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Röntgenuntersuchung bei Diagnostik der Arthrose



Bei der Diagnostik der Arthrose hilft das Röntgenbild vor allem, die Diagnose zu sichern. Denn wenn Arthrosepatienten wegen ihrer Schmerzen den Arzt aufsuchen, weisen Anamnese und körperliche Untersuchung meist schon auf die Arthrose hin. Im Röntgenbild sind dann oft eindeutige Arthrosezeichen wie Knorpelverlust und Reaktionen der Knochen sichtbar. Manchmal jedoch passen die Beschwerden nicht zum Röntgenbefund, dann kommen weitere Verfahren zur Anwendung.

Ergänzende Methoden: MRT, Knochenszintigrafie, Ultraschall

In der konventionellen Röntgendiagnostik lassen sich der Gelenkknorpel, die Gelenkkapsel und ein eventuell vorliegender Erguss nicht direkt darstellen. Zur Klärung dieser speziellen Aspekte der Erkrankung muss deshalb in manchen Fällen auf zusätzliche bildgebende Verfahren zurückgegriffen werden. Magnetresonanztomografie (MRT) – auch Kernspintomografie genannt –, Knochenszintigrafie oder Sonografie (Ultraschall) sind die gängigen ergänzenden Methoden.

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Zu Beginn der Arthrose ist das Röntgenbild meist unauffällig

In der Frühphase der Arthrose kann die Röntgenuntersuchung noch unauffällig sein. Die typischen radiologischen Zeichen einer Arthrose bilden sich erst mit zunehmender Dauer der Erkrankung aus. Das Röntgenbild spielt daher neben der Diagnosestellung auch in der Verlaufsbeurteilung eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus ist das Röntgenbild für die Beurteilung der Gelenkgeometrie im Zusammenhang mit einer Operation (Gelenkersatz-Therapie) wichtig.

Typische Röntgenzeichen der Arthrose:

Röntgenbild von Hand mit Arthrose
1 Verschmälerung des Gelenkspaltes

2 knöcherne Anbauten und Abstützreaktionen (Osteophyten)

3 unebene, verdichtete Restknorpelschicht (Sklerose)

4 zystische Veränderungen im gelenknahen Knochen (Geröllzysten)

5 Deformierung des Gelenks (ohne Abbildung)

6 Abweichungen der Knochenachse von der Norm

Autoren und Quellen
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