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Die Prognose bei Darmkrebs



Die Prognose für Patienten mit Darmkrebs (kolorektales Karzinom) hängt wie bei allen Krebserkrankungen stark vom Zeitpunkt der Diagnose ab. Denn die Größe und Ausdehnung des Tumors ist entscheidend für den Verlauf und die Heilungschancen der Darmkrebserkrankung.

Die Prognose ist umso besser:
  • je kleiner der Tumor ist
  • je differenzierter die Tumorzellen sind
  • wenn kein Lymphknoten befallen ist
  • wenn keine Fernmetastasen vorhanden sind
Das Kolonkarzinom hat dabei insgesamt eine etwas bessere Prognose als Darmkrebs im Mastdarm. Prognosen werden üblicherweise mit Überlebensraten angegeben. Eine 5-Jahres-Überlebensrate gibt dabei an, welcher Prozentsatz der Patientengruppe nach fünf Jahren noch lebt.

Kolonkarzinom: bis zu 80 Prozent überleben die ersten 5 Jahren

Bei kleinen Kolonkarzinomen ohne Lymphknotenbefall und Fernmetastasen kann mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von 80 Prozent gerechnet werden. Für den Darmkrebs im Mastdarm wird diese für das gleiche Tumorstadium mit 75 Prozent angegeben. Sind Fernmetastasen vorhanden, sinkt bei beiden Karzinomen die 5-Jahres-Überlebensrate auf fünf Prozent.

Info
Weil die Prognose im frühen Stadium der Darmkrebserkrankung wesentlich besser ist, sollten Sie die Möglichkeiten der Früherkennungsmaßnahmen nutzen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Autoren und Quellen
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