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descriptionMann niest ins Taschentuch
Sie sind meist ungefährlich, aber lästig: Oft schlagen Erkältungen mehrmals im Jahr zu – denn die Viren breiten sich beim Sprechen oder per Händedruck aus.
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Halsschmerzen, Husten, Schnupfen – das ist der Steckbrief jeder Erkältung. Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet.
descriptionTeekanne mit Tasse
Erkältungsbeschwerden lassen sich sanft, aber wirksam angehen – mit Hausmitteln, Heilpflanzen und weiteren Hilfen aus der Apotheke.
descriptionArzt hört Rücken mit Stethoskop ab
Manchmal können sich aus einer Erkältung andere Infektionen entwickeln – aus Halsschmerzen z.B. eine Kehlkopfentzündung, aus Reizhusten eine Bronchitis.
descriptionFrau im Schnee
Am besten erst gar keine Erkältung bekommen – ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz. Was Sie selbst dazu tun können und wie wichtig auch Hygiene ist.
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Angriffsziele: Nase und Hals

Meist beginnt eine Erkältung mit etwas Schnupfen oder Halsweh und breitet sich dann nach unten, also in die Bronchien, aus. In der Regel sind die lästigen Beschwerden bereits nach ein bis zwei Wochen wieder abgeklungen. Sind die Symptome jedoch stark ausgeprägt oder ist der Auswurf durch Schnupfen oder Husten nicht klar, sondern gelb- oder grünlich, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dann können Bakterien im Spiel sein.

Im Überblick



Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen übertragen. Sie dringen in die Schleimhäute der oberen Luftwege ein und vermehren sich dort. Dann dauert es etwa zwei Tage, bis die ersten Erkältungssymptome auftreten. Immungeschwächte oder chronisch kranke Menschen, Kinder sowie Personen, die sich viel in geschlossenen Räumen aufhalten, sind besonders gefährdet.

Bei einer Erkältung leiden die Betroffenen meistens unter mehreren Krankheitssymptomen wie Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten gleichzeitig oder nacheinander. Man beobachtet dabei häufig die Reihenfolge:
  • Schnupfen mit verstopfter Nase
  • Kratzen im Hals, Heiserkeit
  • Hustenreiz, trockener Reizhusten
Eine verstopfte Nase lässt Betroffene durch den Mund atmen. Die Schleimhäute trocknen aus und werden noch empfindlicher für Krankheitserreger. So breiten sich die Viren im Hals- und Rachenbereich aus. Die Mundschleimhaut ist gerötet und entzündet. Der Hals fühlt sich trocken an und kratzt. Die Stimme wird heiser. Durch das Trockenheitsgefühl im Rachen kommt es zu Hustenreiz, der in Reizhusten beziehungsweise Erkältungshusten übergehen kann. Mit fortschreitender Erkrankung kommen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden hinzu.
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Halsschmerzen

Ob Winter oder Sommer, Halsschmerzen kann man zu jeder Jahreszeit bekommen. Im Sommer sind es die Klimaanlagen und die Zugluft, die Halsschmerzen begünstigen. Im Winter sorgt der Aufenthalt in geschlossenen, überheizten Räumen dafür, dass die Schleimhäute austrocknen und für Viren und Bakterien angreifbar werden. Wenn ein Erkrankter in Ihrer Nähe steht und kräftig ausatmet, hustet oder niest, können die Viren bereits übertragen werden.

Viele Patienten glauben, Halsschmerzen werden durch eine Angina, eine Mandelentzündung, verursacht. Dabei unterscheidet man von der Angina noch verschiedene andere Entzündungen im Rachenraum.
  • Die häufigste Form der Halsentzündung ist eine Entzündung der Rachenschleimhaut – auch Pharyngitis genannt.
  • Bei der Mandelentzündung – auch Angina tonsillaris oder Tonsillitis – sind die Gaumenmandeln betroffen. Bei einer bakteriellen Mandelentzündung sammelt sich Eiter an. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Sind die Lymphbahnen der seitlichen Rachenwand entzündet, spricht der Arzt von einer Seitenstrangangina
  • Auch eine Kehlkopfentzündung – Laryngitis genannt – kann Grund für Halsschmerzen sein. Dann sind die Stimmlippen betroffen und es kommt zu Heiserkeit. Ist nur der Kehldeckel entzündet, spricht man von einer Epiglottitis, einer Spezialform der Laryngitis.

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Husten

Der typische Verlauf eines Erkältungshustens beginnt mit Brennen in der Brust begleitet von Mattigkeit und Krankheitsgefühl. Im Anschluss klagen die Betroffenen über einen schmerzhaften, trockenen Reizhusten, der später in einen lockeren Husten mit Verschleimung und Auswurf übergeht. Wenn der Husten länger als eine Woche ohne Besserung anhält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
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Schnupfen

Schnupfen ist das häufigste Erkältungssymptom. Laut Statistik erkrankt jeder Erwachsene dreimal jährlich an Schnupfen, Kindergarten- und Schulkinder noch häufiger.

Schnupfen ist die Bezeichnung für eine Entzündung der Nase. Fachleute sprechen von Rhinitis. Auslöser sind Erkältungsviren, meistens Rhinoviren. Etwa zwei Tagen nach der Infektion kommt es zu den typischen Schnupfensymptomen:
  • laufende Nase
  • verstopfte Nase (Zuschwellen der Nase), Atemprobleme
  • Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Niesattacken
  • verstärkte Schleimbildung.
Wenn die Nase läuft, leidet der Patient. Doch der Körper profitiert, denn der sich bildende Nasenschleim ist eine Schutzreaktion des Körpers. Durch den Schleim sollen die Krankheitserreger ausgeschwemmt werden. Niesen verstärkt diesen Effekt: Die Eindringlinge werden herausgeschleudert.

In der Regel dauern die Schnupfensymptome eine Woche an. Wenn der Schnupfen länger anhält, können sich auf der bereits geschädigten Schleimhaut Bakterien einnisten. Das Nasensekret färbt sich bei bakteriellen Infektionen gelbgrün.
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Fieber

Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Immunsystems, meist gegen Krankheitserreger. Diese versucht der Organismus durch eine Erhöhung der Körpertemperatur unschädlich zu machen. Außerdem kommt das Immunsystem bei einer erhöhten Körpertemperatur erst richtig in Schwung. Die Abwehr wird schneller und gezielter. Fieber ist demnach keine Krankheit und man kann es in Grenzen zulassen. Bei einer Körpertemperatur über 39 Grad Celsius kann es jedoch gefährlich werden. Eine solche Temperaturerhöhung belastet das Herz-Kreislaufsystem. Temperaturen über 41 Grad Celsius können die Nervenzellen schädigen.

Erkältungen können mit Fieber einhergehen. Wenn Erkältungssymptome in Zusammenhang mit Fieber auftreten, handelt es sich möglicherweise aber auch um eine Grippe.
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Frau mit Schal und Teetasse
© Shutterstock
Halsschmerzen entstehen im Sommer vor allem durch Klimaanlagen und Zugluft. Im Winter trocknet die Heizungsluft die Schleimhäute aus und macht sie angreifbar für Viren und Bakterien.
Grafik: Bronchien
© iStockphoto
Die Viren dringen in die Schleimhäute der oberen Luftwege ein. Dort vermehren sie sich und führen zum Erkältungshusten. Er beginnt meist mit einem trockenen Reizhusten, erst dann bildet sich Schleim, der ausgehustet wird.
Taschentuch-Box
© Shutterstock
Schnupfen steht bei der Häufigkeit der Erkältungssymptome an erster Stelle. Jeder Erwachsene leidet etwa dreimal im Jahr an einer laufenden Nase.
Fieberthermometer
© iStockphoto
Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Immunsystems gegen Krankheitserreger. Wenn es in Zusammenhang mit Erkältungssymptomen auftritt, kann das ein Hinweis auf eine Grippe sein.