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Gutartige Hauttumoren: Xanthelasmen



Geschlossene Augenlider mit Xanthelasmen
© CC Lizenz, Klaus D. Peter, Wiehl
Xanthelasmen an den Augenlidern.
Bei Xanthelasmen handelt es sich um Fett- und Cholesterineinlagerungen in der Haut. Sie sind meist deutlich erhaben und gelblich bis rot gefärbt. Xanthelasmen bilden sich in der Regel unterhalb der Augen oder auf den oberen Augenlidern in der Nähe der Nase. Die Ursachen der Ablagerungen sind weitestgehend ungeklärt. In der Regel verursachen sie jedoch keine Beschwerden. Xanthelasmen treten häufig auf, wenn die Betroffenen unter erhöhten Cholesterinwerten (Hypercholesterinämie) oder Leberzirrhose leiden. Daher ist es sinnvoll, bei der Diagnose diese möglichen Erkrankungen zu berücksichtigen.

Die Einlagerungen können nicht mithilfe von Medikamenten abgebaut, sondern nur von außen her entfernt werden. Dazu eignet sich eine Behandlung mit Säuren, welche die Einlagerungen wegätzen. Darüber hinaus kommt ein chirurgischer Eingriff in Frage, auch in Form einer Laserbehandlung, bei dem aber Narben zurückbleiben können. Alle diese Methoden behandeln die Xanthelasmen jedoch nicht ursächlich, weshalb die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie nach der Entfernung wieder auftreten.

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