. Neben Typ 1 und Typ 2 gibt es noch weitere, seltenere Diabetes-mellitus-Formen wie zum Beispiel den medikamenteninduzierten Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Die Hauptmerkmale der beiden Diabetes-mellitus-Typen sind in der Tabelle gegenübergestellt: Diabetes Typ 1 Diabetes Typ 2 Beginn Akut, meist im Kindes- und Jugendalter Meist schleichend, häufig nach dem 40. Lebensjahr Familiäre Häufung selten typisch Körpergewicht zumeist Ideal- bis Normalgewicht meist Übergewicht Ketoseneigung ausgeprägt fehlend oder gering Symptome Durst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust, Müdigkeit häufig keine Beschwerden Therapie immer insulinpflichtig kann insulinpflichtig werden
Brustkrebs – Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht bekannt. Bei den meisten Frauen, die an Brustkrebs erkranken, lässt sich kein bestimmter Risikofaktor als eindeutiger Auslöser für die Krebserkrankung nachweisen. Wahrscheinlich spielt bei der Entstehung von Brustkrebs eine Kombination aus mehreren Einflussfaktoren eine Rolle. Folgende Faktoren können das Brustkrebs-Risiko erhöhen: genetisches Risiko durch spezifische GeneUm das erbliche Risiko einer Brustkrebserkrankung besser einschätzen zu können, ist zunächst eine sogenannte genetische Beratung sinnvoll. Bei Bedarf kann anschließend die molekularbiologische Untersuchung einer Blutprobe Aufschluss über Genveränderungen geben. hormonelle RisikofaktorenStudien zeigen: Je mehr Menstruationszyklen eine Frau in ihrem Leben hat, desto höher ist ihr Brustkrebsrisiko. Und auch eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Mammakarzinoms. Ernährung, Gewicht und AlkoholkonsumGesunde Ernährung, die Vermeidung von Übergewicht und der Verzicht auf Rauchen machen einen gesunden Lebensstil aus und sind deshalb ratsam. Ein Zusammenhang mit Brustkrebs ist aber bisher nicht eindeutig erwiesen – im Gegensatz zu regelmäßigem Alkoholkonsum, der das Risiko erhöht. weitere RisikofaktorenAuch gutartige Veränderungen der Brust und ein höheres Lebensalter steigern das Risiko für Brustkrebs. Liegen bei Ihnen ein oder mehrere Risikofaktoren vor, heißt das nicht zwangsläufig, dass Sie an Brustkrebs erkranken werden. Sie sollten aber in jedem Fall die angebotenen Früherkennungsuntersuchungen bei Ihrem Frauenarzt nutzen und auch an regelmäßige Selbstuntersuchungen denken.
Akne – PCO-Syndrom (PCOS)
PCO-Syndrom oder PCOS sind Abkürzungen für Polyzystisches Ovarialsyndrom – eine Erkrankung, die Frauen im gebärfähigen Alter treffen kann. Sie zeichnet sich durch erhöhte Androgenspiegel aus. Androgene sind männliche Hormone, die in gewissem Umfang auch bei Frauen produziert werden und wichtig für ein gesundes hormonelles Gleichgewicht sind. Werden die Androgene im Übermaß hergestellt, kann das zu Zyklusstörungen und im Extremfall zu Unfruchtbarkeit führen. Äußerlich macht sich das PCO-Syndrom durch Übergewicht aufgrund einer Insulinresistenz und eine Tendenz zur „Vermännlichung“ bemerkbar: Die betroffenen Frauen bekommen einen leichten Bartwuchs, das Haupthaar kann dünner werden, die Haut wird fettig und es kann sich Akne entwickeln. Die Therapie des PCO-Syndroms gehört in die Hand des Frauenarztes und – wenn eine ausgeprägte Akne besteht – zusätzlich in die eines Hautarztes. Ursachen des PCO-Syndroms noch nicht vollständig geklärt Was das PCO-Syndrom verursacht, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Möglicherweise spielt unter anderem die Vererbung eine Rolle, denn Frauen mit PCO-Syndrom haben häufiger als gesunde Frauen Mütter, die ebenfalls daran erkrankt sind. Auch Umweltfaktoren sind wahrscheinlich beteiligt – wie es dann zu dem hormonellen Teufelskreis kommt, in dem sich mehrere endokrinologische Störungen gegenseitig verstärken, kann man noch nicht erklären.
Arteriosklerose – Diabetes mellitus
Diabetes mellitus ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Arteriosklerose und koronare Herzkrankheit (KHK). Das Risiko eines Diabetikers, eine Koronarsklerose – also eine Arteriosklerose der Herzkranzarterien – und nachfolgend einen Herzinfarkt zu erleiden, ist sehr viel höher als das eines Nicht-Diabetikers. Gründe hierfür liegen unter anderem in den Fettstoffwechselstörungen, die häufig bei Diabetes mellitus auftreten. Herzinfarkt-Risiko geringer bei gut eingestellten Diabetikern Typ-2-Diabetiker weisen oft schon vor der Diagnose Zuckerkrankheit Risikofaktoren für eine Arteriosklerose auf – wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Mediziner bezeichnen diese Situation auch als Metabolisches Syndrom. Ob es bei Diabetes mellitus zum Herzinfarkt oder zu Herzrythmusstörungen, Sehstörungen oder anderen Folgekrankheiten kommt, hängt davon ab, wie gut der Blutzucker eingestellt ist und ob es gelingt, zusätzliche Risikofaktoren auszuschalten.Eine günstige Prognose haben Diabetiker, wenn: der Blutzucker optimal eingestellt ist. Das heißt, der HbA1c-Wert, der eine Art „Blutzuckergedächtnis" darstellt, sollte unter 6,5 Prozent (entspricht etwa 48 mmol/mol) liegen., der Blutdruck unter 120/80 mmHg liegt.das schlechte LDL-Cholesterin auf unter 100 mg/dl gesenkt wird und die Triglyceride auf unter 150 mg/dl fallen., der Bauchumfang weniger als 90 Zentimeter beträgt.
Darmkrebs – Vorbeugen
Eine gesunde ausgewogene Ernährung und Lebensweise reduziert das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Experten gehen davon aus, dass mehr als ein Drittel aller Darmkrebserkrankungen auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind. Umgekehrt können Sie durch eine gesunde Ernährung selbst dazu beitragen, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Ein hoher Fleischkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko. Deshalb sollte der Fleischanteil an der täglichen Nahrung 80 Gramm nicht übersteigen. Bevorzugen Sie Fisch und Geflügel gegenüber rotem Fleisch. Statt Butter und anderer tierischer Fette sollten Sie lieber pflanzliche Fette (zum Beispiel Olivenöl) verwenden. Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren wirken schützend, indem sie die Bildung von Polypen hemmen. Nehmen Sie viel ballaststoffreiche Kost zu sich. Ballaststoffe sind vorwiegend pflanzliche Fasern, die selbst keine Nährstoffe enthalten. Sie quellen im Darm auf und verstärken durch das größere Volumen die unwillkürlichen Darmbewegungen. Aufgrund der beschleunigten Darmpassage können krebserregende Substanzen weniger an der Darmwand wirksam werden. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse. Es enthält neben Ballaststoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe, die krebsvorbeugend wirken können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von fünf Portionen Obst und Gemüse. Dies entspricht einer täglichen Menge von 400 Gramm rohem oder gegartem Gemüse und 250 Gramm Obst. Besonders geeignet zur Krebsvorsorge sind Hülsenfrüchte, Kohlsorten, Tomaten, Zwiebeln, Zitrusfrüchte und Pflanzensamen. Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein und reduzieren Sie Übergewicht. Sorgen Sie für ausreichende Bewegung. Sie wirkt sich günstig auf die Darmbewegungen aus.
Essstörungen – Formen
Essstörungen können zwar generell an der Art unterschieden werden, in der das Essverhalten des Betroffenen gestört ist, das bedeutet aber nicht, dass der Erkrankte immer entweder nur an der einen oder an der anderen Essstörung leidet. Es gibt auch Mischformen, und die Übergänge sind fließend. Bei einer Magersucht (Anorexie) beispielsweise, kann sich die Nahrungsverweigerung auch mit Essattacken mit anschließendem Erbrechen abwechseln. Auch bei einer Bulimie (Ess-Brech-Sucht) kann der Erkrankte zusätzliche Phasen von Nahrungsverweigerung aufzeigen. Essstörung ist nicht gleich Essstörung Neben den Essstörungen Magersucht, Bulimie und Binge Eating Disorder, die mit ihren kennzeichnenden Symptomen in den international gebräuchlichen Verzeichnissen der Krankheiten (International Classification of Diseaes, ICD) oder der psychischen Störungen (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, DSM), festgelegt sind, gibt es noch eine Reihe von Zwischenformen beziehungsweise Problemen im Zusammenhang mit dem Essverhalten, wie Orthorexie, Adipositas und Übergewicht sowie das Pica-Syndrom.Als Essstörungen im engeren Sinne gelten die Essgewohnheiten, die gesundheits- beziehungsweise lebensgefährdend sind. Hierzu zählen: Magersucht (Anorexia nervosa), Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Binge Eating Disorder (BED) Weitere Zwischenformen, beziehungsweise Probleme im Zusammenhang mit dem Essverhalten sind unter anderem: Orthorexie (Orthorexia nervosa), Adipositas (Fettsucht), Pica-Syndrom (Pikazismus)
Fettleber – Ursachen/Risikofaktoren
Je nach Ursache unterscheidet man zwei verschiedene Formen von Fettlebererkrankungen: die nichtalkoholische und die alkoholische Fettleber. Ursachen für eine nichtalkoholische Fettleber Für eine nichtalkoholische Fettleber kommen verschiedene Ursachen in Frage. Dazu gehören ein häufiger Gebrauch oder Missbrauch von bestimmten Medikamenten, Diabetes mellitus oder eine Magen-Darm-Operation. Die größte Bedeutung für die Entstehung einer nichtalkoholischen Fettleber kommt jedoch dem metabolischen Syndrom zu – also dem gleichzeitigen Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Insulinresistenz. Auf diese Weise führt auch eine ungesunde Ernährung mit einem Überangebot an Zucker, Fett und Eiweiß zu einer Fettleber. Studien legen nahe, dass bis zu 80 Prozent der Menschen mit dem metabolischen Syndrom auch unter einer Fettlebererkrankung leiden. Alkohol als Ursache für eine Fettleber Wie der Name schon sagt, ist Alkohol die Ursache für die alkoholische Fettleber. Übermäßiger Alkoholkonsum schädigt die Leberzellen. Zudem verbraucht sein Abbau viel Sauerstoff. Beides sorgt dafür, dass Fett nicht mehr verstoffwechselt werden kann und sich in der Leber ablagert. Kommt zu häufigem Alkoholgenuss auch noch Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung mit viel Fett und Zucker, wird die Leber besonders geschädigt.