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Ernährung bei Osteoporose: Vitalstoffe



Die Osteoporose ist eine häufige Erkrankung. In Deutschland sind schätzungsweise sechs Millionen Menschen davon betroffen, zirka 80 Prozent sind Frauen. Die Osteoporose ist gekennzeichnet durch eine Verringerung der Knochendichte und Störungen in der Knochenstruktur: Dadurch sind die Knochen poröser und weniger belastbar, das Risiko für Knochenbrüche steigt. Die richtige Ernährung spielt bei Osteoporose eine äußerst wichtige Rolle.

Nicht nur Vitamin D und ausreichende Bewegung sind wichtig, um der Krankheit vorzubeugen und sie zu behandeln. Auch weitere Vitalstoffe fördern die Knochengesundheit.

Folgende Vitalstoffe sind für die Knochengesundheit bedeutsam:

Kalzium:
Kalzium ist Hauptbestandteil der Knochen und sollte daher ausreichend aufgenommen werden, am besten mehrmals täglich. Ein hoher Kochsalzkonsum, eine phosphat- und oxalatreiche Ernährung sowie viel tierisches Eiweiß (Milch und Milchprodukte, Fleisch, Wurst) tragen zu einer verminderten Kalziumaufnahme aus der Nahrung beziehungsweise einer verstärkten Kalziumausscheidung über die Niere bei.

Vitamin D:
Es fördert die Aufnahme von Kalzium in den Knochen. Im Alter und bei geringer Sonneneinwirkung reicht die körpereigene Vitamin D-Produktion in der Haut allerdings oftmals nicht aus.

Magnesium:
Magnesium ist ebenfalls wesentlicher Knochenbestandteil. Bei Osteoporosepatienten findet man in der Regel einen niedrigen Magnesiumgehalt im Blutserum und im Knochen. Eine ausreichende Zufuhr begünstigt die Knochenfestigkeit dagegen günstig. Unter Magnesiumtherapie nimmt die Knochendichte bei Osteoporosepatientinnen deutlich zu.

Vitamin K:
Vitamin K fördert die Knochenneubildung und verringert den Kalziumverlust über die Niere. Studien belegen, dass Personen mit niedrigen Vitamin-K-Spiegeln mehr Knochenschwund aufweisen. Im Gegensatz dazu treten bei Personen mit hoher Vitamin-K-Zufuhr deutlich weniger Oberschenkelhalsbrüche auf.

Vitamin C und Vitamin B6:
Sie sind für die Kollagenbildung in den Knochen wichtig und tragen damit auch zu deren Stabilität bei. Vitamin C ist außerdem für die Umwandlung von Vitamin D aus Vorstufen wichtig. Auch Zink, Mangan, Bor und Kupfer können einen Beitrag zu mehr
Knochendichte leisten.

Bitte beachten Sie: Die Behandlung einer Osteoporose sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
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