Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Goolge+ Profil
  • Besuchen Sie auch unser Twitter Profil
  • Besuchen Sie auch unser Qype Profil
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Suchergebnisse

Meinten Sie: übergewicht

165 Ergebnisse gefunden, Seite 10 von 17

Darmkrebs – Ursachen/Risikofaktoren
Dass Tabakrauch Krebs verursachen kann und Raucher ein erhöhtes Risiko haben, an Lungenkrebs zu erkranken, ist hinreichend bekannt. Doch wie ist es mit Darmkrebs? Auch hier ist klar: Rauchen erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Kann hier außerdem eine falsche Ernährung die Ursache sein? Die Antwort ist ja. Man geht davon aus, dass etwa ein Drittel der Darmkrebserkrankungen in direktem Zusammenhang mit einer ungesunden und falschen Ernährung stehen. Wer zu viel rotes Fleisch und gesalzene, gepökelte und geräucherte Speisen und zu wenig Ballaststoffe zu sich nimmt, erhöht sein Risiko, an Darmkrebs (kolorektales Karzinom) zu erkranken, deutlich. Auch der allgemeine Lebensstil ist von Bedeutung. Denn ein hoher Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel gehören ebenfalls zu den Risikofaktoren für Darmkrebs. Vererbung ist in 30 Prozent der Fälle die Ursache Doch eine ungesunde Lebensführung ist natürlich nicht alleinige Ursache. Etwa 30 Prozent der Darmkrebserkrankungen können auf Vererbung zurückgeführt werden. Gendefekte führen zu bestimmten Krankheiten, die wiederum das Risiko für Darmkrebs erhöhen. Zu diesen Krankheiten zählen beispielsweise die familiäre adenomatöse Polypose und das Gardner-Syndrom. Bei beiden Erkrankungen entstehen im gesamten Dickdarm unzählige gutartige Polypen, die jedoch zu Karzinomen entarten können. Weitere Erkrankungen, die durch Gendefekte verursacht werden und das Darmkrebsrisiko erhöhen, sind das Lynch-Syndrom, das Turcot-Syndrom und die familiäre juvenile Polyposis. Entzündliche Darmerkrankungen können zu Darmkrebs führen Auch Menschen, die an entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa leiden, haben ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Besonders wenn die Erkrankungen lange bestehen, entstehen häufig Karzinome im Darm.
Darmkrebs – Vorbeugen
Eine gesunde ausgewogene Ernährung und Lebensweise reduziert das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Experten gehen davon aus, dass mehr als ein Drittel aller Darmkrebserkrankungen auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind. Umgekehrt können Sie durch eine gesunde Ernährung selbst dazu beitragen, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Ein hoher Fleischkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko. Deshalb sollte der Fleischanteil an der täglichen Nahrung 80 Gramm nicht übersteigen. Bevorzugen Sie Fisch und Geflügel gegenüber rotem Fleisch. Statt Butter und anderer tierischer Fette sollten Sie lieber pflanzliche Fette (zum Beispiel Olivenöl) verwenden. Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren wirken schützend, indem sie die Bildung von Polypen hemmen. Nehmen Sie viel ballaststoffreiche Kost zu sich. Ballaststoffe sind vorwiegend pflanzliche Fasern, die selbst keine Nährstoffe enthalten. Sie quellen im Darm auf und verstärken durch das größere Volumen die unwillkürlichen Darmbewegungen. Aufgrund der beschleunigten Darmpassage können krebserregende Substanzen weniger an der Darmwand wirksam werden. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse. Es enthält neben Ballaststoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe, die krebsvorbeugend wirken können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von fünf Portionen Obst und Gemüse. Dies entspricht einer täglichen Menge von 400 Gramm rohem oder gegartem Gemüse und 250 Gramm Obst. Besonders geeignet zur Krebsvorsorge sind Hülsenfrüchte, Kohlsorten, Tomaten, Zwiebeln, Zitrusfrüchte und Pflanzensamen. Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein und reduzieren Sie Übergewicht. Sorgen Sie für ausreichende Bewegung. Sie wirkt sich günstig auf die Darmbewegungen aus.
Diabetes mellitus bei Kindern und Jugendlichen
Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Nach Angaben des Deutschen Gesundheitsberichts Diabetes 2015, der von der Deutschen Diabetes-Hilfe herausgegeben wird, leiden rund 17.500 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren in Deutschland unter Diabetes Typ 1. Diabetes Typ 1 ist mit 90 Prozent die häufigste Diabetesform in diesem Alter. Bis zum Jahr 2026 wird mit einer Verdoppelung der Erkrankungszahlen gerechnet. Bei Diabetes mellitus Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der es aufgrund der Zerstörung der Betazellen zu einem absoluten Insulinmangel kommt. Daneben gibt es weitere Diabetesformen – zum Beispiel nach Bauchspeicheldrüsenerkrankungen im Rahmen einer zystischen Fibrose (Mukoviszidose).Aber auch Diabetes mellitus Typ 2 ist auf dem Vormarsch, da es immer mehr übergewichtige Kinder gibt. Wegen der wahrscheinlich hohen Dunkelziffer ist die Häufigkeit der Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen jedoch schwer zu schätzen. Eine Sonderform des Diabetes, die stark erblich ist, nennt man MODY-Diabetes (maturity onset Diabetes mellitus in young people). Zur Diagnose des Diabetes kommen bei Kindern und Jugendlichen die gleichen Methoden wie bei Erwachsene zum Einsatz.
Ernährung im Alter – Ausgewogene Ernährung
Grundsätzlich ist eine spezielle Ernährung im Alter nicht notwendig. Genauso wie junge Menschen sollten sich Senioren ausgewogenen und regelmäßig ernähren. Das bedeutet: eine ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus sollten individuelle Aspekte – zum Beispiel bestimmte Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Schluckstörungen nach Schlaganfall – beachtet werden. Eine ausgewogene Ernährung im Alter enthält: 45 bis 60 Prozent Kohlenhydrate (Einfach-, Zweifach-, Mehrfachzucker und Polysaccharide, zum Beispiel Stärke) 10 bis 20 Prozent Eiweiß (Proteine) 25 bis 35 Prozent Fett zusätzlich etwa 25 Gramm Ballaststoffe Diese ausgewogene Ernährung verhindert – bei einer Kalorienmenge von 1.700 bis 2.000 Kilokalorien – Über- und Untergewicht und Mangelernährung. Nicht zu vergessen: Die Kost muss vitaminreich sein, viele komplexe Kohlenhydrate und die richtigen Fette enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht ab 64 Jahren einen Body-Mass-Index (BMI) von 24 bis 29 als normal an, was bei Jüngeren als Übergewicht gilt.  Bei körperlichen oder geistigen Einschränkungen sollten die Angehörigen oder andere Betreuer dafür sorgen, dass diese Ernährungsempfehlungen eingehalten werden. Beachten Sie auch: Das Essen muss schmecken: Welche Vorlieben gibt es? Gibt es Lieblingsgerichte? Essen sollte Freude bereiten: Dazu beitragen können Essen in Gesellschaft und ein abwechslungsreicher Speiseplan. Das Essen planen: Einkaufen und Kochen machen gemeinsam mehr Spaß.
Das passiert während des Fastens im Körper
„Voller Bauch studiert nicht gern“ – diese Volksweisheit hat einen ganz realen Hintergrund: Unser Körper kann erst dann seine Energien vollständig für andere Dinge einsetzen, wenn er die Verdauungsarbeit nach dem Essen geleistet hat. Deshalb essen zum Beispiel Sportler direkt vor dem Wettkampf nichts oder nur sehr wenig. Energie-Reserven und Grundumsatz Aufgrund fehlender Zufuhr von Kalorien in Form von lebensnotwendigen Nährstoffen greift der Körper zunächst auf die Kohlenhydrat-Reserven (Glykogenspeicher) zurück. Doch diese erschöpfen sich bereits nach ungefähr einem Tag. Danach kommt es nicht nur zur Fettverbrennung, wie sich das viele Übergewichtige wünschen, sondern auch zur Eiweißverbrennung: Die Muskelmasse nimmt ab. Da die Muskeln sehr stoffwechselaktiv sind, reduziert das Fasten den Grundumsatz. Eiweißmangel schadet dem Herz Beim Fasten über längere Zeit sollte der Eiweißgehalt im Körper kontrolliert werden, um Mangelerscheinungen vorbeugen zu können. Denn Eiweißmangel kann auch dem Herz als Muskel schaden. Fit fürs Fasten durch gesunde Ernährung Eine gesunde Ernährung versorgt den Körper mit allen nötigen Vitaminen und Vitalstoffen. Sie sollten sich also schon vor dem Fasten abwechslungsreich und gesund ernähren, damit der Körper genügend Reserven für das Fasten anlegen kann.
Thrombose in der Schwangerschaft: Vorbeugung, Ursachen und Therapie
Thrombosen treten am ehesten in den Beinvenen auf, weil das Blut dort am langsamsten fließt. Aber auch der Beckenbereich kann betroffen sein. Ärzte sprechen dann von einer tiefen Beinvenen- und/oder Beckenvenenthrombose. Bestimmte Faktoren können eine Thrombose in der Schwangerschaft begünstigen. Ursachen einer Thrombose Zu einer Thrombose kommt es, wenn ein Blutgerinnsel eine Vene ganz oder teilweise verschließt. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich das Blutgerinnsel wieder löst, in die Lunge gespült wird und es zu einer Lungenembolie kommt. Dies kommt jedoch sehr selten vor. Eine Thrombose entsteht häufig in Zusammenhang mit einer Blutgerinnungsstörung. Wenn sich in der Schwangerschaft die Zusammensetzung des Blutes ändert, damit es bei der Geburt nicht zu unkontrollierbaren Blutverlusten kommt, kann das auch das Risiko einer Thrombose erhöhen. Begünstigt wird eine Thrombose in der Schwangerschaft außerdem durch die hormonell bedingt geweiteten Venen und das erhöhte Blutvolumen. Langes Liegen – zum Beispiel wenn wegen vorzeitiger Wehen Bettruhe verordnet wurde – fördert ebenfalls die Entstehung von Thrombosen. Auch eine ganze Reihe von Risikofaktoren ist bekannt: Krampfadern, Starkes Übergewicht (BMI über 30), Thrombosen in der Familie, Alter über 35, Fehlgeburten, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Präeklampsie, Rauchen (Hier finden Sie Tipps für einen erfolgreichen Rauchstopp), Lange Zug- oder Autofahrten sowie Flugreisen (vor allem wegen des Bewegungsmangels) Symptome einer Thrombose Aufgrund der spezifischen Lage der Blutgefäße ist das linke Bein von Thrombosen sehr viel häufiger betroffen als das rechte. Während ein Ziehen in der Wade oder in der Leiste noch leicht missverstanden werden kann, sind andere erste Symptome schon recht deutlich: eine Veränderung der Hautfarbe – rötlicher oder blasser, bläulich, Schwellungen und Schweregefühl, Spannungsgefühl im betroffenen Bein, Schmerzen beim Gehen oder wenn das Bein herabhängt Spätestens jetzt sollten Sie zum Arzt gehen – selbst wenn „nur“ eine Venenentzündung und keine Thrombose diagnostiziert wird, muss behandelt werden. Plötzliche Atemnot, Husten und stechende Schmerzen im Rücken könnten ein Hinweis auf eine Lungenembolie sein – hier heißt es: Schnell handeln und sofort den Arzt einschalten. Therapie einer Thrombose während der Schwangerschaft Wenn Risikofaktoren bestehen, wird eine Schwangerschaft besonders sorgfältig überwacht. Mit Blutuntersuchungen kann der Arzt feststellen, ob zusätzlich eine Blutgerinnungsstörung vorliegt. Diagnostiziert er eine Thromboseneigung, kann er blutverdünnende Medikamente einsetzen. Vorbeugung einer Thrombose in der Schwangerschaft Trotz vorhandener Risikofaktoren können Sie viel tun, damit es nicht zu einer Thrombose kommt. Am besten beugt man Thrombosen durch Bewegung vor – Spazierengehen und Fahrradfahren sind ideal, weil dadurch die Muskelpumpe der Beine aktiviert und der Blutfluss in Richtung Herz gefördert wird. Wenn Sie übergewichtig sind, sollten Sie jetzt zwar keine Diät machen, aber eine gesunde Ernährung, die die Verdauung fördert, ist nach Meinung vieler Experten auch ein Beitrag zur Thrombosevermeidung. Gut angepasste Kompressionsstrümpfe entlasten außerdem die Venen und unterstützen den Rückfluss des Bluts zum Herzen. Allzu langes Sitzen im Auto kann vor allem in der späten Schwangerschaft das Risiko einer Thrombose erhöhen, weil das Blut durch die in der Leiste abgeknickte Sitzhaltung nicht ungehindert fließen kann. Legen Sie deswegen spätestens nach anderthalb bis zwei Stunden Autofahrt eine Pause ein und machen Sie einen kleinen Spaziergang. Wenn Sie allerdings schon einmal eine Thrombose hatten oder einer oder mehrere der beschriebenen Risikofaktoren auf Sie zutreffen, sollten Sie überlegen, ob Sie die Reise nicht auf die Zeit nach der Entbindung verschieben können.
Therapie bei PAVK
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit bedeutet ab dem Stadium II nicht nur Schmerzen beim Gehen, sie kann auch zu Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Um das zu vermeiden, werden ab Stadium II der Erkrankung meist Medikamente eingesetzt. Beispielsweise senken Thrombozytenfunktionshemmer wie die Acetylsalicylsäure das Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen. Zudem kann es sinnvoll sein, die Ursachen der Schaufensterkrankheit zu behandeln. Das Rauchen sollte aufgegeben, Übergewicht gesenkt und ein Diabetes mellitus eingestellt werden. Medikamentös kann man mit lipidsenkenden Mitteln die Blutfettwerte regulieren, der Bluthochdruck sollte mit Diuretika, Beta-Blockern und ACE-Hemmern normalisiert werden.Bei akuten Gefäßverschlüssen, die meistens durch Gerinnsel entstehen, werden oft auch Fibrinolytika eingesetzt. Das sind Medikamente, die entweder in eine Vene oder direkt in das verschlossene Blutgefäß gespritzt werden und das Gerinnsel auflösen sollen. Invasive Eingriffe bei der PAVK Medikamente können die Beschwerden jedoch nicht sofort lindern. Das ist nur mit einem Eingriff möglich. Je nach Ausdehnung und Lokalisation der Gefäßveränderung, Symptomatik und Zustand des Patienten kommen unterschiedliche Verfahren zur Anwendung: Die interventionellen Eingriffe sind: die perkutane transluminale Angioplastie (PTA), in das Blutgefäß eingeführte Katheter können aufgeblasen werden und weiten dadurch das Gefäß auf., das Einsetzen eines Stents: Bei der Operation wird das Gefäß mithilfe eines Katheters erweitert. Anschließend wird eine Drahthülse, ein sogenannter Stent eingesetzt, um zu verhindern, dass sich die Arterie wieder verschließt. Die operativen Eingriffe sind: die Bypass-Operation: Das verschlossene Stück der Arterie wird durch ein Venenstück überbrückt, das vorher an anderer Stelle entnommen wurde., das Einsetzen von Gefäßprothesen: an manchen Stellen im Gefäßsystem können auch verschlossene Bereiche entfernt und durch Prothesen ersetzt werden., Das Thrombendarteriektomie: der die Arterie verschließende Pfropf wird entfernt und das Gefäß kann zusätzlich mit einem Patch erweitert werden. Ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit schon weit fortgeschritten, ist häufig eine Amputation nötig. Das mindert nicht nur die Lebensqualität erheblich, sondern geht auch mit einem erhöhten Sterberisiko einher. Die Anpassung einer Prothese an den verbleibenden Extremitätenstumpf ist oft langwierig. Angepasster Lebensstil und Gehtraining Umso wichtiger ist es, seinen Lebensstil rechtzeitig anzupassen. Denn alle Therapiemöglichkeiten bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, wie Medikamente oder Operationen, können nur dann zu einer langfristigen Verbesserung führen, wenn der Betroffene sein Leben richtig gestaltet. Der wichtigste Schritt dabei ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist jedoch auch sinnvoll, sich gesund zu ernähren, Übergewicht abzubauen und Sport zu treiben. Zudem gehört ein Gehtraining zur Therapie der Schaufensterkrankheit. Unter Anleitung eines Physiotherapeuten machen Betroffene bestimmte Übungen. Die Bewegung verbessert die Durchblutung und lindert so die Beschwerden.
Therapie mit Insulin bei Diabetes Typ 2
Nach einem Stufenplan beginnt die Behandlung des Diabetes Typ 2 zunächst mit einer Basistherapie. In der nächsten Behandlungsstufe werden Tabletten eingesetzt. Erst wenn sich durch diese Maßnahmen das Blutzucker- und HbA1c-Ziel nicht erreichen lässt oder im Laufe der Erkrankung nicht mehr erreicht werden kann, beginnt die Therapie mit Insulin. Es gibt verschiedene Schemen für die Insulintherapie beim Diabetes Typ 2. Kombinationstherapie aus Tabletten und Insulin Die Insulintherapie bei Diabetes Typ 2 wird häufig begonnen, indem zu den bisher eingenommenen Tabletten – beispielsweise einer Kombination aus Metformin und einem Sulfonylharnstoff oder Glinid am Tag – ein Verzögerungsinsulin für die Nacht dazugegeben wird. Diese „basalunterstützte orale Therapie“ (BOT) kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der Nüchternblutzucker erhöht ist. Ist der Blutzucker jedoch besonders nach dem Essen erhöht, kann ein kurzwirksames Insulin zum Essen verabreicht werden. Diese „supplementäre Insulintherapie“ (SIT) erfolgt zusätzlich zur Therapie mit Metformin und/oder anderen Tabletten gegen Diabetes. Weitere Möglichkeiten der Insulintherapie bei Diabetes Typ 2 Eine vorrangige Therapie mit Insulin wird dann notwendig, wenn im Spätstadium keine nennenswerte körpereigene Produktion von Insulin mehr besteht, also ein Insulinmangel durch Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse eingetreten ist. Patienten mit Diabetes Typ 2 können nach der konventionellen Insulintherapie, der intensivierten konventionellen Insulintherapie oder in begründeten Ausnahmefällen auch mit einer Insulinpumpentherapie behandelt werden. Der Vorzug sollte einer intensivierten Insulintherapie gegeben werden. Eine alleinige Therapie mit Insulin ist bei übergewichtigen Patienten immer problematisch, da sie dadurch in der Regel noch mehr zunehmen. Zusatztherapie mit Tabletten Auch zusammen mit den verschiedenen Formen der Insulintherapie können Diabetespatienten weiterhin Tabletten einnehmen. Diese müssen je nach Patient und Stadium des Diabetes ausgewählt werden. Dadurch wird der Insulinbedarf verringert und der Stoffwechsel günstig beeinflusst. Denn zum Beispiel unter Metformin tritt im Gegensatz zu Insulin keine Gewichtszunahme auf. Eine besonders günstige Stoffwechseleinstellung hat sich somit für die Kombination von Insulin mit Metformin gezeigt, die sich besonders für übergewichtige Diabetiker mit Insulinresistenz eignet. Wie werden Typ-2-Diabetiker auf Insulin eingestellt? Beim Diabetes Typ 2 herrscht im Gegensatz zum Diabetes Typ 1 kein absoluter Insulinmangel und der zusätzliche Insulinbedarf kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein. Daher wird die Therapie mit einer niedrigen Insulindosis begonnen – diese wird dann schrittweise erhöht, bis das Blutzuckerziel erreicht ist.
Was ist Diabetes mellitus?
Diabetes mellitus (wörtlich: honigsüßer Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zellen gestört und dadurch der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Dieser hohe Blutzucker kann anfänglich zu Symptomen wie vermehrtem Durst, häufigem Wasserlassen und Müdigkeit führen. Bestehen die hohen Blutzuckerwerte über Jahre, können dadurch Schäden an Blutgefäßen und Organen entstehen. Je nach Ursache unterscheidet man zwischen Diabetes Typ 1 (absoluter Mangel an Insulin) und Typ 2 (mangelnde Empfindlichkeit der Zellen für Insulin oder Abnahme der Insulinproduktion).Etwa sechs Millionen Deutsche werden wegen Diabetes mellitus behandelt. Rund 300.000 haben Diabetes Typ 1 – davon 25.000 Kinder. 90 Prozent der Betroffenen leiden an Diabetes Typ 2. Zwar handelt es sich bei der großen Mehrzahl der Betroffenen um Erwachsene, beziehungsweise sogar über 60-Jährige, dennoch nimmt vor allem die Betroffenenzahl bei Kindern und Jugendlichen stetig zu. Die Zahl der Diabetes-Typ-2-Neuerkrankungen bei Jugendlichen hat sich in den vergangenen Jahren verfünffacht. Experten gehen davon aus, dass es noch einmal so viele Betroffene gibt, die Diabetes mellitus haben, davon aber nichts wissen. Die Dunkelziffer dürfte also ebenfalls bei rund sechs Millionen liegen und die Gesamtzahl der Betroffenen in Deutschland somit zirka zwölf Millionen betragen. Was ist Diabetes Typ 1? Ursache dieser Form der Zuckerkrankheit ist ein Absterben der Langerhansschen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Diese Zellen sind für die Produktion von Insulin zuständig. Die Zellen werden bei einer Diabetes-Erkrankung durch den Körper selbst angegriffen und zerstört. Bei Diabetes Typ 1 handelt es sich somit um eine Autoimmunerkrankung. Vererbung spielt bei der Entstehung ebenfalls eine Rolle. Die Symptome der Erkrankung treten oft plötzlich und sehr heftig auf. Bis heute gibt es keine wirksamen Strategien, um Diabetes Typ 1 zu verhindern. Was ist Diabetes Typ 2? Im Gegensatz zu Diabetes Typ 1 sind die Ursachen von Diabetes Typ 2 bekannt. Als Hauptrisikofaktor gilt das Übergewicht. Der Entstehung dieser Art der Zuckerkrankheit kann mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung entgegengewirkt werden. Patienten mit Typ-2-Diabetes bemerken zunächst meist nichts von ihrer Erkrankung, die Entstehung ist ein fortlaufender Prozess. Im Körper kommt es im Verlauf zunächst zu einer Insulinresistenz – das bedeutet, dass Insulin zwar im Körper produziert wird, allerdings nicht mehr die volle Wirkung entfalten kann. Die körpereigene Leistung ist dann nicht mehr ausreichend, um den Zucker aus dem Blut zu transportieren. Eine weitere Ursache kann die Abnahme der Insulinproduktion sein. In diesem Fall ist die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage, ausreichend Insulin zu produzieren, um die vorhandene Menge Zucker abzutransportieren. Oftmals kommt es im Krankheitsverlauf zu einer Verkettung beider Mechanismen: Die Bauchspeicheldrüse versucht die Insulinresistenz durch eine Überproduktion von Insulin zu kompensieren. Im Laufe der Zeit lässt die Insulinproduktion allerdings nach bis zu dem Punkt, an dem die produzierte Menge nicht mehr ausreichend ist. Bei beiden Erkrankungen sind vor allem Nerven- und Gefäßschädigungen als Langzeitfolgen gefürchtet.Neben Typ 1 und Typ 2 gibt es noch weitere, seltenere Formen von Diabetes mellitus Formen – zum Beispiel den medikamenteninduzierten Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Die Hauptmerkmale der beiden Diabetes-mellitus-Typen sind in der Tabelle gegenübergestellt: Diabetes Typ 1 Diabetes Typ 2 Beginn akut, meist im Kindes- und Jugendalter meist schleichend, häufig nach dem 40. Lebensjahr Familiäre Häufung vorhanden typisch Körpergewicht zumeist Ideal- bis Normalgewicht meist Übergewicht Ketoseneigung ausgeprägt fehlend oder gering Symptome Durst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust, Müdigkeit häufig zu Beginn keine Beschwerden Therapie immer insulinpflichtig Gewichtsreduktion, Diät, Bewegung kann medikamenten- oder insulinpflichtig werden
Herzerkrankungen
Das menschliche Herz pumpt bei jedem Schlag etwa 70-100 Milliliter Blut durch die Venen und Arterien. So werden mehr als 7.000 Liter Blut am Tag durch den Blutkreislauf transportiert. Kommt diese bemerkenswerte Pumpe ins Stocken, dann ist schnelle Hilfe gefragt. So lassen sich beispielsweise bei einem Herzinfarkt durch frühzeitige Behandlung Schäden deutlich vermindern. Ebenso ist bei einem Schlaganfall schnelle Hilfe entscheidend. Herzkrankheiten können auch langsam fortschreiten Bei den akuten Herzkrankheiten wie zum Beispiel dem Herzinfarkt liegt meist eine Arterienverkalkung, die sogenannte Arteriosklerose zu Grunde. Aber es gibt auch langsam fortschreitende Herzkrankheiten wie die Herzinsuffizienz oder eine Kardiomyopathie. Herzrhythmusstörungen können harmlos oder aber auch lebensbedrohlich sein. Tückisch ist Bluthochdruck, da Patienten ihn kaum wahrnehmen, er aber die Blutgefäße stark schädigen kann, sodass andere Erkrankungen wie KHK oder Schlaganfall begünstigt werden. Herzfehler können erworben oder angeboren sein und erfordern je nachdem, wie sehr sie für Beschwerden sorgen, eine Therapie. Erkrankungen der Blutgefäße Aber nicht nur das Herz selbst, auch die Blutgefäße können erkranken und für Beschwerden sorgen. Bei der Schaufensterkrankheit ist durch eine Durchblutungsstörung der Bluttransport in den Arterien eingeschränkt, sodass die Beine beim Laufen schmerzen. Gerät der Blutfluss zurück zum Herz in den Venen ins Stocken, können daraus Venenleiden resultieren: Krampfadern, Besenreiser, Venenthrombose. Vielen Krankheiten von Herz und Blutkreislauf kann vorgebeugt werden Durch die richtige Lebensweise kann vielen Erkrankungen von Herz und Blutkreislauf vorgebeugt werden. So ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung entscheidend. Schädlich für Herz und Gefäße sind Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel. Wer Diabetes hat, sollte die Therapie ernst nehmen und dafür sorgen, dass die Blutzuckerwerte sich immer im Rahmen halten.