Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
descriptionHände umfassen Knie.
Wenn Muskeln und Gelenke schmerzen, kann dies viele verschiedene Ursachen haben. Um eine passende Therapie zu finden, ist eine genaue Diagnostik wichtig.
descriptionPillenblister
Von Muskelrelaxantien bis zu Naturheilmitteln – bei Muskel- und Gelenkschmerzen werden je nach Ursache verschiedene Medikamente eingesetzt.
descriptionRückenmassage
Auch nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden können bei Muskel- und Gelenkschmerzen helfen: etwa Wärmebehandlungen oder Massagen.
descriptionTurnschuhe
Sport kräftigt die Muskulatur und verhilft zu einem gesunden Bewegungsapparat. Das beugt Muskel- und Gelenkschmerzen vor.
descriptionfrisches Gemüse
Eine gesunde Ernährung kann Übergewicht abbauen und somit Gelenke entlasten. Sie hat jedoch auch einen direkten Einfluss auf Muskeln, Knochen und Gelenke.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Google+ Profil
  • Besuchen Sie auch unser Twitter Profil
  • Besuchen Sie auch unser Qype Profil
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Mit Wärme, Kälte oder Massage gegen den Schmerz

Kurzfristig kann es sinnvoll sein, Muskel- und Gelenkschmerzen mit Schmerzmitteln zu behandeln. Langfristig können andere Behandlungsmethoden Schmerzen in Muskeln und Gelenken lindern. Beispiele sind Wärme- und Kältebehandlungen, Massagen oder eine Elektrotherapie.

Im Überblick



Wärme oder Kälte?

Wärmebehandlungen sind oft gut geeignet, um Muskel- und Gelenkschmerzen (Rheuma) zu lindern. Sie fördern die Durchblutung und lösen Verspannungen in den Muskeln. Wichtig ist jedoch: Ein Arzt sollte die genaue Diagnose stellen, bevor Sie mit einer Wärmetherapie beginnen. Denn: Rühren die Schmerzen von akuten Entzündungen oder Infektionen her, bewirkt Wärme das Gegenteil und verschlimmert die Schmerzen zusätzlich.

Bei akuten Entzündungen ist deshalb Kälte als Behandlungsmethode sinnvoll. Legen Sie dazu gekühlte Gel- oder Körnerkissen auf die betroffene Stelle. In der Apotheke sind Eissprays erhältlich, die ebenfalls zur Behandlung entzündeter Gelenke geeignet sind.
↑ nach oben

Wärmebehandlung mit Fango

Mit Fango-Wärmepackungen können Sie die Schmerzen bei nicht akuten rheumatischen Erkrankungen und bei Muskelverspannungen lindern. Der Mineralschlamm wird auf 40 bis50 Grad Celsius erwärmt und für etwa 20 bis 40 Minuten auf die betroffene Stelle gelegt. Das fördert die Durchblutung und entspannt die Muskulatur. Zu beachten ist: Wenn Sie unter Hauterkrankungen, Bluthochdruck, Herz- oder Kreislaufschwäche, Tuberkulose oder schwerer vegetativer Dystonie leiden, sollten sie Fango-Packungen nicht oder nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
↑ nach oben

Wärmebehandlung mit Bädern

Ähnlich wie Fango-Packungen wirken auch Rheuma- und Entspannungsbäder. Sie fördern die Durchblutung, lösen Verspannungen und wirken schmerzlindernd. Rheuma- und Entspannungsbäder enthalten meist Wirkstoffe wie Wacholder, Fichten- und Kiefernnadelöl oder Wintergrünöl. Zu beachten ist: Wenn Sie unter Hauterkrankungen, fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Tuberkulose, Hypertonie oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, sollten Sie Rheuma- und Entspannungsbäder nicht oder nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
↑ nach oben

Weitere Wärmebehandlungen

Häufig werden heiße Rollen oder Körnerkissen zur Wärmebehandlung verwendet. Sie können die schmerzende Stelle auch mit einer Rotlichtlampe bestrahlen. Damit Sie die Bestrahlung gut vertragen, sollten Sie die betroffene Region vorher mit einem feuchten Tuch abdecken.
↑ nach oben

Elektrotherapie

Zur Elektrotherapie gehören Anwendungsformen wie Galvanisation, Interferenzstrom und Kurzwellendurchflutung. Das Stangerbad ist eine Mischform aus Wasser- und Elektrotherapie. Ein leichter elektrischer Strom wird dabei durch das Wasser geleitet, in dem sich der Betroffene befindet. All diese Methoden erzeugen im Körper Wärme, verbessern die Durchblutung und entspannen die Muskeln. Dies lindert Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Anwendungen sollten nur in entsprechenden Praxen von Fachleuten durchgeführt werden.
↑ nach oben

Massagen

Schmerzen, die von Muskelverspannungen herrühren, lassen sich gut mit Massagen behandeln. Gezielt angewendete Massagetechniken verbessern die Durchblutung und den Stoffwechselzustand der Muskeln. Verspannungen lösen sich. Häufig angewendete Massageformen sind die Muskel-, die Reflexzonen- und die Bindegewebsmassage.

Um Verspannungen der Muskulatur zu lösen, bietet sich auch die Unterwasserstrahlmassage an. Im Wasser kann sich der Körper leichter entspannen. Zu beachten ist: In einigen Fällen, beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall, dürfen Sie auf keinen Fall massiert werden. Lassen Sie deshalb die Ursachen Ihrer Schmerzen im Vorfeld von einem Arzt abklären.
↑ nach oben

Fußgelenk wird mit Eis gekühlt.
© Shutterstock
Wärme oder Kälte: Häufig werden Wärmebehandlungen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt. Bei akuten Entzündungen können sie die Schmerzen jedoch verschlimmern. Dann helfen Kühlkissen oder Eissprays.
Frau entspannt im Bad.
© Shutterstock
Wohltuende Wärme: Ob mit Fango-Packungen oder Rheuma- und Entspannungsbädern: Wärmebehandlungen können Muskel- und Gelenkschmerzen oft lindern. Sie fördern die Durchblutung und entspannen die Muskulatur.
Frau bei Nackenmassage
© Shutterstock
Verspannungen lösen: Massagen fördern die Durchblutung, verbessern den Stoffwechselzustand der Muskeln und lösen Verspannungen. Muskel- und Gelenkschmerzen können so gelindert werden.